Man müsste mal...

Man müsste mal...

By Andreas Lußky und Claus OellerkingEducationSelf-Improvement
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Man müsste mal... episodes

  • Hans-Jürgen Köster - Friendship Force Schwerin

    Wenn die Welt zu dir nach Hause kommt...

    In der Schule lernst du Englisch, Russisch oder paukst Vokabeln in einer anderen Fremdsprache. Doch die Schulkenntnisse reichen oftmals für eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler nicht aus. Diese Erfahrung machte auch Hans-Jürgen Köster aus Klein Rogahn vor ein paar Jahren.

    „Unser erster Gast kam aus den USA und blieb eine Woche bei uns. Wir mussten uns also auf Englisch verständigen, egal ob morgens, mittags oder abends.“, lacht Köster und erzählt davon, wie er und seine Frau Ursula den Weg „Friendship Force“ gefunden haben.

    Mehr als eine Million Menschen haben sich seit 1977 an dem Programm von Friendship Force International beteiligt.

    In 10 Jahren hatten wir nun bereits 21 Mal Gäste aus Ländern wie Peru, Brasilien, Japan, der Schweiz den USA oder Australien.“, sagt er. Und 13mal haben sich die Schweriner selbst auf den Weg gemacht.

    Wo sie bereits waren, wohin es demnächst gehen soll, ob es mit der Sprache nun besser klappt und wie diese Art „Schüleraustausch für Erwachsene“ funktioniert, darüber spricht Hans-Jürgen Köster im Podcast „Man müsste mal …“

    Diese Folge haben wir am 4. Mai 2021 aufgenommen.

    36 min
  • Geneviève Braune und Susanne Meletzki - FKK Unverpackt

    Verpackungen sind ihnen ein Greul. „Das muss auch ohne gehen!“, sagen Geneviève Braune und Susanne Meletzki übereinstimmend und mit Überzeugung.

    Und es bleibt nicht bei den Worten. 2020 legen die 2 jungen Frauen in der Landeshauptstadt los und eröffnen den ersten „FKK - Unverpackt-Laden“. Zunächst ist ein Pop-Up-Shop in den Schweriner Höfen. Dabei soll es nicht bleiben.

    Das schwebt ihnen vor: Sie wollen Lebensmittel und andere Dinge ohne Verpackungen dort anbieten, wo auch sonst unverpacktes den Weg in den Einkaufsbeutel findet. Auf Wochenmärkten in Schwerin. Doch die Idee vom mobilen FKK-Marktstand ist aus verschiedenen Gründen kaum zu realisieren.

    Aber so einfach Aufgeben kommt für die Frauen von FKK- Freie KonsumKultur – nicht in die Tüte. Sie suchen nach einer Alternative. Und die haben sie in der Schweriner Münzstraße 24 gefunden. Dort wird jetzt gemalert, gesägt, geschraubt und geschuftet.

    Am ersten Juni öffnen sich die Türen. Was sie bisher auf die Beine gestellt haben und wie es weitergeht, darüber berichten Geneviève Braune und Susanne Meletzki im Podcast „Man müsste mal …“

    Diese Folge haben wir am 19. März 2021 aufgenommen.

    39 min
  • Mathias Schulze - Sternenfotograf

    Man
    müsste mal … eine Nacht lang unter dem Sternenhimmel liegen…

    Für
    manche Leute ist es einfach nur „der Himmel“. Für Mathias
    Schulze ist genau dieser Himmel sehr viel mehr. „Man müsste sich
    mal die Zeit nehmen, sich die ganze Nacht lang unter den Sternehimmel
    zu legen und versuchen ihn in all seiner Pracht festzuhalten.“,
    sagt der Hobbyfotograf und gerät ins Schwärmen.

    Wie

    so oft zieht Schulze an einem späten Juliabend im Sommer 2020 mit
    seiner Kamera los. Er wusste, es würde ein klarer Himmel werden in
    der dunklen Nacht. Und er wusste, es gäbe etwas zu sehen: Der Komet
    C/2020 F3, mehr als 100 Millionen Kilometer von der Erde entfernt,
    sollte mit bloßem Auge sichtbar sein.

    In

    dieser Nacht gelingt dem Sternehimmel-Fan ein wirklich besonderes
    Foto. Der Komet über dem Schweriner Schloss! „Etwas Glück gehörte
    dazu.“, so Mathias Schulze. Und wenn er das sagt, stimmt es sicher
    und zugleich untertreibt er ein bisschen. Denn so ganz unvorbereitet
    geht er natürlich nicht vor die Tür. Und wenn es draußen kalt
    wird, dann ist warme Kleidung ein Muss.

    Über

    seine Leidenschaft und über die Voraussetzungen, die es sonst so
    braucht, wenn man die Nacht mit der Kamera unter dem Sternenhimmel
    verbringen möchte, spricht Mathias Schulze im
    Podcast „Man müsste mal …“

    Diese Folge haben wir am 27. April 2021 aufgenommen.

    35 min
  • Dorothea Kramer und Stefan Klobe - Foodsharing

    Ihre Mission: Lebensmittel retten

    Sie sind „Botschafter“. Und sie leben in Schwerin. Dorothea Kramer und Stefan Klobe vertreten eine Idee und haben eine Botschaft: Sie retten Lebensmittel mit „foodsharing“.

    Etwa 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert. Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel, das heißt 1,3 Milliarden Tonnen, landen im Müll.

    „Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittelhändler, Produzenten, Gastronomen und Haushalte jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel wegwerfen.“, sagt Dorothea Kramer. Und genau hier setzen sie und Stefan Klobe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an.

    „Stefan und ich sind Mitglieder der Initiative „foodsharing“. Wir "retten" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von regionalen Herstellern oder Händlern.

    Die „foodsharing-Initiative“ entstand 2012 in Berlin. Bis heute ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen.

    In Schwerin hat die Gemeinschaft der Lebenmittelretter gut 20 aktive Mitglieder.

    Kramer und Klobe sind überzeugt:“ 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch Engagement von Lebensmittelerzeugern und -händlern, Foodsavern und Privatpersonen vermieden werden.“ Dafür wollen sich die angehende Psychologin und der Student der Elektrotechnik in der Landeshauptstadt auch weiterhin einsetzen.

    Darüber berichten Dorothea Kramer und Stefan Klobe im Podcast „Man müsste mal …“

    32 min
  • Paul Sorsch - UnternehmensGRÜNder

    Ökostrom,
    energieeffiziente Haushaltsgeräte, „grüne“ Textilien,
    Papierprodukte oder Lebensmittel sind nicht mehr nur Nischenprodukte.
    Doch wie werden sie hergestellt?

    „Ist

    auch die Produktion „grün“?“, fragt sich der Schweriner Paul
    Sorsch und hat auch gleich eine Antwort parat: „In vielen
    Produktionsanlagen und Maschinen finden sich Bauteile, die weder
    unter „grünen“ Bedingungen noch aus „grünen“ Werkstoffen
    hergestellt sind.“

    Paul

    Sorsch ist Gründer. Der Elektroniker für Betriebstechnik und
    Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Konstruktion und
    Produktentwicklung mit reicher Erfahrung in der Konstruktion von
    Maschinen ist Inhaber des Start Ups „Greendynamics“ mit Sitz im
    Schweriner TGZ.

    Woran

    genau er arbeitet und wie er sich die Zukunft vorstellt, berichtet
    Paul Sorsch im Podcast „Man müsste mal …“

    38 min
  • Julius Gabele vom Katapult Magazin

    Der Vergleich mit dem Garagen-Gründer Bill Gates gefällt Julius Gabele nicht. Und wenn der Vergleich auch hinkt: das Magazin KATAPULT aus Greifswald ist eine Idee und Gründung gegen den Trend. Es ist sehr erfolgreich und wird gerne mal plagiiert.

    KATAPULT hat sich zum Ziel gesetzt, auch komplizierte Zusammenhänge der Politik und Wirtschaft durch Artikel, Karten und Grafiken auch für Leute ohne Vorwissen verständlich zu präsentieren. Die Redakteure und Wissenschaftler von KATAPULT bauen aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Sie tragen wissenschaftliche Diskurse zum aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in die Bevölkerung.

    Das erste KATAPULT-Heft erschien Anfang 2016 mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Damals waren sie zu dritt. Julius Gabele war der Vierte, als er 2017 als Onlinechef beim Greifswalder Start-Up einstieg. Heute werden vierteljährlich 150.000 Exemplare in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz verkauft, dazu Bücher, Poster und Kartenspiele. 34 Personen arbeiten aktuell beim Magazin und im Verlag und es kommen für die Online Zeitung noch ein paar hinzu.

    Julius Gabele ist von der Idee und dem Konzept überzeugt und erzählt im Podcast „Man müsste mal …“ über Hintergründe, Umzüge, Auseinandersetzungen mit Tricksern und Kopieren und über die Pläne der Greifswalder.

    40 min
  • Martin Neuhaus - Leben in die Stadt bringen

    Man müsste mal … ein bisschen mehr Leben in die Stadt bringen!

    Der Schwerin-Wiederkommer ist seit gut vier Jahren erneut am Mecklenburgischen Staatstheater und steht dort aktuell als der „Kellner“ in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre aus der Bühne. „Wir sind als Ensemble ein Teil der Stadtgemeinschaft und tragen auf verschiedene Weise zum Stadtleben bei.“

    Was ist heute noch politisch? Die Frage hat er sich gestellt. Bei den letzten Wahlen zur Stadtvertretung hat er dann auf der Liste der „Grünen“ kandidiert. – Schwupps sitze ich in der Stadtvertretung.“, lacht Neuhaus, der inzwischen auch Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ geworden ist.

    Neuhaus packt an. Er setzt sich ein für eine innenstadtnahe Badestelle, stellt eigene Anträge. Gemeinsam mit Thomas Jezerkowski und anderen Partnern will er aus dem Säulengebäude am Alten Markt wieder einen lebendigen Ort machen.

    Als wir im Herbst 2020 den Podcast aufgezeichnet haben, gingen wir davon aus, dass sich die Türen des schönen und umgestalteten Säulengebäudes zu Ostern 2021 öffnen. Das wird nun wohl erst einmal nichts. Aber Neuhaus bleibt zuversichtlich.

    Über seine Rückkehr nach Schwerin, die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und sein Engagement in und für die Landeshauptstadt spricht Martin Neuhaus mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal…“

    35 min
  • Hanka Gatter - Freie Schule Güstrow

    Für

    die Lehrerin Hanka Gatter fängt die Zukunft in der Schule an.
    Sie hat sich nach dem Studium der Germanistik und Geschichte
    entschieden, an einer „freien Schule“ zu unterrichten.

    Den

    Stundenplan bestimmen nicht isoliert Mathematik, Geschichte oder
    Geographie, sondern komplexe Themen, mit denen sich die Lerngruppen
    auseinandersetzen. Da geht es Umweltfragen, das Leben in der
    Gesellschaft oder auch um die Konflikte in der Welt oder den
    Nationalsozialismus gestern und heute.

    „Differenzierte

    Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt sind für Schülerinnen und
    Schüler ganz wichtig. Noten von 1 bis 6 werden dem nicht vollständig
    gerecht.“, meint Hanka Gatter. Und so stehen die klassischen
    Zensuren bei ihr auf den Prüfstand.

    Wie

    es an ihrer Schule läuft, was ihr Freude macht und was Verdruss
    verursacht, erzählt Hanka Gatter im Podcast „Man müsste mal …“

    37 min
  • Heiner Möhring - Oikocredit - Geld nachhaltig anlegen

    „Was passiert mit meinen Ersparnissen? Was machen die Banken damit?“, fragte sich Heiner Möhring schon vor vielen Jahren. „Ich möchte nicht, dass mit meinem Geld zum Beispiel „Rüstung“ finanziert wird. Ich möchte es nachhaltig und ökologisch anlegen.“

    Seit 11 Jahren engagiere er sich im Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. Von der Möglichkeit einer sinnvollen, unterstützenden und nachhaltigen Geldanlage hatte Heiner Möhring gleich nach der Wende zu seiner Zeit als Präses der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs gehört. Und als er dann später etwas Geld übrig hat, wollte er etwas Gutes damit machen und hat in Genossenschaftsanteilen der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit angelegt.

    Schwerpunkte der Unterstützung sind Bereiche der Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Fairer Handel. Wer nur sein Geld vermehren will, ist bei Oikocredit nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Hier geht es um eine soziale, nachhaltige Geldanlage, um die Unterstützung von Menschen.

    38 min
  • Björn Stephan und sein Buch "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau"

    An den Großen Dreesch in Schwerin habe Björn Stephan beim Schreiben nicht
    gedacht, auch wenn er als Kind dort gewohnt hat, wie auch in Lankow und
    Krebsförden. Sei Debutroman "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau" könnte eigentlich in jeder
    ostdeutschen Stadt, in jedem Neubauviertel spielen. Vielleicht auch
    in einer westdeutschen Platte oder sogar in den Banlieues von
    Paris, sagt der frischgebackene Buchautor und räumt ein, dass dies besonders
    für die persönlichen Geschichten der Hauptfiguren im Buch gilt.


    Björn Stephan, geboren in Schkeuditz, aufgewachsen in
    der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, lebt heute in
    München und besucht regelmäßig seine Familie in Schwerin. Seine
    Reportagen und Texte wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit
    dem Deutschen Sozialpreis, dem Axel-Springer-Preis und dem
    Reporterpreis.

    Wie es ist zu sagen, man müsste mal Geschichten, die 1994 in einer Plattenbausiedlung spielen könnten aufschreiben und veröffentlichen und wie sich das von seiner sonstigen Arbeit unterscheidet, darüber haben wir mit Björn Stephan gesprochen.
    39 min

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Man müsste mal... ist ein Podcast für Sichselbst- und Weltverbesserer und solche, die es werden möchten. Für diejenigen die nicht bei "man müsste mal" stehenbleiben sondern da erst anfangen. Die davon…

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