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Wenn die Welt zu dir nach Hause kommt...
In der Schule lernst du Englisch, Russisch oder paukst Vokabeln in einer anderen Fremdsprache. Doch die Schulkenntnisse reichen oftmals für eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler nicht aus. Diese Erfahrung machte auch Hans-Jürgen Köster aus Klein Rogahn vor ein paar Jahren.
„Unser erster Gast kam aus den USA und blieb eine Woche bei uns. Wir mussten uns also auf Englisch verständigen, egal ob morgens, mittags oder abends.“, lacht Köster und erzählt davon, wie er und seine Frau Ursula den Weg „Friendship Force“ gefunden haben.
Mehr als eine Million Menschen haben sich seit 1977 an dem Programm von Friendship Force International beteiligt.
In 10 Jahren hatten wir nun bereits 21 Mal Gäste aus Ländern wie Peru, Brasilien, Japan, der Schweiz den USA oder Australien.“, sagt er. Und 13mal haben sich die Schweriner selbst auf den Weg gemacht.
Wo sie bereits waren, wohin es demnächst gehen soll, ob es mit der Sprache nun besser klappt und wie diese Art „Schüleraustausch für Erwachsene“ funktioniert, darüber spricht Hans-Jürgen Köster im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 4. Mai 2021 aufgenommen.
Verpackungen sind ihnen ein Greul. „Das muss auch ohne gehen!“, sagen Geneviève Braune und Susanne Meletzki übereinstimmend und mit Überzeugung.
Und es bleibt nicht bei den Worten. 2020 legen die 2 jungen Frauen in der Landeshauptstadt los und eröffnen den ersten „FKK - Unverpackt-Laden“. Zunächst ist ein Pop-Up-Shop in den Schweriner Höfen. Dabei soll es nicht bleiben.
Das schwebt ihnen vor: Sie wollen Lebensmittel und andere Dinge ohne Verpackungen dort anbieten, wo auch sonst unverpacktes den Weg in den Einkaufsbeutel findet. Auf Wochenmärkten in Schwerin. Doch die Idee vom mobilen FKK-Marktstand ist aus verschiedenen Gründen kaum zu realisieren.
Aber so einfach Aufgeben kommt für die Frauen von FKK- Freie KonsumKultur – nicht in die Tüte. Sie suchen nach einer Alternative. Und die haben sie in der Schweriner Münzstraße 24 gefunden. Dort wird jetzt gemalert, gesägt, geschraubt und geschuftet.
Am ersten Juni öffnen sich die Türen. Was sie bisher auf die Beine gestellt haben und wie es weitergeht, darüber berichten Geneviève Braune und Susanne Meletzki im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 19. März 2021 aufgenommen.
Wie
In
Über
Diese Folge haben wir am 27. April 2021 aufgenommen.
Ihre Mission: Lebensmittel retten
Sie sind „Botschafter“. Und sie leben in Schwerin. Dorothea Kramer und Stefan Klobe vertreten eine Idee und haben eine Botschaft: Sie retten Lebensmittel mit „foodsharing“.
Etwa 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert. Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel, das heißt 1,3 Milliarden Tonnen, landen im Müll.
„Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittelhändler, Produzenten, Gastronomen und Haushalte jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel wegwerfen.“, sagt Dorothea Kramer. Und genau hier setzen sie und Stefan Klobe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an.
„Stefan und ich sind Mitglieder der Initiative „foodsharing“. Wir "retten" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von regionalen Herstellern oder Händlern.
Die „foodsharing-Initiative“ entstand 2012 in Berlin. Bis heute ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen.
In Schwerin hat die Gemeinschaft der Lebenmittelretter gut 20 aktive Mitglieder.
Kramer und Klobe sind überzeugt:“ 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch Engagement von Lebensmittelerzeugern und -händlern, Foodsavern und Privatpersonen vermieden werden.“ Dafür wollen sich die angehende Psychologin und der Student der Elektrotechnik in der Landeshauptstadt auch weiterhin einsetzen.
Darüber berichten Dorothea Kramer und Stefan Klobe im Podcast „Man müsste mal …“
„Ist
Paul
Woran
Der Vergleich mit dem Garagen-Gründer Bill Gates gefällt Julius Gabele nicht. Und wenn der Vergleich auch hinkt: das Magazin KATAPULT aus Greifswald ist eine Idee und Gründung gegen den Trend. Es ist sehr erfolgreich und wird gerne mal plagiiert.
KATAPULT hat sich zum Ziel gesetzt, auch komplizierte Zusammenhänge der Politik und Wirtschaft durch Artikel, Karten und Grafiken auch für Leute ohne Vorwissen verständlich zu präsentieren. Die Redakteure und Wissenschaftler von KATAPULT bauen aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Sie tragen wissenschaftliche Diskurse zum aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in die Bevölkerung.
Das erste KATAPULT-Heft erschien Anfang 2016 mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Damals waren sie zu dritt. Julius Gabele war der Vierte, als er 2017 als Onlinechef beim Greifswalder Start-Up einstieg. Heute werden vierteljährlich 150.000 Exemplare in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz verkauft, dazu Bücher, Poster und Kartenspiele. 34 Personen arbeiten aktuell beim Magazin und im Verlag und es kommen für die Online Zeitung noch ein paar hinzu.
Julius Gabele ist von der Idee und dem Konzept überzeugt und erzählt im Podcast „Man müsste mal …“ über Hintergründe, Umzüge, Auseinandersetzungen mit Tricksern und Kopieren und über die Pläne der Greifswalder.
Man müsste mal … ein bisschen mehr Leben in die Stadt bringen!
Der Schwerin-Wiederkommer ist seit gut vier Jahren erneut am Mecklenburgischen Staatstheater und steht dort aktuell als der „Kellner“ in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre aus der Bühne. „Wir sind als Ensemble ein Teil der Stadtgemeinschaft und tragen auf verschiedene Weise zum Stadtleben bei.“
Was ist heute noch politisch? Die Frage hat er sich gestellt. Bei den letzten Wahlen zur Stadtvertretung hat er dann auf der Liste der „Grünen“ kandidiert. – Schwupps sitze ich in der Stadtvertretung.“, lacht Neuhaus, der inzwischen auch Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ geworden ist.
Neuhaus packt an. Er setzt sich ein für eine innenstadtnahe Badestelle, stellt eigene Anträge. Gemeinsam mit Thomas Jezerkowski und anderen Partnern will er aus dem Säulengebäude am Alten Markt wieder einen lebendigen Ort machen.
Als wir im Herbst 2020 den Podcast aufgezeichnet haben, gingen wir davon aus, dass sich die Türen des schönen und umgestalteten Säulengebäudes zu Ostern 2021 öffnen. Das wird nun wohl erst einmal nichts. Aber Neuhaus bleibt zuversichtlich.
Über seine Rückkehr nach Schwerin, die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und sein Engagement in und für die Landeshauptstadt spricht Martin Neuhaus mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal…“
Für
Den
„Differenzierte
Wie
„Was passiert mit meinen Ersparnissen? Was machen die Banken damit?“, fragte sich Heiner Möhring schon vor vielen Jahren. „Ich möchte nicht, dass mit meinem Geld zum Beispiel „Rüstung“ finanziert wird. Ich möchte es nachhaltig und ökologisch anlegen.“
Seit 11 Jahren engagiere er sich im Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. Von der Möglichkeit einer sinnvollen, unterstützenden und nachhaltigen Geldanlage hatte Heiner Möhring gleich nach der Wende zu seiner Zeit als Präses der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs gehört. Und als er dann später etwas Geld übrig hat, wollte er etwas Gutes damit machen und hat in Genossenschaftsanteilen der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit angelegt.
Schwerpunkte der Unterstützung sind Bereiche der Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Fairer Handel. Wer nur sein Geld vermehren will, ist bei Oikocredit nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Hier geht es um eine soziale, nachhaltige Geldanlage, um die Unterstützung von Menschen.
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