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Teil 2 meines Gesprächs mit Georg über Polyamorie.
In Teil 1 hat Georg erzählt, wie er aus einer monogamen Beziehung in die Polyamorie kam, mit Schmerz, Eifersucht und allem, was zum Anfängersein dazugehört. Heute lebt er seit rund drei Jahren mit zwei Partnerinnen, die voneinander wissen. Genau da steigen wir ein. Darüber sprechen wir:
- Warum Polyamorie kein legitimiertes Seitenspringen ist, sondern Kommunikation, Eigenverantwortung und innere Arbeit verlangt
- Woher Sicherheit kommt, wenn es keine vorgegebene Struktur gibt
- Was Georg als Kopfmensch lernt: das Bauchgefühl wahrnehmen und sich mit Eifersucht, Angst und Wut verletzlich zeigen
- Das erste Treffen der beiden Partnerinnen auf einer Geburtstagsfeier über drei Tage
- Der Alltag zu dritt: drei Zweierbeziehungen, klare Absprachen und Eifersucht auch auf Georgs Seite
- Die Wendung, mit der Georg selbst nicht gerechnet hat
- Was er Menschen rät, die über eine Öffnung nachdenken
Ein Satz von Georg, der bei mir hängen geblieben ist: „Die Polyamorie zu leben, das ist einfach wie ein Brennglas auf all die inneren Themen […], die man sich noch nicht angeschaut hat.“
Selbst wenn das für dich nichts ist: Neue Beziehungsformen kommen in unser Leben, über unsere Kinder und Freunde. Aus Respekt vor allen Beteiligten nennen wir keine Namen außer Georgs.
Du hast Teil 1 (Folge #115) noch nicht gehört? Hol ihn nach, es lohnt sich.
Mehr über Georg: Website: https://georgfleig.de/
Instagram: https://www.instagram.com/georgfleig/
Wenn dich die Folge berührt hat, teile sie gern mit jemandem, dem sie guttun könnte. Ich freue mich über deine Nachricht.
Ich bin seit 24 Jahren verheiratet. Polyamorie war für mich Neuland, und genau deshalb wollte ich diese Folge machen.
Mein Gast Georg lebt seit drei Jahren mit zwei Partnerinnen. Kennengelernt haben wir uns über die Männerarbeit. Als er mir von seinem Leben erzählt hat, war mir klar: Diese Geschichte gehört in meinen Podcast.
In Teil 1 erzählt Georg chronologisch, wie es dazu kam. Ehrlich, ohne Schönfärberei und mit allem, was dazugehört. Darüber sprechen wir:
- Was ist Polyamorie überhaupt, und was unterscheidet sie von einer offenen Beziehung?
- Wie ein Tantra-Seminar Georgs Blick auf Nähe und Intimität verändert hat
- Der Moment, in dem seine damalige Partnerin sagte: „Georg, das verändert alles.“ - Wie Familie und Freunde reagiert haben
- Drei Dinge, die helfen, wenn dir in der Beziehung der Boden wegrutscht
- 3 Uhr nachts im Wohnmobil: Eifersucht, Kopfkino und wie Georg da wieder rauskam
- Warum eine Trennung auch bewusst und im Guten gelingen kann
Mir ist dabei eines klar geworden: Polyamorie ist kein Freifahrtschein. Sie verlangt eine stabile Persönlichkeit, viel Ehrlichkeit und die Bereitschaft, sich die eigenen Themen anzuschauen. Aus Respekt vor allen Beteiligten nennen wir keine Namen außer Georgs.
In Teil 2 (Folge #116) geht es um den Alltag zu dritt, um Sicherheit, Eifersucht und eine Wendung, mit der Georg selbst nicht gerechnet hat.
Mehr über Georg: Website: https://georgfleig.de/
Instagram: https://www.instagram.com/georgfleig/
Wenn dich die Folge berührt hat, teile sie gern mit jemandem, dem sie guttun könnte. Ich freue mich über deine Nachricht.
Du hast dir etwas vorgenommen. Dann kommt die erste Absage, ein Rückschlag oder dieser Gedanke: Vielleicht schaffe ich das doch nicht. Solltest du weitermachen, etwas verändern oder aufhören?
Diese Frage kenne ich gut. Vor meinem ersten Marathon habe ich mir selbst kaum zugetraut, ins Ziel zu kommen. Erst nach einem Trainingslauf über 34 Kilometer begann ich zu glauben, dass ich es schaffen kann. Diese Erfahrung hat mir später auch bei schwierigen beruflichen Aufgaben geholfen.
In dieser Solofolge spreche ich darüber, was Dranbleiben für mich bedeutet – im Beruf, bei eigenen Zielen und in Beziehungen. Ich erzähle, warum Fokus dabei so wichtig ist und weshalb mehr Anstrengung manchmal nichts bringt, solange wir immer wieder dasselbe versuchen. Eine Geschichte von Tony Robbins über einen Golfschlag erinnert mich bis heute daran, wie viel eine kleine Änderung bewirken kann.
Und ich spreche über die schwierige andere Seite: Wann ist es richtig, etwas zu beenden? Dafür habe ich keine einfache Regel. Aber ich teile die Fragen, die mir helfen, Rückschläge einzuordnen, aus ihnen zu lernen und eine bewusste Entscheidung zu treffen.
Wenn du gerade an einem Punkt stehst, an dem du am liebsten alles hinschmeißen würdest, ist diese Folge für dich. Schreib mir gern, welcher Gedanke dich erreicht hat.
Manche Gespräche nehme ich nicht nur für euch auf, sondern auch ein bisschen für mich selbst. Dieses hier gehört definitiv dazu.
In dieser Folge spreche ich mit Anton Wieser, einem der gefragtesten Experten für Jungen-Coaching und die Stärkung von Vater-Sohn-Beziehungen. Anton ist mehrfacher Bestsellerautor, Mentaltrainer, Kinder- und Jugendcoach sowie Gründer von BoysUp und MÄNNERS.
Ich verfolge seine Arbeit seit ungefähr drei Jahren, lese seinen Newsletter und wollte schon lange mit ihm über eine Frage sprechen, die mich auch persönlich sehr beschäftigt:
Was brauchen unsere Kinder wirklich von uns – und warum reichen gute Absichten allein manchmal nicht aus?
Unser Gespräch wird schnell sehr persönlich. Ich erzähle Anton von einem Spaziergang mit meinem Sohn. Dabei sagte er zu mir:
„Papa, du bist der Einzige von uns, der beim Spazierengehen aufs Handy schaut.“
Mein erster Impuls war, mich zu verteidigen. Schließlich mache ich das aus meiner Sicht nur selten. Seine Antwort war:
„Ja. Aber von uns allen machst du es am meisten.“
Dieser Satz hat bei mir gesessen. Denn ich halte mich eigentlich für einen präsenten Vater. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie unterschiedlich das eigene Selbstbild und die Wahrnehmung unserer Kinder sein können.
Anton spricht sehr offen über seine eigene Geschichte. Nach dem Tod seines Vaters erkannte er, wie stark ihn die Sehnsucht nach einem einzigen Satz geprägt hatte:
„Ich bin stolz auf dich.“
Er erzählt, warum er seinem Vater lange etwas beweisen wollte, wie diese Vaterwunde seinen beruflichen Antrieb beeinflusste und weshalb er seinem verstorbenen Vater schließlich einen Brief schrieb und diesen mit in den Sarg legte.
Das hat mich sehr berührt. Auch in meiner Arbeit mit erfolgreichen Menschen erlebe ich immer wieder, wie lange wir noch um die Anerkennung unserer Eltern kämpfen – selbst wenn wir längst erwachsen sind oder unsere Eltern gar nicht mehr leben.
Wir sprechen in dieser Folge unter anderem darüber,
• warum alte Vaterwunden unseren Leistungsdrang ein Leben lang beeinflussen können
• weshalb Beziehung auch zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern keine Einbahnstraße ist
• was Jungen wirklich von ihren Vätern brauchen
• warum körperliche Nähe einen Jungen nicht schwach macht
• wie gemeinsame Abenteuer und Herausforderungen eine Beziehung stärken
• weshalb kleine Familienrituale Kindern Sicherheit und Halt geben
• wie wir Räume schaffen, in denen unsere Kinder freiwillig erzählen
• warum es nicht um perfekte Elternschaft, sondern um echte Verbindung geht
Anton und ich teilen außerdem unsere persönlichen Familienrituale: gemeinsame Mahlzeiten ohne Handy, bewusste Umarmungen, feste Fernsehabende, Gespräche vor dem Einschlafen und gemeinsame Erlebnisse, an die sich unsere Kinder hoffentlich noch lange erinnern werden.
Es sind keine gigantischen Gesten. Aber ich glaube ohnehin, dass Liebe nichts Gigantisches braucht.
Liebe braucht vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Räume, in denen wirkliche Begegnung entstehen kann.
Eine Botschaft von Anton ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
„Verlieb dich täglich neu in deinen Sohn.“
Schau dein Kind immer wieder bewusst an – auch wenn es gerade am Handy hängt, sich zurückzieht oder dich an deine Grenzen bringt. Und erinnere dich daran, was für ein Wunder da eigentlich vor dir sitzt.
Diese Folge ist für Väter, Mütter und alle Menschen, die mit Jungen arbeiten. Gleichzeitig ist sie eine Einladung an jeden von uns, die Beziehung zu den eigenen Eltern und die eigenen, vielleicht noch immer offenen Wunden ehrlich zu betrachten.
Mehr über Anton Wieser:
MÄNNERS – Vater-Sohn- und Mutter-Sohn-Reisen:
https://www.maenners.com/
BoysUp – Coaching, Bücher und Wissen rund um Jungen:
https://boys-up.de/
Podcast „Unsere Jungs“:
https://boys-up.de/kategorie/podcast/
Instagram:
https://www.instagram.com/boysup.de/
Warum fällt es uns so schwer, Dinge dauerhaft durchzuziehen, obwohl wir genau wissen, dass sie uns guttun?
Wir nehmen uns vor, mehr Sport zu machen, regelmäßig zu meditieren, gesünder zu leben oder uns bewusster Zeit für die Menschen zu nehmen, die uns wichtig sind. Am Anfang sind wir motiviert – doch sobald der Alltag dazwischenkommt, kehren wir häufig zu unseren alten Gewohnheiten zurück.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Motivation allein für nachhaltige Veränderung meistens nicht ausreicht und weshalb Routinen für mich heute wichtiger sind als je zuvor. Ich gehe mittlerweile stramm auf die 60 zu und kenne nur wenige Hebel, die sich so einfach in den Alltag integrieren lassen und gleichzeitig so viel bewirken können – für unsere Gesundheit, unsere Karriere, unsere Beziehungen und unser Familienleben.
Dabei geht es nicht um eine perfekte Morgenroutine, Selbstoptimierungsdruck oder darum, jeden Tag um fünf Uhr aufzustehen. Ich erzähle ganz persönlich, welche festen Abläufe mir helfen, körperlich fit, geistig klar und innerlich ausgeglichen zu bleiben. Dazu gehören unter anderem Meditation, Gymnastik, Krafttraining, Laufen und Atemübungen.
Außerdem erfährst du:
– Warum der richtige Zeitpunkt darüber entscheiden kann, ob du eine Routine durchziehst
– Weshalb kleine, realistische Schritte oft mehr bewirken als große Vorsätze
– Wie ich meine Routinen mit einem einfachen DIN-A4-Zettel sichtbar mache
– Warum Rückschläge kein Scheitern bedeuten und du jederzeit wieder anfangen kannst
– Wie sich das Prinzip auch auf Beziehungen, Familie und Beruf übertragen lässt
Diese Folge ist keine weitere Sammlung von Motivationssprüchen. Sie ist eine Einladung, ehrlich auf deinen eigenen Alltag zu schauen und herauszufinden, welche kleinen Veränderungen dein Leben langfristig besser machen könnten.
Denn echte Veränderung entsteht selten durch einen großen Entschluss. Sie entsteht durch das, was wir regelmäßig tun.
Wie viel von deiner Sexualität ist wirklich deine eigene und wie viel wurde durch Familie, Gesellschaft oder Pornografie geprägt?
In dieser Folge spreche ich mit Christiane Windhausen offen und persönlich über Scham, männlichen Leistungsdruck, Intimität und erfüllende Sexualität.
Du erfährst:
Wir sprechen außerdem darüber, warum erfüllende Sexualität bei der Verbindung zum eigenen Körper beginnt und wie daraus mehr Vertrauen, Freiheit und echte Nähe entstehen können.
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