MännerArbeit Sachsen

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MännerArbeit Sachsen episodes

  • Fortbildung Männerberatung - #05 Modul 2 - Männer Emotionen und Selbstfürsorge
    Gefühle zulassen, begrenzen, verstehen: der Weg zu mehr Lebendigkeit

    Emotionen verstehen. Menschen besser begleiten.

    Viele Männer haben gelernt, Gefühle zu kontrollieren oder ganz auszublenden. Doch unterdrückte Emotionen verschwinden nicht – sie suchen sich ihren eigenen Weg.

    In dieser Folge sprechen Jörg Adolphs und Ralf Lemke über die Bedeutung von Emotionen für Beratung, Selbstfürsorge und persönliche Entwicklung.

    Dabei geht es unter anderem um:

    welche Lernziele das Modul „Männer, Emotionen und Selbstfürsorge“ verfolgt

    warum Emotionen Ausdruck von Lebendigkeit sind
    welche Rolle Selbstwahrnehmung in der Beratung spielt
    weshalb unterdrückte Gefühle langfristig belastend wirken können
    wie Beratende emotionale Prozesse sicher begleiten
    warum Selbstfürsorge eine professionelle Kompetenz ist
    wie emotionale Körperarbeit und systemisches Denken zusammenwirken
    weshalb Beziehung, Sicherheit und Körpererleben zentrale Grundlagen gelingender Beratung sind

    Ralf Lemke gibt dabei Einblicke in den Aufbau seines Moduls und zeigt anhand vieler Praxisbeispiele, wie Beratende mehr Sicherheit im Umgang mit Emotionen gewinnen können.

    Zu Gast:

    Ralf Lemke

    Lehrender für Systemische Therapie und Supervision

    Ausbilder für Systemische Aufstellungen
    Diplom-Theologe
    Dresdner Institut für Systemisches Arbeiten
    über 35 Jahre Erfahrung in systemischer Therapie und emotionaler Körperarbeit

    Hinweis

    Zur gesamten Fortbildung gibt es ein gedrucktes Handbuch zum Bestellen. Kontakt und Bestellinformationen finden sich hier in den Shownotes bzw. über die untenstehenden Links.

    Links

    Männerberater-Fortbildung
    Fachstelle Männerarbeit
    Sachsenmann

    Dieser Podcast richtet sich an:

    Beratende,
    Coaches,
    psychosoziale Fachkräfte,
    Therapeut:innen,
    soziale Träger
    und alle, die Männer professionell begleiten möchten.

    Weitere Infos, offene Fragen oder direkt anmelden?

    Schaut auf unserer Webseite vorbei:
    https://www.maennerberater-fortbildung.de

    Förderhinweis

    Dieser Podcast wird finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

    25 min
  • Fortbildung Männerberatung - #04 Modul 1 - Grundlagen Systemischer Männerberatung
    Haltung, Neugier und der Unterschied zwischen Ziel und Auftrag

    Zu Gast

    Frank Wünsche, Leiter des IPG Leipzig und Leiter der gesamten Männerberater Fortbildung. Erziehungswissenschaftler, systemischer Therapeut und Familientherapeut, integrativer Supervisor und Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung.

    Worum es in Modul 1 geht

    • Drei Tage Grundlagenarbeit, die den Ton für die gesamte Fortbildung setzen
    • Ungewöhnlicher Einstieg statt klassischer Vorstellungsrunde. Kurze, lockere Gesprächsimpulse wie zum aktuell gelesenen Buch bringen die Teilnehmenden schnell in echten Kontakt
    • Die Fortbildung richtet sich nicht nur an männliche Berater. Auch Frauen sind ausdrücklich willkommen und erweitern die Perspektive der Gruppe
    • Grundhaltung: Augenhöhe und Allparteilichkeit, also das ganze System im Blick behalten statt nur eine Partei zu vertreten
    • Nicht wissende Neugier als Kernkompetenz. Nie mit der ersten, vermeintlich bekannten Antwort zufriedengeben, sondern mit zirkulären Fragen tiefer einsteigen
    • Verstehendes Hören nach Carl Rogers als Übung. Erst nur zuhören ohne zu kommentieren, dann in einem zweiten Schritt paraphrasieren
    • Genogrammarbeit als Methode der Biografiearbeit, angewendet auf das Thema Männlichkeit im eigenen Familiensystem, oft bis zur dritten oder vierten Generation zurück
    • Aufbau des Erstgesprächs und Auftragsklärung, mit einer klaren Unterscheidung zwischen dem großen Ziel einer Person und dem konkreten Auftrag an die Beratung
    • Training in rotierenden Dreiergruppen. Eine Person berät mit einem eigenen echten Thema, eine wird beraten, eine beobachtet und gibt strukturiertes Feedback
    • Frühe Etablierung einer Feedback und Reflexionskultur, die sich durch die gesamte Fortbildung zieht

    Ziel und Auftrag

    Frank veranschaulicht den Unterschied anhand seiner Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Das Ziel bleibt oft groß und stabil, etwa ein eigenes Haus oder eine eigene Familie. Der Auftrag der Beratung ist dagegen der konkrete, machbare nächste Schritt dahin, zum Beispiel der Schulabschluss statt eines illegalen Weges zum selben Ziel.

    Hinweis

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    Männerberater-Fortbildung
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    26 min
  • Fortbildung Männerberatung - #07 Modul 4 - Körper, Gesundheit und Selbstsorge
    Wenn zwei Körper im Beratungsraum sprechen – Körperarbeit als Schlüssel zur Männerberatung

    Zu Gast

    Stefan Beier: Bildungsreferent Männergesundheit und Männerberatung bei der Landesfachstelle Männerarbeit, selbstständiger Männercoach und Paarberater, ausgebildet in Körper- und Bewegungstherapie sowie Soziologie. Leitet Modul 4 der Männerberater-Fortbildung bereits zum dritten Mal.

    Worum es in Modul 4 geht

    • Fokus: Körper und Gesundheit, nicht nur Männergesundheit im engeren Sinn, sondern der eigene Körper als Ressource in der Beratung
    • Aufbau der drei Modultage: Wechsel zwischen praktischen Körperübungen, Selbsterfahrung und theoretischem Input, ohne starre Tagesstruktur – der Ablauf passt sich dem Gruppenprozess an
    • Einstieg immer bei sich selbst: Teilnehmende erkunden die eigene Körperwahrnehmung und die persönliche Körpergeschichte
    • Kernidee: In jeder Beratungssituation sitzen sich nicht zwei Köpfe, sondern zwei Körper gegenüber, die permanent miteinander kommunizieren
    • Übungen zur Selbstwahrnehmung (z. B. Grenzen setzen), die Teilnehmende direkt in die eigene Beratungspraxis mitnehmen können
    • Input zu zentralen Aspekten von Männergesundheit (körperlich, psychisch, sozial) und dazu, wie sich das Thema Gesundheit in der Beratung aufgreifen lässt
    • Lernziel: ein gutes Gefühl für den eigenen Körper und die eigene Gesundheit entwickeln, um mit Klienten körperbezogen arbeiten zu können

    Wie viel Raum bekommt Körperarbeit im Beratungsgespräch?

    Stefan plädiert gegen ein Patentrezept: Ob Körperarbeit als Opener, in der Mitte oder als Abschluss eines Gesprächs eingesetzt wird, hängt von der eigenen Ausbildung/Erfahrung des Beraters, von einer klaren Absprache mit dem Klienten und von der Situation selbst ab. Entscheidend: der eigenen Intuition folgen und transparent kommunizieren, was gerade passiert.

    Highlight aus den bisherigen Durchgängen

    Zu Beginn des zweiten Durchlaufs musste die Gruppe den überraschenden Tod eines Teilnehmers verarbeiten. Stefan eröffnete den Modultag bewusst als gemeinsamen Austauschraum statt mit dem geplanten Programm und es entstand ein sehr persönlicher, berührender Moment mit gemeinsamem Gebet und einer Kerze. Für Stefan ein Beleg dafür, wie wichtig es ist, sich als Gruppe auch in schwierigen Momenten offen zu begegnen.

    Ebenfalls häufig zurückgemeldet: Viele Teilnehmende entdecken durch die Körperselbsterfahrung neue Aspekte an sich selbst mit spürbarem Effekt auf die eigene persönliche Entwicklung.

    Ausblick

    Der nächste Durchlauf der Fortbildung startet im September. Teilnehmende können Stefan vorab eigene Themen, Fragen oder Praxisfälle rund um Körper und Gesundheit mitteilen, die er nach Möglichkeit in das Modul einbaut.

    Hinweis

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    Männerberater-Fortbildung
    Fachstelle Männerarbeit
    Sachsenmann
    IPG Leipzig

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    27 min
  • Fortbildung Männerberatung - #08 Modul 5 - Migration und Männlichkeiten
    Migration, Männlichkeit und die unsichtbaren Dividenden der Macht

    Zu Gast:

    Özcan Karadeniz – Politikwissenschaftler und systemischer Berater. Referent für Community Outreach beim Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) und Teil des Leitungsstabs am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut). Leitet Modul 5 „Migration und Männlichkeiten“ der Männerberater-Fortbildung.

    Was ist NaDiRa?

    • Der Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor wurde 2020 initiiert, im Nachgang der Anschläge von Halle und Hanau sowie der Black-Lives-Matter-Bewegung
    • Bislang ein Projekt (befristete Förderung), obwohl international eigentlich ein dauerhaftes Monitoring gefordert ist
    • Längsschnittstudie mit anfänglich 20.000, aktuell rund 13.000 Teilnehmenden (Panel), mit bewusstem Oversampling von Menschen mit eigener Rassismuserfahrung
    • Ziel: zivilgesellschaftliche Perspektiven in die Forschung einbringen und Ergebnisse verständlich vermitteln

    Worum es in Modul 5 geht

    • Ausgangspunkt: Rassismus als gesellschaftliches Strukturverhältnis, nicht nur als offene, absichtsvolle Diskriminierung – sondern als unbewusste Mechanismen, die Ausschlüsse produzieren
    • Zentrale Analogie: hegemoniale Männlichkeit (Raewyn Connell) und patriarchale Dividende, ein Ideal, das auch ohne persönliches Erreichen Teilhabe an Macht sichert
    • Übertragen auf Rassismus: die okzidentalistische Dividende (Gabriele Dietze), strukturelle Vorteile des Weißseins, unabhängig von der eigenen politischen Haltung
    • Männlichkeit wird nicht als natürliche Eigenschaft, sondern als soziale Praxis verstanden
    • Kritische Selbstreflexion für die Beratungspraxis: die eigene institutionelle Einbindung erkennen, Othering von Klienten vermeiden, unbewusste Zuschreibungen erkennen
    • Didaktik: selbst produzierte Dokumentarfilme, Kleingruppenübungen, viel Austausch statt Frontalunterricht, ein sicherer Raum für Selbstreflexion
    • Auch ein Blick auf die Kosten männlicher Sozialisation: kürzere Lebenserwartung, erschwerter Zugang zu eigenen Gefühlen, Belastung für Partnerschaft und Familie
    • Rückmeldung bisheriger Durchgänge: viele Aha-Momente, als entlastend empfunden, es geht nicht ums Moralisieren, sondern ums Verstehen

    Aufbau

    Modul 5 hat denselben zeitlichen Umfang wie die anderen Module der Fortbildung. Es wurde bewusst im Curriculum nach vorne gezogen (statt Platz 9 nun Platz 5), damit die macht- und herrschaftskritischen Grundlagen den Teilnehmenden für die folgenden Module zugutekommen.

    Kontakt zu Özcan Karadeniz

    Webseite des Instituts
    mail: karadeniz(at)dezim-institut.de

    Hinweis

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    Männerberater-Fortbildung
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    28 min
  • Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen - #01 Fragile Männlichkeit
    Warum traditionelle Männlichkeitsbilder so wirkmächtig sind und wie Fachkräfte Männer besser erreichen können.

    Fragile Männlichkeit verstehen – Perspektiven für Beratung und Fachpraxis

    Was bedeutet fragile Männlichkeit? Warum unterscheiden wir zwischen Fragilität und Verletzlichkeit? Und welche Bedeutung haben traditionelle Rollenbilder für Beratung, Männerarbeit und soziale Arbeit?

    In dieser Folge sprechen Jörg Adolphs und Thomas Qiu Hönel über psychologische und gesellschaftliche Hintergründe männlicher Sozialisation. Sie zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie sich fragile Männlichkeit im Beratungsalltag zeigt und welche Möglichkeiten Fachkräfte haben, Männer besser zu erreichen.

    Themen dieser Folge

    Was bedeutet fragile Männlichkeit?
    Unterschied zwischen Fragilität und Verletzlichkeit
    Wie entstehen traditionelle Männlichkeitsbilder?
    Warum Männer häufig erst sehr spät Unterstützung suchen
    Praxisbeispiele aus der Beratung
    Geschlechtersensible Beratung
    Was Fachkräfte konkret tun können
    Fortbildungsangebote der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen
    Männerdialoge und weitere Unterstützungsangebote
    Weiterführende Angebote

    Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen

    https://www.landesfachstelle-maennerarbeit-sachsen.de

    Dort finden Sie:

    Fortbildungen

    Workshops
    Informationen zur systemischen Männerberatung
    Beratungsnetzwerke
    Ansprechpartner
    Kontaktmöglichkeiten

    Männerdialoge

    https://www.maennerdialoge.de

    Ein kostenfreies monatliches Online-Gesprächsformat für Männer zu wechselnden gesellschaftlichen Themen.

    Kontakt

    Weitere Informationen, Fortbildungsanfragen oder Vermittlung an Beratungsangebote:
    https://www.landesfachstelle-maennerarbeit-sachsen.de

    Ausblick

    In der nächsten Folge sprechen wir über das Thema Männergesundheit – warum Männer anders mit Gesundheit umgehen, welche Herausforderungen bestehen und welche Rolle Prävention und Beratung spielen.

    Förderhinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    47 min
  • Fortbildung Männerberatung - #03 Was passiert eigentlich in dieser Fortbildung?
    Ein Blick hinter Aufbau, Struktur, Module und Inhalte der systemischen Männerberatung.

    Anderthalb Jahre.

    Neun Module plus Abschlussmodul.
    Supervision, Selbsterfahrung, Praxisarbeit und Gruppendynamik.

    Aber wie läuft die Fortbildung eigentlich konkret ab?

    In dieser Folge geben Jörg Adolphs und Frank Wünsche einen umfassenden Einblick in:

    • Aufbau und Ablauf der Fortbildung
    • Inhalte der einzelnen Module
    • Supervision und Praxisarbeit
    • Selbsterfahrung und Haltung
    • Arbeit mit Gruppen
    • Beratung in Familie, Beziehung und Arbeitswelt
    • Gewalt, Konflikte und Sozialisation sowie
    • den besonderen Stellenwert von Reflexion und Gruppenerfahrung
    • Die Folge eignet sich besonders für Menschen, die prüfen möchten:

      „Passt diese Fortbildung zu mir und meiner Arbeit?“

      Hinweis

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      37 min
    • Fortbildung Männerberatung - #02 Warum Männer oft schwer erreichbar sind
      Über Sprache, Vertrauen und typische Zugangsbarrieren in der Männerberatung.

      „Mir geht’s gut.“

      Ein Satz, den viele Beratende kennen und hinter dem oft deutlich mehr steckt.

      In dieser Folge geht es um typische Zugangsbarrieren von Männern:

      1. Warum fällt vielen Männern emotionale Sprache schwer?
      2. Weshalb suchen Männer oft schnelle Lösungen statt Reflexion?
      3. Welche Rolle spielen Sozialisation und Rollenbilder?
      4. Warum funktionieren Walk & Talk oder Autofahrten manchmal besser als klassische Gesprächsräume?
      5. Und wie entsteht überhaupt Vertrauen?
      6. Frank Wünsche beschreibt eindrücklich, warum Männerberatung oft andere Settings, andere Sprache und andere Zugänge braucht.

        Eine Folge voller Praxisbeispiele, ehrlicher Beobachtungen und konkreter Impulse für Beratende.

        Hinweis

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        24 min
      7. Fortbildung Männerberatung - #01 Vorstellung, Geschichte und Anliegen
        Vom Vater des Gedanken zur erfolgreichen Umsetzung

        Viele Männer suchen erst dann Unterstützung, wenn bereits alles unter Druck steht: Beziehungskrise, Trennung, Arbeitsverlust oder völlige Überforderung.

        Doch warum ist das so?

        In dieser Auftaktfolge sprechen Jörg Adolphs und Frank Wünsche über:

        • die Idee hinter der Fortbildung „Systemische Männerberatung“
        • typische Zugangsbarrieren von Männern
        • gesellschaftliche Rollenbilder
        • Beratung zwischen Autonomie und Verletzlichkeit
        • warum Männer oft erst sehr spät Hilfe annehmen
        • Aufzählungs-Textund weshalb geschlechtersensible Beratung heute wichtiger denn je ist
        • Frank Wünsche gibt dabei persönliche Einblicke in die Entstehung der Fortbildung und erklärt, warum neue Zugänge in Beratung und Therapie notwendig sind.

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          22 min

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