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Wenn wir an große Seefahrer denken, fallen uns James Cook, Leif Eriksson oder Horatio Nelson ein. Doch wer hielt eigentlich unter Deck die Vorräte rattenfrei, tröstete einsame Seemänner, überlebte Schiffbruch – und wurde mitunter sogar zum Nationalhelden? Die Antwort darauf hat vier Pfoten, Schnurrhaare und einen nicht selten recht eigenwilligen Charakter mit Hang zu großen Geschichten.
In dieser Folge tauchen wir ein in die fast vergessene Welt der Schiffskatzen. Mein Gast Wolfgang Schwerdt erzählt von pelzigen Rattenjägern auf Pharaonenbarken, mutigen Bordkatern auf den Weltumsegelungen der großen Entdecker und legendären Katern wie Trim, die selbst Geschichte schrieben. Gemeinsam tauchen wir ein in historische Quellen und versuchen der Frage auf den Grund zu gehen, weshalb eine Schiffskatze am Ende mehr Einfluss auf eine Expedition haben konnte als so mancher Offizier.
Leinen los – und willkommen zu einer Reise, auf der die wahren Helden nicht selbst das Steuer übernehmen (müssen) und dennoch das Schicksal einer ganzen Besatzung in den samtenen Pfoten halten.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Bildquelle: ChatGPT 5.5, KI-generiert]
Ahoi und willkommen zu einer neuen Folge der Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn: diesmal direkt von der Titanic-Ausstellung in Potsdam.
Zwischen Originalfunden und detailgetreuen Rekonstruktionen tauchen wir ein in die schicksalhaften Stunden an Bord der RMS Titanic: Weshalb galt das Schiff als praktisch „unsinkbar“? Wie kam es dennoch zur Katastrophe? Wurden Eiswarnungen ignoriert? Was geschah bei der Evakuierung? Und welche Mythen halten sich bis heute hartnäckig?
Gemeinsam mit dem Historiker Malte Fiebing-Petersen vom Deutschen Titanic-Verein von 1997 e.V. beleuchten wir Technik und Klassenunterschiede sowie Geschichten von Überlebenden, und klären historisch belegte Verbindungen der Titanic bis nach Deutschland.
Kommen Sie also mit an Bord und erleben Sie die RMS Titanic hautnah.
Wer sich darüber hinaus die Ausstellung in Potsdam live und in Farbe ansehen möchte, hat dazu noch bis zum 25. Mai 2026 Gelegenheit.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Quelle Bild: Große Freitreppe, Titanic: Die Ausstellung in Potsdam, Dr. Marcus Mau]
Ein legendäres Kriegsschiff, ein dramatischer Untergang und Gesichter, denen wir nach 400 Jahren wieder in die Augen blicken können: In dieser Folge von Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn begeben wir uns gemeinsam an Bord der WASA, dem wohl berühmtesten Schiffswrack der Welt. Gemeinsam mit Christin Simons vom WASA-Museum in Stockholm erkunden wir, warum dieses technische Prestigeprojekt schon auf seiner Jungfernfahrt scheitern musste, wie es spektakulär geborgen wurde – und wie der schwedische Künstler Oscar Nilsson mithilfe modernster forensischer Technik die Gesichter der Toten rekonstruierte. So nah waren Sie der Crew der WASA noch nie. Jetzt reinhören und ihre Geschichte(n) hautnah erleben!
Copyright: soundpropulsion.com; Musik: Star of the County Down (phasenwandler, ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: http://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Vorspann mit freundlicher Genehmigung des WASA-Museums Stockholm; Bildnachweis: WASA-Museum Stockholm, Dr. Marcus Mau
November 1918: In Kiel verweigern Matrosen den Befehl zur letzten großen Seeschlacht gegen England – und stoßen damit eine Revolution an, die das Kaiserreich zu Fall bringen wird. Im Mittelpunkt dieser Ereignisse stehen die Hafenstadt Kiel, aufgewühlte Seemannschaften – und der damalige Stadtkommandant Kapitän zur See Wilhelm Heine, der sich in jenen Tagen zwischen Loyalität und Kontrollverlust wiederfindet. Zu Gast im Podcast „Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn" ist heute der Historiker Klaus Kuhl, der die dramatischen Stunden des Matrosenaufstandes einordnet und mir von politischen Hintergründen, persönlichen Schicksalen und den bis heute spürbaren Folgen erzählt.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Quelle Bild: Kapitän z. S. Heine; private Sammlung Dr. Marcus Mau]
Ahoi und herzlich willkommen zum Podcast „Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn". Diesmal begeben wir uns gemeinsam auf Spurensuche bei den Seenotrettern an den deutschen Küsten in Nord- und Ostsee. Wer sind die Männer und Frauen, die seit nunmehr 160 Jahren mutig jedem Sturm entgegentreten, um Menschen aus Seenot zu retten? Was treibt sie an und wie kann jeder und jede Einzelne von uns diese wichtige Arbeit erhalten und unterstützen? Als Gesprächspartner steht mir Herr Christian Stipeldey zur Seite. Er ist Pressesprecher und Leiter des Teams Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Seenotrettern. Und er hat mir so einiges aus Geschichte und Alltag der Seenotretter zu erzählen.
Legen Sie also gleich die Rettungswesten an und folgen Sie uns hinaus in den Sturm in dieser XXL-Podcast-Folge zum 160. Jubiläum der Seenotretter in Deutschland.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Quellen Soundeffekte: https://pixabay.com/sound-effects/sos-morsecode-31731; https://pixabay.com/sound-effects/radio-chatter-relief-needed-29636; Quelle Bild: kostenfreies Wallpaper von seenotretter.de]
Ahoi und herzlich Willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge der Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn. Diesmal habe ich mich selbst nach Hamburg aufgemacht und auf die Spuren der Flaschenpost begeben. War das wirklich ein altes Kommunikationsmittel zur Rettung Schiffbrüchiger oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? Außerdem wage ich einen Blick auf die Entdeckung der Welt und auf die älteste Seekarte der deutschen Küstengewässer. Wer waren die Menschen, die diese Karte erstellten und nutzten? Natürlich bin ich nicht allein auf dieser Hör-Reise, sondern habe mir wieder fachkundige Begleitung geholt. An meiner Seite ist Herr Rainer Fröhlich, der Vizepräsident des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie – ein wahrer Kenner der Materie. Kann er mir etwa auch erklären, was bunte Quietscheentchen mit Meeresforschung zu tun haben?
Leinen los zu einer spannenden Entdeckungsreise mit der Flaschenpost um die Welt.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Quelle Bild: Bing Image Creator, KI-generiert]
Ahoi und willkommen zu einer neuen Folge der Marinegeschichte(n) ohne Seemannsgarn. Dieses Mal nehme ich die Binnenschifffahrt mal etwas genauer unter die Lupe – eine Branche mit langer Tradition und großer Bedeutung für den Warentransport in Europa. Doch während Wasserstraßen schnelles Reisen ermöglichen, stehen sie auch im Konflikt mit den empfindlichen Ökosystemen. Welche Gewässer eignen sich für den Ausbau? Wie wirkt sich die intensive Nutzung auf die Artenvielfalt aus?
Fragen, die ich zwei renommierten Expert:innen heute stellen möchte: Fraue Prof. Sonja Jähnig, Leiterin der Abteilung „Ökologie der Lebensgemeinschaften und Ökosysteme“ am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin, und Dr. Christian Wolter, Forschungsgruppenleiter für „Biologie der Fische, Fischerei und Aquakultur“ ebenda.
Kommen Sie mit auf eine Hörreise zwischen Tradition und Umweltbewusstsein – und erfahren Sie mehr über die Herausforderungen und Chancen der Binnenschifffahrt.
Flüssiggas und Elektromotoren werden in Zeiten des Klimawandels als umweltschonende Alternativen für Schiffsantriebe diskutiert. Doch ein sehr viel naheliegenderer Treibstoff ist womöglich immer noch der Wind. Dass die moderne Schifffahrt sehr von der
Vorweg eine lächelnd vorgetragene Inhaltswarnung für traditionell abergläubische Seebären: Diese Folge des DGSM-Podcasts kann „Spuren von Frauen im Schiffsbau" enthalten. Denn es geht diesmal um die Schweißerinnen, Brennschneiderinnen und Kranfahrerinnen auf den deutschen Werften des 20. Jahrhunderts. Meine heutige Gesprächspartnerin, Deike Reddig, Mitarbeiterin am Deutschen Schifffahrtsmuseum und Leibniz-Institut für Maritime Geschichte in Bremerhaven, beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit tiefgründiger mit einer vergessenen oder in Teilen auch bewusst verdrängten Episode des deutschen und ebenso des internationalen Schiffsbaus. Sie berichtet mir u. a. von den starken Frauen, denen sie auf ihren Recherchen durch die maritimen Archive begegnete – eine gemeinsame Podcast-Reise und gleichzeitig ein erster Versuch, den Frauen auf der Werft ihren Platz in der Geschichte zurückzuerobern.
Gemeinsam mit den beiden Walforschern, Wilfried und Andrea Steffen, geht es in dieser Podcast-Folge zurück in eine der dunkelsten Epochen der maritimen Geschichte: die Zeit des Walfanges. Gemeinsam wollen wir die Fragen klären, seit wann und aus welchem Grund der Mensch überhaupt damit begonnen hatte, Wale zu jagen, und welche Rolle Deutschland dabei spielte? Freuen Sie sich auf eine informative und aufgrund des schweren Themas ebenso emotionale Reise zu einem der unrühmlichsten Kapitel der Schifffahrtsgeschichte – auch der deutschen.
[Quelle Musik: phasenwandler, Star of the County Down (ft. Javolenus, nickleus, rocavaco), ccMixter 2012: https://dig.ccmixter.org/files/phasenwandler/37689; Quelle Bild: Bing Image Creator, KI-generiert]
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