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"Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung der Arbeiterklasse" ~ Wladimir Iljitsch Lenin
Krisen und Kriege gehören zum organischen Prozess des imperialistischen Stadiums des Kapitalismus. Es ist naiv und irreführend den Arbeitern einzureden, man könnte Kriege dauerhaft durch Volksentscheide, Appelle an bürgerliche Regierungen und durch Wahlen verhindern. Die Arbeiterklasse hat genauso wenig die Stellung, noch die Aufgabe den moralischen Schiedsrichter im imperialistischen Wettstreit zu spielen, noch die bürgerliche Gesellschaft um Frieden an zu winseln.
Wir haben nur eine historische Aufgabe zu erledigen und die heißt sozialistische Revolution! Die Revolution darf nicht aufgeschoben werden, auf "nach dem Sieg" oder bis sich "die Verhältnisse wieder beruhigt haben". Im Gegenteil! Die bewussteren Arbeiter müssen die Kriegsgefahr, welche sie durch bürgerliche Protestformen nicht abwenden können als einmalige Chance nutzen um ihre Organisationen aufzubauen und sich auf die revolutionäre Schlacht vorzubereiten! Unser Motto muss sein: Revolution! Jetzt erst Recht! Wer etwas anderes sagt ist logischerweise Konterrevolutionär.
Dieser Auszug aus Was nun? ist eine Kritik der Sozialfaschismusthese und der Sozialdemokratie gleichermaßen. Er passt ganz gut zur gegenwärtigen Zeit in der wieder ein Wettlauf zwischen Revolution und Reaktion die krisen-geschüttelte "Demokratie" aufzulösen scheint...
Ted Grant hat der Nachwelt des revolutionären Marxismus eine große fülle an Literatur auf der einen und eine Organisation mit gewaltigem Potential auf der anderen Seite hinterlassen. Es kann nicht schaden sich mit seiner Theorie & Praxis auseinanderzusetzen!
https://www.marxists.org/deutsch/archiv//bordiga/1961/xx/auschwitz.htm
Auschwitz vielleicht das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, eine Zäsur der Geschichte! Jedoch werden wir weder den Faschismus noch den Nationalsozialismus, noch die Shoa verstehen, wenn wir sie bloß als isolierte Phänomene und ausschließlich durch eine hypermoralische Brille betrachten, wie es ein Großteil der Gesellschaft, auch der politischen Linken tut. Ohne den Kapitalismus, bzw. Imperialismus zu verstehen, werden wir über Auschwitz nur unwissenschaftliche idealistische Märchen erfahren. Aber das Grauen entspringt nicht der "Natur der Deutschen", dem "Bösen des Menschen", seinen "Dunklen Trieben und Neigungen", sondern hat System! These: Natürlich ist Auschwitz ein Produkt des verwesenden Imperialismus. Schon Friedrich Engels bezeichnete Antisemitismus als den "Sozialismus der dummen Kerle". Wie der Sozialismus können sich Faschismus und Antisemitismus nicht als unabhängig vom Kapitalismus gedacht werden. Sie sind mehr oder weniger dessen Produkt und Auflösungserscheinung.
In dieser Skizze voller grammatikalischen Fehlern versucht der Vorleser zu analysieren, was der Unterschied zwischen idealistischer und dialektisch-materialistischer Auffassung des Krieges ist.
Antwort: Nichts geringeres als die Weltrevolution. Leider wurde der Bund von den Opportunisten jeder Coleur verraten - Liebknecht und Luxemburg von Rechten und im Auftrag der SPD feige und hinterrücks ermordet. Die Aufgaben welche sie sich gesetzt haben, bleibt für die Arbeiterklasse bestehen. Packen wir's an Genossen!
Diese Aufnahme ist etwas älter und zugegeben, noch ziemlich schlecht gelesen. Ich hoffe das wird über den aktuellen Inhalt nicht hinwegtäuschen. Denn die Gründerväter des Marxismus fordern in ihrem Text nichts weniger als: "Die Revolution in Permanenz!"
https://sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/sinowjew/sinowjew-imperialismus/g-sinowjew-der-krieg-und-die-krise-des-sozialismus/1-v
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