Marxistische Hörbücher - Dialektischer Materialismus für die Ohren

Marxistische Hörbücher - Dialektischer Materialismus für die Ohren

By N. SpreeninNewsPolitics
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Marxistische Hörbücher - Dialektischer Materialismus für die Ohren episodes

  • Vom Vorleser - Sozialismus oder Krieg, Kritik an Sahra Wagenknechts utopischem Friedensprojekt

    "Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung der Arbeiterklasse" ~ Wladimir Iljitsch Lenin


    Krisen und Kriege gehören zum organischen Prozess des imperialistischen Stadiums des Kapitalismus. Es ist naiv und irreführend den Arbeitern einzureden, man könnte Kriege dauerhaft durch Volksentscheide, Appelle an bürgerliche Regierungen und durch Wahlen verhindern. Die Arbeiterklasse hat genauso wenig die Stellung, noch die Aufgabe den moralischen Schiedsrichter im imperialistischen Wettstreit zu spielen, noch die bürgerliche Gesellschaft um Frieden an zu winseln.


    Wir haben nur eine historische Aufgabe zu erledigen und die heißt sozialistische Revolution! Die Revolution darf nicht aufgeschoben werden, auf "nach dem Sieg" oder bis sich "die Verhältnisse wieder beruhigt haben". Im Gegenteil! Die bewussteren Arbeiter müssen die Kriegsgefahr, welche sie durch bürgerliche Protestformen nicht abwenden können als einmalige Chance nutzen um ihre Organisationen aufzubauen und sich auf die revolutionäre Schlacht vorzubereiten! Unser Motto muss sein: Revolution! Jetzt erst Recht! Wer etwas anderes sagt ist logischerweise Konterrevolutionär.

    26 min
  • Leo Trotzki - Demokratie und Faschismus

    Dieser Auszug aus Was nun? ist eine Kritik der Sozialfaschismusthese und der Sozialdemokratie gleichermaßen. Er passt ganz gut zur gegenwärtigen Zeit in der wieder ein Wettlauf zwischen Revolution und Reaktion die krisen-geschüttelte "Demokratie" aufzulösen scheint...

    24 min
  • Amadeo Bordiga - Auschwitz oder das große Alibi

    https://www.marxists.org/deutsch/archiv//bordiga/1961/xx/auschwitz.htm


    Auschwitz vielleicht das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, eine Zäsur der Geschichte! Jedoch werden wir weder den Faschismus noch den Nationalsozialismus, noch die Shoa verstehen, wenn wir sie bloß als isolierte Phänomene und ausschließlich durch eine hypermoralische Brille betrachten, wie es ein Großteil der Gesellschaft, auch der politischen Linken tut. Ohne den Kapitalismus, bzw. Imperialismus zu verstehen, werden wir über Auschwitz nur unwissenschaftliche idealistische Märchen erfahren. Aber das Grauen entspringt nicht der "Natur der Deutschen", dem "Bösen des Menschen", seinen "Dunklen Trieben und Neigungen", sondern hat System! These: Natürlich ist Auschwitz ein Produkt des verwesenden Imperialismus. Schon Friedrich Engels bezeichnete Antisemitismus als den "Sozialismus der dummen Kerle". Wie der Sozialismus können sich Faschismus und Antisemitismus nicht als unabhängig vom Kapitalismus gedacht werden. Sie sind mehr oder weniger dessen Produkt und Auflösungserscheinung.

    28 min
  • Leo Trotzki - Das Zetergeschrei um Kronstadt

    Die dreisteste und billigste Lüge ist, Trotzki sei a) ein Liberaler oder sogar b) ein Nazi-Agent gewesen. Er hat mehrmals unversöhnliche Maßnahmen befohlen und die Konterrevolution im Keim erstickt - worauf hin Lenin meinte: "Genossen, ich kenne den strengen Charakter der Verfügungen des Genossen Trotzki und bin so tief überzeugt, in so vollkommenem Maße überzeugt von der Richtigkeit, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der von Genossen Trotzki im Interesse der Sache erteilten Verfügung, dass ich die erteilte Verfügung voll und ganz unterstütze." W. Uljanow (Lenin)" - Lenins "Blankovollmacht" an Trotzki, Juli 1919 *1
    Die stalinistischen Märchen die über ihn erzählt werden wurden auf den früheren Aussagen seiner Entwicklungsphase vor der Revolution aufgebaut - als er den Bolschewismus Lenins noch nicht durchblickt hatte.
    Damals schloss Lenin: "Worin bestehen unsere Differenzen mit Trotzki? […] Kurz er ist ein Kautskianer." - Lenin, Brief an Henriette Roland-Holst 1916 *H
    Denn niemand kommt als ausgebildeter Kader zur Welt! Als Trotzki jünger war schwankte er wie andere Bolschewiken Meinungsmäßig zwischen Versöhnlertum, Bolschewismus und Menschewismus hin und her. Lenin meinte diesbezüglich: "Trotzki" hätte "bislang in keiner ernsten Frage den Marxismus betreffend eine feste Position bezogen. Es" glänge "ihm stets, in die Spalten dieser oder jener Meinungsverschiedenheit einzudringen und dann die eine Seite wieder zugunsten der anderen" zu verlassen. - Lenin, Über das Recht der Nationen auf Selbstbestimmung' *2
    Diese Eigenart änderte sich aber zunehmen. Trotzkis Blick wurde klarer. Er wurde natürlich nicht als kompletter Bolschewist geboren, sondern entwickelte sich mit der Zeit zu einem (und zwar dem Besten, wie lenin sagte):
    "Was eine Koalition [im Sinne der Versöhnler zwischen Menschewismus und Bolschewismus] angeht, so kann ich darüber nicht einmal ernstlich sprechen. Trotzki hat schon vor langer Zeit gesagt, dass eine Verbindung unmöglich sei. Trotzki begriff das, und von jener Zeit an hat es keinen besseren Bolschewiken gegeben." - Lenin über die Koalitionsfrage auf der Versammlung des Petrograder Ausschusses vom 14. November 1917 *3


    Quellen:
    1: in 'Gesammelte Werke', Band 4, London 1943, S. 286
    H: Lenin, Brief an Henriette Roland-Holst 1916
    2: in 'Gesammelte Werke', Band 4, London 1943, S. 286
    "Worin bestehen unsere Differenzen mit Trotzki? […] Kurz er ist ein Kautskianer." - Lenin, Brief an Henriette Roland-Holst 1916
    3: aus "Die Fälschung der Geschichte der Oktoberrevolution (1927/1928)", Trotzki, Internationale Arbeiterliteratur, Dortmund, 2. Auflage, 1997, S. 22

    36 min
  • Karl Liebknecht - Was will der Spartakusbund?

    Antwort: Nichts geringeres als die Weltrevolution. Leider wurde der Bund von den Opportunisten jeder Coleur verraten - Liebknecht und Luxemburg von Rechten und im Auftrag der SPD feige und hinterrücks ermordet. Die Aufgaben welche sie sich gesetzt haben, bleibt für die Arbeiterklasse bestehen. Packen wir's an Genossen!

    39 min

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