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Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit – und immer mehr Beschwerden werden chronisch. Gleichzeitig fehlen vielerorts Therapieplätze, Wartezeiten werden länger und nicht jede Behandlung ist konsequent auf ihren Erfolg ausgerichtet.
Im neuen Maschinenraum Gesundheit spricht Bastian Starkebaum mit Thomas Frenken von Herodikos darüber, wie eine moderne Physiotherapie aussehen kann: zeitnah, evidenzbasiert, begleitet und ortsunabhängig. Es geht um die Rolle digitaler Therapie, die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Physiotherapiepraxen vor Ort – und um die entscheidende Frage, wie sich Qualität und Wirtschaftlichkeit zusammenbringen lassen.
Wie können Menschen mit psychischen Erkrankungen und Jugendliche in Krisen schnell und flexibel betreut werden? mentalis – ein Startup aus Nürnberg beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit Fragen rund um die qualitativ hochwertige und lückenlose psychologische Versorgung. Die Kombination aus einer Therapie-App kombiniert mit Videotelefonie oder Telefongesprächen mit Psychologinnen und Psychologen nutzen jährlich tausende Patientinnen und Patienten. Auch die TK ist Partner von mentalis, zum Beispiel, um Jugendliche mit psychischen Belastungen und deren Eltern niedrigschwellig zu unterstützen. Die Gründer von mentalis, Dr. Christian Aljoscha Lukas und Jürgen Stein, haben mit Kathrin Heydebreck über das Angebot CareNow, die Belastungen von jungen Menschen und das Erfolgsrezept von mentalis gesprochen.
Auf der Kinderkrebsstation am Universitätsklinikum Leipzig wird geturnt. Ein spezielles Bewegungsprogramm hilft den jungen Patientinnen und Patienten, besser mit körperlicher Schwäche, Schmerzen und Niedergeschlagenheit umzugehen – und wieder ein Stück Lebensfreude zu spüren. Katrin Lindner, Landespressesprecherin bei der TK in Sachsen, hat mit den Sporttherapeuten Dr. Regine Söntgerath und Markus Wulftange über die Sporttherapie für Kinder mit Krebs gesprochen. Das Interview über die Entstehungsgeschichte und den Erfolg der besonderen Begleitung während der Krebsbehandlung hören Sie in dieser Folge unseres Podcasts Maschinenraum Gesundheit.
Wie können Forschung, Digitalisierung und Prävention die Nierengesundheit in Deutschland verbessern? Wie beschleunigt die PEMP-Methode die Nierendiagnostik? Manon Austenat-Wied spricht in der neuen Folge des Maschinenraums Gesundheit mit Prof. Dr. Nicole Endlich über ihre revolutionäre 3-D-Lichtmikroskopie, das unkomplizierte Urin-Screening zur Prävention und den Weg vom Labor-Start-Up in den Markt. Erfahren Sie, wie Forschung, Technologie und Pioniergeist die Zukunft der Nierengesundheit neu definieren.
Im Labor von Claudia Traidl-Hoffmann am Universitätsklinikum Augsburg werden die komplexen Zusammenhänge von Umwelt und Gesundheit erforscht. Welche Faktoren in der Umwelt fördern unsere Gesundheit und welche ebnen den Weg zu chronischen Krankheiten wie Allergien? Durch Aufklärung und Prävention möchte die Professorin für Umweltmedizin die Zahl der Allergikerinnen und Allergiker auf etwa zehn Prozent reduzieren. Im Gespräch mit Kathrin Heydebreck, erklärt sie, wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit auswirkt und warum Tropenkrankheiten längst nicht mehr nur in den Tropen auftreten.
Wie kann das Leben von Menschen, die ambulant beatmet werden, einfacher, besser und sicherer werden? Der Beantwortung dieser Frage hat sich das Innovationsfondsprojekt T-CABS an der Klinik für Pneumologie, Beatmungsmedizin und Intensivmedizin der Charité verschrieben. Die Abkürzung T-CABS steht für „Telemedizinisches Centrum für Außerklinische Beatmung und Sauerstofftherapie“. Was in diesem Centrum geschieht und welche Möglichkeiten die Telemedizin bietet, darüber spricht Dr. Carmen Garcia, Fachärztin für Pneumologie und stellvertretende Projektleiterin von T-CABS, mit Thomas Galinsky im Maschinenraum Gesundheit.
Ob Oberschenkelhalsbruch, Herzinfarkt oder Schlaganfall: Für die Betroffenen ist der Weg zurück in ihr normales Leben in der Regel mit einer Rehabilitationsmaßnahme verbunden. Diese können Patientinnen und Patienten aus dem Raum Essen jetzt in den eigenen vier Wänden absolvieren. Wie das Konzept funktioniert und warum es in NRW so spät an den Start gegangen ist, berichtet Dr. Dirk Albrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Contilia GmbH, im Maschinenraum Gesundheit.
Ein Chip im Gehirn, der Bewegungen per Gedanke steuert – das klingt nach Science‑Fiction, ist aber in der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am TUM Klinikum Rechts der Isar bereits Realität. Kathrin Heydebreck von der TK in Bayern hat mit Simon Jacob, Professor für Translationale Neurotechnologie an der Technischen Universität München, über die Forschung zur europaweit ersten Hirn‑Computer‑Schnittstelle mit Mikroelektroden bei einem Patienten mit Querschnittslähmung gesprochen. Im Interview erläutert er, welche Patientinnen und Patienten von einer Hirn-Computer-Schnittstelle profitieren können, wie das KI-Training funktioniert und worauf es aus seiner Sicht bei der Entwicklung derartiger Technologien ankommt.
Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen im Gesundheitswesen – besonders, wenn internationale Beschäftigte neu ankommen. Das Projekt Digit In Social zeigt, wie digitale Lösungen dabei helfen können, Integration erfolgreich zu gestalten. Die Lernplattform bringt Fachkräfte, Arbeitgeber und Teams zusammen: mit interkulturellem Wissen, berufsspezifischen Schulungen und digitalem Lernnachweis. Entwickelt in Sachsen und gefördert von der EU, vernetzt sie mehr als 20 Partner aus Ministerien, Hochschulen, Kliniken und der TK. In dieser Folge spricht Projektmitentwicklerin Vanessa Siepelt darüber, wie die Idee entstanden ist, was Digit In Social besonders macht – und ob die Plattform schon hält, was sie verspricht.
Im Gespräch mit Bastian Starkebaum von der TK-Landesvertretung Niedersachsen gibt Sebastian Döring spannende Einblicke in die Arbeit des TK-Start-up-Teams. Als Schnittstelle zwischen jungen Unternehmen, digitalen Lösungen und den Bedürfnissen der Versicherten sorgt das Team dafür, dass Innovationen nicht nur entstehen, sondern auch tatsächlich im Versorgungssystem ankommen.
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