München: eine Weltstadt
Die Sendung ist in der Reihe "München: eine Weltstadt."
In dieser Sendung sprechen wir mit drei Frauen aus verschiedenen Ländern, die aus unterschiedlichen Gründen nach München gekommen sind.
Geflüchtete und migrierte Frauen bleiben in der öffentlichen Wahrnehmung häufig unsichtbar. Deswegen tragen wir einen Beitrag dazu bei und bringen ins Licht diese Frauen.
In München leben ca. 190 Nationalitäten. Ob diese Vielfalt als Reichtum geschätzt wird, bleibt eine offene Frage.
Musikalisch werden wir von einigen der Lieblingsmusiken dieser Frauen begleitet. Die erste ist Miş Miş mit Simge, eine türkische Popmusikerin. Gewünscht von einer Frau, die seit 2015 mit ihrer Familie hier lebt. München ist für sie und für die anderen Frauen, mit denen ich gesprochen habe, eine besondere Stadt. Sie fühlen sich hier wohl und auch zu Hause, auch wenn andere nicht so sehen. Diskriminierungserfahrungen gehören leider dazu.
Jetzt sprechen wir mit einer Frau aus Syrien. Eine der ca. 1 Millionen Personen, die nach Deutschland floh. Auch sie kam mit der sogenannten Flüchtlingswelle von 2015 hierher.
Im Jahr 2015 wurden beim BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - insgesamt 476.649 Asylanträge gestellt, 273.815 mehr als im Jahr davor. Allein 34% davon, also 162.510 Asylbewerber:innen, kamen aus Syrien.
Nun werden wir erfahren, was Heba aus Syrien mit München verbindet.
Das zweite gewünchte Lied ist Wellerman sea shanty mit Nathan Evans, ein schottischer Folksänger.
München ist eine Stadt, die viele Arbeitskräfte anzieht. Einige von denen kommen aus anderen Ländern und bringen auch ihre Familien mit. Das ist auch der Fall bei unserer nächsten Interviewpartnerin, die ihrem Mann hierher folgt. Shilan kommt aus Nordirak, wo seit langem Krieg herrscht. Sie erzählt uns ihre Geschichte, die viel mehr ist, als wir uns vorstellen können. Lass euch von ihr überraschen.
Das dritte Lied, das uns begleitet, heißt Fady Shewaya mit Hamza Namira. Ein Sänger und Komponist aus Ägypten und Multiinstrumentalistin.
Nun reden wir mit unserem letzten Gast. Josefa kommt aus Angola und hat schon länger hier als in ihrem Herkunftsland gelebt. Von ihr erfahren wir u. anderem, welche Herausforderungen eine alleineerziehende Mutter überwinden muss, ohne dabei das Lächeln zu verlieren.
Ihr Lieblingslied ist Africana mit Gerilson Ismael.
Produktion und Moderation: Biancka Arruda Miranda