Meditationen über Savitri

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Meditationen über Savitri episodes

  • 8. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.102-07
    Folge 8 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.102-07
    A glamour from unreached transcendences
    Iridescent with the glory of the Unseen,
    A message from the unknown immortal Light
    Ablaze upon creation’s quivering edge,
    Dawn built her aura of magnificent hues
    And buried its seed of grandeur in the hours.
    Ein Leuchten aus unerreichten Transzendenzen,
    Schillernd mit der Herrlichkeit der Ungesehenen,
    Eine Botschaft aus dem unbekannten unsterblichen Licht,
    Lodernd auf dem zitternden Saum der Schöpfung,
    So schuf die Morgendämmerung aus wunderbaren Farben ihre Aura
    Und vergrub in die Stunden seine Samen der Erhabenheit.
    3 min
  • 7. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.97-97
    Folge 7 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.96-97
    The darkness failed and slipped like a falling cloak
    From the reclining body of a god.
    Die Dunkelheit verging und glitt wie ein fallender Umhang
    Vom ruhenden Körper eines Gottes ab.
    2 min
  • 6. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.78-95
    Folge 6 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.78-95
    All can be done if the god-touch is there.
    A hope stole in that hardly dared to be
    Amid the Night’s forlorn indifference....
    Into a far-off nook of heaven there came
    A slow miraculous gesture’s dim appeal.
    The persistent thrill of a transfiguring touch
    Persuaded the inert black quietude
    And beauty and wonder disturbed the fields of God.
    A wandering hand of pale enchanted light
    That glowed along a fading moment’s brink
    Fixed with gold panel and opalescent hinge
    A gate of dreams ajar on mystery’s verge.
    One lucent corner windowing hidden things
    Forced the world’s blind immensity to sight.
    Alles kann getan werden, wenn da der Hauch Gottes ist.
    Eine Hoffnung stahl sich ein, die kaum zu sein sich wagte
    Inmitten der verzweifelten Gleichgültigkeit der Nacht...
    So kam in einen entlegenen Winkel des Himmels
    Eine zögernde wundersame Geste leisen Flehens.
    Die anhaltende Erregung einer verklärenden Berührung
    Überzeugte die träge schwarze Stille
    Und Schönheit und Wunder brachten Gottes Gefilde durcheinander.
    Eine schweifende Hand blassen zauberhaften Lichtes,
    Das an der Schwelle eines dahinschwindenden Augenblicks erglühte,
    Errichtete aus goldenen Paneelen und schillernden Scharnieren
    Ein Tor aus Träumen, halb offen zur Schwelle des Mysteriums.
    Eine luzide Ecke, die das Verborgene sichtbar machte,
    Zwang die blinde Unermesslichkeit der Welt zum Sehen.
    5 min
  • 5. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.58-64
    Folge 5 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.58-64
    Arrived from the other side of boundlessness
    An eye of deity peered through the dumb deeps;
    A scout in a reconnaissance from the sun,
    It seemed amid a heavy cosmic rest,
    The torpor of a sick and weary world,
    To seek for a spirit sole and desolate
    Too fallen to recollect forgotten bliss.
    Kommend von der anderen Seite der Grenzenlosigkeit,
    Schaute forschend das Auge einer Gottheit durch die stummen Tiefen;
    Als ein Späher auf Erkundung von der Sonne her
    Erschien es inmitten einer schweren kosmischen Rast,
    Der Erstarrung einer überdrüssigen und müden Welt,
    Um nach einem einsamen und verzweifelten Geist zu suchen,
    Der zu tief gefallen ist, um sich vergessener Seligkeit zu erinnern.
    3 min
  • 4. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.48-53
    Folge 4 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.48-53
    An unshaped consciousness desired light
    And a blank prescience yearned towards distant change.
    As if a childlike finger laid on a cheek
    Reminded of the endless need in things
    The heedless Mother of the universe,
    An infant longing clutched the sombre Vast.
    Ein ungeformtes Bewusstsein verlangte nach Licht
    Und ein nichtssagendes Vorwissen sehnte sich nach ferner Wandlung.
    Als ob ein auf die Wange gelegter kindlicher Finger
    Die unachtsame Mutter des Universums
    An die unaufhörliche Bedürftigkeit der Dinge erinnerte,
    So klammerte sich eine neugeborene Sehnsucht an die düstere Weite.
    4 min
  • 3. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.30-34
    Folge 3 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.30-34
    Then something in the inscrutable darkness stirred;
    A nameless movement, an unthought Idea
    Insistent, dissatisfied, without an aim,
    Something that wished but knew not how to be,
    Teased the Inconscient to wake Ignorance.
    Dann rührte sich etwas in der unergründlichen Dunkelheit;
    Eine namenlose Regung, eine ungedachte Idee,
    Beharrend, unzufrieden, ohne ein Ziel,
    Etwas, das sein wollte, doch nicht wusste wie,
    Neckte das Nichtbewusste, um Unwissenheit zu wecken.
    2 min
  • 2. MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.23-28
    Folge 2 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.23-28
    Athwart the vain enormous trance of Space,
    Its formless stupor without mind or life,
    A shadow spinning through a soulless Void,
    Thrown back once more into unthinking dreams,
    Earth wheeled abandoned in the hollow gulfs
    Forgetful of her spirit and her fate. 
    Quer durch die fruchtlose enorme Trance des Raumes,
    Ihre gestaltlose Starre ohne Denken oder Leben,
    Ein Schatten, der durch eine seelenlose Leere wirbelt,
    Noch einmal zurückgeworfen in unbedachte Träumerei,
    Kreiste die Erde einsam und verlassen in den hohlen Abgründen
    Im Vergessen ihres Geistes und ihrer Bestimmung.
    4 min
  • MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI I.1.1-9
    Folge 1 aus der Reihe MEDITATIONEN ÜBER SAVITRI | I.1.1-9
    Es war die Stunde, bevor die Götter erwachen.
    Quer über dem Pfad des göttlichen Ereignisses
    Lag die Nacht mit riesigem ahnungsvollem Geist, allein
    In ihrem unerhellten Tempel der Ewigkeit,
    Reglos ausgestreckt an des Schweigens Rand.
    Fast fühlte man, undurchschaubar, undurchdringbar,
    In dem düsteren Sinnbild ihrer augenlosen Muse
    Den Abgrund des unverkörperten Unendlichen;
    Eine unergründbare Null erfüllte die Welt.
    4 min

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Meditationen über Savitri sind eine Zusammenstellung der wesentlichsten Textpassagen aus Sri Aurobindos spirituellem Epos Savitri, ausgewählt von der Mutter.