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Ist die gleiche Behandlung für alle Menschen automatisch die beste Medizin? Nicht unbedingt. In dieser Folge geht es darum, welche biologischen und sozialen Unterschiede in Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation relevant sein können – und weshalb die individuelle Situation eines Menschen entscheidend bleibt.
Zum Auftakt unserer vierteiligen Reihe zur Gendermedizin spricht Moderator Florian Beigelbeck-Rech mit Dr. med. Rebecca Sänger und Dr. med. Frauke Wilken. Gemeinsam verbinden sie wissenschaftliche Fragestellungen mit Erfahrungen aus dem orthopädischen Klinikalltag.
Dr. med. Rebecca Sänger ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiterin der AG Geschlechtersensible Medizin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Sie arbeitet an der Universitätsmedizin Greifswald und setzt sich dafür ein, geschlechtersensible Aspekte in Forschung, Leitlinien und Versorgung stärker zu berücksichtigen.
Dr. med. Frauke Wilken ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Oberärztin am Barmherzige Brüder Krankenhaus München und Leiterin des Departments Sport-, Schulter- und Fußorthopädie. Sie ergänzt das Gespräch um die Sicht auf Diagnostik, operative und konservative Behandlung sowie Rehabilitation im klinischen Alltag.
00:00 Intro und Beginn der Gendermedizin-Reihe
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Hinweis: Die Folge enthält einen Eigenhinweis auf das Angebot MEDIZIN DIREKT. Die Inhalte dienen der allgemeinen medizinischen Information. Sie ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Medikamentenänderungen sollten niemals allein aufgrund einer Podcastaussage vorgenommen werden.
Moderation: Florian Beigelbeck-Rech
Ein Pfeifen, Rauschen oder Summen, das niemand außer einem selbst hören kann: Tinnitus kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen nehmen das Ohrgeräusch wahr, ohne sich davon stark beeinträchtigt zu fühlen. Für andere wird es zu einer erheblichen Belastung im Alltag.
In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast sprechen wir mit der HNO-Ärztin Dr. med. Laura-Marie Gaertner darüber, was Tinnitus eigentlich ist, welche Ursachen dahinterstehen können und wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Darüber sprechen wir in dieser Folge
Ein wichtiger Punkt dieser Folge: Psychotherapeutische oder verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze bedeuten nicht, dass Tinnitus „eingebildet“ ist.
Das Ohrgeräusch ist real. Bei einem belastenden chronischen Tinnitus kann es jedoch wichtig sein, auch den Umgang mit der Wahrnehmung, Stress, Ängsten, Schlafproblemen und der Aufmerksamkeit auf das Ohrgeräusch einzubeziehen.
Das Behandlungsziel muss dabei nicht immer darin bestehen, den Tinnitus vollständig zu beseitigen. Auch eine deutliche Verringerung der Belastung und ein weitgehend unbeeinträchtigter Alltag können wichtige Therapieziele sein.
Über Dr. med. Laura-Marie Gaertner
Dr. med. Laura-Marie Gaertner ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf Tinnitus, Hörstörungen und der multimodalen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit stärkerem Leidensdruck.
Dabei können – abhängig von der individuellen Situation – unterschiedliche Fachbereiche zusammenarbeiten, beispielsweise HNO-Medizin, Psychologie beziehungsweise Psychotherapie, Psychiatrie, Schlafmedizin oder Physiotherapie.
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Medizinischer Hinweis:
Gesundheit ohne Druck – Körperbild, Ernährung, Fitness und Social Media
Wann wird aus „Ich möchte gesund leben“ eigentlich „Ich muss alles richtig machen“?
Genug Sport. Genug Schritte. Genug Protein. Genug Schlaf. Die richtige Ernährung. Der passende Körper. Und möglichst keine Entscheidung, die nicht optimal ist.
Was zunächst nach einem gesunden Lebensstil klingt, kann irgendwann zu einem permanenten Optimierungsprojekt werden.
Darüber spricht Florian in dieser Folge von Medizin Direkt mit Paulina (@fuelwithpauli).
Paulina hat zunächst ein Studium im Bereich Ernährung begonnen, sich anschließend für Sportwissenschaften entschieden und dort ihren Bachelor abgeschlossen. Heute studiert sie erneut Ernährungswissenschaften und verbindet damit zwei Themen, mit denen sie sich auch auf Social Media intensiv auseinandersetzt: Sport und Ernährung.
Doch diese Folge ist keine Anleitung zum perfekten Körper.
Im Gegenteil.
Worum geht es in dieser Folge?
Paulina spricht sehr persönlich darüber, wie sich ihr eigenes Verhältnis zu Körpergewicht, Training und Ernährung verändert hat.
Wir sprechen darüber,
Paulina erzählt in der Folge auch, dass Social Media ihr eigenes Körperbild negativ beeinflusst hat.
Dass solche Erfahrungen keine Einzelerscheinung sind, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen. Ein systematisches Review zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand Zusammenhänge zwischen intensiver bzw. problematischer Social-Media-Nutzung und unter anderem Körperunzufriedenheit und problematischem Essverhalten.
Auch sogenannte Fitspiration-Inhalte sind nicht automatisch harmlos: Ein systematisches Review kam zu dem Ergebnis, dass die Konfrontation mit solchen Inhalten insbesondere bei jüngeren Menschen mit mehr Körperunzufriedenheit, stärkeren Aussehensvergleichen und negativer Stimmung verbunden sein kann.
Ist Essen wirklich „gut“ oder „schlecht“?
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge ist das verbreitete Schwarz-Weiß-Denken bei Ernährung.
Eine ausgewogene Ernährung lässt sich nicht sinnvoll anhand eines einzigen Lebensmittels beurteilen. Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung betrachten vielmehr die gesamte Lebensmittelauswahl und setzen unter anderem auf Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Gleichzeitig gehören Genuss und bewusste Mahlzeiten ausdrücklich zum Ernährungskonzept.
Die DGE hat ihre lebensmittelbezogenen Empfehlungen 2024 grundlegend weiterentwickelt und dabei neben gesundheitlichen Aspekten auch Umweltwirkungen und übliche Verzehrgewohnheiten berücksichtigt. Das zeigt: Ernährungswissenschaft entwickelt sich mit der Evidenz weiter.
Die zentrale Frage der Folge
Über den Gast
Paulina
Hilfe bei Essstörungen oder problematischem Essverhalten
Wenn Essen, Gewicht, Training oder das eigene Körperbild immer mehr Raum im Leben einnehmen, kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Man muss nicht warten, bis die Situation „schlimm genug“ erscheint.
Deutschland:
Österreich:
Schweiz:
Hinweis: Diese Podcastfolge dient der Information und ersetzt keine individuelle medizinische, psychologische oder ernährungstherapeutische Beratung.
Bandscheibenprothese an der Halswirbelsäule – wann ist sie wirklich sinnvoll?
Beschwerden der Halswirbelsäule können sehr unterschiedlich sein. Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen, die über Schulter und Arm bis in Hände und Finger ausstrahlen, gehören zu den möglichen Symptomen.
Doch ein auffälliges MRT bedeutet noch lange nicht, dass operiert werden muss.
In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT spricht Florian Beigelbeck mit Dr. med. Franziska Heider, Wirbelsäulenchirurgin, über den gesamten Behandlungsweg bei Beschwerden der Halswirbelsäule.
Themen dieser Folge:
• Welche Beschwerden können von der Halswirbelsäule ausgehen?
Eine besonders wichtige Botschaft des Gesprächs: Nicht ein MRT-Bild allein entscheidet über eine Behandlung. Entscheidend ist, ob Befund, Beschwerden und klinische Untersuchung zusammenpassen.
Dr. Heider erklärt außerdem, warum die richtige Indikationsstellung für den Erfolg einer Bandscheibenprothese entscheidend ist und weshalb auch nach einer erfolgreichen Operation Eigenverantwortung, Bewegung und Physiotherapie wichtig bleiben.
MEDIZIN DIREKT – DER MEDIZIN-PODCAST
Hinweis: Die Inhalte dieser Folge dienen der allgemeinen medizinischen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieempfehlung.
Physiotherapie ist mehr als Massage. Doch was macht eine Behandlung wirklich erfolgreich?
Gemeinsam mit Rick Goldmann, ehemaligem Profi-Eishockeyspieler und Geschäftsführer von GESUND Physiotherapie, und Yannik Cauvin, leitendem Physiotherapeuten, sprechen wir darüber, wie moderne Physiotherapie und Rehabilitation heute funktionieren sollten.
In dieser Folge erfährst du:
• Was Physiotherapie im Profisport von der normalen Patientenversorgung unterscheidet
Themen dieser Episode:
MEDIZIN DIREKT – Medizin sehen. Verstehen. Entscheiden.
Hamstringverletzung im Fußball: Warum trifft es Profis und Amateure immer wieder?
Gemeinsam mit Dr. Johanna Meyer-Wilmes, Orthopädin und Mannschaftsärztin im Fußball, sprechen wir über eine der relevantesten Muskelverletzungen im Fußball.
In dieser Folge geht es um:
Gast: Dr. Johanna Meyer-Wilmes
🎙️ Medizin Direkt – Der Medizin Podcast
Medizinisches Expertenwissen verständlich erklärt.
Wichtig: Die Inhalte dieser Folge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnostik oder Behandlung.
Führung im Gesundheitswesen: Warum Fachkompetenz allein nicht reicht
Warum werden Menschen zu Führungskräften – und warum werden sie auf diese Aufgabe so häufig nur unzureichend vorbereitet?
In dieser Folge von MEDIZIN DIREKT – DER MEDIZIN-PODCAST spricht Florian Beigelbeck mit Jennifer Nitsche über eine der zentralen Herausforderungen im modernen Gesundheitswesen: gute Führung.
Von der Fachkraft zur Führungskraft
Gerade in Medizin und Gesundheitswesen werden Menschen häufig aufgrund ihrer fachlichen Leistung befördert.
Doch bedeutet fachliche Exzellenz automatisch, dass jemand auch Menschen führen kann?
Jennifer Nitsche erklärt, warum Führung eine eigenständige Kompetenz ist und weshalb der Wechsel in eine Führungsposition auch einen Rollen- und Identitätswechsel bedeutet.
Darüber sprechen wir in dieser Folge
Ein besonderer Teil des Gesprächs beschäftigt sich mit Frauen in Führungspositionen.
Warum sind Frauen auf dem Weg in bestimmte leitende Positionen weiterhin mit besonderen Herausforderungen konfrontiert?
Jennifer spricht dabei auch aus ihrer eigenen Erfahrung als Führungskraft und Trainerin und darüber, weshalb authentische Führung nicht bedeutet, bestehende männlich geprägte Führungsmuster kopieren zu müssen.
Generation Z – wirklich ein Führungsproblem?
Auch der Generationenwechsel spielt eine Rolle.
Ist die Generation Z tatsächlich schwieriger zu führen?
Oder macht eine neue Generation lediglich Probleme sichtbar, die schon wesentlich länger in Unternehmen und Organisationen bestehen?
Jennifer plädiert dafür, unterschiedliche Generationen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern ihre jeweiligen Stärken zu erkennen und miteinander zu verbinden.
Konflikte: Ansprechen, bevor aus kleinen Problemen große werden
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Konfliktmanagement.
Warum werden schwierige Gespräche so häufig aufgeschoben?
Wie können Führungskräfte Kritik äußern, ohne einen Menschen persönlich abzuwerten?
Und weshalb sollte nicht die Identität eines Mitarbeitenden kritisiert werden, sondern konkretes Verhalten?
Jennifer erklärt, warum Konfliktfähigkeit nicht bedeutet, Konflikte zu suchen – sondern Probleme frühzeitig wahrzunehmen und offen anzusprechen.
Selbstführung als Grundlage
Kann jemand andere Menschen führen, wenn er sich selbst nicht führen kann?
Für Jennifer gehören Selbsterkenntnis, Selbstregulation, Selbstverantwortung, Selbstfürsorge und die Fähigkeit, eigene Grenzen zu setzen, zu den zentralen Grundlagen guter Führung.
Drei Gedanken zum Mitnehmen
Zum Abschluss bringt Jennifer drei wesentliche Gedanken auf den Punkt:
Sprich es an – solange es noch klein ist.
Probleme werden nicht dadurch kleiner, dass wir sie vermeiden.
Zufriedenheit allein ist noch kein Erfolg.
Führung braucht Entwicklung, Ziele und eine gemeinsame Richtung.
Fachwissen ist wichtig – Menschenkompetenz, Beziehungsfähigkeit und Charakter bleiben.
Zu Gast: Jennifer Nitsche
Moderation: Florian Beigelbeck
Mehr über Jennifer Nitsche
Website: https://jennifernitsche.com/
MEDIZIN DIREKT
MEDIZIN DIREKT steht für verständliche, fachlich fundierte und praxisnahe medizinische Aufklärung.
Wir sprechen mit Menschen, die Medizin und Gesundheitsversorgung gestalten, anwenden oder erleben – über Erkrankungen, Therapien, Prävention, Versorgung und die Menschen hinter den Entscheidungen.
MEDIZIN DIREKT – Medizin sehen. Verstehen. Entscheiden.
Hinweis: Die Inhalte dieser Podcastfolge dienen der Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung.
Hier würde ich bewusst einen etwas anderen Text als bei der Beschreibung verwenden:
Schulterprothese – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Eine Schulterprothese ist für viele Patientinnen und Patienten zunächst mit Unsicherheit verbunden. Muss wirklich operiert werden? Welche Alternativen gibt es? Welche Prothese ist die richtige? Und wie beweglich ist die Schulter danach?
Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Frank Martetschläger gehen wir in dieser Folge Schritt für Schritt durch den gesamten Behandlungsweg.
In dieser Folge erfährst du:
Ein besonders wichtiger Punkt von Prof. Martetschläger:
Nicht das Röntgenbild wird operiert – sondern der Mensch dahinter.
Der individuelle Leidensdruck, die Einschränkungen im Alltag, der Schmerzmittelbedarf und die persönlichen Ziele spielen bei der Entscheidung eine entscheidende Rolle.
Zum Abschluss gibt Frank außerdem drei konkrete Empfehlungen und erklärt, warum Betroffene sich bei einer geplanten Schulterprothese Zeit für ihre Entscheidung nehmen und bei Unsicherheit auch eine Zweitmeinung einholen können.
Gast: Prof. Dr. med. Frank Martetschläger
Hinweis: Die Inhalte dieser Podcastfolge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Therapieempfehlung.
🌐 Praxis Wibke Cornelius
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MEDIZIN DIREKT – Der Medizin-Podcast
Gast
Prof. Dr. med. Bernhard Meyer
Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
Themen dieser Folge
🧠 Was ist eine Gehirn-Computer-Schnittstelle?
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