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Und schon wieder ist eine Staffel um … ach Kinder, wie die Zeit vergeht. Die letzte Folge der 4. Staffel beschäftigt sich mit einer grundsätzlichen Thematik: Was dürfen wir als Lehrende in der Medizin eigentlich noch selber gestalten? Approbationsordnung, Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin, Gegenstandskataloge, Curricula, Modulpläne … Die verpflichtenden Vorgaben nehmen immer weiter zu. Wo bleibt da eigentlich die Freiheit der akademischen Lehre? Humboldt würde sich im Grabe umdrehen! So!
Tim und Robert lehnen sich zurück, philosophieren übers große Ganze und verabschieden sich damit in einen schönen Sommer. Herzlichen Dank fürs Zuhören und für die Treue zu unserem Podcast!
Übrigens ist unsere Umfrage immer noch geöffnet. Wenn ihr noch nicht teilgenommen habt, holt das doch bitte nach. Geht schnell und tut nicht weh: https://evaluation.uni-bielefeld.de/evasys/online.php?p=Kennenlernen
Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]
Hier standen bei der Vorbereitung verschiedene Titel bzw. Schlagzeilen im Raum wie „Brauchts noch Dozierende?“, „Am Ende nur billige Arbeitskräfte?“ oder „Lehren ohne Abschluss?!“, die großen Boulevardzeitungen zur Ehre gereicht hätten. Aber wir haben ja Anspruch, daher etwas edler formuliert: Was können lehrende Studierende leisten und was nicht? Welche Qualifikationen brauchen sie? In welchen Fächern und Studienphasen lohnt sich ihr Einsatz?
Ohne Robert muss Tim alleine durch die Folge, wobei zum Glück nicht ganz; Als Verstärkung ist Julius Deußen dabei, Tutor am Skills Lab in Köln, der uns zum Thema aus seiner Perspektive berichtet.
Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]
Literatur:
Endlich mal eine Folge zur Kommunikation – lange hats gedauert. Robert und Tim sind in ihrem Element. Aber neben naheliegenden Flachwitzen und Anekdoten kommen doch ein paar seriöse Fragen auf: Bereiten wir im Studium auf zu viel Kommunikation vor, die so später gar nicht umgesetzt werden kann? Sollte Kommunikation separat oder verbunden mit klinischen Inhalten unterrichtet werden? Welche Fächer sollten Kommunikation unterrichten? Und überhaupt?
Tim und Robert reden übers Reden (quasi Metakommunikation), fragen sich, ob Rollenspiele wirklich niemand mag und welche toxische Beziehung Evidenzbasierung und Kommunikationsehre haben.
Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]
Literatur:
Links:
Das Auswendiglernen mannigfaltiger Details, teils obskure Merksätze für komplexe Strukturen und der im wahrsten Sinne des Wortes einschneidende Präparierkurs – Außenstehende denken häufig, der Unterricht in der Anatomie hätte sich seit der Einführung des Physikums in Preußen im Jahre 1861 nahezu nicht verändert. Dabei hat sich in dem Fach, das insbesondere die ersten Semester im Medizinstudium deutlich prägt, eine ganze Menge getan.
Zusammen mit unserem Gast Björn Spittau legen wir Schicht um Schicht der anatomischen Lehre frei, schauen, wie das Fach sich im Z-Curriculum positioniert und wo es sich selber in 15 Jahren sieht.
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Literatur:
Provokante These: Nichts wird in der Ausbildung der verschiedenen Gesundheitsberufe so nachhaltig gelernt wie Vorurteile gegenüber anderen Gesundheitsberufen und die teils jahrzehntelange Feindschaft an die nächste Generation weitergegeben. Andere Stimmen sagen: „Wir haben doch schon immer zusammengearbeitet.“ Ja, was stimmt denn nun? Beides? Und was macht man damit jetzt in der Lehre? Kann man Interprofessionalität eigentlich unterrichten?
Doreen Herinek nimmt uns in einem interprofessionellen Gespräch zur Seite, räumt Missverständnisse aus dem Weg, macht Perspektiven auf und überzeugt am Ende sogar den Chirurgen.
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Literatur:
Netzwerke:
Wir scheuen keine Umstände, um euch guten Content zu liefern und um das Thema „Lehre in der ambulanten Medizin“ adäquat besprechen zu können, hat Robert sich spontan niedergelassen. Nach diesem Seitenwechsel und einer kurzfristigen Praxiseröffnung wird klar, dass relevante, große Teile des Gesundheitssystems und der medizinischen Tätigkeit in der Lehre gar nicht abgebildet werden. Warum werden ambulante Anteile (abseits der Allgemeinmedizin) nicht abgebildet und ist das gut?
Zum zweiten Mal (nach Staffel 3 Folge 3, Werbung-Ende) widmen sich Tim und Robert ein zweites Mal der Lehre in der ambulanten Medizin, aber diesmal über die Allgemeinmedizin hinaus!
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Literatur:
Endlich … das Studium ist vorbei. 6 Jahre Mühsal und Plag. Jetzt geht es endlich in den Beruf und … genauso weiter … Und nicht nur das. Vieles, was gelernt wurde, braucht man gar nicht oder wird ganz anders gelebt. Von anderen Dingen, die man können muss, hat man noch nie gehört. Der Theorie-Praxis-gap wurde schon immer beklagt und hat sich trotz aller Reformen kaum geändert. Die Weiterbildung erscheint im Vergleich zum Studium erstaunlich konstant. Ist das gut? Schlecht? Egal?
Wir begrüßen einen jungen Assistenzarzt, schauen uns zusammen den Übergang vom Studium in den Beruf an und führen bei der Weiterbildung eine ordentliche Anamnese durch.
Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]
Literatur:
Es gibt so Themen, wo alleine die Titelwahl eine ganze Bahnfahrt (inkl. Verzögerungen und Zugteilung in Hamm (Westf.)) beschäftigen kann, weil mit ihr auch eine inhaltliche Verortung einhergeht. Daher direkt zum Inhalt: Auch wenn Deutschland einen von Herkunft, Kultur und Sprache unabhängigen Zugang zum Gesundheitswesen verspricht, sieht die Realität (nett formuliert) komplexer aus. Wie können wir Studierende adäquat in der Lehre darauf vorbereiten?
Zwei (mittel-!)alte weiße Männer ohne Migrationserfahrungen diskutieren die Rolle kultureller Kompetenz in der Lehre und umgehen (hoffentlich) elegant jeden Fettnapf.
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Literatur:
Die Medizindidaktik war doch noch nicht zu Ende erzählt. Ein bis zwei Themen fehlten wohl noch – also herzlich Willkommen in Staffel 4. Und wir starten gleich mit dem großen Finale unserer Prüfungstrilogie: Der praktischen Prüfung. Eine Prüfungsform, die tageweise ganze Abteilungen und Kliniken lahmlegt, häufig hohe Bestehensquoten hat, angeblich total teuer sein soll und den großen Durchbruch (Staatsexamen) in Deutschland aber nie geschafft hat. Es wird spannend!
In bester OSCE-Manier schleusen Tim und Robert euch von Station zu Station praktischer Parcoursprüfungen und testen eure Prüfungskompetenz (Übertriebene Wortspiele: check!).
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Literatur:
Geht es als Arzt oder Ärztin im Job später eigentlich nur um die reine Medizin? (rhetorische Frage Ende) Natürlich nicht! Die Arbeit besteht aus so viel mehr: kommunizieren, managen, arbeiten mit anderen Gesundheitsberufen, lebenslang fortbilden, Patient*innen anleiten und vieles mehr. Auf diese bahnbrechenden Erkenntnisse kamen die Kanadier vor einigen Jahren und passten daraufhin ihre Weiterbildung an. Das Konzept war so gut, dass es alle nachmachten. Schauen wir mal rein …
Und schon wieder ist eine Staffel zu Ende – Es war uns eine Freude. Vielen Dank fürs Zuhören! Kommt gut durch den restlichen Sommer! Aber bevor ihr das tut, nehmt bitte an unserer Umfrage teil:
Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne wie immer unter: [email protected]
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