Medizin vs. Didaktik

Medizin vs. Didaktik

By Tim Peters & Robert KleinertScienceMedicineHealth & FitnessEducation
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Medizin vs. Didaktik episodes

  • Freie Lehrende oder reine Erfüllungsgehilfen? (Eine Polemik)
    Staffel 4 - Folge 9

    Und schon wieder ist eine Staffel um … ach Kinder, wie die Zeit vergeht. Die letzte Folge der 4. Staffel beschäftigt sich mit einer grundsätzlichen Thematik: Was dürfen wir als Lehrende in der Medizin eigentlich noch selber gestalten? Approbationsordnung, Nationaler Kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin, Gegenstandskataloge, Curricula, Modulpläne … Die verpflichtenden Vorgaben nehmen immer weiter zu. Wo bleibt da eigentlich die Freiheit der akademischen Lehre? Humboldt würde sich im Grabe umdrehen! So!

    Tim und Robert lehnen sich zurück, philosophieren übers große Ganze und verabschieden sich damit in einen schönen Sommer. Herzlichen Dank fürs Zuhören und für die Treue zu unserem Podcast!

    Übrigens ist unsere Umfrage immer noch geöffnet. Wenn ihr noch nicht teilgenommen habt, holt das doch bitte nach. Geht schnell und tut nicht weh: https://evaluation.uni-bielefeld.de/evasys/online.php?p=Kennenlernen

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    26 min
  • Studierende als Lehrende – Notnagel oder Game Changer?
    Staffel 4 - Folge 8

    Hier standen bei der Vorbereitung verschiedene Titel bzw. Schlagzeilen im Raum wie „Brauchts noch Dozierende?“, „Am Ende nur billige Arbeitskräfte?“ oder „Lehren ohne Abschluss?!“, die großen Boulevardzeitungen zur Ehre gereicht hätten. Aber wir haben ja Anspruch, daher etwas edler formuliert: Was können lehrende Studierende leisten und was nicht? Welche Qualifikationen brauchen sie? In welchen Fächern und Studienphasen lohnt sich ihr Einsatz?

    Ohne Robert muss Tim alleine durch die Folge, wobei zum Glück nicht ganz; Als Verstärkung ist Julius Deußen dabei, Tutor am Skills Lab in Köln, der uns zum Thema aus seiner Perspektive berichtet.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) K Blohm M, Lauter J, Branchereau S, Krautter M, Köhl-Hackert N, Jünger J, Herzog W, Nikendei C. "Peer-Assisted Learning"(PAL) in the Skills-Lab – an inventory at the medical faculties of the Federal Republic of Germany. GMS Z Med Ausbild. 2015;32(1):Doc10. DOI: 10.3205/zma000952, URN: urn:nbn:de:0183-zma0009528.
    2) Herinek D, Woodward-Kron R, Huber M, Helmer SM, Körner M, Ewers M. Interprofessional peer-assisted learning and tutor training practices in health professions education–A snapshot of Germany. PLoS ONE. 2022;17(12): e0278872. DOI: 10.1371/journal.pone.0278872.
    3) Boud D, Cohen R, Sampson J. Peer learning in higher education: Learning from and with each other. London: Routledge; 2014.
    4) Weyrich P, Celebi N, Schrauth M, Moltner A, Lammerding-Koppel M, Nikendei C. Peer-assisted versus faculty staff-led skills laboratory training: a randomised controlled trial. Med Educ. 2009;43(2):113–120. DOI: 10.1111/j.1365-2923.2008.03252.x
    5) Burgess A, van Diggele C, Roberts C, Mellis C. Planning peer assisted learning (PAL) activities in clinical schools. BMC Med Educ.2020;20(Suppl 2):453. DOI: 10.1186/s12909-020-02289-w
    6) Burgess A, McGregor D, Mellis C. Medical students as peer tutors: a systematic review. BMC Med Educ. 2014 Jun 9;14:115. DOI: 10.1186/1472-6920-14-115. PMID: 24912500; PMCID: PMC4237985.
    7) Marton GE, McCullough B, Ramnanan CJ. A review of teaching skills development programmes for medical students. Med Educ. 2015 Feb;49(2):149-60. DOI: 10.1111/medu.12571. PMID: 25626746.

    26 min
  • Kommunikation unterrichten: Reden können wir doch alle?!
    Staffel 4 - Folge 7

    Endlich mal eine Folge zur Kommunikation – lange hats gedauert. Robert und Tim sind in ihrem Element. Aber neben naheliegenden Flachwitzen und Anekdoten kommen doch ein paar seriöse Fragen auf: Bereiten wir im Studium auf zu viel Kommunikation vor, die so später gar nicht umgesetzt werden kann? Sollte Kommunikation separat oder verbunden mit klinischen Inhalten unterrichtet werden? Welche Fächer sollten Kommunikation unterrichten? Und überhaupt?

    Tim und Robert reden übers Reden (quasi Metakommunikation), fragen sich, ob Rollenspiele wirklich niemand mag und welche toxische Beziehung Evidenzbasierung und Kommunikationsehre haben.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Kiessling C, Dieterich A, Fabry G, Hölzer H, Langewitz W, Mühlinghaus I, Pruskil S, Scheffer S, Schubert S. Basler Consensus Statement "Kommunikative und soziale Kompetenzen im Medizinstudium": Ein Positionspapier des GMA-Ausschusses Kommunikative und soziale Kompetenzen. GMS Z Med Ausbild. 2008;25(2):Doc83.
    2) Bachmann C, Kiessling C, Härtl A, Haak R. Communication in Health Professions: A European consensus on inter- and multi-professional learning objectives in German. GMS J Med Educ. 2016 Apr 29;33(2):Doc23. DOI: 10.3205/zma001022. PMID: 27280134; PMCID: PMC4895849.
    3) Agledahl KM, Gulbrandsen P, Førde R, Wifstad Å. Courteous but not curious: how doctors' politeness masks their existential neglect. A qualitative study of video-recorded patient consultations. J Med Ethics. 2011 Nov;37(11):650-4. DOI: 10.1136/jme.2010.041988. Epub 2011 May 24. PMID: 21610269; PMCID: PMC3198010.
    4) Bombeke K, Van Roosbroeck S, De Winter B, Debaene L, Schol S, Van Hal G, Van Royen P. Medical students trained in communication skills show a decline in patient-centred attitudes: an observational study comparing two cohorts during clinical clerkships. Patient Educ Couns. 2011 Sep;84(3):310-8. DOI: 10.1016/j.pec.2011.03.007. Epub 2011 Apr 8. PMID: 21482064.

    Links:

    5) Open Educational Ressources (OER) zum Thema Kommunikation in den Gesundheitsberufen: https://www.ekommmednrw.uni-bonn.de/
    6) Ausschuss „Kommunikative und Soziale Kompetenzen“ der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA): https://gesellschaft-medizinische-ausbildung.org/ausschuesse/kommunikative-und-soziale-kompetenzen.html
    7) Ärztliche Gesprächsführungs im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog (NKLM): https://nklm.de/zend/objective/list/orderBy/@objectivePosition/studiengang/PF2/zeitsemester/2021/fachsemester/VIII.2.%20%C3%84rztliche%20Gespr%C3%A4chsf%C3%BChrung
    8) Übersicht zu Gesprächstechniken: https://www.aekno.de/wissenswertes/dokumentenarchiv/aerztekammer-nordrhein/kommunikation-im-medizinischen-alltag

    26 min
  • Anatomie auf dem Präptisch – Wie stehts um die Lernstrukturen?
    Staffel 4 - Folge 6

    Das Auswendiglernen mannigfaltiger Details, teils obskure Merksätze für komplexe Strukturen und der im wahrsten Sinne des Wortes einschneidende Präparierkurs – Außenstehende denken häufig, der Unterricht in der Anatomie hätte sich seit der Einführung des Physikums in Preußen im Jahre 1861 nahezu nicht verändert. Dabei hat sich in dem Fach, das insbesondere die ersten Semester im Medizinstudium deutlich prägt, eine ganze Menge getan.

    Zusammen mit unserem Gast Björn Spittau legen wir Schicht um Schicht der anatomischen Lehre frei, schauen, wie das Fach sich im Z-Curriculum positioniert und wo es sich selber in 15 Jahren sieht.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Korf HW, Wicht H, Snipes RL, Timmermans JP, Paulsen F, Rune G, Baumgart-Vogt E. The dissection course - necessary and indispensable for teaching anatomy to medical students. Ann Anat. 2008;190(1):16-22. doi: 10.1016/j.aanat.2007.10.001. Epub 2008 Jan 18. PMID: 18342138.
    2) Chew C, O'Dwyer PJ, Young D, Gracie JA. Radiology teaching improves Anatomy scores for medical students. Br J Radiol. 2020 Oct 1;93(1114):20200463. doi: 10.1259/bjr.20200463. Epub 2020 Aug 14. PMID: 32795181; PMCID: PMC7548362.
    3) Meyer JJ, Obmann MM, Gießler M, Schuldis D, Brückner AK, Strohm PC, Sandeck F, Spittau B. Interprofessional approach for teaching functional knee joint anatomy. Ann Anat. 2017 Mar;210:155-159. doi: 10.1016/j.aanat.2016.10.011. Epub 2016 Nov 25. PMID: 27893968.

    22 min
  • Interprofessionalität – Endlich auch mal zusammenarbeiten?!
    Staffel 4 - Folge 5

    Provokante These: Nichts wird in der Ausbildung der verschiedenen Gesundheitsberufe so nachhaltig gelernt wie Vorurteile gegenüber anderen Gesundheitsberufen und die teils jahrzehntelange Feindschaft an die nächste Generation weitergegeben. Andere Stimmen sagen: „Wir haben doch schon immer zusammengearbeitet.“ Ja, was stimmt denn nun? Beides? Und was macht man damit jetzt in der Lehre? Kann man Interprofessionalität eigentlich unterrichten?

    Doreen Herinek nimmt uns in einem interprofessionellen Gespräch zur Seite, räumt Missverständnisse aus dem Weg, macht Perspektiven auf und überzeugt am Ende sogar den Chirurgen.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Ewers M, Paradis E, Herinek D (Hrsg.): Interprofessionell Lernen, Lehren und Arbeiten. Gesundheitsund Sozialprofessionen auf dem Weg zu kooperativer Praxis. Weinheim: Juventa Verlag ein Imprint der Julius Beltz.
    2) Kaap-Fröhlich S, Ulrich G, Wershofen B, Ahles J, Behrend R, Handgraaf M, Herinek D, Mitzkat A, Oberhauser H, Scherer T, Schlicker A, Straub C, Waury Eichler R, Wesselborg B, Witti M, Huber M, Bode SF (2022): Position paper of the GMA Committee Interprofessional Education in the Health Professions – current status and outlook. GMS J Med Educ. 39(2): Doc17. DOI: https://doi.org/10.3205/zma001538.
    3) Nock L (im Auftrag der Robert Bosch Stiftung) (2016): Handlungshilfe zur Entwicklung von interprofessionellen Lehrveranstaltungen in den Gesundheitsberufen. URL: https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/documents/2018-01/Handlungshilfe%20zur%20Entwicklung%20von%20inter-professionellen%20Lehrveranstaltungen%20in%20den%20Gesundheitsberufen.pdf
    4) Wesselborg B. Kooperatives Lernen als didaktischer Ansatz für interprofessionelle. In: Wittmann E, Frommberger D, Weyland U (Hrsg.). Jahrbuch der berufs- und wirtschaftspädagogischen Forschung. 2021; Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich. 53-65. DOI: 10.25656/01:23407.

    Netzwerke:

    5) https://interprofessional.global/
    6) https://www.ip-health.org/
    7) https://gesellschaft-medizinische-ausbildung.org/ausschuesse/interprofessionelle-ausbildung.html

    36 min
  • Ambulant kann Allerhand (Warum nicht mal ein Reim)
    Staffel 4 - Folge 4

    Wir scheuen keine Umstände, um euch guten Content zu liefern und um das Thema „Lehre in der ambulanten Medizin“ adäquat besprechen zu können, hat Robert sich spontan niedergelassen. Nach diesem Seitenwechsel und einer kurzfristigen Praxiseröffnung wird klar, dass relevante, große Teile des Gesundheitssystems und der medizinischen Tätigkeit in der Lehre gar nicht abgebildet werden. Warum werden ambulante Anteile (abseits der Allgemeinmedizin) nicht abgebildet und ist das gut?

    Zum zweiten Mal (nach Staffel 3 Folge 3, Werbung-Ende) widmen sich Tim und Robert ein zweites Mal der Lehre in der ambulanten Medizin, aber diesmal über die Allgemeinmedizin hinaus!

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Schulz S, Hesse M, Matthes A, Petruschke I, Bleidorn J. Outpatient teaching in specialist practices – a qualitative study with doctors about attitudes, influencing factors and specialist features. GMS J Med Educ. 2022;39(5):Doc54. DOI: 10.3205/zma001575
    2) Schimbeno V, Bosle C, Stegmeier-Petroianu A, Etminan N, Hoffmann K. Competence-based teaching and learning in the outpatient clinic: development of a clinical elective in ambulatory medicine. GMS J Med Educ. 2019;36(4):Doc36. DOI: 10.3205/zma001244
    3) Becker N, Barthen L, Pauscher L, Gerlach FM, Sader R, Ravens-Taeuber G. The “practice track” – How can teaching content related to outpatient healthcare be integrated into medical studies? Learning objectives, conception and implementation of a specialized
    voluntary program. GMS J Med Educ. 2020;37(3):Doc30. DOI: 10.3205/zma001323,
    4) Weide R, Thomalla J, van Roye C, Chakupurakal G, Heymanns J, Köppler H, Feiten S, Nickel JA, Schmidberger H, Theobald M, Lutz C. Curricular course for medical students at a hematology and oncology specialty practice, 2010-2022. GMS J Med Educ. 2022;39(4):Doc40. DOI: 10.3205/zma001561

    19 min
  • Weiterbildung - Die neuen Leiden der jungen Leute?!
    Staffel 4 - Folge 3

    Endlich … das Studium ist vorbei. 6 Jahre Mühsal und Plag. Jetzt geht es endlich in den Beruf und … genauso weiter … Und nicht nur das. Vieles, was gelernt wurde, braucht man gar nicht oder wird ganz anders gelebt. Von anderen Dingen, die man können muss, hat man noch nie gehört. Der Theorie-Praxis-gap wurde schon immer beklagt und hat sich trotz aller Reformen kaum geändert. Die Weiterbildung erscheint im Vergleich zum Studium erstaunlich konstant. Ist das gut? Schlecht? Egal?

    Wir begrüßen einen jungen Assistenzarzt, schauen uns zusammen den Übergang vom Studium in den Beruf an und führen bei der Weiterbildung eine ordentliche Anamnese durch.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) David DM, Euteneier A, Fischer MR, Hahn EG, Johannink J, Kulike K, Lauch R, Lindhorst E, Noll-Hussong M, Pinilla S, Weih M, Wennekes V. The future of graduate medical education in Germany - position paper of the Committee on Graduate Medical Education of the Society for Medical Education (GMA). GMS Z Med Ausbild. 2013;30(2):Doc26. DOI: 10.3205/zma000869
    2) Hennel EK, Fehr F, Wijnen-Meijer M, Harendza S. Postgraduate medical education in change: A long journey. GMS J Med Educ.2024;41(5):Doc69. DOI: 10.3205/zma001724
    3) Prediger S, Rastetter D, Harendza S. Change in postgraduate medical education – how much didactic shaping is possible at all? A document analysis of the guideline regulations on specialty training 1992-2018 with a focus on surgery. GMS J Med Educ. 2024;41(5):Doc68. DOI: 10.3205/zma001723
    4) Hopf LS, Doerry K, Grzybowski AK, Hermann K, Johannsen J, Stadlhofer A, Krumm M, van der Meer F, Paul K, Leal NR, Muntau AC, Gersting SW. Designing structured postgraduate training programs using agile methods. GMS J Med Educ. 2024;41(5):Doc65. DOI: 10.3205/zma001720
    5) Schwitz F, Brodmann Maeder M, Hennel EK. Competency-based education – the reform of postgraduate medical training in Switzerland. GMS J Med Educ. 2024;41(5):Doc62. DOI: 10.3205/zma001717
    6) Pinilla S, Bauer W, Breckwoldt J, Burkhart CS, Hennel EK, Marty AP, von Wartburg U, Brodmann Maeder M, Huwendiek S. Introducing entrustable professional activities for postgraduate medical training in Switzerland. GMS J Med Educ. 2024;41(5):Doc60. DOI: 10.3205/zma001715
    7) Becker C, Stengel S, Roos M, Altiner A, Schwill S. Starting postgraduate medical training in general practice with a rotation in general practice – a qualitative study on experiences and effects. GMS J Med Educ. 2024;41(5):Doc53.
    DOI: 10.3205/zma001708

    26 min
  • Interkul … Transkul … Kultursensib … Kulturkompe … Doofer Titel.
    Staffel 4 - Folge 2

    Es gibt so Themen, wo alleine die Titelwahl eine ganze Bahnfahrt (inkl. Verzögerungen und Zugteilung in Hamm (Westf.)) beschäftigen kann, weil mit ihr auch eine inhaltliche Verortung einhergeht. Daher direkt zum Inhalt: Auch wenn Deutschland einen von Herkunft, Kultur und Sprache unabhängigen Zugang zum Gesundheitswesen verspricht, sieht die Realität (nett formuliert) komplexer aus. Wie können wir Studierende adäquat in der Lehre darauf vorbereiten?

    Zwei (mittel-!)alte weiße Männer ohne Migrationserfahrungen diskutieren die Rolle kultureller Kompetenz in der Lehre und umgehen (hoffentlich) elegant jeden Fettnapf.

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Mews C, Schuster S, Vajda C, Lindtner-Rudolph H, Schmidt LE, Bösner S, Güzelsoy L, Kressing F, Hallal H, Peters T, Gestmann M, Hempel L, Grützmann T, Sievers E, Knipper M. Cultural Competence and Global Health: Perspectives for Medical Education – Position paper of the GMA Committee on Cultural Competence and Global Health. GMS J Med Educ. 2018;35(3):Doc28. DOI: 10.3205/zma001174, URN: urn:nbn:de:0183-zma0011747
    2) Peters T, Grützmann T, Bruchhausen W, Coors M, Jacobs F, Kaelin L, Knipper M, Kressing F, Neitzke G. Grundsätze zum Umgang mit Interkulturalität in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Ethik Med. 2014;26:65-75. https://doi.org/10.1007/s00481-013-0289-x
    3) van Keuk E, Ghaderi C, Joksimovic L, David DM. Diversity. Transkulturelle Kompetenz in klinischen und sozialen Arbeitsfeldern. 2011; Stuttgart: Kohlhammer Verlag.
    4) Gerhards SM, Schweda M, Weßel M. Perspektiven von Medizinstudierenden auf Rassismus in Medizin und Gesundheitsversorung in Deutschland: Identifitkation von Problemen und Lernbedarfen für die medizinische Ausbildung. GMS J Med Educ. 2024;40(2):Doc22. doi: 10.3205/zma001604
    5) Peintinger M. Interkulturell kompetent. Ein Handbuch für Ärztinnen und Ärzte. 2011; Wien: facultas Verlag.
    6) Roth J, Köck C. Interkulturelle Kompetenz – Handbuch für die Erwachsenenbildung. 2011; Stuttgart: EduMedia GmbH.
    7) Kliche O, Coors M, Peters T, Agbih S, Altanis-Protzer U, Neitzke G. Ethische Aspekte des Dolmetschens im mehrsprachig-interkulturellen Arzt-Patienten-Verhältnis. In: Coors M, Peters T, Ilkiliç I (Hrsg.). Umgang mit kultureller Differenz in der Gesundheitsversorgung. Ethik in der Medizin. 2018; Sonderheft.

    28 min
  • Die Prüfungs-Trilogie Teil 3: Praktisch (OSCE)
    Staffel 4 - Folge 1

    Die Medizindidaktik war doch noch nicht zu Ende erzählt. Ein bis zwei Themen fehlten wohl noch – also herzlich Willkommen in Staffel 4. Und wir starten gleich mit dem großen Finale unserer Prüfungstrilogie: Der praktischen Prüfung. Eine Prüfungsform, die tageweise ganze Abteilungen und Kliniken lahmlegt, häufig hohe Bestehensquoten hat, angeblich total teuer sein soll und den großen Durchbruch (Staatsexamen) in Deutschland aber nie geschafft hat. Es wird spannend!

    In bester OSCE-Manier schleusen Tim und Robert euch von Station zu Station praktischer Parcoursprüfungen und testen eure Prüfungskompetenz (Übertriebene Wortspiele: check!).

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Nikendei C, Jünger J. OSCE - praktische Tipps zur Implementierung einer klinisch-praktischen Prüfung. GMS Z Med Ausbild. 2006;23(3):Doc47
    2) Khan KZ, Ramachandran S, Gaunt K, Pushkar P. The Objective Structured Clinical Examination (OSCE): AMEE Guide No. 81. Part I: an historical and theoretical perspective. Med Teach. 2013 Sep;35(9):e1437-46. doi: 10.3109/0142159X.2013.818634. PMID: 23968323.
    3) Khan KZ, Gaunt K, Ramachandran S, Pushkar P. The Objective Structured Clinical Examination (OSCE): AMEE Guide No. 81. Part II: organisation & administration. Med Teach. 2013 Sep;35(9):e1447-63. doi: 10.3109/0142159X.2013.818635. PMID: 23968324.
    4) Sherazi M, Dixon E. (eds). The Objective Structured Clinical Examination Review. Springer, Cham. https://doi.org/10.1007/978-3-319-95444-8_1
    5) Rau T, Fegert J, Liebhardt H. How high are the personnel costs for OSCE? A financial report on management aspects. GMS Z Med Ausbild. 2011;28(1):Doc13. doi: 10.3205/zma000725. Epub 2011 Feb 4. PMID: 21818228; PMCID: PMC3140393.
    6) Brown, C., Ross, S., Cleland, J., & Walsh, K. (2015). Money makes the (medical assessment) world go round: The cost of components of a summative final year Objective Structured Clinical Examination (OSCE). Medical Teacher, 37(7), 653–659. https://doi.org/10.3109/0142159X.2015.1033389

    39 min
  • Mehr als nur ein „Fachidiot“: Die CanMEDS-Rollen
    Staffel 3 - Folge 10

    Geht es als Arzt oder Ärztin im Job später eigentlich nur um die reine Medizin? (rhetorische Frage Ende) Natürlich nicht! Die Arbeit besteht aus so viel mehr: kommunizieren, managen, arbeiten mit anderen Gesundheitsberufen, lebenslang fortbilden, Patient*innen anleiten und vieles mehr. Auf diese bahnbrechenden Erkenntnisse kamen die Kanadier vor einigen Jahren und passten daraufhin ihre Weiterbildung an. Das Konzept war so gut, dass es alle nachmachten. Schauen wir mal rein …

    Robert und Tim erzählen Anekdoten von ärztlichen Kommunikationsdesastern, es geht um Visionen und was man so alles „on the job“ lernen kann (und was vielleicht besser nicht).

    Und schon wieder ist eine Staffel zu Ende – Es war uns eine Freude. Vielen Dank fürs Zuhören! Kommt gut durch den restlichen Sommer! Aber bevor ihr das tut, nehmt bitte an unserer Umfrage teil:

    https://evaluation.uni-bielefeld.de/evasys/online.php?p=Kennenlernen

    Für Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns gerne wie immer unter: [email protected]

    Literatur:

    1) Frank JR, Snell L, Sherbino J (Hrsg.) CanMEDS 2015 Physician Competency Framework. Ottawa: Royal College of Physicians and Surgeons of Canada; 2015.
    2) Excerpt der CanMEDS-Rollen: https://canmeds.royalcollege.ca/uploads/en/framework/CanMEDS%202015%20Framework_EN_Reduced.pdf
    3) Guide und Online-Übersicht der CanMEDS-Rollen: https://canmeds.royalcollege.ca/guide
    4) Ärztliche Kompetenzrollen im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM): https://nklm.de/zend/objective/list/orderBy/@objectivePosition/modul/200553

    38 min

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Die medizinische Lehre befindet sich seit Jahren auf dem brennenden Pfad der Transformation (dramaturgische Übertreibung) und noch weitreichendere Reformen stehen schon in den Startlöchern … Treffen Sie Robert und Tim, zwei Didaktiker aus unterschiedlichen fachlichen Welten, die beide seit Jahren mit Leidenschaft im spannenden Feld der medizinischen Lehre wirken. Mit einer unterhaltsamen Mischung aus ernsteren und augenzwinkernden Diskussionen stellen Sie sich der Frage, wie der zeitgemäße Unterricht in der Medizin eigentlich aussehen soll.