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Du stehst kurz davor, deinen Bachelor oder Master abzuschließen und fragst dich, wie die Jobsuche ablaufen soll? Oder interessierst du dich einfach nur für Finanzinformatik? Dann hör dir unbedingt die zehnte Folge Meet your Future an!
Marie Gutberlet hat erst vor Kurzem die Uni verlassen und gibt in dieser Folge einen aktuellen Einblick in die Jobsuche als Physiker*in. Wie findet man heraus, auf welche Jobstellen man sich bewerben sollte? Wie läuft die Bewerbungsphase ab und worauf sollte man achten? Außerdem berichtet sie von ihrer Traineeausbildung bei der „Finanz Informatik“. Erfahre, was eine Traineestelle ist, was sie bietet und warum es empfehlenswert sein könnte, erst als Trainee zu arbeiten, bevor man eine feste Arbeitsstelle bekleidet.
Zusätzlich erzählt Marie, warum Physiker*innen sich in der Finanzbranche nicht verstecken sollten, sondern vielmehr ein “Ass im Ärmel” sind. Von der Passion zur Physik- ausgelöst durch den Blick auf die Welt durch eine Glaskugel- bis zur Faszination der Finanzinformatik. Marie berichtet, wie man als Physiker*in in diesen Bereich gelangt und warum auch hier ein Physikstudium lohnend sein kann.
„Das ist sicherlich so eine der großen Hürden, bereitzusein, nachdem man schon so weit ist, schon so lange gelernt hat, endlich den Doktortitel hat (...) dann nochmal als Azubi anzufangen und sich drei Jahre lang durch die Ausbildung zu kämpfen.“ In der neunten Folge des „Meet your Future“ Podcasts erzählt Dr. Matthias Hofmann von seiner Entscheidung, als promovierter Physiker eine Ausbildung als Patentanwalt anzugehen.
Sein Studienleben begann Matthias in Tübingen. Dort fing er an Physik, Mathematik und Informatik zu studieren. Nach seinem Abschluss in Physik folgte die Promotion an der Universität Oxford. Dabei meldete er bereits während seiner Diplomarbeit ein Patent an, welches während seiner Doktorarbeit von Siemens lizenziert wurde. So kam Matthias zum ersten Mal in Kontakt mit den Rechtswissenschaften.
“Das ist für mich eines der besten Beispiele, wie man Physik wirklich anwendet und mit Physik wirklich helfen kann.” In der achten Folge erzählt Dr. Daniela Poppinga von dem Neustart ihrer Bachelorarbeit und warum sie sich dann entschied, in die medizinische Strahlenphysik zu gehen. In ihrer Promotion hat sie zusätzlich zur Forschung als Medizinphysikerin im Krankenhaus gearbeitet. Dort kam es oft zu stressigen Situationen, aus denen sie viel für ihr Leben mitgenommen hat. Nach ihrer Doktorarbeit ist sie der Forschung treu geblieben. Als Research Scientist bei der PTW in Freiburg arbeitet sie immer noch eng mit Krankenhäusern zusammen und sieht so direkt wie ihre Forschung anderen Menschen hilft.
Wenn du erfahren möchtest, wie sich eine Postdoc Stelle, von einer forschenden Stelle in der Wirtschaft unterscheidet, hör dir die achte Folge “Meet your Future” an.
Data Scientist ist mittlerweile eine allgemein gebräuchliche Berufsbezeichnung. 2015, als Dr. Christophe Cauet die Point 8 GmbH mitbegründete, war dies noch nicht so.
Christophes Interessen richteten sich während seinem Physikstudium in Richtung der theoretischen Teilchenphysik - in diesem Bereich begann er auch seine Promotion. Doch nach einem Jahr merkte er, dass ihn dieses Themengebiet nicht völlig begeisterte. Er vollzog einen Wechsel in die Experimentalphysik, wo er dann seine Promotion abschloss.
Wie ihn diese Entscheidung in die Welt der Datenanalyse zog, obwohl er vorher kaum relevante Programmierkenntnisse besaß, erzählt Christophe in der siebten Folge unseres Podcasts. Ihr erfahrt, wie es war ein Unternehmen zu gründen, welches zu diesem Zeitpunkt einen noch recht unbekannten Marktbereich bediente. Außerdem wird eine faszinierende Verbindung zwischen Maschinenoptimierung und Klopapierverbrauch hergestellt.
Biophysik studieren, Grundlagenforschung betreiben und anschließend als Patentprüferin arbeiten- Dr. Dorothee Kratz ist als promovierte Physikerin am Europäischen Patentamt (EPA) tätig.
Nachdem sie in ihrer Diplom- und Promotionsphase Grundlagenforschung betrieben hat, stand für Dorothee Kratz fest, dass sie anwendungsbezogener arbeiten möchte. Der Wechsel in die Wirtschaft gelang ihr mit einer Stelle in einem Unternehmen für Oberflächenmessgeräte. Knapp ein Jahr später bewarb sie sich bei der zweitgrößten zwischenstaatlichen Organisation – dem EPA – in München auf eine Stelle als Patentprüferin für ihr Fachgebiet.
In der 6. Folge von Meet your Future erfahrt ihr unter anderem, wie Physiker*innen bei einem Patentamt landen, was sie dort machen und welche Fähigkeiten neben einem physikalischen Verständnis notwendig sind.
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