Dieses Hörspiel basiert auf Peter Shaffers Drama und thematisiert den erbitterten Konflikt zwischen Antonio Salieri und Wolfgang Amadeus Mozart im Wien des 18. Jahrhunderts. Die Handlung wird durch die Perspektive des alternden Salieri vermittelt, der Gott für das überragende Genie seines Rivalen zutiefst grollt. Während Salieri nach Frömmigkeit und Anerkennung strebt, empfindet er es als Ungerechtigkeit, dass die göttliche Inspiration ausgerechnet einem vulgären und kindlichen Mann wie Mozart zuteilwird. Aus diesem Neid heraus schmiedet er Intrigen, um Mozarts Karriere am kaiserlichen Hof systematisch zu sabotieren. Letztlich gipfelt die Erzählung in Salieris spätem Geständnis, am Tod des Komponisten mitschuldig zu sein, um zumindest durch diese Schandtat unvergessen zu bleiben. Die Quellen beleuchten eindringlich das Spannungsfeld zwischen menschlicher Mittelmäßigkeit und transzendentem Talent.