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„Letztlich sind wir fähig, sehr viel mehr auszuhalten, als wir uns vorstellen können.“ Frida Kahlo war eine starke, mutige, außergewöhnlich aber dennoch so "echte" Frau, die wie wir finden teilweise zu sehr auf eine "stylische Ikone auf einem Kopfkissenbezug bei Kare" herunterreduziert wird, ohne zu wissen wer Frida Kahlo eigentlich wirklich ist. Wir haben uns daher nicht nur mit ihrer Kunst, sondern auch mit Frida Kahlo als Person beschäftigt. Caroline Bernard gibt dem Leser in "Frida Kahlo und die Farben des Lebens" einen chronologischen und geschichtstreuen Einblick in das Leben und die Leiden Frida Kahlos. Sie beschreibt den physischen Schmerz den Frida Kahlo wegen ihres Busunfalles mit 18 Jahren und den vielen darauffolgenden Krankheiten durchmachen muss, aber auch die Leidenschaft und Liebe zu ihrem Ehemann Diego Rivera, die ihr wortwörtlich Leiden schafft.
Frida Kahlo war eine Frau, die man immer als Surrealistin einzuordnen versuchte, die sich selbst aber nie als solche gesehen hat, da "sie keine Träume, sondern die Realität malen würde." Mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte im Hinterkopf lässt sich ihre "innere Revolution" auf ihren Bildern besser nachvollziehen. Das Buch pickt einige ihrerer Bilder heraus und baut sie in Frida Kahlos Geschichte ein, lässt den Leser oder die Leserin fühlen, was Frida in dem Augenblick der Erschaffung ihres Bildes wohl vermutlich zu fühlen vermochte.
Insgesamt ein sehr gutes Buch, um Frida Kahlo mehr als nur als einen Dekoartikel kennenzulernen.
"Was kann das Leben wert sein, wenn die erste Probe für das Leben schon das Leben selber ist?" In "die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" gibt Kundera uns einen Einblick in die Beziehung zwischen Tomas und Teresa zur Zeit des Prager Frühlings. Er lebt sein Leben polygam, wandert mit einer Leichtigkeit von Romanze zu Romanze, während er emotional ganz Teresa gehört. Geprägt von ihrer Kindheit und einer schwierigen Beziehung zur Mutter, verkörpert Teresa das Schwere und verarbeitet ihr Leiden unter Tomas Verhalten in Alpträumen. Sie wünscht sich, der einzige Körper in Tomas Leben zu sein. Wie die beiden mit dieser Situation klarkommen und welche weiteren philosophischen Themen in dem Roman behandelt werden, erfahrt ihr in diesem Podcast!
Herta Müller formt in ihrem Roman „die Atemschaukel“ überwältigende Bilder und düstere Atmosphären rund um den Alltags eines Arbeitslagerinsassens. Mithilfe von kurzen Szenen und Eindrücken begleitet man einen 17 jährigen Angehörigen der deutschen Minderheit aus Rumänien während seines 4 jährigen Aufenthalts in einem russischen Arbeitslager nach dem 2. Weltkrieg. Als Hitler Kollaborateure diffamiert litt die deutsche Minderheit enorm nach dem Krieg, was auch die Kindheit der Literaturnobelpreisträgerin prägte. Ihr Verhältnis zur deutschen und rumänischen Sprache und ihre literarischen Motive wie die „Atemschaukel“, der „Hungerengel“ oder die „Herzschaufel“ machen ihr Werk fesselnd und einzigartig.
Wer sind wir eigentlich? Warum machen wir eigentlich diesen Podcast? und was versteckt sich hinter dem Buchclub?
"What is love?" fragt sich der Comic der schwedischen Autorin Liv Strömquist. Warum verknüpfen Menschen Liebe und sexuelle Exklusivität miteinander? Wieso gelten Frauen als die emotionaleren Wesen und wie kommt es, dass Menschen sich nicht aus toxischen Beziehungen lösen können? Kann eine partnerschaftliche Liebe wie eine Art Religion verstanden werden? All diese Fragen beantworten wir jetzt!
Heute sprechen wir über den Comic der schwedischen Autorin Liv Strömquist "Der Ursprung der Welt". Er behandelt unter anderem die Kulturgeschichte der Vulva, die Tabuisierung der weiblichen Periode und das Wesen der Klitoris.
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