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Brenda kannst du auf Instagram unter @brendaannerl begleiten. Noch mehr findest du auf Bluesky unter @brendaannerl.bsky.social
(08:30) Da gibt’s Kaffees, die wir zu dritt am Sziget getrunken haben, die besonders waren. Nicht besonders gut, aber sie sind ein Teil der Geschichte, an den ich mich gerne zurückerinnere.
Mehr zur Asylkoordination und ihrer Arbeit findest du auf der Homepage asyl.at und auf Instagram unter @asylkoordination_oesterreich.
(06:22) Wir stehen in der Spirale nach unten wieder ein Stück weiter unten, und es geht weiter nach unten.
(06:40) Du kochst immer so coole Sachen, du solltest ein Kochbuch schreiben.
(07:39) Im urbanen Raum ist es schwer verständlich, wie die Landwirtschaft wirklich funktioniert.
(07:47) Wenn du am Land lebst, siehst du einmal einen Traktor und einen Acker und hast ein ungefähres Bild, wie’s funktionieren kann.
(08:03) Ich finde es schade, dass sehr viele Menschen nicht wissen, was wirklich hinter den Lebensmitteln steckt und für sie nur ein Griff ins Regal ist.
(08:14) Mit meinem Projekt will ich zeigen, dass Lebensmittel nicht nur ein Griff ins Regal sind, sondern auch eine Entscheidung für einen Berufsstand.
(08:44) Ich möchte zeigen, wie viel Arbeit hinter einer Packung Mehl oder Öl steckt und dass das nicht so zur Welt kommt.
(09:54) Das erste Rezept, das für mich ins Kochbuch musste, war Bohnensterz, weil den hat die Oma schon immer für uns gemacht.
(13:48) Es gab keinen Betrieb, wo es nicht zuerst geheißen hat: Kommt’s rein, trinkt’s einen Kaffee und esst einen Kuchen mit uns, bleibt’s noch da zum Abendessen und Mittagessen.
(13:58) Es ist sehr, sehr viel Herzlichkeit dahinter.
(14:50) Bei jedem Gericht in meinem Kochbuch gibt es auch einen landwirtschaftlichen Hintergrund zu dem Gericht.
(15:16) Auf dem Instagram-Account soll die Landwirtschaft greifbar gemacht werden.
(17:21) Es ist sehr wichtige Aufklärungsarbeit, wie zum Beispiel eine Gurke hergestellt wird und dass sie nicht in einer vollen Kiste einfach daherkommt.
(20:02) Man sieht, wie innovativ die Landwirtschaft sein kann.
(22:23) Meine Mama sagt, von mir kann man lernen, wie man mit einem Arsch auf zehn Kirtagen tanzt.
(23:42) Wenn ich eine Auszeit vom Kochen und Kochbuch brauch, gibt’s einfach Nudeln mit Pesto.
(23:46) Aber wenn schon Pesto, dann eines aus’m Gemüsegarten von meiner Mama. Da weiß ich dann auch, es ist nicht industriell gefertigt.
(24:26) Für mehr Regionalität im eigenen Leben muss man die Augen offenhalten und schauen: Wer ist mein nächster Direktvermarkter?
(24:45) Bei „Gutes vom Bauernhof“ gibt’s eine Karte, wo du ein Produkt eingeben kannst, und dann wird dir aufgelistet, wo es das in deinem Bezirk gibt.
(24:59) Von Bio Austria gibt’s die BioMap, da kannst du Produkte in biologischer Qualität kaufen, was natürlich das Nonplusultra ist.
(25:06) Regional und bio – besser geht’s nicht.
(25:26) Auf der BioMap findet man auch Bio-Restaurants, Bio-Aktivitäten wie Yoga auf einem biologischen Bauernhof und wo’s Übernachtungsmöglichkeiten gibt.
(28:08) Wir haben einen Ackerbaubetrieb, das ist natürlich nicht so vereinnahmend wie zum Beispiel ein Milchviehbetrieb.
(28:14) Ich habe eine Freundin, die haben einen Milchviehbetrieb. Da gibt es keinen Heiligabend, wo Ruhe ist. Da war Bescherung um zehn Uhr abends, weil’s nicht anders ging.
(28:54) Wir bauen auch Erdäpfel an, eine ziemlich empfindliche Sorte. Ich sage immer, es ist eine Prinzessinnensorte.
(29:14) Als Ackerbaubetrieb hat man immer den Faktor Wetter, mit dem man nicht rechnen kann, und es ist immer ein Risiko, einen Ausfall zu haben.
(30:06) Wir verlieren uns in Bowls und hippen Gerichten, und es wird vergessen, dass wir so tolle Gerichte haben.
(31:16) Durch das Kochbuch wird man vielleicht als jüngerer Mensch daran erinnert, dass das Gute und Alte so nahe liegt und dass es das auch noch gibt.
(31:47) Was ich gar nicht kannte, ist überbackenes Sauerkraut.
(33:25) Wir haben uns das ganze Wochenende nur über Krautfleckerl und Kraut unterhalten.
(33:44) Kraut bringt mich zum Lachen.
(34:37) Bei dem Betrieb, den wir in Tirol besucht haben, sind die Kühe im Sommer auf der Alm, und da wird der Stall zur Partylocation umgewandelt.
(35:27) Ziegen sind sehr lustige Tiere.
(37:42) Gerade die jüngere Generation findet es wichtig, nach außen zu tragen, was die Landwirtschaft in Österreich macht.
(38:21) Landwirtschaft muss man mit Leidenschaft, Liebe und Hingabe machen.
(39:18) Landwirtinnen und Landwirte sind selten scheue Menschen.
(40:49) Wenn man so weit vorausplant, dann verbaut man sich Möglichkeiten, die sich ergeben.
(43:00) Ich hab ein Wirten-Gen.
(43:14) Ein Buschenschank ist ein bissi ein Traum.
(43:51) Als Landwirtin oder Landwirt muss man total situationselastisch und flexibel sein.
(45:05) Beim Einkauf auf Regionalität und Saisonalität achten, da hat man schon viel zum Klimaschutz beigetragen, weil es die Kreisläufe der Natur sind.
(45:34) Wir können uns glücklich schätzen, dass wir im Dezember Paradeiser in den Regalen haben.
(45:44) Wir haben super Wintergemüse. Kraut ist tiptop lagerfähig.
(45:49) Regionalität und Saisonalität sind meine Keywords.
Mehr Informationen zu Ali Mahlodji, seinen Keynotes findest du unter ali.do auf Instagram unter @ali.mahlodji.official. Speziell hinweisen möchten wir auf sein Programm für Jugendliche futureRocka
(05:24) Gib mir ja keinen warmen Kaffee.
(05:57) Ich hab viele Sachen in meinem Leben gemacht, vor denen ich richtig Schiss hatte.
(05:51) Ich hatte Angst, vor Menschen zu sprechen, panische Angst, jahrelang.
(08:51) Der Akt des Kaffeetrinkens ist für mich ein Ritual.
(09:33) Fast mein ganzes Leben war durchsetzt von ein paar wenigen Emotionen. Das war Wut, das zweite war unfassbare Neugierde, Lebenslust und „Ich umarm die Welt“, und das dritte war unfassbare Angst.
(10:05) Ich bin gerade in einer kompletten Wandlungsphase meines Lebens.
(10:28) Mein Urvertrauen ins Leben schwindet, wenn ich mich nicht an die Geschichten in meinem Leben erinnere.
(10:35) Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas gut hinbekommen hab.
(11:32) Meine Mutter war eine Frau, die immer gesagt hat: „Wenn du willst, schaffst du alles.“
(13:03) Sie können unfassbar stolz auf sich sein.
(13:16) Ich hab mich für meine Flüchtlingsgeschichte geschämt.
(14:19) Jede Geschichte aus meinem Leben, für die ich mich geschämt habe, aber trotzdem öffentlich erzählt habe, hilft irgendeiner Person, die gerade das Gefühl hat, dass sie nichts wert ist.
(14:43) Du musst lernen, dass dich die Leute natürlich in Schubladen stecken. Du lernst aber auch, bewusst damit zu arbeiten, um auch an Orte zu kommen, wo du sonst nicht hinkommst.
(15:33) Ich weiß, was es bedeutet, wenn du in der Dunkelheit das Licht sehen musst.
(16:05) Ich habe begonnen, mit den Klischees zu spielen.
(17:25) Die Leute wollen heute wissen: Wie denkst du? Wie ist dein Wertemodell?
(18:01) Ich hatte kein Geld für Marketing, deshalb habe ich genutzt, was ich habe, und das war ich, meine Geschichte und die große Vision, die wir hatten.
(19:40) Every Story counts.
(19:41) Jede Geschichte zählt, und es ist egal, ob du im ersten Bezirk in Wien geboren bist oder dein Land wechseln musstest.
(21:03) Meine Intention war immer: Wenn ich es schaffe, dass jeden Tag die Perspektive eines Menschen sich verändert – eine Person, die vielleicht gerade nicht an sich glaubt – dann habe ich das Leben dieser Person gerettet.
(26:21) Ich habe auch gemerkt: Wann immer ich Menschen auf ein Podest hebe, stecke ich sie genauso in eine Schublade.
(26:38) Wenn du im Wirtshaus sitzt und über jemanden anderen herziehst – der Person ist es egal, aber du hast einen Scheißabend.
(28:59) Ich versuche, im Menschsein besser zu werden.
(29:06) Schubladen passieren bei mir immer, wenn ich im Stress bin.
(29:38) Eines der wichtigsten Dinge, die ich Menschen in meinen Mentorings beizubringen habe, ist, nicht alles zu glauben, was sie denken.
(31:52) Was ich, glaub ich, wirklich gut kann, ist, Menschen beizubringen, was sie tun müssen, damit sie gesehen werden und auch gehört werden – aber ohne sich dabei zu verstellen.
(34:25) Leute in ihre Klarheit bringen, das kann ich gut.
(45:19) Bei Vorträgen erkläre ich Kindern und Jugendlichen immer, dass wir Erwachsenen auch das erste Mal Menschen sind.
(45:24) Ich bin als 44-Jähriger auch das erste Mal 44.
(49:19) Ich begegne Menschen mit Fragen. Ich frage, woher sie Dinge wissen – nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ehrlicher Neugierde.
(50:24) Die Menschen stehen gerade global an einem neuen Startpunkt.
(52:59) Mein Vater hat immer zu mir gesagt: „Schau einmal am Tag in den Himmel zu den Sternen, dann wirst du merken, wie klein du bist und wie klein deine Probleme sind.“
(53:55) Ich sage Menschen immer: In 100 Jahren gibt’s dich nicht mehr – ist es wirklich wichtig, worüber du dich gerade aufregst?
(54:05) Wie werden wir netter? Indem wir verstehen: Jeder hat einen Rucksack.
(56:02) Das Einzige, was du hinterlässt, sind die Geschichten und Emotionen, die du mit anderen kreiert hast.
(56:50) In einer Welt, in der du alles sein kannst, sei einfach nett.
Alles zu den Hilfsprojekten von Doro und Spendenmöglichkeiten findest du unter doroblancke.at
Die bisherigen Podcastfolgen mit Doro kannst du hier hören:
Im vergangenen Sommer haben wir Doro unseren Podcast übergeben. Dabei sind 4 Folgen live aus Lesbos entstanden:
(05:41) Lesbos ist schon ein bisschen meine zweite Heimat.
"Das ist kein Spaziergang" gibt es im Buchhandel eures Vertrauens oder hier
(04:44) Die Kaffees, die ich in meinem Leben getrunken habe, kann ich an einer Hand abzählen.
(06:30) Ob in Nepal der Chai oder auch in der Türkei der çay, der in kleinen tulpenähnlichen Gläsern serviert wird, Schwarztee ist immer das Heißgetränk meiner Wahl.
(07:24) Milch und Zucker zerstören den Tee-Geschmack.
(08:02) Ich hab nie geplant diesen Trail zu gehen.
(08:27) Ich hatte eine gesundheitliche Krise, die dann eine Sinneskrise ausgelöst hat.
(08:54) Gehen erdet mich.
(10:01) Wieso lass ich eigentlich nicht alles liegen und stehen und geh einfach?
(10:39) Der Trail hat mich angesprochen, weil ihn kein Schwein kennt und dort nur zwei Dutzend Leute im Jahr gehen.
(12:09) Einer der Gründe, warum ich mich für den Weg entschieden habe, war der, dass er in Wien startet.
(12:50) Dieses Gefühl von einfach Freiheit, einfach rausgehen und loslassen, war sehr reizvoll.
(13:34) Ich bin mit der U-Bahn zum Stephansplatz gefahren, weil dort der Trail offiziell startet.
(14:59) In der Regel bereitet man sich auf sowas vor, ich bin da kein gutes Beispiel.
(15:45) Geh einfach los und schau, was kommt.
(16:42) Man hat ja keine Ahnung, wie’s hinter Simmering ausschaut.
(17:14) Deo auf einem Wanderweg, wo du allein bist, ist vollkommen nutzlos. Lieber Gewicht reduzieren, wo du nur kannst.
(18:30) Ich hab immer darauf gehofft, dass es auf den nächsten 20-40 km eine Schlafmöglichkeit gibt.
(20:19) Ich bin auf den 2400 km einem einzigen anderen Wanderer begegnet und der hatte überhaupt keinen Bock, mit mir zu reden.
(22:20) Du kannst Lieder singen, Schritte zählen oder sonst was machen, irgendwann beginnst du unweigerlich nachzudenken.
(23:45) Auch bei der besten Ausrüstung wirst du irgendwann, wenn du stundenlang durch den Regen gehst, nass.
(25:48) Ich bin sehr ungeübt als Wanderer.
(29:04) Beginnend am Tag zwei gab es immer wieder Momente, in denen ich mir gedacht habe: Fetzendeppate Idee, geh heim.
(29:59) Ich bin nicht losgegangen mit der Idee, ein Buch zu schreiben.
(32:29) Es wäre schade, die Erfahrung nicht zu teilen.
(34:11) Im Vergleich Sultans Trail und Buchschreiben war der Sultans Trail ein Spaziergang.
(35:15) In dem Tagebuch stand nichts anderes drinnen als: x km gegangen von A nach B.
(38:20) Ich habe versucht mich aus der digitalen und auch realen Welt zu entfernen.
(41:15) Ich wollte unter keinen Umständen, dass man mich live mitverfolgen kann.
(42:25) Ich versuche mich nicht allzu ernst zu nehmen.
(43:55) Wenn’s nicht sein muss, wollte ich keine Umwege gehen.
(46:10) Du willst nicht im Amazonas Europas knietief in einer Senke versinken und von einer Schlange gebissen werden.
(50:10) Manchmal sitze ich daheim und schau mir auf Google Maps Grenzen an.
(55:28) Ich war Feuer und Flamme bei dem Gedanken, in eine Gegend zu kommen, die nicht oft begangen wird.
(57:17) Gehet hin und kaufet mein Buch.
"DANN" kannst du von 17.7.-18.7. und 8.8. auf der Open-Air-Bühne in Pellendorf sehen. Tickets dafür gibt es hier
Maria findest du unter mariagruber.com und auf Instagram unter @mariaandreagruber
Bisherige Folgen mit Michaela:
(07:31) Ich hab den besten Kaffee mehrmals getrunken.
(06:07) Wir fragen prinzipiell jeden, der beim Türl reinkommt, ob sie oder er einen Kaffee will.
Mehr Infos über Ans Licht findest du auf der Homepage unter ans-licht.org und auf Instagram unter @_anslicht.
(07:18) Seit ich keinen Kaffee mehr trinke, geht mir auch dieses „Trinken wir einen Kaffee?“ ab.
Du willst einen direkten Einblick in die Arbeit im Parlament? Folge Johannes auf Instagram unter @dergasser
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