Unsere Themen für die dritte Folge:
Gut durch Krisenzeiten kommen
Wer regelmäßig Nachrichten hört und liest, den befällt
bestimmt gelegentlich die Sehnsucht nach der guten alten Zeit – auch wenn es die so nie gegeben hat. Doch: Wie bleibe ich gelassen und ruhig, wenn die Welt langsam verrückt wird? Mit dieser Frage hat sich auch der Benediktiner David Damberg aus Hannover beschäftigt.
Hilfe für Menschen im Gazastreifen
Die Situation der Menschen im Gazastreifen ist katastrophal. 1,4 Millionen Binnenflüchtlinge leben in überfüllten, mit unzureichenden Sanitäranlagen ausgestatteten Notunterkünften. Die große Mehrheit ist zutiefst traumatisiert. Hilfsorganisationen wie das katholische Hilfswerk Misereor sprechen von einer drohenden Hungersnot. Auch für Hilfsorganisationen wie Misereor wird es immer schwerer, etwas für die Menschen zu tun. Und auch, wenn es womöglich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, hat das Bistum Münster jüngst 100 000 Euro gespendet, um den Menschen im Gazastreifen und dem Westjordanland zu helfen.
Weniger Alkohol trinken: Mit diesem guten Vorsatz sind wohl auch diesmal wieder viele Menschen an Silvester ins neue Jahr gestartet. Einige müssen sich dabei jedoch jetzt Ende Januar eingestehen, dass sie es ohne professionelle Hilfe nicht schaffen. Diese Hilfe bietet jetzt die Internetplattform: anonym, niederschwellig und kostenlos.
Neue Ombudsperson für das Bistum Osnabrück
Seit über 10 Jahren beschäftigt der Missbrauchsskandal die katholische Kirche. Viele Bistümer haben umfangreiche Studien in Auftrag gegeben, um jeden Fall aufzuarbeiten, Betroffene erhalten hohe Zahlungen als so genannte Anerkennung des Leids, überall gibt es unabhängige Ansprechpersonen. So auch im Bistum Osnabrück. Simon Kampe ist dort der neue Ombudsmann für die Aufarbeitung im diözesanen Schutzprozess, so sein offizieller Titel.
Ein bisschen wird er wohl noch dauern, der Winter, und das spürt ihr aktuell auch, wenn ihr mal in eine Kirche geht. Da ist es oft richtig kalt. Und genau so ist das auch gewollt. Denn Energie ist teuer. Das Bistum Hildesheim, die Kirchenregion zwischen Nordsee und Harz, empfiehlt deshalb allen Gemeinden: Lasst eure Kirchen kalt. Mehr als 8 Grad müssen es nicht sein.