Die Nachfrage nach Wohnungen ist riesig, das Angebot knapp. Die Folge: explodierende Mieten und Städte, die sich immer weniger Menschen leisten können.
In dieser Folge von Moderne Zeiten spreche ich mit dem Stadtforscher Frank Eckardt darüber, wie wir in die Wohnungskrise geraten sind, ob es fair ist, dass sich nur noch wenige die Innenstadt leisten können - und was man gegen die Wohnungskrise tun kann.
Wir sprechen darüber:
warum der Wohnungsmarkt aus dem Gleichgewicht geraten ist
welche Rolle Politik, Markt und Investoren spielen
ob es „normal“ ist, dass Städte nur noch für wenige bezahlbar sind
und ob Wohnen dort, wo alle leben wollen, zwangsläufig ein Luxus sein muss
Dabei stellt sich eine zentrale Frage:
Wer sollte das Recht haben, in der Stadt zu wohnen?
Menschen, die schon immer dort leben?
Familien mit Kindern und Arbeit vor Ort?
Oder schlicht diejenigen, die es sich leisten können?
Gast in dieser Folge:
- Frank Eckardt
- Stadtforscher, Professor für Stadtentwicklung und Urbanistik an der Uni Weimar
- Er forscht zu Wohnungsmarkt, sozialer Ungleichheit und urbaner Gerechtigkeit.
Weiterführende Links und Infos:
- Zu Frank Eckardt an der Uni Weimar
- Spiegel-Artikel von 1970 zum Wohnungsmarkt Hamburg
- Gibt es wirklich einen Mangel an Bauland? - IW-Report 2022
- "Flächen sind da, werden aber nicht genutzt" - Deutschlandfunk 2023
- Weitere Infos zum Podcast Moderne Zeiten
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Vielen Dank fürs Zuhören!
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P.S.: Die Tonqualität ist in dieser Folge leider nicht optimal — in der nächsten klingt es wieder besser.