Mona mittendrin

Mona mittendrin

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)TV & Film
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Mona mittendrin episodes

  • Mona mittendrin vom 12.11.2025
    Kommt der Alarm, zählt jede Sekunde und innert maximal fünf Minuten ist der Heli in der Luft und auf dem Weg zum Einsatz. Mona Vetsch begleitet drei Tage das Rettungsteam von Air-Glaciers bei ihren Einsätzen und erlebt hautnahe, was es heisst, jemandem blind zu vertrauen und so Leben zu retten.
    «Verkehrsunfall auf dem Furkapass, drei Verletzte, zwei davon schwer.» Die Mittagsruhe auf der Basis von Air-Glaciers in Lauterbrunnen BE ist abrupt vorbei. Der Helikopter «AG08» hebt ab – mit Mona Vetsch an Bord. Der Puls steigt, das Adrenalin schiesst – und doch bleibt alles ruhig. Jeder Handgriff sitzt, jeder weiss genau, was zu tun ist. Oft werden sie als «Helden der Lüfte» bezeichnet. Doch in Wahrheit sind die Notärztin, der Rettungssanitäter und der Pilot ein bescheidenes, demütiges Team – getragen von grosser Leidenschaft und tiefer Verantwortung.
    37 min
  • Mona mittendrin vom 09.10.2025
    Der Kosovo und die Schweiz sind eng miteinander verbunden. Mona Vetsch reist in den Sommerferien nach Kosovo und trifft dort Kosovarinnen und Kosovaren aus der Schweiz, die ihre Ferien im Herkunftsland verbringen, Familien besuchen oder gar eine Hochzeit feiern.
    Etwa 250’000 Menschen gehören zur kosovarischen Diaspora in der Schweiz. Eine grosse Zahl, wenn man bedenkt, dass das Land selber nur 1,8 Millionen Einwohner hat.
    Auf ihrer Reise durch den Kosovo begegnet Mona Vetsch Menschen aus der Schweiz mit kosovarischen Wurzeln. Ihre Geschichten erzählen vom Leben zwischen zwei Kulturen, von Zugehörigkeit und Identität. Es ist eine besondere Verbindung zwischen der Schweiz und dem Kosovo, sei dies politisch, wirtschaftlich oder historisch. Vor allem aber ist diese Verbindung eines: menschlich.
    Erstausstrahlung: 9.10.25
    50 min
  • Mona mittendrin vom 03.09.2025
    Für die einen ist es ein harmloses Hobby, für die anderen ein Symbol von Gewalt: Mona Vetsch taucht in die ambivalente Welt der Schusswaffensammler und Sportschützen ein. Einst selbst Jungschützin besucht Mona Vetsch Menschen, die sich für grosse Kaliber und taktisches Schiessen begeistern.
    «Ich bin kein Waffennarr, ich bin Waffen-Connaisseur!», sagt Roman Tanner über sich. Rund 30 Schusswaffen besitzt er – vom Karabiner 31 über die Kalaschnikow bis hin zur Pump Gun. Auch seine Kinder sollen früh den Umgang mit Pistole und Gewehr lernen.
    Die Schweiz ist ein Waffenland. Es stehen schätzungsweise 2,3 Millionen Waffen in Privathaushalten und das Sturmgewehr ist ein Stück eidgenössische Tradition.
    Ex-Polizist Anton Anker führt heute ein Waffengeschäft. «Die, die ich früher hinter Gitter brachte, sollen keine Waffe besitzen», sagt er. Mit seiner Partnerin bietet er taktisches Schiessen an – Training für den Ernstfall. Mona Vetsch greift erstmals seit ihrer Jugend wieder zur Waffe.
    38 min
  • Mona mittendrin vom 26.06.2025
    Kurz vor der Fussball-EM kehrt Mona Vetsch zurück zur Frauen-Nati. Viel ist passiert: Verletzungspech, Babyglück und bittere Niederlagen. Es gab aber auch Titelgewinne und steile Karrieren. Mona trifft im Camp auf die jungen Hoffnungsträgerinnen Sidney, Noemi und Iman.
    «Morgen nach dem Nati-Spiel habe ich noch meine Lehrabschlussprüfung», sagt Iman Beney. Junge Fussballerinnen stehen vor besonderen Herausforderungen. So dachte Sidney Schertenleib an Betrug, als sie auf Instagram vom weltbesten Club angefragt wurde. Heute spielt die 18-Jährige bei Barcelona.
    «Für eine erfolgreiche EM brauchen wir alle – Newcomerinnen und Routiniers», sagt Nati-Trainerin Pia Sundhage. Die erfahrenen Spielerinnen kennt Mona Vetsch bereits von ihrem ersten Besuch beim Nationalteam vor einem Jahr. Nun geben die Fussballerinnen Vollgas. Denn eine EM im eigenen Land werden sie nie mehr erleben.
    51 min
  • Mona mittendrin vom 01.05.2025
    Sprengen, baggern, fräsen – auf der Gotthard-Baustelle in Göschenen UR erlebt Mona Vetsch den harten Alltag der Mineure. Unter teils extremen Bedingungen schuften sie tagein, tagaus im Tunnel der zweiten Röhre – fern von ihren Familien.
    «Dann rufst du Sprengung und zündest!» Mineur Franz Gössnitzer führt Mona Vetsch in den Sprengvortrieb ein. Die 100 Kilogramm schwere, explosive Ladung lassen sie bis ins Mark erzittern.
    In der sogenannten «Störzone», vier Kilometer tief im Berg, kämpft Polier Robin Lora gegen das ständig wechselnde Gestein. Zentimeter für Zentimeter. Baustellenchef Markus Keller ist froh, wenn endlich die Tunnelbohrmaschine in Betrieb genommen werden kann.
    Sechs Monate lang hat Mona Vetsch die Tunnelarbeiter begleitet. Im ersten auf 50 Minuten verlängerten «Mona mittendrin» am Donnerstagabend taucht Mona noch tiefer in die Lebenswelt der Protagonistinnen und Protagonisten ein.
    51 min
  • Mona mittendrin vom 02.04.2025
    Beten und Arbeiten: Das ist der Leitsatz der Benediktinerinnen im geschlossenen Kloster St. Andreas in Sarnen OW. Mona Vetsch taucht in eine ihr völlig unbekannte Welt ein und macht eine innere Reise durch, von grosser Skepsis hin zur Einsicht, dass Orte wie diese für viele Menschen wichtig sind.
    Als Mona Vetsch frühmorgens auf die Aebtissin des Frauenklosters Sarnen trifft, ist ihre erste Frage: «Gibt es ein Schweigegelübde? Falls ja, komme ich nicht mit». Sogleich folgen das erste Morgengebet und das Frühstück, das schweigend eingenommen wird. Mona gesteht, dass ihr maximal unwohl sei, weil sie ständig das Gefühl habe, sich danebenzubenehmen und weil sie grossen Zweifel an der Existenz Gottes habe. Umso grösser ist ihr Erstaunen, als sie feststellt, dass ihr Aebtissin Rut-Maria Buschor im Gespräch gesteht: «Auch ich habe manchmal Zweifel an der Existenz Gottes, das gehört zum Menschsein.»
    In den drei Tagen hinter Klostermauern begegnet Mona vielen unterschiedlichen Lebensgeschichten: Da ist die Tessinerin Francesca, die mit 22 aus Trotz den Schleier nahm. Oder Schwester Gabriela, die eigentlich nur ihre Schwester für einen Schnuppertag ins Kloster begleiten wollte und am Ende selbst eingetreten ist. Mona begegnet viel Offenheit, Lebensfreude und Herzlichkeit. Sie erlebt aber auch eine wundersame Welt, in der Glaube und Aberglaube nahe beieinander liegen. Und sie stellt fest, dass älteren, aber auch jüngeren Menschen dieser Ort der Ruhe und Einkehr viel bedeutet.
    Doch das Durchschnittsalter der Schwestern liegt über 80 und Nachwuchs ist nirgends in Sicht. Wenn kein Wunder geschieht, ist das Kloster dem Untergang geweiht. Darum setzt sich die Aebtissin dafür ein, dass das Kloster in einer vielleicht anderen Form erhalten bleibt, denn: «Menschen werden immer einen Ort brauchen, wo sie Stille und Einkehr finden».
    37 min
  • Mona mittendrin vom 05.03.2025
    Festmachen, Fracht sichern und Motoren warten – Mona Vetsch packt auf dem Containerschiff tatkräftig mit an. Sie erlebt hautnah den Alltag der Menschen, die wochenlang auf engem Platz zusammenleben und arbeiten. Dabei entdeckt sie die grosse Bedeutung des Rheins für Mensch und Handel.
    «Die Dämmerung und der Sonnenaufgang sind für mich immer etwas Besonderes. Kein Tag auf dem Rhein gleicht dem anderen», schwärmt Schiffsführer Bernd Kuttruff, der vor 40 Jahren seine Leidenschaft für die Schifffahrt entdeckte.
    Mit 2’500 Tonnen Fracht «segelt» er gemächlich mit 20 Stundenkilometern auf dem Containerschiff Richtung Antwerpen. Doch entspannen ist nicht angesagt: «Der Rhein ist zwar meist ein ruhiger Fluss, hat aber seine Tücken», fügt er hinzu.
    Die mehrtägige Reise unterstreicht die zentrale Rolle des Rheins: Er ist nicht nur Lebensader, sondern auch ein wichtiges Tor zur Welt.
    37 min
  • Mona mittendrin vom 05.02.2025
    Drei Tage und drei Nächte trifft Mona Vetsch Menschen, die in Zürich auf der Strasse leben. An der Seite von Gassenarbeitern sucht sie bei eisigen Temperaturen die verstecktesten Winkel der Stadt auf, um Menschen zu helfen, die im Schatten der Gesellschaft leben.
    Mona trifft auf Hausi, einen Pensionär aus dem Berner Oberland. Nach einer Operation geriet er in finanzielle Schwierigkeiten, verlor seine Wohnung und ist nun obdachlos. «Das Leben auf der Strasse ist hart. Dreimal wurde ich schon verprügelt und ausgeraubt. Zum Glück konnte ich entkommen», erzählt er.
    Die Armut in der Schweiz wächst, rund 2200 Menschen sind obdachlos. Allein der «Pfusbus» in Zürich hatte in der letzten Saison 40 Prozent mehr Übernachtungen als im Jahr zuvor.
    Doch warum müssen in einem der reichsten Länder der Welt Menschen auf der Strasse leben? Welche Hürden stehen einer Wiedereingliederung im Weg, und wie beeinflussen Vorurteile und Stigmatisierung das Leben von Menschen auf der Strasse?
    Erstausstrahlung 05.02.2025
    37 min
  • Mona mittendrin vom 15.01.2025
    Der Tod gehört zum Leben; sich damit auseinanderzusetzen, das tun aber die wenigsten. Drei Tage begleitet Mona Vetsch Pflegerinnen im Hospiz St. Gallen und trifft auf Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt. Dabei geht sie der Frage nach: Was braucht es, um gut zu sterben?
    Es ist ein Ort des Lebens und des Sterbens, an dem Freude und Trauer ihren Platz haben: das Hospiz St. Gallen. Schwerkranke und sterbende erwachsene Menschen finden hier ein Zuhause und werden in ihrer letzten Lebensphase unterstützt und begleitet.
    Es sind drei intensive und emotionale, aber auch lebensbejahende Tage für Mona Vetsch im Hospiz. Denn sie muss merken, über den Tod und das Sterben zu sprechen, ist nicht einfach, aber es hilft. Das Sterben wird dadurch nicht zwingend einfacher, aber das Leben dafür umso wertvoller.
    37 min
  • Mona mittendrin vom 04.12.2024
    Mal eben auf die Malediven, nach Island oder in die USA fliegen – das Leben der Flight Attendants klingt nach Abenteuer. Mona Vetsch begleitet die Cabin Crew nach Mexiko. Doch der Beruf ist nicht immer himmelhochjauchzend, sondern fordert auch Kraft und Nerven.
    «Wir sind keine Saftschubsen – unsere Hauptaufgabe ist die Sicherheit», betont Flight Attendant Simi Hofer-Keel. Bereits beim Boarding scannen sie die Passagiere, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen. Simi nimmt Mona Vetsch mit hinter die Kulissen und zeigt ihr, was sonst verborgen bleibt – sogar die Schlafkojen der Crew.
    «Einmal Flight Attendant, immer Flight Attendant,» sagt Chef de Cabine Corinna Mettier. Sie ist seit über 20 Jahren vom «Virus» dieses Berufs infiziert. Früher, zu Swissair-Zeiten, bot der Job mehr Prestige und längere Auslandsaufenthalte – doch Corinna bleibt der Fliegerei treu.
    38 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Auf nichts vorbereitet, aber auf alles…