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Ob im kleinen Häusl am Roan - also am "Rain" oder wie im hochdeutschen Original am "Rhein". Oder im Mehrgenerationenhaus, in der kreativen Arbeit oder auf der Bühne. Daheim sein kann man an vielen Orten.
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Eine Folge aus der Interviewreihe gibt es hier
Das Mitsingkonzert in Herz-Jesu in München beginnt am 22.Oktober um 18.30 Uhr
Das Landleben ist schön. Seit der Industrialisierung wird die unberührte Natur und die Schöpfung verklärt. So auch im Lied ""Schaut nur an den schönen Morgen". Untertitel: "Des Landmanns Freude". Doch dieser Sommer hat Ernten zerstört, Flüsse ausgetrocknet und Menschen ausgelaugt. Monika Drasch ruft auf zum Umdenken. Solidarität ist angesagt - mit den Bauern: Obst- und Gemüsekisten bestellen, Bäume adoptieren und sich über die gute Ware von den Feldern vor der Haustür freuen.
Eine Maschine, die stampft und fräst und dabei rhythmisch Geräusche von sich gibt, hat es Monika Drasch diesmal angetan. Das mehrere Meter lange Maschinenband steht in den Werkstätten der Lebenshilfe in Traunreut. Die Diskussion um den Mindestlohn in Werkstätten für Behinderte kann Monika Drasch nicht verstehen. Bei einer Podiumsdiskussion in der Einrichtung durfte sie ihre Sicht der Dinge einbringen: Als Mutter einer geistig behinderten Tochter ist sie nämlich froh, dass so gut für ihr Kind gesorgt wird. Denn: die Einrichtung der Werkstätten, die Gehälter der Betreuer - all das kostet viel Geld. Wohnen, Therapie und Hilfsmittel ebenfalls. Mit all dem haben die Menschen mit geistiger Behinderung dort alles, was sie brauchen, und sind stolz, echte Produkte für echte Kunden zu produzieren. Das Gehalt ihrer Tochter ist eigentlich nur ein Taschengeld, meint Monika Drasch.
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Das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund, bei dieser Podcast produziert wird, feiert im Juli 125. Geburtstag. Grund genug für Monika Drasch, sich ein Michaelslied vorzunehmen. Den Text schrieb der mutige Jesuitenpater Friedrich Spee, der sich im 17. Jahrhundert mutig gegen Folter und Hexenverfolgung eingesetzt hat. So wie auch der Michaelsbund immer wieder "die bewegenden, auch unbequemen Fragen der Zeit" anspricht und "offen, kritisch, vielseitig beleuchtet."
Mehr über das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund
Manche alten Texte wirken befremdlich. Aber wenn man sie mal mit einem Augenzwinkern betrachtet, dann sieht die Sache gleich ganz anders aus. Wie bei diesem Lied, das aus den Stubenberger Liederbüchern stammt und um 1800 entstanden ist - und beschreibt, wie man sich an einem Feiertag oder auch an jedem Sonntag zu verhalten hat. Quasi: Kirchgang und dann was Gscheits lesen. Und "gscheit" heißt: nichts, was der Seele schaden könnte. Das konnte natürlich nur und am besten gute katholische Lektüre leisten. Ein wirklich passendes Lied zum 125-jährigen Jubiläum des Sankt Michaelsbundes, der diesen Podcast herausbringt. Denn das katholische Medienhaus beliefert schon genau so lange öffentlche Büchereien - die früher alle mit gut katholischer Lektüre bestückt waren. Heute allerdings ist dort wirklich jedes Buch zu haben.
Und hier geht´s zum Michaelsbund
14 Heilige gelten als Nothelfer. Seit dem Mittelalter werden sie als Fürbitter in schweren Nöten, Krankheiten und Gefahren verehrt. Monika Drasch meint, dass da aber noch ein paar ganz wichtige Heilige fehlen. Zum Beispiel einer gegen die derzeit weit verbreitete Seuche "Dummheit".
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Was für eine Freude: In dieser Osterfolge steht das Auferstehungslied „Eilet ihr Christen, o eilet geschwind“ im Mittelpunkt. Monika Drasch singt drei eindrucksvolle Strophen und nimmt uns mit in die Bildwelt von geöffnetem Felsengrab, überwundener Dunkelheit und echter Osterhoffnung. Zugleich erzählt sie von der Volksliedsammlerin Annette Thoma, deren Arbeit die Pflege geistlicher Volksmusik bis heute prägt. Es geht um bayerische Liedkultur, um das Weiterleben alter Melodien und um die Frage, wie diese einfachen, tiefen Lieder auch heute noch Trost, Freude und Glaubenskraft entfalten. Eine persönliche, musikalische Osterbetrachtung voller Dankbarkeit, Erinnerung und österlicher Zuversicht – mit herzlichen Ostergrüßen und einem Blick auf das Jubiläumsjahr des Michaelsbunds.
In dieser Folge von „Lieder zwischen Himmel und Erde“ nimmt Monika Drasch das scheinbar harmlose Kinderlied „Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum“ unter die Lupe – und entdeckt darin erstaunliche Tiefenschichten: Die Melodie kommt wohl aus Böhmen und wurde vor über 200 Jahren erstmals veröffentlicht. Vergessene Strophen führen plötzlich zu Weihnachten, während die Biene in der christlichen Symbolik ohnehin präsent ist (Bienenwachs, Osterkerze, Heilige, Patron Ambrosius).
Das erwartet euch:
In dieser Folge singen wir am 1. Februar gemeinsam den traditionellen Zwiefachen „Ei Tauba ruggu“ – ein Lied aus der Vogelwelt mit tiefer symbolischer Bedeutung. 🎶
Wir starten mit dem klassischen Liedtext und kommentieren die Strophen (0:36–2:16), in denen der Tauba ruggu, die Taube und Bilder wie Reifenholz und Schneeball vorkommen.
Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die kulturelle und historische Bedeutung des Waldtauberers:
Zum Abschluss geben wir einen kulturellen Tipp:
🎧 Eine faszinierende Folge über Volkslied, Symbolik & bayerische Traditionen – ideal für alle, die sich für Musikgeschichte, Kultur und Saisonbräuche interessieren.
Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem Weihnachtswort 2009 vom damaligen Landesbischof Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes. Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.
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