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"Sowas hatte es in Bremen noch nicht gegeben." 6. Januar 2006: Mitglieder eines polizeibekannten Familienclans schlagen zwei Türsteher der Table-Dance-Bar "Tollhaus" zusammen. Einer der Türsteher mobilisiert daraufhin seine Gefolgsleute. Auf der Bremer Diskomeile kommt es zu einer Schießerei mit Schwerverletzten. Später stellt sich heraus: Mindestens einer der Angeklagten war ein V-Mann der Polizei.
"Carmen, die ist immer pünktlich nach Hause gekommen.": 1. Mai 1971: Die 17-jährige Carmen Kampa wird auf ihrem Heimweg aus der Diskothek Miramichi in Bremen Oslebshausen überfallen, vergewaltigt und ermordet. Zeugen beobachten einen Teil der Tat. Es gibt mehr als 1.000 Spuren. Ein Mann wird verurteilt, später stellt sich heraus: Er war unschuldig. Erst 40 Jahre später steht fest, wer Carmen Kampa ermordet hat. Wie konnte dieser Fall doch noch gelöst werden?
"Ihr Tod berührt mich am meisten, aber an den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern": Drei Briefbomben, zwei Tote und zwölf Verletzte. 1951 verschickt der 22-jährige Erich von Halacz eine Briefbombe an den Chefredakteur der Tageszeitung Bremer Nachrichten, den Chef der Marmeladenfabrik Göbber in Eystrup und einen Verdener Futtermittelfabrikanten. Zwei der Bomben explodieren und töten den Chefredakteur und eine Angestellte der Marmeladenfabrik. Zeugen beschreiben den Täter im Kamelhaarmantel später als "Tango-Jüngling". Warum hat Erich von Halacz getötet?
"Der perfekte Mord ist der, von dem keiner etwas weiß...": Kurz hintereinander sterben in Bremerhaven mehrere ältere Frauen. Alle eines natürlichen Todes? Davon gehen zumindest die Ärzte aus. Aber die Leichen weisen schwerste innere Verletzungen auf. Die Frauen wurden Opfer des Altenpflegers Olaf D., der später als "Oma-Mörder von Bremerhaven" durch die Medien ging. Wie konnte er so viele Frauen unbemerkt ermorden?
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