Lars Prediger aus Lüneburg hatte ein Problem. Er wollte den Führerschein machen. Aber dann wurde festgestellt, dass Lars mal Probleme mit Drogen hatte. Die Polizei hatte ihm vorgeworfen, Marihuana erworben und damit auch gehandelt zu haben. Das stritt er ab, räumte aber ein, Drogen konsumiert zu haben, auch täglich. Als Lars sich dann bei der Fahrschule anmelden wollte, stellte sich dann nach der Anfrage bei der Führerscheinstelle heraus, dass er erst einmal nachweisen sollte, keine Drogen mehr zu nehmen. Das hieß, ihm wurde auferlegt, vor der Fahrschule eine medizinisch-psychologische Untersuchung zu absolvieren. Zur Vorbereitung wandte Lars Prediger sich an die Drogenberatungsstelle des Diakonieverbandes in Lüneburg. Dort besuchte er die sogenannte Führerscheingruppe unter Leitung der Beraterin Nadja Will.