Münchner Zeitgeschichten

Münchner Zeitgeschichten

By NS-Dokumentationszentrum MünchenSociety & CultureEducationHistory
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Münchner Zeitgeschichten episodes

  • Zwangsarbeitslager Neuaubing
    Im Münchner Westen, am Rande von Neuaubing, sind acht Baracken eines Lagers erhalten, in dem während der NS-Herrschaft Zwangsarbeiter*innen untergebracht waren. Das ehemalige Zwangsarbeitslager Neuaubing befindet sich in der Ehrenbürgstraße 9. Sieben der acht erhaltenen Baracken werden heute als Ateliers, Werkstätten und für soziale Einrichtungen genutzt. Das Gelände steht seit 2009 unter Ensembleschutz. In den kommenden Jahren soll auf dem Gelände als Zweigstelle des NS-Dokumentationszentrums München ein lebendiger Erinnerungsort mit Ausstellungen und Veranstaltungen entstehen.
    Im „Deutschen Reich“ herrschte Arbeitskräftemangel und es wurden von 1939 bis 1945 mehr als 13 Millionen Menschen zur Arbeit im „Deutschen Reich“ gezwungen – sogenannte Zwangsarbeiter*innen. Das ehemalige Zwangsarbeitslager in München-Neuaubing ist ein bedeutendes Zeugnis der massenhaften Ausbeutung durch Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Schüler*innen des Münchner Karlsgymnasiums haben mit zeitgenössischen Dokumenten gearbeitet, Historiker befragt, Zeitzeug*inneninterviews ehemaliger Zwangsarbeiter*innen ausgewertet und Gespräche mit den derzeitigen Nutzer*innen des Geländes geführt. Sie geben Einblicke in das System Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und bringen die Geschichte des Ortes zu Gehör.
    2 min
  • NS-Architektur: Hochbunker Blumenstraße
    Bis Kriegsende wurden in München 48 Hoch- und Tiefbunker errichtet. Der 1941 in der Blumenstraße errichtete Hochbunker erinnert an einen mittelalterlichen Stadtturm. So sollte der eigentliche Zweck eines militärischen Schutzbaus getarnt werden. In dem Bunker fanden während des Zweiten Weltkrieges bis zu 1.200 Menschen Schutz vor Luftangriffen . 2016 entschied der Münchner Stadtrat, dass aus dem Bunker ein Museum für Baukultur und Stadtentwicklung werden sollte.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    6 min
  • NS-Architektur: Nordbad
    Für das NS-Regime war der Bau des Nordbads ein Vorzeigeprojekt, da München nach dem Ersten Weltkrieg nur ein öffentliches Hallenbad hatte. Die Eröffnung des Nordbads wurde 1941 von der Bevölkerung gefeiert. An den modernen Angeboten wie Sprudel- und Moorbäder hatten auch die Wehrmachtslazarette großes Interesse. Juden und Jüdinnen war der Zutritt verboten. Heute steht das Gebäude in der Schleißheimer Straße 142 unter Denkmalschutz.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    7 min
  • NS-Architektur: Luftgaukommando VII - Teil 2
    Im Zuge der Aufrüstung der deutschen Luftwaffe wurden im „Deutschen Reich“ 15 Luftgaukommandos eingerichtet. Die Luftwaffe gliederte sich in Luftflotten, denen die Luftgaukommandos als Dienststellen mit bestimmten Aufgaben unterstellt waren. Das Luftgaukommando VII in München organisierte den Luftverkehr und die Luftkriegsindustrie im südlichen Bayern. Das gigantische Gebäude in der Prinzregentenstraße zeigt die Bedeutung und den Ausbau dieser Luftrüstung. Heute sitzt das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in dem Gebäude.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    3 min
  • NS-Architektur: Luftgaukommando VII -Teil 1
    Im Zuge der Aufrüstung der deutschen Luftwaffe wurden im „Deutschen Reich“ 15 Luftgaukommandos eingerichtet. Die Luftwaffe gliederte sich in Luftflotten, denen die Luftgaukommandos als Dienststellen mit bestimmten Aufgaben unterstellt waren. Das Luftgaukommando VII in München organisierte den Luftverkehr und die Luftkriegsindustrie im südlichen Bayern. Das gigantische Gebäude in der Prinzregentenstraße zeigt die Bedeutung und den Ausbau dieser Luftrüstung. Heute sitzt das Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in dem Gebäude.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    7 min
  • NS-Architektur: Mustersiedlung Ramersdorf
    Die Mustersiedlung Ramersdorf wurde am 9. Juni 1934 eröffnet. Die Siedlung mit 192 Eigenheimen war von Guido Habers als eine Alternative zu den mehrgeschossigen städtischen Wohnhäusern geplant. Sie sollte ein Modell für künftige Siedlungsprojekte in Deutschland sein und die nationalsozialistische Vorstellung von Siedlungen verkörpern.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    7 min
  • NS-Architektur: ‚Haus der Deutschen Kunst‘
    Anlässlich der Grundsteinlegung des „Haus der Deutschen Kunst“ im Oktober 1933 verlieh Adolf Hitler München den Titel „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Nach der Eröffnung des Museumstempels 1937 war hier bis 1944 die jährliche „Große Deutsche Kunstausstellung“ zu sehen. Die ausgestellten Kunstwerke sollten das Weltbild des nationalsozialistischen Regimes widerspiegeln. Nach Kriegsende wurde das Museum in „Haus der Kunst“ unbenannt und zeigt heute Ausstellungen zeitgenössischer und moderner Kunst.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    8 min
  • NS-Architektur: ‚Führerbau‘ der NSDAP
    Der repräsentative „Führerbau“ wurde 1937 nach den Plänen des Architekten Paul Ludwig Troost fertig gestellt. In ihm waren Adolf Hitlers Arbeitszimmer sowie bis 1941 die Arbeitsräume seines Stellvertreters Rudolf Heß untergebracht. Am 29. September 1938 unterzeichneten die Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland in Hitlers Arbeitszimmer das „Münchner Abkommen“. Es regelte die völkerrechtswidrige Angliederung der sudetendeutschen Gebiete der Tschechoslowakei an das „Deutsche Reich“. Heute befindet sich die Hochschule für Musik und Theater in dem Gebäude in der Arcisstraße 12.
    Während der NS-Herrschaft trug München als Gründungsort der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) den Titel „Hauptstadt der Bewegung“ und „Hauptstadt der Deutschen Kunst“. Im Auftrag der Partei entstanden hier ab 1933 viele Bauten, die zur Verwaltung der NSDAP und zur Verkörperung der nationalsozialistischen Macht dienten. Auch Wohnsiedlungen und andere Zweckgebäude wurden durch den nationalsozialistischen Staat realisiert. Bei manchen Gebäuden ist der Größenwahn der Erbauer unübersehbar. Anderen sieht man ihre Bestimmung nicht unmittelbar an. Schüler*innen der Städtischen Fachschule für Bautechnik – Meisterschule für das Bauhandwerk erkunden ausgewählte Bauten, die als sichtbare Zeugen der Geschichte noch heute das Stadtbild Münchens prägen.
    5 min
  • Münchner Bierkeller: Hackerkeller
    Der Festsaal des Hackerkellers war mit 1.700 Plätzen der größte im Westend. Dort fanden häufig politische Massenkundgebungen verschiedener Parteien statt. Zu den Rednern gehörte auch der Münchner SPD-Vorsitzende und spätere Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer. Der Hackerkeller in der Theresienhöhe 7 (ehemals 4) ist heute nicht mehr erhalten.
    Die frühen Jahre der Weimarer Republik waren eine Zeit des politischen Umbruchs und gesellschaftlichen Aufbruchs. In den Bierkellern und Lokalen der Stadt trafen und organisierten sich verschiedene politische Stimmungen. Ob geheime Treffen, große Ansprachen, Volksversammlungen, Parteiveranstaltungen oder Saalschlachten: Die Bierkeller waren Mittelpunkte des politischen Lebens. Dort vollzog sich auch der Aufstieg der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), der Partei Adolf Hitlers. Schüler*innen der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe führen zu erhaltenen und nicht erhaltenen Lokalen, die für die bewegte politische Geschichte Münchens der 1920er Jahre und darüber hinaus eine bedeutsame Rolle spielten.
    6 min
  • Münchner Bierkeller: Mathäser-Bräu
    Im Mathäser-Bräu übernahm am Abend des 7. November 1918 der Arbeiter- und Soldatenrat unter der Führung von Kurt Eisner die Regierungsgewalt in München. Wenige Stunden später rief Eisner den Freistaat Bayern aus. Dies war das Ende des Ersten Weltkrieges und die Münchner Räterepublik war geboren. Heute steht auf dem ehemaligen Platz des Mathäser-Bräus eine Gedenkstele an Kurt Eisner.
    Die frühen Jahre der Weimarer Republik waren eine Zeit des politischen Umbruchs und gesellschaftlichen Aufbruchs. In den Bierkellern und Lokalen der Stadt trafen und organisierten sich verschiedene politische Stimmungen. Ob geheime Treffen, große Ansprachen, Volksversammlungen, Parteiveranstaltungen oder Saalschlachten: Die Bierkeller waren Mittelpunkte des politischen Lebens. Dort vollzog sich auch der Aufstieg der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), der Partei Adolf Hitlers. Schüler*innen der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe führen zu erhaltenen und nicht erhaltenen Lokalen, die für die bewegte politische Geschichte Münchens der 1920er Jahre und darüber hinaus eine bedeutsame Rolle spielten.
    5 min

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„Münchner Zeitgeschichten“ ist ein partizipativer Podcast von Jugendlichen für Jugendliche, die sich auf die Spuren der NS-Geschichte in München begeben. In den ersten 55 Episoden setzen sich Jugendliche mit den Themen Widerstand im Nationalsozialismus, der ‚Arisierung‘ in München, dem ehemaligen Zwangsarbeitslager in Neuaubing, Münchner Bierkellern in den 1920er Jahren, historischen Orten und NS-Architektur sowie Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus auseinander. In lebendigen Szenen und Toncollagen wird Geschichte an authentischen Orten der Stadt „hörbar“. Auch Zeitzeug*innen kommen zu Wort. Die einzelnen Hörstücke laden dazu ein, den Spuren der Geschichte zu folgen und sich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen.

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