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Mehr über die Ausstellung erfahre Sie hier :
Heinrich Manns Romanbestseller "Der Untertan"wurde in der Weimarer Republik als Abrechnung mit dem deutschen Kaiserreich und Vorhersehung des Ersten Weltkriegs gefeiert. Jetzt, hundert Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe, erweisen sich die gesellschaftlichen Diskurse des Textes als zeitlos: Themen wie Macht, Autorität, Gehorsam, Zensur, Ausgrenzung, Teilhabe, Patriarchat, Gewalt etc. stehen wieder im Zentrum um Debatten des gesellschaftlichen Miteinanders. Wie aktuell Heinrich Manns Roman ist, zeigt die neue Sonderausstellung des Buddenbrookhauses, indem sie sich genau diesen Themen widmet.
Unhinterfragten Autoritäten folgen? Autorität ausüben auf Augenhöhe? Zwischen diesen beiden Polen forschen die Schüler:innen mit Interviews, Umfragen und der Auswertung von Statistiken nach Merkmalen von Autorität(en) und hinterfragen kritisch die Fortschritte unserer Gesellschaft.
Wie soll man erziehen? Welche Merkmale prägen den autoritären und den partnerschaftlich-demokratischen Erziehungsstil? Diese Fragen loten die Schüler:innen u.a. im Interview mit ihrer Deutschlehrerin Frau Julia Jendroßek aus, die das Projekt begleitet hat.
Thema dieser Folge ist die Kindheit und der ‚Bildungs‘-Weg des Protagonisten Heßling. Zusammen mit der Psychologiestudentin Noemi Sommerfeld beleuchten die Schüler:innen Diedrichs Entwicklung aus psychologischer Perspektive.
Die Schüler:innen stellen den Autor und sein Werk, die Gründe für die Auswahl des Romans sowie die wichtigsten Themen der Podcast-Folgen vor. Vertiefende Einblicke in den Roman gibt Frau Dr. Birte Lipinski, Leiterin des Buddenbrookhauses, im Interview.
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