Hörbar Rust

Hörbar Rust

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Hörbar Rust episodes

  • Emilíana Torrini
    Im Laufe ihrer nun auch schon bald 30-jährigen Laufbahn hat sich Emilíana Torrini immer wieder erfolgreich und überzeugend neu erfunden – von den für erstes Aufhorchen sorgenden trip-hoppigen Elektro-Pop-Anfängen wie "Unemployed In Summertime" über intim-akustische Kleinode à la "Sunnyroad" bis hin zum mitreißenden und nachhallenden Überschwang ihres größten Hits "Jungle Drum". Am Freitag erscheint ihr neues Album "Miss Flower". Dies wird übrigens auch das erste seit elf Jahren sein, mit dem sie als Solokünstlerin in Erscheinung tritt. Ein Grund war, so erklärt Torrini, dass sie ein wenig den Bezug zur eigenen Musik verloren hatte: "Wenn ich auf der Bühne stand, habe ich darüber nachgedacht, wie ich meine Wäsche erledige. Da wusste ich: Es ist an der Zeit, eine Pause zu machen." Ein bisschen "Urlaub vom Ich", wenn man so will. Und so beschloss sie, ihre künstlerische Komfortzone zu verlassen, in der Hoffnung, auf sozusagen fremdem Terrain wieder zu sich selbst zu finden. Neben einer Gesangsrolle in einem isländischen Theaterstück, beteiligte sie sich an experimentellen Gemeinschaftsarbeiten mit Kid Koala und The Colorist Orchestra. Und es scheint funktioniert zu haben: "Miss Flower" zeigt eine vertraut begeisternde, und doch einmal mehr "neue" Emilíana Torrini. Dass das Album vom Dachbodenfund einer Kiste mit Liebesbriefen an die verstorbene Mutter einer Freundin inspiriert wurde, ist sicher nicht die einzige spannende Geschichte, die sie erzählen kann, wenn sie uns im studioeins besucht!
    28 min
  • Ali Güngörmüs

    Die "Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Geschichten haben Menschen immer schon fasziniert, tragen sie doch die Botschaft in sich: Du kannst alles schaffen, wenn du es nur willst. Ob unser heutiger Gast tatsächlich Millionär ist, lassen wir mal unbeantwortet, kann sein, muss aber nicht. Aber Ali Güngörmüş hat alles geschafft, was er sich bis zum heutigen Tag vorgenommen hat. Ein Junge, der 1976 in einem ost-anatolischen Dorf mit 6 Geschwistern aufwuchs, in einem Haus ohne Strom- oder Wasseranschluss. Der mit 10 nach München kam, kein Wort Deutsch sprach, eher zufällig mit 14 eine Lehre als Koch begann, die Abschlussprüfung mit der Note 1 bestand, gleich noch ein Begabtenstipendium erhielt und sich dann peu à peu, auch mal mit zusammengebissenen Zähnen, zu seinen Zielen vorarbeitete. Heute ist Ali Güngörmüş einer der bekanntesten Fernseh-Köche, Sterne-Koch zudem und besitzt 2 Restaurants in München. Hoşgeldeniz !!

    Playlist:

    Zero 7 - Futures
    The Rolling Stones - Anybody seen my baby
    Pink - Who knew
    Michael Jackson - Billie Jean
    Snap - I got the Power
    Guns'n Roses - November Rain
    Tarkan - Simarik
    Eros Ramazotti - Piu bella cosa

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

     

    1 hr 26 min
  • Journalistinnen und Journalisten des Jahres

    (00:00) INTRO: tagesschau in einfacher Sprache | (02:29) Journalistin des Jahres: Ina Ruck, ARD, Moskau | (14:35) Journalist des Jahres Kategorie “Reportage national”: Vassili Golod, ARD, Kiew | (26:35) Journalist des Jahres Kategorie “Wissenschaft”: Dirk Steffens, Bertelsmann/RTL | (35:40) Journalist des Jahres Kategorie ”Lebenswerk”: Claus Kleber, ZDF | (46:36) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Lebenswerk” - Stephan Lamby - Claus Kleber | (1:05:54) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Kultur” - Julia Friedrichs - Nele Pollatschek | (1:17:53) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Team” - Konstantina Vassiliou-Enz - Laura Hertreiter - Daniel Drepper | (1:28:47) BONUS: Laudatio und Dankesrede “Politik” - Rolf-Dieter Krause - Anne Hähnig || Jörg Wagner

    1 hr 40 min
  • Elefanten grüßen sich mit Namen

    "Hey Benjamin", "Hallo Benno!" - Vielleicht sagen Elefanten genau das, wenn wir nur "Törö" verstehen. Das zumindest vermuten die Forscher der Colorado State University. Von 1986 bis 2022 haben sie in Kenia Elefanten belauscht. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht. Demnach kreieren die Dickhäuter eine bestimmte Lautfolge - also einen Namen - für den Elefanten, den sie ansprechen wollen. So ein Verhalten kennt man bisher von keiner anderen Tierart. Herausgefunden haben die Wissenschaftler das, indem sie die Rufe von verschiedenen Elefanten mithilfe von maschinellem Lernen analysiert haben. Sie konnten zeigen: Die Elefanten reagierten eher auf Rufe, die speziell an sie gerichtet waren, als auf Laute, die zwar vom selben Elefanten ausgestoßen wurden, aber anscheinend an einen anderen Dickhäuter gerichtet waren. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min
  • Ina West
    Gold und Orange, die Farben der auf- beziehungsweise untergehenden Sonne, fängt die in Berlin lebende polnische Musikerin Ina West auf ihrer neuen EP ein. Die vier Stücke erforschen die Grenzen der elektronischen Tanzmusik und wurden während Wests Schwangerschaft als Video-Performance auf der Insel Lanzarote aufgenommen. "Ich wollte den Zustand des Loslassens festhalten, eine ätherische und spirituelle Leichtigkeit bei der Auseinandersetzung mit den Einschränkungen, die das Leben bringt", erklärt die Sängerin, Pianistin und Produzentin ihr Ansinnen, die zum Zeitpunkt der Aufnahmen nicht nur schwanger war, sondern sich zudem mit einer chronischen Krankheit konfrontiert sah. Zur musikalischen Umsetzung kombinierte sie analoge und digitale Synthesizer mit dem Klang "organischer" Element wie dem Cello und Aufnahmen aus der Berliner Geräuschlandschaft. So erschuf sie einen flächigen, warmen Sound, der einen spannenden Kontrast zu ihren direkten, treibenden Dance-Beats bildet.
    32 min
  • Varley
    Das irisch-deutsche Trio hat kürzlich sein zweites Album "Face To Punch" veröffentlicht. Geschrieben wurden die leichtfüßigen Pop-Songs in einer von Mücken belagerten Hütte in Brandenburg, thematisch bittet Sängerin Claire-Ann Varley ihr "inneres Kind um Vergebung". Das weist schon darauf hin, dass sich Varley textlich nicht mit Banalitäten aufhalten, und auch der dezent gewalttätig anmutende Albumtitel, demzufolge Claire-Ann ihr "Gesicht als Punchingball" anbietet, ist eher als Metapher für größtmögliche und gelegentlich eben schmerzhafte Offenheit zu verstehen. Denn obwohl sie mit dem Ansatz gestartet waren, diesmal mehr "Lieder über Liebe" zu schreiben, mussten Varley feststellen: "Es geht einfach nicht." Also verhandeln sie einmal mehr alles rund ums Thema "psychische Gesundheit", und tun dies abermals auf einnehmende, optimistische Art, sodass die Musik auf "Face To Punch" bei allem textlichen Tiefgang stets einen ermutigenden "safe space" darstellt – so wie es die Band für ihre Mitglieder tut.
    22 min
  • Tatia
    Am vergangenen Freitag hat die in Berlin lebende georgische Musikerin Tatia ihre Debüt-EP "We Were Heroes" veröffentlicht. Heute stellt sie sich und ihre liebevoll arrangierten, verträumt-melancholischen Pop-Songs im studioeins vor. Dass Tatia Kurashvili, wie sie mit vollständigem Namen heißt, just von einer gemeinsamen Norddeutschland-Tournee mit Tiflis Transit zurückgekehrt ist, wirkt fast schon wie kosmische Fügung – stammt sie doch aus ebenjener Stadt, nach der sich ihre Konzertreisepartner teilweise benannt haben. Und Tiflis spielt auch in Tatias Musik eine Rolle, genauer gesagt inspirierten sie Heimweh und das Vermissen alter Freund:innen dort beispielsweise zu dem Song "The Streets You Walk". Kein Wunder also, dass den sommerlich-leichten Sound des Stückes eine bittersüße Note durchzieht. Ein nicht eben leicht verdauliches Thema behandelt auch der Titelsong, in dem sie die Alkoholsucht ihres Vaters und das schwierige Verhältnis zu ihm verarbeitet, und dabei klanglich der Trauer einen ansteckenden, optimistischen Trotz entgegenstellt. Ein gelungenes Erstlingswerk von einer vielversprechenden jungen Künstlerin!
    25 min
  • Claudia Schmutzler

    Claudia Schmutzler, 57, Schauspielerin, Regisseurin & Coach für Selbstführung & Krisenmanagement.

    Wer dabei war, erinnert sich gut: an die goldenen Zeiten des Fernsehens. Mitte der Achtziger kamen die Privatsender und dann gings über viele Jahre rund, das Medium präsentierte sich ganz neu, am Geld sollte es nicht scheitern, das war zur Genüge vorhanden. Jetzt lag der Fokus auf Unterhaltung, völlig neue Formate kamen auf, Dailys, Weeklys, Gameshows, Gerichtsshows. Überhaupt: viele Serien, von denen einige schnell wieder verschwanden und andere ihr festes Publikum fanden. Eine dieser Serien lief in Sat1 und hieß „Für alle Fälle Stefanie“, die Hauptrolle spielte Claudia Schmutzler, Jahrgang 1966, gebürtige Dresdnerin. Ihren sogenannten Durchbruch hatte Schmutzler kurz nach der Wiedervereinigung in dem Film „Go Trabi Go“. Nun war sie Stephanie, später dann über viele Jahre die Kriminalkommissarin Börensen bei der SOKO Wismar. Und nun? Nun stellt sich Claudia Schmutzler mit 57 Jahren die Frage, ob die Welt denn noch bei klarem Verstand ist, wenn Frauen ihres Alters - spätestens dann - aussortiert werden, wenn sie aus Filmen und Drehbüchern verschwinden. Da stimmt doch was nicht. Das ist eines ihrer Themen. Ein anderes ist: die Poledance-Stange, Blumen binden kann sie auch und einige Überraschungen mehr.

    Playlist:

    Erasmo Carlos - De Noite na Cama
    Ulla Meinecke - Ein großes Herz
    Herbert Roth - Kleines Haus am Wald
    Karin Hübner/Paul Hubschmid - Wäre dit nich wundascheen/My Fair Lady
    Tim Fischer - Die Rinnsteinprinzessin
    Sarah Connor & Henning Weland - Bonny & Clyde
    Philip Poisel - Im Garten von Gettis
    Charley Ann - Mon petit France
    Makko - Das Leben ist zu kurz um Angst zu haben

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    Veranstaltungstipp: Am 1.9.24 ist die Journalistin und Moderatorin Anne Will live zu Gast in der Hörbar Rust beim "House Of Podcast" Festival. Tickets und Infos unter www.houseofpodcast.de

    1 hr 30 min
  • MVFP-MEDIENKOGRESS | YOUTUBE
    (00:00) INTRO: Düzen Tekkal | (02:38) MVFP-MEDIENKONGRESS: MVFP-Pressefreiheitspreis - Düzen Tekkla - Renate Köcher | (11:33) MVFP-MEDIENKONGRESS: Die Lage der Freien Presse - Philipp Welte | (29:20) YOUTUBE: Der Kampf gegen Desinformation, Manipulation und Fälschung zu den EU-Wahlen - Sabine Frank | (49:09) BONUS: VERTRAUENSANKER IN POLARISIERTEN ZEITEN: DIE ROLLE DER PRESSEVERLAGE - Renate Köcher | (1:04:13) BONUS: JOURNALISMUS IM SUPERWAHLJAHR - Podiumsgespräch mit Renate Köcher, Melanie Amann - Marion Horn - Stefan Kobus - Alev Doğan| (1:45:06) BONUS: Dankesrede Düzen Tekkal || Jörg Wagner
    1 hr 59 min

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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.