Mut und Flügel
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Mut und Flügel episodes

  • #7 Sexualisierte, Physische & Emotionale Gewalt, Interview mit Nika
    Nika ist eine Betroffene von sexualisierter Gewalt sowie physischer & emotionaler Gewalt durch ihre Mutter. Der erste sexuelle Übergriff erfolgte als Nika 4 Jahre alt war. Bis zu ihrem 12. Lebensjahr musste sie regelmäßige Übergriffe über sich ergehen lassen. Heute leidet Nika unter einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS), einer dissoziativen Identitätsstörung und einer schweren Angststörung. Diese schweren Traumafolgestörungen ließen es kaum zu, dass Nika ein freies und unabhängiges Leben führen konnte. Dinge wie eine Busfahrt strengen sie so sehr an, dass sie danach längere Zeit braucht um sich physisch und psychisch davon zu erholen. Ihre Ängste belasten sie wirklich sehr. Aber Nika hat einen starken Willen! Sie kämpft sich ins Leben zurück. Ihr Wunsch – ein ganz normales Leben führen. Ohne Ängste, Zug und Bus fahren wann immer sie möchte. Frei sein. Um dies zu schaffen hat sie sich eine Assistenzhündin zugelegt. Pippa ist ihre Retterin, ihre emotionale Stütze, ihr Seelentröster. Mit ihr schafft sie es ganz langsam und voller Zuversicht. Stück für Stück. 

    Erfahrt in dieser Episode welcher Schritt wichtig für sie war um weiter ihren Weg zu gehen und wer ihr bedingungslose Liebe vermittelt. Erfahrt außerdem: 
    • welchen Wunsch sich Nika als nächstes erfüllen möchte &
    • welche Rolle ihr Vater in ihrem Leben spielt & 
    • was sie anderen Betroffenen von Gewalt mit auf den Weg geben möchte 
    Liebe Nika ich danke dir von ganzem Herzen für dieses wunderschöne, kraftvolle und inspirierende Gespräch. Ich wünsche dir von ganzem Herzen das du deinen Weg so kraftvoll weiter gehst und das du voller Zuversicht in eine schöne Zukunft schauen kannst.

    Möchtest du deine Geschichte erzählen und anderen Betroffenen Mut machen, dann melde dich unter [email protected] oder auf Instagram: @mut.und.fluegel 

    Ich freue mich auf deine Gedanken zur Folge. Kommentiere Super gerne auf Instagram @mut.und.fluegel

    Viel Spaß beim Hören!Deine Kathrin

    Link zu Nika
    Instagram: @assistantpippa



    1 hr
  • #6 Physische Gewalt & Victim Blaming, Interview mit Marie
     „Ich hatte Angst, dass der Täter mir mein Leben genommen hat“. Diesen Satz sagte Marie zu mir als wir das Interview bereits beendet hatten. Er ist sehr bezeichnend für die Herausforderungen, die Betroffene von Gewalt nach der Tat oft überstehen müssen. Sie meinte damit nicht ihr physisches Leben, sondern das, was sie als Mensch ausmacht. Dass all ihre Wünsche, Träume & Visionen jetzt verloren sein könnten, dass sie nie mehr das Leben führen könne, welches sie sich für sich erträumt hatte.

    Marie wurde Opfer eines schweren Raubüberfalls. Diesen überlebte sie, weil sie sich mit allerletzter Kraft in ein Krankenhaus schleppte. Was ihr allerdings danach widerfahren ist, zerrüttete ihr komplettes Weltbild. Denn sie erlebte, was Victim Blaming und Victim Shaming heißt. Die Gesellschaft suggerierte ihr plötzlich genau das, was Betroffene von Gewalt teilweise sowieso schon glauben - nämlich selbst schuld gewesen zu sein. Marie fing an zu schweigen, obwohl sie so dankbar war diesen Überfall überlebt zu haben. Sie war es nicht die mit dem Erlebten nicht umgehen konnte. Es war die Gesellschaft! Es war die Gesellschaft, die ihr vorschrieb, wie sie sich als Opfer zu verhalten habe!

    Erfahrt in dieser Episode wie sich selbst davon befreit hat und warum sie es so wichtig findet, das Betroffene von
    Gewalt ihre Geschichten erzählen MÜSSEN! Erfahrt außerdem: 
    • warum Bruce Willis mitten in ihrem Überlebenskampf auftauchte
    • und was Marie von Marienkäfern gelernt hat. 
    Heute nennt sie sich STOLZES OPFER! Denn Ihre Botschaft lautet: Auch wenn wir Opfer von Gewalt geworden sind, können wir verdammt stolz auf uns sein! Wir sind Überlebenskünstler:innen. Lasst uns darüber sprechen, so schaffen wir Raum das wiederum andere ihre Geschichte erzählen können. Wenn alle verstummen, dann bleibt alles so wie es ist. Die Täter kommen unbestraft davon & die Rahmenbedingungen werden sich nicht ändern.

    Liebe Marie ich danke dir von ganzem Herzen für dieses wunderbare, kraftvolle und inspirierende Gespräch. 
     Möchtest du deine Geschichte erzählen und anderen Betroffenen Mut machen, dann melde dich unter [email protected] oder auf Instagram: @mut.und.fluegel 

    Ich freue mich auf deine Gedanken zur Folge. Kommentiere Super gerne auf Instagram @mut.und.fluegel 

    Viel Spaß beim Hören! 

    Deine Kathrin 

    Links zu Marie 

    https://rosabunt.com/
    Instagram @stolzes.opfer 

    1 hr 9 min
  • #5 Physische Gewalt - Interview mit Janita Marja Juvonen
    Janita kam als drogensüchtiges Baby zur Welt. Ihre Mutter selbst war drogenabhängig und nicht in der Lage sich um die Kinder zu kümmern. Vom Jugendamt wurde sie im Säuglingsalter von ihrer Mutter weggeholt und von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht. Und wenn es da keine Möglichkeiten für sie gab, dann wurde sie eben kurzfristig in einem Heim untergebracht. Als sie irgendwann von einer Pflegefamilie adoptiert wurde, schien im ersten Moment Hoffnung. Dass bereits das nächste Martyrium bevorstand, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Janitas Adoptivfamilie konnte ihr leider auch keine Liebe schenken und tat ihr und ihrer Schwester über mehrere Jahre körperliche und physische Gewalt an. Janitas einziger Ausweg war mit 14 Jahren die Flucht aus diesem Haus. Immer wieder rannte sie von zu Hause weg und wurde kurze Zeit später von der Polizei in das gewaltvolle Elternhaus zurückgebracht. Keiner fragte nach warum sie immer wieder wegrannte. Es schien als sei es normal immer wieder wegzulaufen. Mit 16 landete Janita dann endgültig auf der Straße. Von da an lebte sie mehrere Jahre unter der Brücke, rutschte dabei selbst tief in die Drogenabhängigkeit. Bis zu dem Tag als sie von Menschen aufgefunden wurde die in ihr noch einen Menschen sahen. Wer genau diese Menschen waren und was ihr das Leben rettete, erzählt sie in dieser tiefgreifenden Episode. Erfahrt außerdem 
    • wie sie all die Schicksalsschläge heute verarbeitet und was ihr guttut wenn sie wieder diesen gewissen „Suchtdruck“ verspürt
    • was für sie das Mutigste ist und wie sie dies erlernt hat
    • und, warum sie trotz allem dankbar ist für all die Erfahrungen die sie gemacht hat
    Heute wünscht sie sich einfach nur für alle Betroffenen von Gewalt, das diese ihr Lachen wiederfinden können. Voller Dankbarkeit schaut sie heute zurück und möchte mit ihrer positiv ansteckenden Art durch ihre eigenen Erfahrungen aufklären und anderen Menschen Mut machen. Sie sagt selbst „Alles wäre doch umsonst gewesen wenn ich meine Erfahrungen nicht teilen würde“.
    Danke liebe Janita für deine Offenheit uns deine Geschichte zu erzählen um damit anderen Menschen Mut zu machen...

    Wenn ihr mehr über Janita erfahren möchtet, folgte ihr gerne auf Instagram unter @einmal_absturz_und_zurueck oder lest in ihrem Blog www. janitas-blog-jimdofree.com

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    Ich freue mich auf deine Gedanken zur Folge. Kommentiere Super gerne auf Instagram @mut.und.fluegel 

    Viel Spaß beim Hören! 

    Deine Kathrin 
    1 hr 3 min
  • #4 Mobbing|Bossing am Arbeitsplatz - Interview mit Manuela Borzel von mobbingfrei.net
    Manuela hatte 33 Jahre lang gute Arbeit für ihren Arbeitgeber geleistet. 33 Jahre lang war sie eine zuverlässige und kompetente Mitarbeiterin. Bis das Unternehmen entschied die Firmenstrukturen zu ändern. Junge und studierte Menschen sollten ihren Platz in der Firma finden. Ihr Arbeitgeber war jedoch nicht in der Lage diese Umstrukturierungen klar zu kommunizieren. Plötzlich war die Arbeit, die sie 33 Jahre lang gemacht hatte, nur noch schlecht. Mit diesen Erneuerungen bekam Manuela einen neuen Gruppenleiter vorgesetzt. Durch ihn erfuhr sie Mobbing/ Bossing am Arbeitsplatz und teilweise sogar in ihrem Privatleben. 4-5 Attacken pro Woche waren für sie über 3 Jahre lang Normalität. Manuela ging teilweise mit Panikattacken und permanenter Angst auf Arbeit. Bis sie einen freien Tag hatte den sie eigentlich mit ihren Kindern verbringen wollte. Ein freier Tag der alles veränderte! Was genau an diesem Tag passierte, erzählt sie euch in dieser Episode. Erfahrt außerdem: 

    • wie es nach jenem Tag weiterging und was Manuela antrieb sich heute für eine mobbingfreie Welt einzusetzen
    • warum es nicht eine Selbsthilfegruppe sein sollte, sondern ihr Ansatz für ihre heutige Arbeit soviel ganzheitlicher ist, als der von anderen Unternehmen & 
    • welche Botschaft sie Menschen mit auf dem Weg geben möchte, die von Mobbing am Arbeitsplatz oder in der Schule betroffen sind.
    Danke liebe Manuela für deine Offenheit uns deine Geschichte zu erzählen um damit anderen Menschen Mut zu machen...

    Möchtest du deine Geschichte erzählen und anderen Betroffenen Mut machen, dann melde dich sehr gerne unter [email protected] oder auf Instagram: @mut.und.fluegel 

    Ich freue mich auf deine Gedanken zur Folge. Kommentiere super gerne auf Instagram @mut.und.fluegel 

    Viel Spaß beim Hören! 
    Deine Kathrin 

    52 min
  • #3 Sexualisierte & Physische Gewalt - Interview mit Jeanette
    Jeanette hatte keine einfache Kindheit und Jugend. Schon in den frühen Jahren ihrer Kindheit wurde sie eine Betroffene von emotionaler, physischer & sexualisierter Gewalt durch ihre Familie. Ihre Freude fand sie als Jugendliche in der Jugendfreizeit der evangelischen Kirche. Mit 17 vertraute sie sich einem Mitarbeiter an. Dadurch konnte sie Hilfe in der Diakonie finden. Ihr Leben verlief danach lange Zeit sehr glücklich. Sie lernte ihren Mann kennen und entschied sich mit ihm eine Familie zu gründen.

    Als Jeanette mit 24 selbst Mutter wurde, rutschte sie in eine tiefe Depression. Zum ersten mal tauchten in ihrem Bewusstsein Suizidgedanken auf. Einige Aufenthalte in der Psychiatrie folgten. Doch Jeanette fand einfach nicht den Mut über die Ursache ihrer Depressionen & die dazugehörigen Bilder in ihrem Kopf zu sprechen. Zu groß waren Schuld, Angst und Scham. Viele Jahre blieb sie im Schmerz hängen und empfand das, was ihr angetan wurde, als normal. Der Gedanke „Es ist doch meine Familie...“ begleitete sie unentwegt.

    Was genau Jeanette antrieb endlich über alles zu sprechen, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

    Erfahrt außerdem

    • welche Rolle Jeanettes Familie heute in ihrem Leben spielt und was sie wie ein Schlag mitten ins Gesicht traf
    • Wie wichtig es für sie war über alles zu reden und sich Hilfe zu suchen 
    • & und was sie anderen mit auf den Weg geben möchte

    Heute verarbeitet sie ihre ganzen Gefühle, Erfahrungen & Erkenntnisse in einem Buch. Wenn ihr mehr über Jeanette erfahren möchtet, folgte ihr gerne auf Instagram unter @mit herz_undseele

    Danke liebe Jeanette für deine Offenheit uns deine Geschichte zu erzählen um damit anderen Menschen Mut zu machen...

    Möchtest du deine Geschichte erzählen und anderen Betroffenen Mut machen, dann melde dich sehr gerne bei mir. Du erreichst mich auf Instagram @mut.und.fluegel oder per Mail [email protected]

    Ich freue mich auf deine Gedanken zur Folge. Kommentiere super gerne auf Instagram @mut.und.fluegel

    Viel Spaß beim Hören!
    Deine Kathrin
    39 min
  • #1 Mein Weg
    Ich führe sehr persönliche Interviews und die Menschen erzählen mir ihre ganz persönlichen Erfahrungen die sie mit Gewalt in ihrem Leben gemacht haben. Ich danke den Menschen sehr für ihren Mut und ihre Offenheit. Damit der Podcast authentisch wird, ist es mir wichtig natürlich auch von meinem Weg zu erzählen. Um Mut zu machen, zu entstigmatisieren und um mehr Aufklärung & Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen. Denn hinter jedem Menschen steht eine Geschichte die ihn zu dem macht was er eben ist.

    Erfahrt in dieser Episode welchen Weg ich gegangen bin um heute der Mensch zu sein der ich bin, was mir dabei geholfen hat und wie wichtig es ist immer auf sein Herz zu hören.

    Möchtest du deine Geschichte erzählen und anderen Betroffenen Mut machen, dann melde dich unter [email protected] oder auf Instagram: @mut.und.fluegel

    Viel Spaß beim Hören!
    Deine Kathrin
    27 min
  • Trailer - Mein Warum
    In dieser Episode erfährst du was mich bewegt hat diesen Podcast zu gründen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht Betroffenen von Gewalt Mut zu machen offen über ihre Erfahrungen zu reden um damit einen Weg aus der Dunkelheit zu finden, aber auch um anderen Menschen Mut zu machen.Möchtest du deine Geschichte erzählen dann melde dich gerne unter [email protected] oder Instagram: @mut.und.fluegel 
    7 min

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