Gutes Lob ist mehr als „Super!“
Ein Lob soll guttun. Warum hinterlässt es dann manchmal trotzdem ein komisches Gefühl?
„Klasse gemacht!“ oder „Ich bin stolz auf dich!“ klingt zunächst positiv. Doch Lob enthält häufig auch eine Bewertung, wodurch es schnell paternalistisch oder maternalistisch wirken kann. Noch schwieriger wird es, wenn wir aus Unsicherheit lieber überhaupt nichts Positives sagen.
Dabei steckt in gutem Lob eine enorme Kraft: Menschen werden gesehen, Leistung wird konkret wahrgenommen und Beziehungen können sich verändern. Anne und ich schauen deshalb darauf, wie Wertschätzung gelingt, ohne dass aus einem Kompliment eine Bewertung von oben herab wird.
Darum geht es in dieser Folge:
... weshalb Beobachtung und konkrete Beschreibung ein Lob glaubwürdiger machen
... wie wir auf Augenhöhe loben, statt lediglich Leistungen zu bewerten
... was Eigenlob mit Selbstsicherheit zu tun hat und wann es tatsächlich nervig werden kann
... warum gerade im Arbeits- und Lernkontext weder zu wenig noch pauschal zu viel Lob hilfreich ist
Und wenn du wissen möchtest, warum der „beste Kaffee von allen“ noch lange nicht das präziseste Kompliment ist – und weshalb Anne „Eigenlob stinkt“ am liebsten umschreiben würde:
Hör rein und probiere anschließend selbst aus, wie viel mehr Wumms ein wirklich konkretes Lob bekommt.
Studie aus den USA: zu wenig Lob am Arbeitsplatz
https://publizistik.univie.ac.at/aktuelles/aktuelle-meldungen/mangelnde-wertschaetzung-am-arbeitsplatz-eine-interkulturelle-studie-zur-wertschaetzung-von-mitarbeitenden-in-deutschland-und-den-usa
Beatboxmeister als Lehrer in der Grundschule:
https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_nachmittag/archiv/20251128_1600/radio3_aktuell_1840.html
https://www.instagram.com/reel/DJEe9C5iqa1/
Schreib uns gerne an [email protected], wenn du Fragen oder Wumms-Vorschläge hast!
Mehr Infos zum Trainingsangebot von Johannes und seinem Team findest du hier: https://www.jktraining.de/
Mehr Infos zum Trainingsangebot von Anne findest du hier: