Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg

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Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg episodes

  • Depressionen im Handwerk: Was macht ein mentaler Ersthelfer im Betrieb? - Gast: Heike Nordick Ruf

    Das ist Teil 3 und damit der Abschluss unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Nach Sebastians Erfahrung als Betroffener und Silvanas Blick als Emotionscoach spreche ich mit Heike Nordick Ruf, Psychologin und Ausbilderin für mentale Ersthelfende, darüber, wie Betriebe ganz konkret anfangen können. Was macht ein Ersthelfer für die Seele? Wie viel Zeit kostet das? Und was ändert sich, wenn Hinsehen und Nachfragen im Betrieb normal werden?

    Was du in dieser Folge erfährst:

    • Was ein mentaler Ersthelfer ist und warum er kein Therapeut sein muss

  • Wie du Veränderungen bei Kolleginnen und Kollegen ansprichst, ohne zu diagnostizieren oder aufdringlich zu sein

  • Was Betriebe laut Arbeitsschutzgesetz tun müssen und was die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung damit zu tun hat

  • Warum auch Chefinnen und Chefs mentale Unterstützung brauchen dürfen

  • Wie viel Zeit mentale Gesundheit im Betrieb kostet: Heikes Beispiel für einen Betrieb mit fünf bis zehn Mitarbeitenden

  • Ein Praxisbeispiel aus einem Handwerksbetrieb: das Glas mit Zetteln, Fragen und Achtsamkeitsübungen

  • Warum Leichtigkeit und Prävention besser funktionieren als schwere Gespräche

  • Wer sich als mentale Ersthelferin oder mentaler Ersthelfer eignet und worauf du bei der Auswahl achten solltest

  • Was Heike sich für das Handwerk wünscht

  • Kapitel

    • 00:00 Begrüßung und Heikes Vater

  • 01:42 Heikes Arbeit und Schwerpunkte

  • 02:37 Was ein mentaler Ersthelfer macht

  • 04:18 Haltung statt Diagnose

  • 07:06 Ein Job on top? Wer führt ihn ein?

  • 08:05 Arbeitsschutz und psychische Gefährdungsbeurteilung

  • 13:54 Öffnet sich das Handwerk?

  • 15:56 Wenn der Chef selbst Hilfe braucht

  • 18:59 Veränderungen ansprechen und dranbleiben

  • 22:03 Prävention: bunt, leicht, wenig Zeit

  • 25:41 Das Glas mit den Zetteln

  • 29:22 Rückkehr ins Team und Trauer im Betrieb

  • 32:51 Wer wird mentale Ersthelferin?

  • 36:55 Zukunft: Krisen früh abfangen

  • 38:31 Warum steigen die Fehltage?

  • 42:13 Wunsch fürs Handwerk

  • Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

    Hier findest du mehr von Heike:

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    Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit? Schreibe mir gerne an [email protected]

    41 min
  • Depressionen im Handwerk: Wie erkenne ich Warnsignale im Team? - Gast: Silvana Pervan

    Das ist Teil 2 unserer Serie „Depressionen im Handwerk“. Ich spreche mit Silvana Pervan, Heilpraktikerin für Psychotherapie, über den Blick von der anderen Seite: Wie erkenne ich als Chefin oder Chef, dass sich im Team etwas verändert? Was kann ich konkret tun, ohne Therapeutin oder Therapeut zu sein? Und warum hat Depression nichts mit fehlendem Willen zu tun?

    Was du in dieser Folge erfährst:

    • Woran du erste Warnsignale im Betrieb erkennst, vom Rückzug bis zu häufigeren Fehlern

  • Was bei einer Depression im Kopf passiert, erklärt mit Bildern aus dem Handwerk

  • Warum Fürsorgepflicht vor allem eine Haltung ist und wie ein ehrliches Gesprächsangebot aussehen kann

  • Warum Sprüche wie „Reiß dich zusammen“ nicht helfen

  • Wie du mit Erfolge feiern und einer kurzen Wochenrunde am Freitag dein Team stärkst

  • Warum bei gedrückter Stimmung nach zwei Wochen ein Gespräch dran ist

  • Was Therapie, Routinen und Selbstwirksamkeit für den Weg aus der Depression bedeuten

  • Wie Werte, Ärger und Führung zusammenhängen

  • Kapitel

    • 00:00 Begrüßung und Silvanas Arbeit

  • 02:57 „Nach fest kommt ab“: Die Geschichte vom Vater

  • 05:14 Depression im Handwerk: Tabu und Zahlen

  • 07:16 Erste Anzeichen und Wesensveränderung

  • 08:33 Einsamkeit als Risikofaktor

  • 12:00 Was bei einer Depression im Kopf passiert

  • 15:41 Gebrochenes Bein, schlechte Phase, Depression

  • 18:02 Führung: Fürsorge und Gesprächsangebot

  • 24:40 Was schadet, was hilft: Erfolge feiern

  • 28:24 Beobachtung schildern, Haltung zeigen

  • 33:03 Die Zwei-Wochen-Regel

  • 35:22 Trauer und die Taschenlampe

  • 37:26 Arbeitsmarkt, Stolz und Sinn im Handwerk

  • 40:04 Der Weg raus: Therapie und Routinen

  • 45:00 Ärger, Werte und Führung

  • 51:19 Wunsch an das Handwerk

  • Hier findest du mehr von Silvana:

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    54 min
  • Depressionen im Handwerk: Was brauchen Azubis wirklich? - Gast: Sebastian Turner

    In Teil 1 der Serie „Depressionen im Handwerk“ spreche ich mit Sebastian Turner, Kfz-Mechatroniker und ehemaliger Meisterschüler von mir, über das Leben mit Depression in der Werkstatt. Es geht um Ausbildung, Betriebswechsel, Leistungsdruck und darum, was Betriebe mit minimalem Aufwand besser machen können.

    Was du in dieser Folge erfährst:

    • Wie sich Depression im Werkstattalltag anfühlt und was ihn mit 16 beim Ausbildungsstart beschäftigt hat

  • Warum zwei Gesellen, die zugehört haben, für ihn einen großen Unterschied gemacht haben

  • Was passiert, wenn Fehler mit Druck statt mit Verständnis beantwortet werden

  • Warum Leistungslohn und Zeitdruck im Kfz-Gewerbe es Ausbildern schwer machen, sich Zeit für Azubis zu nehmen

  • Was Sebastian sich von Azubis, Gesellen und Meistern wünscht

  • Warum das Schrauben selbst ihm Halt gibt

  • Kapitel

    • 00:00 Begrüßung und die Strich-Regel

  • 01:12 „Nach fest kommt ab“ in der Kfz-Werkstatt

  • 03:24 Warum Sebastian über Depression spricht

  • 04:33 Ausbildungsstart mit 16

  • 06:38 Erste Anzeichen in der Kindheit

  • 08:10 Schrauben als Ruhepol: Weg ins Kfz-Handwerk

  • 12:21 Offenheit im Betrieb und zwei Gesellen als Rückhalt

  • 16:14 Versetzung und Betriebswechsel

  • 19:05 Toxisches Umfeld und Selbstzweifel

  • 22:34 Feinfühlig für andere

  • 25:45 Was Ausbilder wissen sollten

  • 29:14 Leistungsdruck im Kfz-Gewerbe

  • 31:08 Was Halt gibt und Selbstwirksamkeit beim Schrauben

  • 36:20 Wünsche an Azubis

  • 40:06 Wünsche an Gesellen und Meister

  • 45:49 Die Schraube als Metapher, Handwerk als Halt

  • 49:37 Schlussfrage und Appell an die Betriebe

  • Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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    55 min
  • Rechtsextremismus und Handwerk: Was passiert, wenn Migration wegfällt? - Gast: Delfino Roman

    Remigration. Ein Wort, das Anfang 2024 plötzlich in aller Munde war. Für Delfino Roman war es der Moment, in dem er als Handwerkskammerpräsident nicht schweigen konnte.

    Delfino Roman, Steinmetzmeister und Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, spricht in dieser Folge offen über Rechtsextremismus im Handwerk und darüber, was auf dem Spiel steht, wenn diese Bewegung weiter wächst.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Delfino Roman als Präsident eine Pressemitteilung zu Rechtsextremismus veröffentlicht hat und was das juristisch bedeutet

  • Was das Limburger Urteil mit dem Handwerk zu tun hat

  • Welche Rolle Migration für Handwerksbetriebe spielt

  • Wie andere Kammerpräsidenten auf sein Statement reagiert haben

  • Was gesellschaftlicher Zusammenhalt mit Fachkräftemangel zu tun hat

  • Wie politisches Vertrauen verloren geht und was das für Handwerk und Demokratie bedeutet

  • Eine Folge, die zeigt, dass Handwerk und Demokratie untrennbar zusammengehören und dass Schweigen keine Option ist.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Delfino Romans Weg ins Handwerk

    03:00 – Lieblingsstein und ein halbes Jahr Luzern
    05:00 – Warum Delfino Roman nicht schweigen konnte
    08:00 – Was Remigration fürs Handwerk bedeuten würde
    10:00 – Was in der Pressemitteilung stand
    12:00 – Das Limburger Urteil: ein dicker Maulkorb
    15:00 – Rückendeckung und vier Beschwerden
    18:00 – Wie andere Präsidenten reagiert haben
    21:00 – Was von Betrieben gewünscht wird
    24:00 – Altdeutsche Schrift auf Handwerker-LKW
    27:00 – Haltung statt Demonstration: wie man es trotzdem zeigt
    30:00 – Gespräche im Kleinen bewirken mehr
    33:00 – Ehrenamt, Zusammenhalt und bröckelnde Solidarität
    37:00 – Was die Landtagswahlen bringen werden
    41:00 – Parteien ohne klare Haltung: ein Vertrauensproblem
    45:00 – Strategische Kommunikation in der Politik
    49:00 – Abschluss: Handwerk ist Gemeinschaft

    Hier findest du mehr von Delfino Roman und der Handwerkskammer Hildesheim:

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    52 min
  • Anerkennung, Ausbildung, Kammer: Was hält Mitarbeitende wirklich im Handwerk? – Gast: Eckhard Stein

    Mit sechs Jahren das erste Mal auf der Baustelle. Mit 65 noch täglich im Betrieb. Und zwischendrin: Studium, Lehre, Präsidentenamt und die Frage, was Menschen wirklich antreibt.

    Eckhard Stein, SHK-Meister, Betriebsinhaber und Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, spricht über ein Thema, das im Handwerk viel zu selten offen besprochen wird: Motivation, Reflexion und der Mut, etwas zu verändern, bevor es zu spät ist.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Freude an der Arbeit kein Luxus ist, sondern eine Grundvoraussetzung für gute Leistung

  • Wie tägliche Reflexion dabei hilft, langfristig zufrieden zu bleiben

  • Warum häufige Jobwechsel im Lebenslauf oft falsch gedeutet werden

  • Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand im Team unzufrieden wird

  • Wie Quereinsteiger mit 35 zum echten Gewinn für einen Betrieb werden können

  • Warum Motivation wichtiger ist als das Schulzeugnis

  • Was lange Betriebszugehörigkeit wirklich aussagt und was nicht

  • Wie sich der Umgang mit Kunden und Erreichbarkeit in 60 Jahren verändert hat

  • Eine Folge über Freude, Reflexion und die Frage, wie man jeden Morgen gerne zur Arbeit geht.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: Eckhard Stein und sein Name

    03:00 – Mit 60 Pfennig pro Stunde angefangen: der Weg ins Handwerk
    06:00 – Studium, Betrieb und warum beides zusammengehört
    08:00 – Was sich in 60 Jahren wirklich verändert hat
    11:00 – Freude als Grundvoraussetzung für gute Arbeit
    13:00 – Tägliche Reflexion: wie und warum
    17:00 – Was tun, wenn Unzufriedenheit länger andauert?
    19:00 – Jobwechsel im Lebenslauf: Sprunghaftigkeit oder Suche?
    22:00 – Betriebszugehörigkeit als Qualitätsmerkmal: stimmt das?
    26:00 – Rat an frischgebackene Meister, die zweifeln
    30:00 – Was Arbeitgeber tun können, wenn jemand nicht mehr will
    35:00 – Quereinsteiger mit 35: Helferstelle, Förderung, Chance
    43:00 – Warum Motivation wichtiger ist als das Zeugnis
    46:00 – Reflexion und Alter: wann beginnt man, Konsequenzen zu ziehen?
    50:00 – Wie Arbeitgeber Reflexion im Team fördern können
    54:00 – Azubis Fehler machen lassen: warum das so wichtig ist

    Hier findest du mehr von Eckhard Stein:

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    59 min
  • Betriebsübergabe im Handwerk: Warum entscheidet das Netzwerk über Erfolg oder Scheitern? - Gast: Svenja Bremer

    Nachfolge scheitert selten an Zahlen. Sie scheitert an dem, was unausgesprochen bleibt.

    Svenja Bremer, Unternehmensberaterin, Dozentin an der Handwerkskammer und Nachfolge-Expertin, begleitet Betriebe durch einen der schwierigsten Prozesse, den ein Unternehmen durchlaufen kann und spricht offen darüber, was dabei wirklich passiert.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Nachfolge aus der Belegschaft immer häufiger wird und warum das gut ist

  • Welche Wünsche Übergeber und Übernehmende haben und warum beide selten darüber sprechen

  • Woran die meisten Nachfolgen wirklich scheitern

  • Was passiert, wenn das Team nicht früh genug einbezogen wird

  • Ob das Sprichwort stimmt: die erste Generation baut auf, die zweite genießt, die dritte reißt ab

  • Warum externe Begleitung unbequeme Fragen stellt und warum genau das wichtig ist

  • Wie sich Führungsstil zwischen den Generationen verändert

  • Eine Folge über Loslassen, Verantwortung übernehmen und die Fragen, die gestellt werden müssen, auch wenn sie wehtun.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: Svenjas Weg ins Handwerk

    03:00 – Wie sich die häufigste Form der Nachfolge gerade wandelt
    07:00 – Übernahme vs. Neugründung: wo liegt der Vorteil?
    10:00 – Woran Nachfolgen wirklich scheitern
    12:00 – Was Übergeber und Übernehmende sich wünschen und nicht sagen
    15:00 – Stimmt das Sprichwort? Die dritte Generation reißt ab
    18:00 – Warum externe Begleitung einen Unterschied macht
    20:00 – Das Negativbeispiel: wenn das Team nicht einbezogen wird
    24:00 – Wie jüngere Generationen anders führen
    26:00 – Unternehmenskultur vs. Obstkorb
    29:00 – Wie viel passiert in der Bubble und was draußen noch nicht angekommen ist
    36:00 – Was Schule mit dem Nachwuchsmangel zu tun hat
    40:00 – Empfehlungen: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?
    43:00 – Abschluss und Wunsch fürs Handwerk

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    43 min
  • Mitarbeiterführung im Handwerk: Was erkennt ein Psychotherapeut, was Chefs oft übersehen? - Gast: Michael Rost

    Führen aus Angst. Toxische Chefs. Azubis, die schweigen, bis sie gehen. Themen, die im Handwerk genauso vorkommen wie überall, aber zu selten offen besprochen werden.

    Michael Rost, Psychotherapeut und Leiter eines psychologischen Teams in einer akutpsychosomatischen Klinik, wechselt die Perspektive: Er schaut von außen auf kleine Teams, Führungskräfte und die Frage, was Führung eigentlich mit Menschen macht.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Respekt durch Demut entsteht, nicht durch Position

  • Was toxische Führung wirklich bedeutet und warum der Begriff oft zu einfach benutzt wird

  • Wie Michael Rost selbst unverhofft zur Führungskraft wurde und was er daraus gelernt hat

  • Warum Führen aus Angst meist aus der eigenen Biografie kommt

  • Wie man erkennt, dass es einem Azubi nicht gut geht und was man dann tun kann

  • Warum Übermotivation manchmal ein Warnsignal ist

  • Was passiert, wenn man zu empathisch führt

  • Eine Folge für alle, die führen. Und für alle, die geführt werden.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: Michael und sein Weg zur Führungsrolle

    05:00 – Wie man unverhofft Führungskraft wird
    08:00 – Wenn die Rolle sich verändert, ob man will oder nicht
    12:00 – Führen aus Angst: was dahintersteckt
    17:00 – Konfliktscheu und Führung: wo das herkommt
    20:00 – Azubis schützen: wann Eingreifen hilft und wann es schadet
    25:00 – Toxische Führung: eine Definition aus der Chemie
    31:00 – Nicht alle gleich führen und warum das so wichtig ist
    35:00 – Wenn zu viel Empathie zur Falle wird
    39:00 – Als wer soll ich jetzt hier sitzen? Ein Trick für schwierige Gespräche
    43:00 – Woran merkt man, dass es jemandem nicht gut geht?
    47:00 – Übermotivation als Warnsignal
    50:00 – Wünsche: Demut für Führungskräfte, Selbstwahrnehmung fürs Handwerk

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    54 min
  • Nachwuchs im Handwerk: Warum scheitert die Verbindung zwischen Schule und Ausbildung? - Gast: Kathrin Stäblein

    Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.

    Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben

  • Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat

  • Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen

  • Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet

  • Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können

  • Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden

  • Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt

  • Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat

  • Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.

    Zeitstempel

    00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast

    03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma
    08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist
    11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin
    15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann
    21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt
    26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit
    29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?
    32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde
    36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen
    40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht
    44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch
    49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus
    53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk

    Hier findest du mehr von Kathrin:

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    56 min
  • Positionierung, Führung, Nachwuchs: Wie wird man zum Unternehmer im Handwerk? - Gast: Thorsten Hein

    75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

    Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

  • Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

  • Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

  • Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

  • Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

  • Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

  • Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

  • Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

  • Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk

    04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist
    06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde
    08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer
    10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb
    13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle
    16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren
    19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media
    22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess
    24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke
    29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung
    33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen
    39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen
    41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte
    48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit
    53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

    Hier findest du mehr von Thorsten:

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    56 min
  • Nachfolge im Handwerk: Wie verändert eine Übergabe Betrieb, Familie und Führung? - Sonderfolge

    Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.

    In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt

  • Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird

  • Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen

  • Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken

  • Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht

  • Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet

  • Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben

  • Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.

    • 00:00 Intro & Einleitung

  • 04:26 Erste Schritte und Motivation

  • 07:50 Hintergründe und Konzepte

  • 09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel

  • 13:05 Mentale Last

  • 15:00 Führungskultur und Verantwortungen

  • 18:20 Reibungen und neue Führungskräfte

  • 25:10 Privatleben

  • 27:15 Zukunftsvisionen

  • 32:00 Persönliche Motivation

  • Hier findest du mehr von meinen Gästen:

    Dachdeckerei Behm

    Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen

    Planzen Breuer

    Pflanzen Breuer Instagram

    35 min

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