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NBA, NFL, NHL- State of the Art, born in the USA. Die „Amis“ und der Sport - think big…and then think bigger! In der Major League Soccer, gegründet am 17. Dezember 1993, herrscht dagegen immer noch Wilder Westen - und zwar ohne Goldrausch. Alte Revolverhelden wie Beckham, Schweinsteiger oder Rooney kamen für den Karriere-Showdown rüber, Europa hat aber nach wie vor das Geld und das Prestige. Liegt es an den komischen Vereinsnamen, sind es am Ende die verdammten Playoffs oder war Marketing-Maschine Torsten Frings einfach zu kurz da? Lasst es uns gemeinsam herausfinden, oder wie Loddar einst in New York sagte: "I hope we have a little bit lucky".
Er war wohl der beste Fußballer seiner Zeit und trotzdem ist bei den meisten nur dieses legendäre Zitat hängen geblieben. Mal ehrlich, den Rest haben wir alle verp(r)asst. Alle Welt redet über das Genie Maradona, keiner aber über sein sportliches Vorbild: George Best, der Nordire mit dem übergroßen Sombrero-Hut, den vielen Toren und Übersteigern, der als Denkmal gemeinsam mit den anderen Man-United-Ikonen Denis Law und Sir Bobby Charlton unsterblich vor dem Old Trafford steht. In der Yellow Press wurde er zum Popstar, im echten Leben zum Alkoholiker. Am 25. November 2005 verstarb er im Alter von nur 59 Jahren. Über 100.000 Menschen nahmen an seinem Grab Abschied. Nachholspiel betritt mit Lucas Vogelsang die Hall of Fame des Fußballs. Maradona good, Pelé better, George Best.
Sammy Kuffour hatte immer ein Herz für seine Erziehungsberechtigten. Oliver Kahn wollte er im Strafraum Mund-zu-Mund wiederbeleben, der Mutter in Ghana schickte er nach dem Weltpokalsieg seinen Hauptgewinn. From Japan with love - nichts ist unmöglich, Toyota! Tokio, November 2001, der FC Bayern lost in Translation. Jetlag, der Spielplan wie eine nicht erreichbare Schlummertaste und der südamerikanische Gegner gefühlt auf 18 Dosen Energydrink. Lange spielte im Weltpokal der Champions-League-Sieger gegen einen dieser Klubs, bei dem Maradona oder Pele mal gespielt hat. Inzwischen denkt die FIFA auch hier XXL. Klub-WM, Yeah! Endlich noch mehr Fußball und das mitten in der Saison. Nachholspiel checkt die eigene Pokalvitrine. Leider leer, nach wie vor.
...versteht ihr nicht? Dann reinhören und verlieben! Dieser Wettbewerb ist die herzliche Umarmung für Fußball-Romantiker, die einzige Erfolgssträhne des FC Arsenal und die sichere Sehnenscheidenentzündung jeder Losfee - 763 Mannschaften spielten einmal um den Titel. 763! Der FA-Cup feierte am 11. November 1871 seine erste Ausgabe. Seither werden Helden geboren und Umkleidekabinen mit Adele-Gegröle auseinandergenommen - "someone like you" eben. Das Ding platzt vor guten Geschichten. Kommentatoren-Legende Martin Tyler erzählt uns seine schönsten, woraufhin es uns drei Kult-Junkies immer wieder glatt die „Sprache" verschlägt. Aber versprochen: Nachholspiel bekommt vom Nikolaus dieses Jahr keine Rute, sondern einen neuen Router!
Es konnte kein Vogel, kein Flugzeug oder dieser Superman gewesen sein! Nur Ibrahimovic fliegt so durch die Lüfte. Am 14. November 2012 landete er sein Raumschiff vor Englands Joe Hart. Deep Impact! Menschheit, Zlatan. Zlatan, Menschheit. Oder wie er sich vorstellen würde: ich Zlatan, ihr nix! Alles an ihm wirkt außerirdisch - seine Bewegungen, seine Tore, seine Sprüche. Er wäre gerne der bessere Chuck-Norris-Witz: nur Zlatan ist sein eigener Fanboy. Sportlich ist er übrigens auch nicht so schlecht und mit 39 Jahren noch ziemlich gelenkig. Wenn er redet, hat Nachholspiel natürlich Pause. Und trotzdem gibt’s 'ne Folge!
Fußball, krasser als Cobra 11! KSC-Stürmer Edgar Schmitt überschlägt sich bei einem Autounfall viermal, eine Woche später erzielt „Looping Schmitt“ vier Tore im UEFA Cup gegen den FC Valencia. Schwindelerregend sensationell! Beim 7:0 am 3. November 1993 war der Karlsruher SC mit Bleifuß und Blaulicht unterwegs und donnerte auf der Überholspur sogar bis ins Halbfinale. „Euro Eddy“ macht das Nachholspiel-Studio zum Wildpark und erklärt, warum Uwe Bein der bessere Zidane war, Olli Kahn ein Mann der großen Worte und wie ein Karlsruher Juwelier zum einzigen Verlierer des Abends wurde. Und wem das noch nicht reicht: Jörg Dahlmann kommt wie damals wieder als Looping Louie der Kommentatoren angeflogen.
Nachholspiel Aktenzeichen BMG ungelöst. 20. Oktober 1971, Pokal der Landesmeister. Inter Mailands Roberto Boninsegna wird von einer Büchse Limo ausgeknockt. Autsch! Der sterbende Schwan hat die Beule, Borussia Mönchengladbach die Kopfschmerzen – der 7:1-Sieg wird annulliert. Aber wer hat der Dose Flügel verliehen? Ungeklärt, bis heute. Die drei Fragezeichen unter den Hobby-Kriminologen rollen den Fall wieder auf und hoffen dabei auf die Insider-Indizien von Kommissar Knippertz.
16. Oktober 1982. Pokal, Volksparkstadion, Hamburg gegen Bremen. Über das Ergebnis spricht heute keiner mehr. Denn Werder-Fan Adrian Maleika erlebte seine letzte Auswärtsfahrt. Der 16-Jährige wurde auf dem Weg zum Spiel erst mit einem Stein abgeworfen, anschließend traten HSV-Hooligans auf ihn ein. Maleika wurde das erste Todesopfer von Fan-Gewalt in Deutschland. Fan-Experte Uwe Jahn war damals im Stadion und spricht in Nachholspiel über die Hintergründe, die Aufarbeitung sowie die Entwicklung der Fankultur von den harten 80er Jahren bis heute.
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