Aktuelle Nachrichten in einfacher Sprache!
Willkommen zu den Nachrichten für Deutschlernende vom 05. Dezember 2025.
Hier erfahrt ihr die wichtigsten Meldungen des Tages – verständlich und klar erklärt!
Themen heute:
– Stau-Hauptstadt Köln: 67 Stunden pro Jahr im Stau – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt.
– Einzelhandel in der Krise: Fast 2.500 Insolvenzen in einem Jahr – bekannte Marken besonders betroffen.
– Hamburg: Wohnungsfirma verbietet Autofahrer – Experten sagen: rechtlich nicht erlaubt.
– USA: Militär greift erneut mutmaßliches Drogenboot an – UN sprechen von Verstoß gegen Völkerrecht.
– Wohnungsnot für Studierende: Über 1.000 Studierende warten auf ein Zimmer – Hamburg plant 3.000 neue Plätze.
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Guten Tag! Hier sind die Nachrichten für Deutschlernende vom 05. Dezember 2025.
Köln hat 2025 die meisten Staus in Deutschland
Autofahrer in Köln haben 2025 die meiste Zeit im Stau verbracht. Laut einer neuen Verkehrsstudie mussten sie im Schnitt 67 Stunden warten – deutlich mehr als 2024. Dahinter folgen Düsseldorf mit 63 Stunden, Berlin und Stuttgart mit 60 Stunden sowie München mit 57 Stunden.
Weltweit wurden die Staus in vielen Städten schlimmer. Auch in Deutschland zeigt die Studie: In vielen Städten hat der Verkehr weiter zugenommen.
Immer mehr Geschäfte in Deutschland insolvent
In Deutschland schließen immer mehr Läden. Zwischen August 2024 und August 2025 gab es 2.490 Insolvenzen im Einzelhandel – so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Das zeigt eine neue Untersuchung von Allianz Trade. Bekannte Firmen wie Görtz, Gerry Weber, Wormland und Esprit waren betroffen. Andere Händler wie Depot oder Kodi mussten viele Filialen schließen.
Der Kreditversicherer erwartet, dass auch in den nächsten Monaten weitere Geschäfte aufgeben werden – aber etwas langsamer als bisher.
In anderen europäischen Ländern sieht es besser aus: In Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Dänemark ist die Zahl der Insolvenzen zuletzt sogar gesunken.
Wohnungsfirma benachteiligt Autofahrer
In Hamburg gibt es Ärger mit der Wohnungsfirma Saga. In einem neuen Wohnviertel sollten nur Menschen wohnen dürfen, die kein eigenes Auto haben. Neue Bewohner sollten versprechen, kein eigenes Auto zu haben. Mietrechtsexperten sagen: Das ist nicht erlaubt.
Das Viertel soll „autoarm“ sein. Es gibt dort keine normalen Parkplätze, aber eine Carsharing-Station und 20 Plätze für Lastenräder.
USA greifen wieder mutmaßliches Drogenboot an
Das US-Militär hat im Pazifik ein Boot angegriffen, auf dem angeblich Drogen waren. Vier Menschen sind dabei gestorben.
In den letzten Monaten haben die USA öfter solche Boote beschossen. Dabei wurden insgesamt fast 90 Menschen getötet.
UN-Experten kritisieren diese Angriffe und sagen, dass die USA damit gegen das Völkerrecht verstoßen. Trotzdem plant die US-Regierung weitere Einsätze.
Hamburg: Neue Wohnheime für Studierende geplant
In Hamburg ist Wohnen für Studierende sehr teuer. Ein WG-Zimmer kostet im Durchschnitt 610 Euro. Viele suchen lange nach einem bezahlbaren Platz.
Über 1.000 Studierende stehen auf der Warteliste des Studierendenwerks. Deshalb sollen in den nächsten fünf Jahren 3.000 neue Wohnheimplätze entstehen.
Im Elbbrückenquartier baut das Studierendenwerk schon ein neues Haus mit 370 Zimmern. Es soll Ende nächsten Jahres fertig sein.
SPD und Grüne wollen, dass neue Wohnheime schneller gebaut werden können.
Das waren die Nachrichten für heute. Danke fürs Zuhören – bis morgen!
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