Der Missbrauchsfall von Staufen sorgte 2017 deutschlandweit für Entsetzen. Nicht nur, weil ein Kind über Jahre sexueller Gewalt ausgesetzt war, sondern auch, weil die Mutter des Jungen direkt an den Übergriffen beteiligt war. Anstatt ihren Sohn zu schützen, verkaufte Berrin T. ihn über das Darknet an Freier. Eine solche Tat traut man einer Frau nicht zu – allein schon wegen der Mutterliebe. Doch die Statistiken und auch Expertenaussagen sprechen eine andere Sprache, wie Marie Busse herausgefunden hat. im Nachschlag berichtet sie von Ihren Rechercheergebnissen und erklärt, warum wir Mütter nicht überschätzen sollten.