Nachschlag

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Nachschlag episodes

  • Über den perfekten Rasen und vermeintlich giftige Garten-Gäste
    Der Frühling zeigt sich langsam aber sicher von seiner besseren Seite - und damit steigt offenbar auch das Interesse am eigenen Garten. Unsere Leser haben sich zuletzt nämlich vor allem für die richtige Rasenpflege und die giftig aussehenden Feuerwanzen interessiert, die überall im Garten zu finden sind. Darüber reden wir in dieser Folge des Nachschlag-Podcasts.
    24 min
  • Tierquälerei: Können grausame Bilder unser Kosumverhalten ändern?
    Wenn der Tierrechtler Friedrich Mülln, Vereinschef der "SOKO Tierschutz" von seinen grausamen Entdeckungen in Ställen, Schlachthofen oder Tierversuchslaboren berichtet, fällt es schwer, neutral zu bleiben. Deswegen haben wir beschlossen, in dieser Spezialausgabe des Nachschlag-Podcasts das ungekürzte Interview mit Mülln zu veröffentlichen, das als Basis für einen viel beachteten Artikel über seine Arbeit diente.
    Zunächst ordnet allerdings Reporter Dirk Fisser sein Gespräch mit Mülln ein. Mit Moderatorin Anna Scholz spricht er darüber, warum die Medien immer grausamere Bilder für ihre Berichterstattung anfordern und wie es ihm als Journalisten gelingt, belastende Themen nicht an sich heran zu lassen. Im folgenden Interview gibt SOKO-Chef Mülln dann Einblicke in die Ermittlungsarbeit seines Vereins und erklärt, warum auch das Bio-Label seiner Ansicht nach kein Freifahrtschein für den Verzehr tierischer Produkte ist. Außerdem wagt er eine These, warum viele Menschen das Leid der Nutztiere bei ihren Konsumentscheidungen ausblenden können.
    1 hr 4 min
  • Was #allesdichtmachen über unsere Meinungsfreiheit verrät
    Mit der ironisch gemeinten Aktion #allesdichtmachen lösten zahlreiche Prominente – darunter auch Tatort-Schauspieler Jan Josef Liefers – deutschlandweit heftige Diskussionen aus. Unser Autor Stefan Lüddemann sagt, dass es dabei nicht nur um misslungene Satire geht, sondern auch um unsere Meinungsfreiheit.
    30 min
  • Warum Genderthemen für so viel Empörung im Netz sorgen
    In der vergangenen Woche hat ein Artikel über geschlechtsneutrale Sprache für heftige Reaktionen auf unseren Webseiten gesorgt.Genauer ging es darum, ob der Begriff “Muttermilch” um den Begriff “Menschenmilch” ergänzt werden sollte, um auf die Vielfalt der Personen, die Kinder gebären können, Rücksicht zu nehmen. Autorin Viktoria Meinholz ist zu Gast in dieser Episode des Nachschlag-Podcasts und wir sprechen darüber, wie sie mit so vielen negativen Kommentaren umgeht, warum es immer wieder die sogenannten “Genderthemen” sind, die einen Sturm der Empörung auf sich ziehen und worum es bei der aktuellen Diskussion um Muttermilch eigentlich geht. Moderiert wird der Nachschlag in dieser Woche von Anna Scholz.
    27 min
  • Auto statt Bus
    Die Corona-Pandemie hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Mobilität. Die Menschen bewegen sich weniger fort, und sie nutzen dafür andere Verkehrsmittel. Das könnte dazu führen, dass die Verkehrswende ins Stocken gerät: Denn neben Zufußgehen und Fahrradfahren ist das Autofahren einer der größten Gewinner der Pandemie – während Bus, Bahn und Flugzeug abgehängt werden. Setzen sich diese Effekte in Zukunft durch?
    35 min
  • Wie legitim ist Rache?
    Rachegelüste sind menschlich, sie erzeugen im Gehirn ähnliche Reaktionen wie gutes Essen oder Sex. Ist es da verwunderlich, dass der Mörderin Marianne Bachmeier so viel Verständnis entgegengebracht wurde? Immerhin erschoss sie 1981 den Mann, der ihre Tochter missbraucht und ermordet hatte. Offenbar ließ auch das Gericht Milde walten und verurteilte sie schließlich wegen Todschlags. Der Fall wirft Fragen auf: Wann ist Rache gerechtfertigt? Nach welchen Kriterien wird Recht gesprochen? Und gibt es einen Unterschied zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeit? Das sind die Themen im Nachschlag.
    28 min
  • Unsichtbar unter uns?
    Die meisten Deutschen wissen wenig über das Judentum. Viele haben nicht einen Juden in ihrem Bekanntenkreis. Das liegt zum einen daran, dass es nur noch wenige Juden in Deutschland gibt. Jedes Jahr verlieren die Gemeinden an Mitgliedern. Es liegt aber auch daran, dass sich Juden in Deutschland zunehmend verstecken müssen. Wie sieht jüdisches Leben in Deutschland im Jahr 2021 aus?
    32 min
  • Der Hype um den Hymen
    In der Hochzeitsnacht muss Blut fließen. Diese Auffassung herrscht bis heute in manchen patriarchal geprägten Gruppen in unserer Gesellschaft. Das Blut soll beweisen, dass das Jungfernhäutchen der Frau durchstoßen wurde – und dass sie bis dahin noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Doch diese Annahme ist medizinisch unhaltbar, und noch viel mehr: Sie erschwert die sexuelle Selbstbestimmung junger Mädchen. Warum mit dem Hype um den Hymen endlich Schluss sein muss, berichtet Journalistin Ankea Janßen im Podcast.
    22 min
  • Kind sein im Lockdown
    Im letzten Frühjahr haben sich manche Kinder wohl noch über das Corona-bedingte schulfrei gefreut. Inzwischen ist die Situation belastend: psychische und körperliche Auffälligkeiten nehmen zu, weil die Kinder besonders unter der sozialen Isolation und den fehlenden Freizeitaktivitäten leiden. Das lässt sich sogar statistisch messen, berichtet Journalistin Sina Wilke im Podcast.
    34 min
  • Fake oder Fashion?
    Eine Handtasche als Geldanlage – das klingt zunächst einmal abwegig, ist aber durchaus erfolgsversprechend. Der Hype um die "Birkin Bag" von Hermès oder eine "Speedy" von Louis Vuitton ist so groß, dass selbst gebrauchte Exemplare im Internet noch Spitzenpreise erzielen. Kunden stehen allerdings vor einem Problem: Auf dem Luxustaschen-Markt wimmelt es vor Fälschungen. Und sie zu erkennen fällt selbst Experten nicht leicht.
    34 min

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Im Nachschlag geben die Reporter der Neuen Osnabrücker Zeitung, der Schweriner Volkszeitung und des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags einmal in der Woche Einblick in ihre Recherchen. Die Journalisten schauen mit uns in ihre Notizbücher, beschreiben, was sie vor Ort gesehen, geschmeckt und gefühlt haben. Und sie sagen ihre Meinung zu den Themen, die den Norden interessieren.