Wenn der Tierrechtler Friedrich Mülln, Vereinschef der "SOKO Tierschutz" von seinen grausamen Entdeckungen in Ställen, Schlachthofen oder Tierversuchslaboren berichtet, fällt es schwer, neutral zu bleiben. Deswegen haben wir beschlossen, in dieser Spezialausgabe des Nachschlag-Podcasts das ungekürzte Interview mit Mülln zu veröffentlichen, das als Basis für einen viel beachteten Artikel über seine Arbeit diente.
Zunächst ordnet allerdings Reporter Dirk Fisser sein Gespräch mit Mülln ein. Mit Moderatorin Anna Scholz spricht er darüber, warum die Medien immer grausamere Bilder für ihre Berichterstattung anfordern und wie es ihm als Journalisten gelingt, belastende Themen nicht an sich heran zu lassen. Im folgenden Interview gibt SOKO-Chef Mülln dann Einblicke in die Ermittlungsarbeit seines Vereins und erklärt, warum auch das Bio-Label seiner Ansicht nach kein Freifahrtschein für den Verzehr tierischer Produkte ist. Außerdem wagt er eine These, warum viele Menschen das Leid der Nutztiere bei ihren Konsumentscheidungen ausblenden können.