Dein Finger streicht langsam über ein raues, uraltes Pergament. Der größte Teil der Landkarte, die vor dir auf dem massiven Holztisch liegt, ist vollkommen leer, ein gewaltiger, weißer Fleck, von dem die Gelehrten beharrlich behaupten, dort gäbe es nichts als das große Nichts. Doch das stille Vermächtnis deines Großvaters flüstert eine andere Wahrheit. Tief in deiner Manteltasche spürst du plötzlich, wie das kühle Messing eines seltsamen Kompasses warm wird. Seine Nadel zeigt nicht etwa stur nach Norden. Sie zieht dich unweigerlich dorthin, wo uralte Bäume den Himmel berühren, wo verborgene Städte lautlos im Nebel ruhen und Sterne tief unten in der Erde funkeln. Im gemütlichen, holzgetäfelten Reisewagen knistert bereits das Feuer im winzigen Ofen, und der Duft von heißem Tee mischt sich mit der kühlen, fremden Abendluft. Die dicken Holzräder knarren erwartungsvoll. Es ist an der Zeit, alle dir bekannten Wege hinter dir zu lassen, und das wunderschönste Geheimnis dieser Welt mit eigenen Augen zu entdecken. Komm an Bord. Die Expedition beginnt genau jetzt.