Diese Folge steht in der Tradition der sozialen und ökonomischen Kämpfe des 1. Mai! Am internationalen Arbeiter*innenkampftag zogen auch dieses Jahr wieder unzählige Organisationen durch Wien, um ihre Forderungen auf die Straße zu bringen. Darunter auch ein Clubworkers Block.
Die Clubkultur ist wieder voll angefahren, dennoch läuft nach den zwei Pandemiejahren noch immer nicht alles rund. Denn obwohl es quasi alle Clubs vorerst durch die Krise geschafft haben, wird nach wie vor wenig über jene Arbeit gesprochen, die hinter den Kulissen oft unsichtbar bleibt, aber die Basis der Kultur bildet.
Mena Huber ist Veranstalterin im Kollektiv Disorder und ehemalige Clubarbeiterin (Garderobe, Bar). Außerdem engagiert sie sich bei der IG Club Kultur für ein besser funktionierendes Miteinander im Clubbetrieb.
Therese Terror ist DJ, Kulturarbeiterin und Host der neuen Veranstaltungsreihe "Dishes", die elektronische und experimentelle Musik in die Rote Bar des Wiener Volkstheaters bringt, anstatt in gewohnten Clubräumen stattzufinden.
Wir sprechen über Arbeit im Club abseits von Tür und DJ Booth, analysieren die aktuelle Booking-Situation Wiens, das immer noch bestehende Geschlechter-Ungleichgewicht auf und hinter der Bühne sowie Förderungen, die teilweise Ablehnung davon und weitere finanzielle und soziale Aspekte der Arbeit in Clubs.
Foto Therese: Nikolaus Ostermann