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Der Nachtschatten-Podcast feiert sein Jubiläum: 2 Jahre und 55 Folgen lang besprechen Andrea, Jessie und Rü nun schon vielfältige Themen rund um Substanzen, Konsum und Safer-Use – immer mit dem Ziel, zu enttabuisieren und aufzuklären. In dieser Folge beantwortet das Team eure Fragen: Kann sich die psychoaktive Wirkung von LSD über die Haut übertragen? Wird man von Heroin direkt abhängig? Wie gestehe ich meinen Eltern meinen Freizeitkonsum?
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Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und auch unabhängig davon gibt es viele Menschen, die gerne eher allein Drogen gebrauchen. Welche Risiken vermieden werden können und was es bei der Party mit sich selbst zu beachten gibt, erfahrt ihr in dieser Folge mit Jessie und Andrea Piest, Fachreferentin beim Notdienst Berlin e.V. und Mitarbeiterin beim Präventionsprojekt SONAR – Safer Nighlife Berlin.
In der aktuelle Folge geht es um Drogenkonsum und Mental Health First Aid - Erste Hilfe für die Psyche. Viele Menschen nehmen Substanzen, um ihre Psyche positiv zu beeinflussen, doch das kann auch nach hinten losgehen. Gerade im Nachtleben haben viele Menschen Probleme mit ihrer mentalen Gesundheit. Das Nachtleben kann durch Schlafentzug, körperliche Anstregung, laute Musik, aufregenden Begegnungen und Erlebnisse herausfordernd sein - für Körper und Psyche.
Dazu kommen vielleicht Drogenerlebnisse oder sogar Dauerkonsum von Substanzen - das alles kann sehr belastend sein! Psychologin Tina von eclipse e.V. erklärt, was wir als Laien - auch ohne jahrelange psychologische Ausbildung - tun können, um in akuten Krisensituationen zu unterstützen.
Lachgas hat nicht nur eine schmerzstillende, betäubende Wirkung. Wenige Sekunden nach der Inhalation können sich Wärme- und Glücksgefühle ausbreiten, die aber nur wenige Minuten anhalten. Klingt erst mal nach viel Spaß - ist es aber nicht immer. Da der Lachgasrausch nicht lange hält, müssen die Rauschbedürftigen häufig nachlegen. Manche kommen sogar auf bis zu 300 Kartuschen in der Woche, was dann doch wieder ganz schön ins Geld geht. Schlimmer als die finanziellen Verluste dürften jedoch die Verluste von Nervenfasern im Rückenmark sein. Welche Risiken und Nebenwirkungen der Lachgasrausch hat und ob er überhaupt legal ist, dass besprechen Jessie und Rü mit ihrem Interviewgast Dr. Fabian Pitter Steinmetz. Er ist Senior-Toxikologe beim Chemiekonzern Delphic HSE.
In dieser Folge ist die Berliner Drag Queen Pansy zu Gast. Pansy und ihr House of Presents sind aus dem Nachtleben der Hauptstadt nicht mehr wegzudenken. Sie engagiert sich seit über zehn Jahren für ihre Community und für einen vorurteilsfreien Umgang mit illegalen Substanzen. In dieser Nachtschattenfolge teilt Pansy ihre persönliche Geschichte und verrät, warum Drag buchstäblich Leben retten kann.
Zum kleinen Jubiläum sind alle mit dabei: Andrea, Raimund, Rü und Jessie. Gemeinsam lässt das Podcast-Team die letzten 50 Folgen Revue passieren mit Rückblicken, Zusammenfassungen, aber auch hier und da einem Update… Was ist denn jetzt mit der Cannabislegalisierung? Wann kommt das Drugchecking? Wie ist es zu bewerten, wenn auf einem Parteitag für die Entkriminalisierung aller Drogen gestimmt wird? Clubkultur und Corona, GHB, Sex und Drogen, Spiking… Es bleibt viel Gesprächsbedarf für die kommenden Folgen!
Retreats mit psychedelischen – kulturell tiefverwurzelten – Pflanzen und deren Wirkstoffen sind voll im Trend. Menschen zahlen dafür drei- bis vierstellige Beiträge mit ganz unterschiedlichen Wünschen und Erwartungen an das Setting und Ziel. Doch können westliche Angebote die Erwartungen erfüllen? Können ähnliche Effekte erzielt werden, wie in den eigentlichen Ursprungskulturen, die über Jahrtausende ihre Zeremonien entwickelt und kulturell verankert haben? Darüber diskutieren Jessica, Andrea und David, der für einen Retreat-Anbieter tätig ist.
Wie Alkohol das Grundrauschen unserer Parties bestimmt, ist das Thema dieser Folge. Marcel Weber ist Geschäftsführer vom SchwuZ in Berlin und im Vorstand der Clubcommission aktiv. Er selbst trinkt seit einiger Zeit keinen Alkohol mehr und berichtet aus Veranstaltersicht wie Alkoholkonsum das Nachtleben beeinflusst und wie Clubs und Gäste damit umgehen können.
Mephedron gehört aktuell vielleicht zu den geheimnisumwobensten Substanzen im Nachtleben. Einerseits haben fast alle von ihr gehört, andererseits scheinen nicht viele Menschen Erfahrungen mit Mephedron gemacht zu haben. Entsprechend schwach ist das Wissen ausgeprägt.
Einen sicheren Gebrauch von Drogen gibt’s nicht – aber mit einigen Strategien lassen sich Gefahren und potenzielle Schäden minimieren. Aufklärung und Safer Use senkt das Risiko für Überdosierungen, Drogennotfälle, Infektionskrankheiten, unerwünschte Nebenwirkungen oder unangenehme Rauscherfahrungen.
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