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Wie geht einvernehmlicher Sex auf Drogen? Diese Folge hat es in sich, denn sexuelle Abenteuer auf Substanz-Basis sind ein komplexes Thema – vor allem, wenn es um Konsens geht. Können wir unter dem Einfluss von Substanzen überhaupt noch verbindlich „ja“ oder „nein“ sagen? Überschreiten wir selbst vielleicht manchmal Grenzen von anderen, wenn wir was konsumiert haben? Diesen Fragen stellt Jessie sich mit Psychologin Leur Hirz und Drogenberaterin Andrea Piest. Die drei sprechen darüber, was Konsens eigentlich ist, wie das auf Drogen geht und wo ihr euch Hilfe holen könnt, wenn ihr ein unangenehmes Erlebnis hattet.
Der psychedelische Rausch ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Hervorgerufen durch Pilze, Kakteen, Froschsekrete und zahlreiche anderen Pflanzen und Substanzen, war er früher häufig zeremonieller Natur und Bestandteil von Riten und religiösen Handlungen. Seher, Orakel und Wahrsager haben Psychedelika benutzt, um die Sinne zu erweitern.
Ängste, Panik oder Retraumatisierung: Auf Partys und Festivals kommen immer wieder Menschen in akute psychische Notlagen. Zum einen, weil eine große Menge von Leuten zusammenkommt, die sich zusammendrängen, tanzen, laut Musik hören und aufregende Zeiten miteinander erleben. Zum anderen, weil wenig geschlafen wird. Außerdem sind auf Veranstaltungen häufig auch Alkohol und Drogen im Spiel. Doch wie kann ich unterstützen, wenn jemand in psychische Not gerät?
Speed gehört zu den beliebtesten Aufputschmitteln der Partyszene. Früher war das Amphetamin als Muntermacher ganz legal zu erwerben und wurde in Songs wie „Mother’s Little Helper“ von den Rolling Stones thematisiert. Doch auch heute ist Speed noch Bestandteil vieler Arzneimittel und auf Rezept zu bekommen. Das aufputschende Medikament „Adderall“ wird in den USA zum Beispiel von Studierenden als Droge missbraucht.
Seit über einem Jahr liegt die Clubkultur auf Eis. Neben den Clubs selbst leiden auch viele Clubgänger:innen extrem unter der Situation. Was macht die Pandemie mit unserer psychischen Gesundheit? Wie hat sich der Drogenkonsum im Lockdown entwickelt? Und wo bekomme ich Hilfe, wenn’s mir in der sozialen Isolation scheiße geht?
Früher gab’s Goldkettchen, heute wird Hustensaft in die Kamera gehalten: Der Drogenlifestyle wird im HipHop offen gelebt, gehyped, zelebriert. Sind Rapper:innen die unbezahlten Influencer der Pharmaindustrie? In dieser Folge geht’s um Medikamentenmissbrauch in der Popkultur. Welche Substanzen werden als Rauschmittel benutzt? Was sind das für Medikamente und wie wirkt der Rausch? Neben der Frage, ob Deutschland ein Medikamenten-Problem hat, klärt Jessie mit Drogenberaterin Andrea Piest und Sozialarbeiter Burak Caniperk die wichtigsten Dos and Don’ts beim Konsum.
Einen Rausch erleben ganz ohne Drogenkonsum. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Tatsächlich kann der menschliche Körper Stoffe herstellen, die ähnlich wie Drogen wirken. Und die substanzlose Aktivierung des körpereigenen Rauschsystems ist gar nicht so schwer. In dieser Folge sind Körpertherapeut und Musiker Rob Bennett und Präventionshelfer Rüdiger Schmolke bei Jessie zu Gast. Du erfährst, welche körpereigenen Drogen es gibt, wie sie wirken und wie du dich durch Tanz in einen Rauschzustand versetzen kannst.
Mehr Infos zum Präventionsprojekt SONAR - Safer Nightlife Berlin gibt es hier: safer-nightlife.berlin
War Kiffen früher ein Symbol alternativer Gegenkultur, taugt Cannabiskonsum heute scheinbar kaum noch für die große Kontroverse. Stattdessen gehört es, wie der Konsum von Tabak oder Alkohol, inzwischen zum Mainstream der popkulturellen Lebenswelt. Aktuell geben 70-80 Prozent der Jugendlichen an, schon einmal Hanf-Produkte konsumiert zu haben. Das Unrechtsbewusstsein, bei Konzerten, in Parks oder vor dem Kinobesuch in Gesellschaft den einen oder anderen Joint zu rauchen, schwindet.
Sex unter Drogeneinfluss – sogenannter Chemsex – wird immer beliebter. Um die Lust zu steigern und länger durchzuhalten werden auf Parties psychoaktive Drogen konsumiert – nicht nur von Männern.
Keine andere illegale Droge polarisiert aktuell so sehr wie G. Richtig dosiert enthemmt sie und hebt die Stimmung, ein Tropfen zu viel katapultiert dich ins Koma. Mischkonsum mit Alkohol kann tödlich enden und als KO-Tropfen eingesetzt wird G auch als sogenannte Vergewaltigungsdroge missbraucht. Warum ist die Substanz trotz der gefährlichen Nebenwirkungen als Partydroge so beliebt? Wie fühlt sich ein G-Trip an? Und was ist der Unterschied zwischen GHB und GBL?
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