Nachttanz mit Kory: Gespräche zwischen Seele, Schatten und Menschsein

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Nachttanz mit Kory: Gespräche zwischen Seele, Schatten und Menschsein episodes

  • (S1 E13) Zwischen Widerstand und Wahrheit – über Schmerz, Schatten und Selbstverantwortung | Mit Astrid Jücker
    In „Gespräche mit Astrid – Teil 2“ wird es persönlich, tief und stellenweise sehr existenziell. Kory und Astrid sprechen über die feinen Unterschiede zwischen innerem Wandel und Selbsttäuschung: Wann shiften wir wirklich etwas in uns — und wann erzählen wir uns eine Situation nur schöner, um sie besser auszuhalten?

    Ausgehend von Alltagssituationen, Körperthemen und inneren Spannungen entfaltet sich ein vielschichtiges Gespräch über Widerstand, Bewertung und Selbstverantwortung. Astrid beschreibt, wie sehr unser Erleben davon geprägt wird, welche Bedeutung wir den Dingen geben — und wie heilsam es sein kann, zu erkennen: Nicht immer „die anderen“ sind das Problem, sondern oft unsere eigenen Ansprüche, inneren Muster und Reaktionen.

    Ein zentrales Thema dieser Folge ist der Körper als Wegweiser. Was passiert, wenn der Körper nicht „mitspielt“, wenn Schmerzen da sind oder Grenzen spürbar werden? Wie können wir lernen, ihn nicht nur als Störfaktor zu erleben, sondern als Lehrer? Kory bringt dazu eigene Erfahrungen ein, unter anderem mit Körperarbeit, Hypnose und Atemübungen, und fragt nach der oft schwierigen „Übersetzung“ körperlicher Signale.

    Darüber hinaus sprechen Kory und Astrid über die Dynamik von Opferrolle, Retterrolle und Täteranteilen. Sie nähern sich der unbequemen, aber wichtigen Frage, warum es vielen Menschen so schwerfällt, die eigenen Schattenanteile anzusehen — und wie viel Frieden möglich wird, wenn genau das gelingt. Statt moralischer Schnellurteile geht es um Ehrlichkeit, Verantwortung und die Bereitschaft, auch die dunkleren Seiten des Menschseins nicht abzuspalten.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl. Wie können wir empathisch bleiben, ohne uns im Leid anderer zu verlieren? Wie begleiten wir Menschen oder weltpolitische Ereignisse, ohne das Drama ständig innerlich mitzunähren? Dabei geht es auch um Fürbitte, Energiearbeit, bewusste Präsenz und die Frage, wann Unterstützung wirklich hilfreich ist — und wann sie vielleicht eher aus dem eigenen Bedürfnis heraus geschieht.

    Zum Ende hin wird das Gespräch noch weiter: Es berührt Themen wie Lebensplan, Reinkarnation, frühere Leben, radikale Akzeptanz, Täter-Opfer-Erfahrungen über verschiedene Inkarnationen hinweg und die Möglichkeit, dass Heilung manchmal aus einer viel größeren Perspektive betrachtet werden muss, als unser Alltagsbewusstsein es zulässt. Kory teilt dabei auch sehr persönliche Erfahrungen mit Tod, Rückführungen und tief sitzenden Erinnerungs- und Körperreaktionen.

    Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf die innere Stimme, auf den Körper, auf alte Schutzmechanismen, auf Schmerz, auf Projektionen — und auf die Möglichkeit, mitten darin weicher, wacher und wahrhaftiger zu werden.


    Themen dieser Folge unter anderem:
    •  innerer Widerstand und die Macht der Bewertung 
    •  Körperweisheit, Schmerz und Selbstwahrnehmung 
    •  Ordnung, Anspruch und Selbstverantwortung im Alltag 
    •  Opferrolle, Retterrolle und Täteranteile 
    •  Mitgefühl versus Mitleid 
    •  Schattenarbeit und innere Ehrlichkeit 
    •  Manifestieren, Akzeptanz und Lebensplan 
    •  Reinkarnation, Rückführungen und alte seelische Prägungen 
    •  Atemarbeit als Zugang zu inneren Prozessen 
    •  die Frage: Wer bin ich eigentlich jenseits meiner Rollen?

    Mehr über Nachttanz und zu Kory:
    www.nachttanz.net 

    Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)
    1 hr 48 min
  • (S1 E12) Bewusstsein ist fundamental? | Nachttanz Kapitel 6 im Spiegel von Max Planck

    Diese Episode ist ein Atemholen zwischen den Wellen. Kapitel 6 von "Nachttanz: Schattenwelten" wurde bereits in der vorherigen Folge gelesen. Jetzt geht es um die Resonanz danach. Um das, was unter der Oberfläche geschieht.

    Was zunächst wie ein ruhiges Kammerspiel am Strand von Brighton wirkt, zeigt sich in der Kommentierung als Verdichtung vieler Linien: Zaylas körperliche Erdung, die Begegnung mit Travis, die Frage nach Sichtbarkeit und Integrität, und das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Einordnung.Im Gespräch tauchen Themen auf, die leicht missverstanden werden könnten: Bewusstsein, Regression, spirituelle Wahrnehmung. Doch die Kommentierung macht klar: Nachttanz bietet kein Glaubenssystem und keine Antworten zum Mitnehmen. Es geht um Ambiguität, um Verantwortung, um Grenzen. Um die Unterscheidung zwischen Gewissheit und Wahrscheinlichkeit.

    Ein subtiler historischer Resonanzraum entsteht durch Max Planck. Seine von Zayla zitierten Worte über Bewusstsein werden als philosophischer Impuls verstanden – verbunden mit der tragischen Geschichte seines Sohnes und den Briefen, die Planck an Hitler schrieb, um Erwin Planck vor der Hinrichtung zu retten.  Die Episode bewegt sich zwischen persönlicher Reflexion und literarischer Analyse. Sie spricht über Vergebung ohne moralischen Druck, über Liebe als Erinnerungskraft und über die Frage, wie persönliche Biografien, historische Linien und spirituelle Resonanzen ineinander greifen.
    Eine Folge, die sich als Einladung zum Nachspüren und zum Offenbleiben versteht.


    Max Planck wird in einem Interview mit der britischen Zeitung The Observer von 1931  https://www.newspapers.com/article/the-observer-max-planck-observer-12531/25590070/?locale=en-US  mit folgenden Worten zitiert: "I regard consciousness as fundamental. I regard matter as derivative from consciousness. We cannot get behind consciousness. Everything that we talk about, everything that we regard as existing, postulates consciousness."  Zu Deutsch: „Ich betrachte Bewusstsein als fundamental. Ich betrachte Materie als davon abgeleitet.  Wir können über das Bewusstsein nicht hinausgelangen. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existierend ansehen, setzt Bewusstsein voraus.“


    Zu Max Plancks Briefen an Hitler, in denen er um Gnade für seinen Sohn Erwin Planck bat, siehe auch:
    Brandon R. Brown: Planck - Driven by Vision, Broken by War (Oxford University Press, 2015)



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     Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)

    48 min
  • (S1 E11) Brighton: Wenn Seelen sich erkennen | Reinkarnation & mediale Wahrnehmung (Kapitel 6)
    Kapitel 6 – Teil 1: Brighton | Intro & Lesung
    Wir begleiten das britische Medium Zayla an einen Kiesstrand im englischen Seebad Brighton: an einen Ort der Stille, des Ausatmens und der inneren Schwelle. Nach einem intensiven Seminarwochenende mit ihrem Vater, dem Hypnose- und Regressionsforscher Matthew Kirkpatrick, kommt es zu einer Begegnung, die tief wirkt: Zayla trifft Travis, einen jungen Australier, der, wie sie, mit medialen Wahrnehmungen lebt.Dieses Kapitel erzählt von Außenseitertum, von Begabung und Einsamkeit, von der Sehnsucht nach verstanden werden, und von der seltenen Erfahrung, einem Menschen zu begegnen, der nicht erschrickt, sondern erkennt.

    Du hörst in dieser Folge:
    • das Intro zu Kapitel 6
    • die vollständige Lesung von Kapitel 6 aus Nachttanz: Schattenwelten

    Da das Kapitel sehr umfangreich ist, folgt die ausführliche Kommentierung in der nächsten Podcast-Episode.

    In der kommenden Kommentierung geht es unter anderem um:
    • Bewusstsein als grundlegende Wirklichkeit (u.a. im Licht von Max Planck)
    • Reinkarnation jenseits von Glaubenssystemen
    • mediale Fähigkeiten als menschliche Varianz
    • gesellschaftliche Tabus rund um außergewöhnliche Wahrnehmung
    • sowie erste Hinweise auf verborgene Dynamiken, die sich in Kapitel 6 ankündigen

    Diese Folge ist eine Einladung, langsam in diesen Raum einzutreten; ohne Eile, ohne Antworten erzwingen zu wollen.



    Link zum angesprochenen YouTube-Video "What comes after tragedy? - Forgiveness!"
    https://youtu.be/85hbMtegrLc?si=BLkbQ0o184sY5MLH

    Link zu meinem Blogartikel, warum Nachttanz polarisiert:
    https://www.nachttanz.net/2026/01/23/nachttanz-schattenwelten-warum-das-buch-polarisiert/




    Alle gesprochenen Inhalte dieser Episode, insbesondere die Texte aus dem Roman "Nachttanz: Schattenwelten" sind urheberrechtlich geschützt. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Weitergabe ohne vorherige schriftliche Genehmigung. Mehr Informationen auf: www.nachttanz.net © 2025 Kory Wynykom. All rights reserved.



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     Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)
    1 hr 1 min
  • (S1 E10) Der Preis der Sichtbarkeit (Kapitel 5)
    In dieser Folge von Nachttanz mit Kory hörst du Kapitel 5 aus Nachttanz: Schattenwelten.Die Geschichte führt nach Narrabeen, nördlich von Sydney. Ein Video, in dem Zayla und ihr Vater öffentlich über einen paranormale Ermittlungsfall sprechen, sorgt für massive Reaktionen im Netz. Während draußen Shitstorms, Häme und Wissenschaftsdebatten toben, geraten innerhalb der Familie Fragen ins Wanken, die viel tiefer reichen als die Frage, ob paranormale Wahrnehmung „real“ ist.
    Im Mittelpunkt stehen:
    • die Geschwister Tahnee und Carl Freeman
    • ihr Vater Yarran Freeman, ein Wiradjuri-Journalist und öffentliche Stimme indigener Perspektiven in Australien
    • der Konflikt zwischen öffentlicher Haltung, familiärer Loyalität und persönlicher Angst vor Sichtbarkeit

    In der Kommentierung spreche ich unter anderem über:
    • warum Australien im Fernsehen vor der Nennung verstorbener First Nation People warnt
    • den Preis öffentlicher Sichtbarkeit
    • Homosexualität im Spannungsfeld verschiedener First-Nations-Kulturen
    • wissenschaftliche Skepsis gegenüber sogenannten Psychic Detectives
    • warum Zweifel kein Verrat ist, sondern oft ein Schutzmechanismus
    • und weshalb Nachttanz bewusst keine „normalen“ Figuren erzählt
    Kapitel 5 ist ein leises, aber zentrales Kapitel. Es zeigt, dass nicht das Paranormale spaltet, sondern der Umgang damit. Und dass Glauben, Nicht-Glauben und Verantwortung keine Gegensätze sind.


    Link zu dem im Podcast erwähnten Blogartikel:
    https://www.nachttanz.net/2026/01/23/nachttanz-schattenwelten-warum-das-buch-polarisiert/



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    Auch wenn Social Media wahrlich NICHT mein Zuhause ist, findest du auch hier ein paar Spuren meiner Arbeit: 
    • https://www.instagram.com/kory.wynykom.autorin/
    • https://www.goodreads.com/author/show/22373808.Kory_Wynykom
     
    Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)
    47 min
  • (S1 E9) Psychic Detectives | Zwischen Wahrnehmung, Wahrheit und Beweis
    In dieser Folge setze ich mich mit dem Phänomen sogenannter Psychic Detectives auseinander – Menschen, die behaupten, über intuitive oder mediale Wahrnehmung Hinweise zu Kriminalfällen zu erhalten. Ausgangspunkt ist die Frage, warum dieses Thema so stark polarisiert und weshalb es sich so hartnäckig im kulturellen Raum hält, obwohl es wissenschaftlich hoch umstritten ist.
    Ich spreche über die Grenzen empirischer Beweisbarkeit, über wissenschaftliches Gatekeeping und darüber, warum manche Phänomene weniger wegen ihrer Inhalte abgelehnt werden als wegen der Fragen, die sie aufwerfen. Anhand der australischen Psychic Detective Debbie Malone betrachte ich exemplarisch, wie Selbstbeschreibung, öffentliche Wahrnehmung und belegbare Wirksamkeit auseinanderfallen können.
    Diese Folge ist keine Einladung zu glauben – sondern eine Einladung, differenziert hinzuschauen und Fragen auszuhalten, wo es keine einfachen Antworten gibt.


    Themen der Folge
    • Psychic Detectives: Begriffsklärung und Einordnung
    • Wissenschaftliche Skepsis vs. epistemische Grenzen (epistemisch bedeutet: auf das Wissen bezogen, d.h. wie Wissen entsteht, geprüft wird und was als Wissen gilt).
    • True-Crime-Formate mit paranormalem Ansatz
    • Debbie Malone als Fallstudie
    • Gibt es belegbare „Treffer“ – und warum sind sie so schwer sichtbar?


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    Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)

    Kurz im Podcast erwähnt: 
    • https://thetelepathytapes.com/
    The Telepathy Tapes ist ein dokumentarischer Podcast von Ky Dickens, der ungewöhnliche Formen von Bewusstsein, Kommunikation und angeblicher telepathischer Verbindung erkundet – in der ersten Staffel mit dem Fokus auf nicht sprechende Menschen mit Autismus, die telepathisch kommunizieren, und darüber hinaus auf weitere Phänomene jenseits sprachlicher Verständigung.



    Bücher von Debbie Malone
    • Never Alone : Autobiografische Darstellung ihres Weges vom Skeptizismus zur medien Arbeit.
    • Clues from Beyond: Beschreibung ihrer Arbeit als Psychic Detective und ausgewählter Fälle aus ihrer Perspektive.


    Podcast- & Audio-Interviews mit Debbie Malone

    (Auswahl, in denen sie selbst über ihre Arbeit spricht)

    • Spirit Sisters – The Podcast The Psychic Detective – Debbie Malone : Längeres Interview zu ihrem Lebensweg, ihrer Wahrnehmung und ihrer Arbeit.
    • No Filter Podcast : Gespräch über ihre Tätigkeit als „psychic investigator“ und öffentliche Reaktionen darauf. 
    • Psychic Detective: Sensing Murder with Debbie Malone 
    • Awakening to More : Gespräch über mediale Wahrnehmung und ihre Rolle in Cold Cases.
    (Hinweis: O-Töne aus diesen Podcasts sind urheberrechtlich geschützt; in dieser Folge werden Inhalte paraphrasiert und eingeordnet.)


    TV-Formate & kultureller Kontext
    • Sensing Murder (Australien / Neuseeland) Reality-TV-Reihe, in der psychische Medien zu ungelösten Kriminalfällen befragt werden.
    • Psychic Detectives / Psychic Investigators (USA) Dokumentarisch angelegte Serie über angebliche psychische Hinweise in Ermittlungen.

    Diese Formate bewegen sich zwischen True Crime, Reality-TV und Paranormal-Unterhaltung und prägen maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung des Themas.
    1 hr 21 min
  • (S1 E8) Life Between Lives: Seelenreisen, Heilung und Lebensaufgabe | Interview mit Dr. med. Dorothea Fuckert
    In dieser Folge spricht Kory mit Dr. med. Dorothea Fuckert (Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin und spirituelle Prozessbegleiterin) über ihre Arbeit mit Seelenreisen in das Leben zwischen den Leben (Life Between Lives, nach Dr. Michael Newton, amerikanischer Psychologe und Hypnosetherapeut).

    Dorothea erzählt, wie sie um die Jahrtausendwende – nach vielen Jahren psychotherapeutischer Arbeit – plötzlich mit einem Phänomen konfrontiert wurde, das sie zunächst nicht glauben konnte: Menschen rutschten in (hypnotherapeutischen) Sitzungen spontan in Erinnerungen an andere Leben. Was zuerst wie „Humbug“ wirkte, wurde durch die Intensität, die innere Logik und die Körper- und Gefühlswahrnehmung so überzeugend, dass Dorothea begann, selbst zu forschen, zu lernen und sich weiterzubilden.

    2007 nahm sie in Chicago an einem der letzten Ausbildungskurse bei Dr. Michael Newton teil – und beschreibt, warum sie seine Methode besonders ansprach: die sorgfältige Anleitung, Dokumentation und Auswertung tausender Sitzungen und der respektvolle, unaufgeregte Ton, mit dem Newton über diese Erfahrungen sprach.
    Im Gespräch erklärt Dorothea den Unterschied zwischen einer klassischen Rückführung in ein Vorleben und einer Life-Between-Lives-Reise, die mehrere Stunden dauert und in tiefer Entspannung bzw. mitteltiefer Trance erfolgt. Sie beschreibt zentrale Stationen dieser Reise – von Kindheitserinnerungen über den Mutterleib, den Inkarnationsmoment bis hin zum „Rückwärtsgehen“ in den freien Seelenzustand, dem bedeutsamen Vorleben und dem Übergang durch den Tod in eine lichtvolle, friedliche Ebene.

    Kory und Dorothea sprechen außerdem über wiederkehrende Muster aus über 2000 Sitzungen (u. a. Leichtigkeit, Ausdehnung, Schutzmechanismen beim Sterben), über Seelenführung/Geistführung und Seelenfamilien – und über die häufigste Frage, mit der Menschen zu Dorothea kommen: „Wozu bin ich hier? Was ist meine Lebensaufgabe?“ Dorothea erklärt, warum die Antworten selten „beruflich“ gemeint sind, sondern meist Entwicklungsaufgaben beschreiben.

    Ein wichtiger Teil des Interviews widmet sich dem Thema Trauma: Wie verhindert man Retraumatisierung, wenn in einem Vorleben Gewalt, Missbrauch oder Krieg auftauchen? Dorothea beschreibt traumatherapeutische Werkzeuge (Distanzierung, Kino-Perspektive, klare Verortung in der Vergangenheit) und warum diese Arbeit – richtig geführt – nicht überwältigen muss.

    Zum Ende hin spricht Dorothea über ihr Buch „Seelenreise ins Licht“ als Herzens- und Lebenswerk, über ihre Kernbotschaften (Unsterblichkeit der Seele, liebevolle geistige Begleitung, Lebensaufgabe) und über Wege, wie Menschen auch ohne Seelenreise in Kontakt mit geistigen Helfern kommen können – z. B. über Meditation, Träume, bestimmte Methoden oder religiöse Wege (mit dem Hinweis: Qualität und Unterscheidungsvermögen sind entscheidend).

    Der vielleicht leiseste und zugleich klarste Schlusspunkt: Die Seele fühlen wir im Herzen – und die Einladung, sich immer wieder dort zu zentrieren, um Wahrheit und Resonanz wahrzunehmen.


    Hinweis:
    Dorothea erklärte im Nachgespräch, dass der Begriff „manisch-depressiv“ heute als veraltet gilt. In der aktuellen medizinischen und psychologischen Fachsprache wird stattdessen von einer bipolaren Störung gesprochen, da dieser Begriff die unterschiedlichen Phasen der Erkrankung präziser und weniger stigmatisierend beschreibt.



    Themen dieser Folge:

    • Dorotheas Weg: von Skepsis zu spiritueller Rückführung
    • Dr. Michael Newton: Ausbildung, Methode, „wissenschaftliche“ Gründlichkeit
    • Life Between Lives: Ablauf, Trance, Stationen der Seelenreise
    • Bedeutsames Vorleben als Teilstation der LBL-Reise
    • Muster aus über 2000 Sitzungen: Leichtigkeit, Ausdehnung, Übergang durch den Tod
    • Seelenführung / Geistführung, Seelenfamilien, innere Begleitung
    • Lebensaufgabe als Entwicklungsaufgabe (nicht als Berufslabel)
    • Trauma & Schutz: warum es keine Retraumatisierung sein muss
    • Fantasie vs. echte Erfahrung: Gefühl, Berührtheit, Körperbeteiligung
    • Kontraindikationen / Sicherheit (Depression, Psychosen, bestimmte Medikation etc.)
    • „Die Seele im Herzen“ – Dorotheas Kernbotschaft


    Links & Kontakt:

    • Webseite Dorothea Fuckert: https://fuckert.de/dr-med-dorothea-fuckert
    • E-Mail-Adresse: [email protected]
    • Buch 1:  Seelenreise ins Licht (2025): https://amzn.eu/d/7LuRXRZ
    • Buch 2: Soul Light – Our Divine Purpose Revealed on 2000 Afterlife Journeys (2023): https://amzn.eu/d/3xjlFPk
    • Buch 3: Seelenreise in das Leben zwischen den Leben (Goldmann, 2013) - inzwischen vergriffen


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    Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)
    1 hr 2 min
  • (S1 E7) Die längste Nacht | Widerstand, Vertrauen und die Kunst des Loslassens | Mit Astrid Jücker
    In dieser besonderen Episode treffen wir uns zur längsten Nacht des Jahres – mit Kerzenlicht, Dunkelheit und dem Wissen: Ab morgen kehrt das Licht zurück.

    Was als verpasster Termin beginnt, entpuppt sich als perfekter Einstieg in ein Gespräch über Flow, Führung, innere Widerstände und das große Ich.

    Dies ist der Auftakt einer unregelmäßigen Reihe: "Gespräche mit Astrid".

    Astrid Jücker arbeitet als spiritueller Coach an der Schnittstelle von Bewusstsein, Systemen und altem Wissen.
    Als Grenzgängerin mit Zugang zur Anderswelt begleitet sie Menschen in tiefen Klärungs- & Entwicklungsprozessen.

    Bei Interesse an einer Zusammenarbeit schreib mir an [email protected]; ich leite dir ihren Kontakt weiter für ein unverbindliches Erstgespräch. 


    Themen dieser Episode:

    • Die längste Nacht des Jahres – warum Dunkelheit nicht das Gegenteil von Licht ist, sondern sein Ursprung
    • Unpünktlichkeit, Perfektionismus & alte Schattenthemen
    • Wie frühe Prägungen (Schule, Erwartungen, Schuld) bis heute wirken
    • Kleines Ich vs. großes Ich
    • Kontrolle, Widerstand und der Moment, in dem das Leben übernimmt
    • „Das Leben hat immer Recht“: Was dieser Satz wirklich bedeutet – jenseits von Spiritualitätsfloskeln
    • Widerstand & Depression als Lebensaufgabe
    • Wie sich innere Opposition im Körper zeigt – bis hin zu Schmerzen und Erschöpfung
    • Loslassen als Überlebenskunst
    • Vom Autounfall-Bild bis zur Notlandung im Leben
    • Warum Ziele allein nicht glücklich machen
    • Die Karotte vor der Nase, Burnout und das ewige „Wenn-dann“
    • Rückverbindung mit dem eigenen Rhythmus
    • Gegenwartsbewusstsein, Atmen, Ein- und Ausatmen
    • Hermetische Gesetze verständlich erklärt
    • Ursache & Wirkung, Rhythmus, Vergänglichkeit – und warum „auch das geht vorbei“
    • Warum nichts ewig sein darf
    • Ein tiefer Blick auf Wandel, Entwicklung und Reinkarnation
    • Sterben, Übergänge & geistige Begleitung
    • Warum manche Menschen nicht gehen können – und was ihnen hilft
    • Medialität, Schutzengel & energetische Unterscheidung
    • Woran man erkennt, ob eine Verbindung „klar“ ist
    • Astrids Arbeit mit Menschen
    • Systemisch, hermetisch, Hellinger-geprägt – jenseits von schnellen Lösungen
    • Vom Polizeidienst zur spirituellen Arbeit
    • Mobbing, Körperreaktionen und das Aussortieren durch das Leben
    • Kindliche Wahrnehmung & Naturwesen
    • Was verloren geht – und was wieder zurückkehren darf
    u.v.m.


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    1 hr 32 min
  • (S1 E6) Die Wunde im Stein: Was Mount Rushmore nicht erzählt (Kapitel 4)
    In dieser Episode blicken wir auf Kapitel 4 von Nachttanz: Schattenwelten. Mount Rushmore erscheint hier nicht als Monument, sondern als Ort gebrochener Verträge: Fort Laramie, die Enteignung der Black Hills und die bis heute geltende Haltung der Lakota bilden den realen Hintergrund der Traumsequenz.Auf den Präsidentenköpfen sitzen vier Frauen – nicht als Triumph, sondern als Zeugenschaft. Die blutende Phoebe steht für eine weibliche Ahnenlinie, die koloniale, indigene und nicht-menschliche Verwundung umfasst. Das Kapitel verschiebt Trauma vom Privaten ins Planetarische. Zaylas Überforderung ist dabei kein Scheitern, sondern der Satz, der sie trägt: „Du musst lernen, die Schmerzen der Welt zu halten.“ Nachttanz zeigt hier nicht Flucht vor Geschichte, sondern ihre Rückkehr ins Bewusstsein.

    Alle gesprochenen Inhalte dieser Episode, insbesondere die Texte aus dem Roman "Nachttanz: Schattenwelten" sind urheberrechtlich geschützt. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Weitergabe ohne vorherige schriftliche Genehmigung. Mehr Informationen auf: www.nachttanz.net © 2025 Kory Wynykom. All rights reserved.



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    52 min
  • (S1 E5) Ein Echo alter Bande – und ein Enkel am Wendepunkt (Kapitel 3)
    In Folge 5 von Nachttanz mit Kory hörst du das gesamte Kapitel 3 aus Nachttanz: Schattenwelten: eine Vision in einem Tipi auf den Great Plains und eine alte Dreiecksgeschichte um einen verwundeten Krieger, seinen Bruderfreund – und die junge Frau, die sie beide liebten. Anschließend erlebst du Logan in der Gegenwart, wo Uŋčí eine Ahnenlinie öffnet und ihn zurück in Herkunft, Verantwortung und Familie ruft. 

    In dieser Folge erfährst du:
    • wie Kapitel 3 mit einer Vision beginnt, die eigentlich ins spätere Prequel gehört
    • welche Motive und psychologischen Spannungen aus Liselotte Welskopf-Henrichs Romanen (Die Söhne der Großen Bärin) in die Figur des Schwarzwolfhäuptlings eingeflossen sind – und wo Nachttanz ganz eigene Wege geht
    • warum das spätere Prequel von Nachttanz aus der Perspektive einer Frau erzählt werden wird und nicht aus der Sicht von Logans Urahnen
    • welche Rolle Lakota-Begriffe in Nachttanz spielen, wie ich versucht habe, mit der Sprache respektvoll umzugehen – und warum das trotzdem ein wackliger, aber notwendiger Weg ist
    • was es heißt, familiäre und kollektive Traumata „in Liebe zu sich selbst zu halten“ – und warum dieser Gedanke in Kapitel 3 erstmals explizit ausgesprochen wird

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    Im diesem Podcast erwähnte Autorinnen:
    Mari Sandoz:
    Crazy Horse - The Strange Man of the Oglalas
    Liselotte Welskopf-Henrich: Die Söhne der Großen Bärin (Band 1 - 6)  

    Korrektur / Ergänzung zu meinen Äußerungen zu Mari Sandoz:
    Ich nannte Mari Sandoz eine „Zeitzeugin“ von Crazy Horse, doch das ist falsch. Crazy Horse wurde 1877 ermordet, Mari Sandoz erst 1896 geboren. Aber Mari Sandoz war eine Zeitzeugin der Zeitzeugen:
    • Sie sammelte mündliche Überlieferungen: von Lakota, Cheyenne und Oglala-Ältesten, von Armeeangehörigen, Siedlerfamilien, Scouts.
    • Sie war bekannt für: die strikte Weigerung zu romantisieren; ihren dokumentarischen Stil, ihr hohe Nähe zu Lakota-Informanten, ihren ethischen Anspruch, „die Wahrheit der mündlichen Überlieferer zu wahren“.
    • Sie schrieb gegen das damals dominante Western-Narrativ.
    • Sie dokumentierte Trauma, Landraub, Kulturzerstörung, Umsiedlungen.
    • Sie wurde von US-Behörden zeitweise überwacht/zensiert (McCarthy-Ära).
    Korrektur / Ergänzung zu den im Podcast erwähnten Deutschen im Dakota-Territorium:
    Im Dakota Territory siedelten ab den 1870er Jahren Einwanderer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum: klassische deutsche Herkunftsgruppen wie Preußen, Rheinländer, Württemberger und Pfälzer ebenso wie Deutschrussen, Schweizerdeutsche, Sudetendeutsche, Elsässer und Luxemburger. In den US-Volkszählungen wurden sie zusammenfassend als „German-speaking“ geführt. Zwischen 1870 und 1890 profitierten diese Gruppen von der Landvergabe nach der Verdrängungs- und Reservatpolitik der US-Regierung und wurden zu aktiven Nutznießern jener Gebiete, aus denen Lakota, Cheyenne und Arapaho zuvor entfernt worden waren. 


    1 hr 4 min
  • (S1 E4) Gaslight, Gier & die Geburt eines Gegenspielers (Kapitel 2)
    In dieser Folge lese ich dir Kapitel 2 aus Nachttanz: Schattenwelten vor – das Kapitel, in dem der Antagonist der Saga das Spielfeld betritt, ein Meister der Manipulation. Danach spreche ich über spirituellen Narzissmus, Machtmissbrauch in Heilungsräumen und darüber, warum gerade sensible Menschen anfällig für Projektion und charismatische Manipulatoren sind.Wir sprechen außerdem über Gaslighting, Bewusstsein und einen Gedanken von Max Planck, der später auch Denker wie Mark Gober beschäftigte: die Frage, ob Bewusstsein das eigentliche Fundament unserer Realität sein könnte.Zum Schluss bekommst du einen Ausblick auf Kapitel 3, das uns zurück auf die Great Plains führt – und zu einer Vision, die im Prequel der Nachttanz-Saga eine zentrale Rolle spielen wird.Eine Folge über Schatten, Sehnsucht und die Frage, wie Narzissmus aussieht, wenn er sich spirituell tarnt. Der Begriff Gaslighting geht übrigens auf die Filme Gaslight (1940/1944) zurück, in denen ein Mann seine Frau gezielt manipulierter Wahrnehmung aussetzt, indem er Dinge verändert - wie das Flackern der Gaslichter - und dann behauptet, nichts sei geschehen. Diese wiederholte Verleugnung ihrer Realität bringt sie dazu, an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln. Heute beschreibt Gaslighting jede Form bewusster psychologischer Manipulation, bei der jemand die Wahrnehmung eines anderen systematisch infrage stellt, um ihn zu verunsichern und zu kontrollieren.


    Alle gesprochenen Inhalte dieser Episode, insbesondere die Texte aus dem Roman "Nachttanz: Schattenwelten" sind urheberrechtlich geschützt. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Weitergabe ohne vorherige schriftliche Genehmigung. Mehr Informationen auf: www.nachttanz.net © 2025 Kory Wynykom. All rights reserved.


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    • https://www.nightdance.net

     Auch wenn Social Media wahrlich NICHT mein Zuhause ist, findest du auch hier ein paar Spuren meiner Arbeit: 
    • https://www.instagram.com/kory.wynykom.autorin/
    • https://www.goodreads.com/author/show/22373808.Kory_Wynykom
     Music: “Land of Wonders” by Turpak, licensed via Artlist (artlist.io)

    Im diesem Podcast erwähnte Personen: 

    • Mark Gober: https://www.markgober.com/ (Hier findest du auch den Link zu seinem absolut empfehlenswerten Podcast: "Where is my mind?")
    • Dean Radin: https://www.deanradin.com/
    • Rupert Shaldrake: https://www.sheldrake.org/
    • Max Planck wird in einem Interview mit der britischen Zeitung The Observer von 1931  https://www.newspapers.com/article/the-observer-max-planck-observer-12531/25590070/?locale=en-US  mit folgenden Worten zitiert: "I regard consciousness as fundamental. I regard matter as derivative from consciousness. We cannot get behind consciousness. Everything that we talk about, everything that we regard as existing, postulates consciousness."  Zu Deutsch: „Ich betrachte Bewusstsein als fundamental. Ich betrachte Materie als davon abgeleitet.  Wir können über das Bewusstsein nicht hinausgelangen. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existierend ansehen, setzt Bewusstsein voraus.“  
    Um einen ersten Überblick über die Kritik zu erhalten, die diese drei spirituellen Lehrer umgibt, genügt bereits ein Blick auf ihre Wikipedia-Einträge: 
    • Bikram Choudhury: https://de.wikipedia.org/wiki/Bikram_Choudhury
    • Osho: https://de.wikipedia.org/wiki/Osho
    • Sogyal Rinpoche: https://de.wikipedia.org/wiki/Sogyal_Lakar




    1 hr 4 min

About Nachttanz mit Kory: Gespräche zwischen Seele, Schatten und Menschsein

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Manche Geschichten beginnen dort, wo Erinnern und Vergessen ineinanderfließen.