Nennt mich Claudio!

Nennt mich Claudio!

By Rundfunk Berlin-BrandenburgMusicMusic Commentary
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Nennt mich Claudio! episodes

  • Nono non troppo. Abbados schwieriges Verhältnis zur Moderne
    Claudio Abbado schien sich für junges Repertoire stark zu machen, gründete „Wien Modern“, kehrte dann aber zur Tradition zurück. Er war ein Erneuerer, der Vorsicht bei der eigenen Revolution walten ließ. Nach Bartók, Nono und in Spurenelementen Wolfgang Rihm kam eigentlich nicht mehr so sehr viel. Nachlese einer Zukunft von gestern.
    1 hr 56 min
  • Wo ich stehe, ist links. Abbado, der erste politische Dirigent.
    Ohne je eine politische, geschweige denn linke Parole ausgegeben zu haben, war Claudio Abbado der erste Dirigenten-Superstar mit prononciert politischem Ansehen. Vielleicht wird gerade so Politik gemacht: Indem man nicht viel darüber redet. Beruht Abbados politischer Impetus auf Wahrheit? Oder doch auf Schein?
    1 hr 57 min
  • Opern-Goldgräberei. Abbado als Wiederentdecker
    In Wien sorgte die "Khovanschtschina" von Mussorgsky für eine Sensation, in Mailand Verdis "Simon Boccanegra". Fast unbekannte Stücke!! In Berlin war Abbado der Erste, der Mahler zur Chefsache erklärte. Was Claudio Abbado wiederentdeckt hat, gehört seither zum Mainstream. War es sein Genie? Oder sind die Stücke einfach so gut?
    1 hr 57 min
  • Abbado, der Schüchterne. Kann es introvertierte Dir
    Ein Dirigent hat immer das letzte Wort. Was aber, wenn er fast gar nichts sagt?! Claudio Abbado, der Wortkarge und In-sich-Zurückgezogene, war der vielleicht erste Dirigent überhaupt, der seine Schüchternheit ausstellte – und musikalischen Nutzen daraus zog. Das kann man durchaus als Mirakel ansehen. Denn wer wäre ihm darin gefolgt?!
    1 hr 56 min
  • "Keiner wusste, was er will!"
    Claudio Abbados "Straucheln" in Berlin hat mit der Tatsache zu tun, dass seine Proben erratisch verliefen. Er sagte kaum ein Wort. Nach nebulösen Probenprozessen folgten dann – zur Verwunderung sogar der Musiker – oft gloriose Aufführungen. Wie hat er das gemacht? Hier lüften wir das Arbeitsgeheimnis eines Vertrackten.
    1 hr 56 min
  • Verdi, vidi, vici! - Abbado als Musikdirektor der ...
    Eigentlich war er ein Opernmann – und hat als solcher ja auch in Berlin für Furore gesorgt. An der Mailänder Scala hatte er zuvor mehr Erfolg als selbst Riccardo Muti und an der Wiener Staatsoper mehr als Karajan. War er ein guter Sängerdirigent? Oder nur der erste, für den dies nicht mehr das Erfolgsgeheimnis war?
    1 hr 56 min
  • Wanderjahre eines Sesshaften – London, Chicago ...
    In großen Umlaufbahnen schien Claudio Abbado Orte wie Wien oder Berlin lange Jahre zu umkreisen, bevor er in ihnen sesshaft wurde. Merkwürdigerweise findet sich auf diesem Wege, z.B. beim London Symphony Orchestra, vieles vom Besten, was Abbado überhaupt gemacht hat. Musikalische Reiseberichte – vom Feinsten.
    1 hr 56 min

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Claudio Abbado war der erste Lässige in einer aufgesteiften Klassik-Welt und machte sie sinnlicher. Er stammte aus Mailand, kam über Wien und London nach Berlin. Hier begründete seine 12-jährige Ära…