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2,4 Milliarden Christen feiern Weihnachten, die Hälfte davon am 24. und 25. Dezember. Doch erst mit Industrialisierung und Wohlstand wurde das Fest zum Konsumterror, nicht zuletzt durch die Spielzeugindustrie. Inklusive Coca-Cola-Weihnachtsmann, der Penetranz von Spekulatius ab August und Mariah Carey, der popkulturellen Personifizierung des Weihnachtsfests (“All I Want For Christmas Is You”). Wie viel an Weihnachten ist noch Glaube und Tradition und wie viel daran ist Popkultur?
“Der erfolgreichste Unterhaltungskünstler aller Zeiten”. So steht es im Guinness-Buch der Rekorde. Liest man die Zahlen rund um den Erfolg von Michael Jackson, geht es nur noch um Milliarden und Millionen. Von einer halben Milliarde verkaufter Tonträger über die mit 40 Millionen Dollar teuerste Kampagne für einen Tonträger bis hin zu drei Milliarden Fernsehzuschauern bei seiner Beerdigung. Und auch nach seinem Tod verdient er mit 150 Millionen Dollar im Jahr mehr als jeder andere lebende Künstler. Wie konnte es dazu kommen und wie normal kann man dadurch noch sein?
Die 12 Inch Vinyl Maxi-Single. 1976 als Promotion-Tool mit Lang-Versionen der Singles für DJs produziert, wurde sie in den folgenden Jahren durch Remixe, Dub-Versionen, Instrumentals, und Covergestaltung zur Kunstform erhoben. Es war die Grundlage für die DJ-Mixtechnik, und die sehr langen Versionen erzählten Geschichten, die es auf der Single nicht gab. Der bessere Sound, Import-Maxis und die exotischeren Versionen führten zum Sammlerkult. Durch das heutige Hör- und Konsumverhalten sind die Langfassungen fast verschwunden und die Extended Version eines Clubtracks ist durchschnittlich 3:30 statt der 02:50 Singleversion.
Popkultur hat sich immer weiterentwickelt. Ohne Kreativität keine Subkultur, kein Mainstream, keine Popkultur. Heute droht sie sich mangels Subkultur im Kreis zu drehen. Kreativität und neue Denkansätze sind aber die Basis, um die Probleme der Zukunft zu lösen. Die Abhängigkeit von Algorithmen und künstlicher Intelligenz behindert den notwendigen kreativen Prozess. Ist Kreativität heute das Ergebnis von Vorhandenem? Fällt uns heute nichts mehr ein? Welche gegenkulturellen Bewegungen gibt es, oder sind Krisen der Katalysator?
Die bekannteste Marke der Welt: Coca-Cola. Von der Medizin 1884 zu heute 1,9 Milliarden Softdrinks täglich und dem größten Plastikmüllverursacher der Welt. Was macht diese Marke, abgesehen von der Brause selbst, zu einer Ikone der Popkultur? Die Flasche, das Logo, der Weihnachtsmann und die Tatsache, dass Coca-Cola viele der heute üblichen Marketingmechanismen erfunden hat, die Coca-Cola als Lifestyle-Getränk tief in die Kunst- und Kulturlandschaft integriert haben. "I'd like to buy the world a Coke”.
Inwieweit hat Popkultur nicht nur Einfluss auf gesellschaftliche Themen, sondern auch auf Wahlen, Politik und ihre Protagonisten? Welche Politiker waren und sind glaubwürdige Ikonen und welche haben eher den Charakter von Entertainern, bei denen Inhalte in den Hintergrund treten? Wie hat sich die Art der Propaganda verändert und welche Auswirkungen hat das? Zwei Laien tauschen sich aus.
Wer hat’s erfunden? Detroit oder Frankfurt? TECHNO! Von der provokanten Musikrevolution zum Lebensgefühl einer ganzen Generation. Wo lagen die Ursprünge, wer waren die Protagonisten? Was ist Techno eigentlich und warum hält sich das Genre seit fast 40 Jahren? Techno-Club, Loveparade und 100 Revivals. Wir sprechen darüber, warum Berlin dem Vorreiter Frankfurt in den 90er Jahren den Rang abgelaufen hat und stellen die Frage, ob es überhaupt noch eine allgemeingültige Definition für diese Musikrichtung gibt.
In der neuen Neon Vibes Folge reden Raphael und Chris über die faszinierende Entwicklung von Medien und Tonträgern im Laufe der Jahre. Von der Ära der Schallplatten, über Kassetten und CDs, bis hin zu Streaming-Diensten und digitalen Downloads – die Art und Weise, wie wir Musik und Filme konsumieren, hat sich drastisch verändert. Die beiden Hosts blicken zurück auf ikonische Formate, besprechen deren Einfluss auf die Pop-Kultur und beleuchten die Technologien, die diese Veränderungen vorangetrieben haben. Außerdem diskutieren sie die Zukunft des Medienkonsums und welche Rolle physische Medien in einer zunehmend digitalen Welt noch spielen.
Apple! Die holprige Erfolgsgeschichte vom intuitivsten Personal Computer zur wertvollsten Marke der Welt und ihrem Paten Steve Jobs. Raphael & Chris gehören berufsbedingt seit Jahrzehnten zur Mac-Fraktion und analysieren die Gründe für die Beliebtheit der zum Statussymbol gewordenen i-Gadgets. Von der Demokratisierung des PC-Markts bis zum proprietären Knotenpunkt des digitalen Lebens. Emotional, modern, schön, teuer.
Es gibt auch heute noch Leute, die über den “neumodischen” Begriff Club lächeln, weil es eigentlich Discothek heißen müsste. Inzwischen ist das fast egal, denn es gibt immer weniger Clubs und Diskotheken. Ein Zweiteiler über die Entstehung der Clubkultur und auch ihren Niedergang in den letzten Jahren, bedingt durch gesellschaftliche Veränderungen auf allen Ebenen. Und was ist der Unterschied zwischen Club und Disco? (Teil 2)
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