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Eine Community of Practice für digitale Barrierefreiheitkann sinnvoll sein, um digitale Barrierefreiheit voranzutreiben. Was das ist und wie man vorgehen kann, erfahrt ihr in dieser Episode.
Transkript
Wer Fortschritt in der Barrierefreiheit messen möchte, kann einen strukturierten Ansatz wie das Maturity Model bzw. Reifegrad-Modell einsetzen. Hier gibt es einen knappen Überblick über das Konzept und dessen Nutzen.
Unterricht sollte möglichst inklusiv gestaltet werden und das auch im digitalen Raum. Wie das geht, verrät uns Dr. Lea Schulz.
Das Transkript zum Interview mit Lea Schulz zu digital-inklusivem Unterricht
Ich habe die Namen der Erfolgskriterien mit Google übersetzt, sie können von den offiziellen Übersetzungen, wenn es sie mal geben wird abweichen.
Das Erfolgskriterium 4.1.1 Parsing ist obsolet. Damit entfällt die Prüfung des HTML-Codes mit einem HTML-Validator.
• 2.4.11 Fokus nicht verdeckt (Minimum) (AA)
• 2.5.7 Drag and Drop (AA)
• 2.5.8 Zielgröße (Minimum) (AA)
UI-Elemente haben eine Größe von mindestens 24X24 Pixel. Sie sollen außerdem einen ausreichenden Abstand zu benachbarten UI-Elementen haben, damit nicht aus Versehen das falsche Element ausgelöst wird.
• 3.2.6 Konsistente Hilfe (A)
Wenn Hilfe wie ein Tutorial oder ein Chat angeboten werden, sollen sie jeweils an der gleichen Stelle auffindbar sein und überall dort, wo diese Hilfe benötigt werden könnte.
• 3.3.7 Redundanter Eintrag (A)
Die gleiche Information soll im gleichen Vorgang nicht zwei Mal eingegeben werden müssen. Ausnahme ist, wenn dies notwendig ist wie bei der Vergabe eines Passworts.
• 3.3.8 Barrierefreie Authentifizierung (Minimum) (AA)
Möchte sich eine Person authentifizieren, muss sie dafür keine komplexe Aufgabe lösen oder sich komplexe Dinge merken.
• 3.3.9 Barrierefreie Authentifizierung (erweitert) (AAA)
What's New in WCAG 2.2
Ein Avatar kann die Produktion von Inhalten in Gebärdensprache erleichtern. Darüber spreche ich mit dem Geschäftsführer der Firma Charamel, Alexander Stricker. Charamel hat ein langlaufendes Forschungsprojekt zu Avataren für Gebärdensprache.
Website von Charamel - dort findet ihr auch die erwähnten Social-Media-Kanäle
Transkript Ein Avatar für Gebärdensprache
Das am Anfang genannte Buch ist von Caroline Criado Perez und heißt auf Deutsch "Unsichtbare Frauen".
Die Zusammenfassung des Inhalts - heute gibt es leider kein Transkript:
Historisch gesehen wurden Sicherheitsmerkmale und ergonomische Aspekte in der Fahrzeuggestaltung oft unter Berücksichtigung von Durchschnittsmännern entwickelt, was zu Problemen führen kann. Frauen haben in der Regel unterschiedliche Körperproportionen und -stärken, was dazu führen kann, dass Sicherheitseinrichtungen wie Airbags und Sitze nicht optimal auf sie abgestimmt sind.
Bei Crashtests und Sicherheitsbewertungen werden häufig männliche Testdummies verwendet, was zu einem Mangel an Daten über die spezifischen Auswirkungen von Unfällen auf weibliche Insassen führt. Dies kann dazu beitragen, dass die Sicherheit von Frauen in Fahrzeugen vernachlässigt wird.
Der Mangel an weiblichen Designern in der Automobilindustrie kann dazu führen, dass bestimmte Designtrends und -entscheidungen nicht ausreichend in Frage gestellt werden.
Der Gesundheits-Beruf wird nach wie vor von Männern dominiert, in der wissenschaftlichen und unternehmerischen Forschung dominieren nach wie vor Männer, auch wenn es inzwischen mehr Studentinnen und Wissenschaftlerinnen gibt. Leitende Positionen werden nach wie vor von Männern dominiert, welche am Ende die Entscheidungen treffen.
Historisch gesehen wurden Frauen oft von klinischen Studien und medizinischer Forschung ausgeschlossen, was zu einer unzureichenden Datenbasis für die Behandlung von Frauen führt. Viele Medikamente und Therapien wurden vorwiegend an Männern getestet, was die Wirksamkeit und Sicherheit für Frauen in Frage stellen kann.
Frauen haben einzigartige gesundheitliche Bedürfnisse, darunter die Periode, reproduktive Gesundheit, Prävention von Brust- und Gebärmutterhalskrebs sowie Wechseljahre. Diese Bedürfnisse werden manchmal nicht angemessen berücksichtigt.
Frauen können höhere Gesundheitskosten haben, insbesondere aufgrund von Schwangerschaft und Geburt. Dies kann zu finanziellen Belastungen führen und den Zugang zu Gesundheitsdiensten einschränken.
Sicherheit: Die meisten öffentlichen Umgebungen sind nicht so gestaltet, dass Frauen vor sexueller Belästigung und Übergriffen geschützt sind.
Stalking und Nachstellungen betreffen überwiegend Frauen. Das Rechtssystem ist darauf nicht eingerichtet.
Diskriminierung im Web: Der meiste Haß, Stalking und weitere Nachstellungen finden im Web und Social Media gegen Frauen statt. Die Plattformen unterstützen dies, indem sie solche Botschaften höher gewichten oder nicht löschen. Auch die Unternehmen hinter diesen Plattformen werden von Männern dominiert, von denen vermutlich keiner Erfahrung mit diesen Dingen gemacht hat.
Um Diskriminierung durch Design zu minimieren, sind folgende Maßnahmen sinnvoll:
1.
Trigger-Warnung: Eine Folge, in der Domingos mal wieder schimpft. Empfindliche Gemüter sollten diese Folge nicht hören. Domingos ist halt ein alter Querolant, vor dem niemand sicher ist.
Transkript Warum die Barrierefreiheits-Bühne diverser werden muss
Bislang gehen wir nach meiner Erfahrung eher intuitiv an das Thema Barrierefreiheit. Probleme werden durch manuelle Prüfung oder zufällig gefunden. Damit sind wir die Ausnahme im digitalen Business. In dieser Episode geht es darum, warum und wie wir digitale Barrierefreiheit daten-basiert behandeln sollten.
Oft werden Probleme auf die Anbieterin einer Anwendung zurückgeführt. Dabei verlieren wir aus dem Blick, dass ein Problem auch von der Person ausgehen kann, die unsere Anwendung bedient. Warum diese Unterscheidung wichtig ist, darum geht es in dieser Episode.
Transkript Barrierefreiheit oder individuelles Problem
Wer sich mit dem Thema beschäftigt - oder über ein wenig Menschen-Verstand verfügt - kann sich denken, dass grafische Bild-Codes - CAPTCHAs - nicht barrierefrei sind. Da gesunder Menschenverstand gerade knapp ist, erfahrt ihr hier die Gründe.
Transkript Warum CAPTCHA's nicht barrierefrei sind
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