Netz-Barrierefrei - Digitale Barrierefreiheit verstehen

Netz-Barrierefrei - Digitale Barrierefreiheit verstehen

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Netz-Barrierefrei - Digitale Barrierefreiheit verstehen episodes

  • Datenschutz und Barrierefreiheit - ein unauflösbarer Konflikt?

    Zu oft stellt sich die Frage: Datenschutz oder Barrierefreiheit? Und zu oft lautet die Antwort Datenschutz. Darum soll es in dieser Episode gehen.Der Konflikt entsteht, weil - angeblich - datenschutzkonforme Lösungen oft nicht barrierefrei sind und umgekehrt. Beispiele dafür sind Zoom oder Teams. Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn viele der datenschutz-konformen Lösungen sind auch nicht bedienungsfreundlich. Im Endeffekt stimmen die Leute mit den Füßen bzw. Mausklicks ab.

    Text-Version Barrierefreiheit und Datenschutz

    20 min
  • Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung - ein seltsames Paar

    Semantische Inhalte, Bild-Beschreibungen, Untertitel, Vertrauenswürdigkeit - Suchmaschinenoptimierung hat viele Facetten, die wir auch in der Barrierefreiheit wiederfinden. In dieser Folge geht es um das Verhältnis von Barrierefreiheit und SEO und um die Frage, ob Barrierefreiheit ein SEO-Faktor ist oder werden könnte.

    Textversion des Beitrags SEO und Barrierefreiheit

    26 min
  • Barrierefreie eBooks

    In diesem Podcast geht es um barrierefreie eBooks im ePub-Format. Ich spreche über technische Gestaltung, Vorgehen oder Sicherung der Urheberrechte.

    Die Episode basiert auf dem Beitrag Anforderungen an barrierefreie eBooks
    Tipps zur grafischen Gestaltung von Print und Digital

    22 min
  • Sinn und Unsinn von Nutzer-Tests mit Behinderten

    Tests mit echten Nutzenden sind oft sinnvoll. Aber worauf sollte man achten, wenn man mit Nutzenden mit einer Behinderung prüfen möchte?

    Generell sind Tests mit Nutzenden mit einer Behinderung stets ein zweischneidiges Schwert. Behinderte Menschen sind nicht automatisch Expert:Innen für Barrierefreiheit und auch nicht unbedingt für ihre eigene Peer Group.
    Text-Version BARRIEREFREIHEIT: NUTZEN UND GEFAHREN VON NUTZER-TESTS

    14 min
  • Gesetze, Richtlinien, Verordnungen - den Barrierefreiheits-Dschungel verstehen

    BITV, WCAG, EN 301549 - in der Barrierefreiheit liebt man bekanntermaßen kryptische Zeichenketten und Verordnungen. In diesem Podcast möchte ich ein wenig Licht in die Frage bringen, wie die Zusammenhänge sind und was die Unterschiede zwischen den einzelnen Gesetzes-Akten und Richtlinien sind.

    Text-Beitrag Richtlinien, Regeln und Gesetze zur Barrierefreiheit

    13 min
  • Animationen und Bewegungen zugänglich gestalten

    Durchlaufende Bilder-Galerien, tanzende Bärchen und zuckende Werbung gehört zum Web dazu. Sie können aber auch zu Problemen in der Barrierefreiheit führen. Schauen wir uns an, wie man sie möglichst barrierefrei gestalten kann.

    Eine Textversion sowie die erwähnten Erfolgskritieren findet ihr im ANIMATIONEN UND BEWEGUNGEN BARRIEREFREI GESTALTEN.

    17 min
  • Farben und Kontraste in der Web-Barrierefreiheit

    Farben und Kontraste sind zwei entscheidende Elemente im Design von Inhalten und User Interfaces. Schauen wir uns einmal an, worauf man dabei in der Barrierefreiheit achten sollte.

    Farben und Kontraste sind besonders wichtig für zwei Gruppen:

    • Sehbehinderte können schlechte Kontraste nicht erkennen und haben Probleme mit der Unterscheidung von Farben.

    • Farbenblinde können Farben nicht unterscheiden. Häufig sind das rot und grün, selten gelb und blau, ganz selten gar keine Farben.

    • Die Mindest-Kontraste müssen erfüllt werden für alle Elemente außer:

    • Schmuck-Elemente, dazu zählen Logos und Banner

    • Inaktive Elemente einer Benutzer-Oberfläche

    • Für alle anderen Elemente, insbesondere Text, Bedien-Elemente, Infografiken und auch Platzhalter-text in Formularen oder Text, der mit Maus oder Tastatur fokussiert wird, gilt, dass die Mindest-Kontraste erfüllt sein müssen.
      Diese betragen nach der WCAG 2.1 AA 4,5:1 für normalen Text oder 3:1 für Bedien-Elemente und großen Text. Für die WCAG 2.1 AAA werden höhere Kontraste vorgeschrieben. Diese wird aber in der Regel nicht für einen gesamten Web-Auftritt angestrebt.
      Farben dürfen nicht als einziges Merkmal zur Kommunikation eingesetzt werden. Wird zum Beispiel ein aktives Element durch Farbe kenntlich gemacht, soll ein weiteres Element verwendet werden, das nicht Farbe bzw. ein Helligkeits-Unterschied ist. Prüfen Sie, ob etwas nur über Farbe oder Farbänderung kommuniziert wird. Prüfen Sie insbesondere Links, aktivierbare Elemente und Informationsgrafiken.
      Beim Kontrast gehen Sie ähnlich vor. Prüfen Sie zunächst, ob die Kontraste offensichtlich ausreichend sind. Sind Sie bei einem Bereich unsicher, verwenden Sie die unten genannten Prüftools. Vergessen Sie bitte nicht, auch Elemente mit Maus- oder Tastatur-Fokus zu prüfen. Auch der TastaturFokus selbst sollte ausreichend Kontrast bieten.
      Anforderungen

    • Success Criterion 1.4.1 Use of Color

    • Success Criterion 1.4.3 Contrast (Minimum

    • Success Criterion 1.4.11 Non-Text Contrast

    • Testen

      Für das Prüfen von Farben ist eine Kombination aus qualitativer Analyse und einem Tool sinnvoll, welche Inhalte in Graustufen darstellen kann.

      Für die Analyse von Kontrasten gibt es verschiedene Werkzeuge. Zum einen gibt es automatische Prüftools wie etwa WebAIM WAVE.
      Ein nützliches Werkzeug ist auch der Colour Contrast Checker. Das ist ein kostenloses Desktop-Programm für Mac und PC.
      Daneben gibt es viele Tools für den Browser, mit welchem Sie Farbwerte ermitteln können. Diese können Sie dann über einen Online-Kontrast-Rechner überprüfen.

      11 min
    • Sensory Characteristics - was steckt dahinter?

      Informationen zum Verständnis der Inhalte oder zum Bedienen etwa eines Formulars dürfen nicht ausschließlich über sensorische Merkmale vermittelt werden (Erfolgskriterium 1.3.3 Sensory Characteristics und 1.4.1 Use of Color). Sensorische Merkmale sind Eigenschaften, die ausschließlich über einen Sinn wahrgenommen werden können. Dazu gehören Farben, Formen oder die Position von Elementen. Das ist besonders wichtig bei Anleitungen oder Informationsgrafiken.

      Denken Sie zum Beispiel an ein Diagramm, in welchem Informationen ausschließlich über Farben kommuniziert werden. Oder an ein Formular, in welchem Pflichtfelder nur über ein Symbol angezeigt werden, welches Blinden eventuell nicht vorgelesen wird. Häufig sind auch Anleitungen, in denen Hinweise wie „Klicken Sie den grünen Button“ enthalten sind.
      Andere Bereiche sind etwa Links, die nur durch Farbe kenntlich sind oder Hervorhebungen durch Fettung, Kursiv-Stellung oder andere visuelle Formatierungen. Ist eine visuelle Hervorhebung zum Verständnis essentiell, muss sie auf einem anderen Kanal zusätzlich gekennzeichnet werden. Es könnte etwa das Wort „wichtig“ vorangestellt werden.
      Dieser Aspekt muss bereits bei der Konzeption des Dokuments bedacht werden. Das kann selten im Nachhinein korrigiert werden.
      Weitere Infos gibt es im Dokument Understanding 1.3.3 Sensory Characteristics

      8 min

    About Netz-Barrierefrei - Digitale Barrierefreiheit verstehen

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    Digitale Barrierefreiheit klingt kompliziert und die meisten Beiträge dazu sind es auch. In diesem Podcast möchten wir euch einen einfachen Einstieg in das Thema bieten.