In dieser Folge von Netzwerk Pflegefamilien – der Podcast spreche ich mit Steffi. Sie führt eine Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft und begleitet dort ein neunjähriges Mädchen mit FASD – einer Fetalen Alkoholspektrumstörung.
Steffi erzählt von ihrem gemeinsamen Alltag und davon, warum sie manchmal eine Art „Übersetzerin“ sein muss: Denn Verhalten, das für andere zunächst schwer nachzuvollziehen ist, kann einen ganz anderen Hintergrund haben, wenn man genauer hinschaut.
Wir sprechen darüber,
🔸 wie Steffi dazu kam, eine Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft zu führen,
🔸 wie sich ihr Verständnis von FASD über die Jahre verändert hat,
🔸 wie sie versucht, Verhalten zu verstehen und für andere zu übersetzen,
🔸 welche Entwicklungsschritte sie erlebt,
🔸 wie wichtig passende Rahmenbedingungen in Schule und Freizeit sind
🔸 und wie sie mit dem Kind über seine Biografie und seine Eltern spricht.
Außerdem geht es um ein Kunstwerk, das Steffi für unsere Ausstellung „FASD hat viele Farben – bunt statt unsichtbar“ erstellt hat. Ausgangspunkt dafür war eine konkrete Alltagssituation, die zeigt, wie unterschiedlich ein Verhalten von außen wahrgenommen und vom Kind selbst erlebt werden kann.
Die Ausstellung findet vom 20. September bis zum 3. Oktober in unseren Räumen vom Netzwerk Pflegefamilien in Münster statt. Begleitend gibt es verschiedene Veranstaltungen und Angebote rund um das Thema FASD.
🎨 Alle Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm findet ihr auf unserer Homepage:
netzwerk-pflegefamilien.de