Neue Stimmen Austria by neues-stiften

Neue Stimmen Austria by neues-stiften

By Jörg Schumacher & Andreas SchiemenzSociety & CultureEducationHow To
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Neue Stimmen Austria by neues-stiften episodes

  • Rosa Bergmann: Fundraising für Bildungschancen mit der Hobby Lobby
    Wie kostenlose Freizeitangebote finanziert werden – mit vielfältigen Förderquellen, messbarer Wirkung und lokalen Partnerschaften.
    Kostenlose Freizeitangebote können Kindern und Jugendlichen Zugänge eröffnen, die ihren Familien sonst finanziell verwehrt bleiben. Rosa Bergmann, Gründerin und Geschäftsführerin der Hobby Lobby, erklärt, wie ihre Organisation diese Angebote finanziert und über ein Social-Franchise-Modell ausweitet. Im Gespräch beim österreichischen Fundraising Kongress in Wien geht es um Wirkungsmessung, nachhaltige Partnerschaften, ehrenamtliche Kursleitungen und die Frage, welche Rolle der Staat bei der Verankerung sozialer Innovationen spielen sollte.
    32 min
  • Nina Schnider über Meinungsvielfalt als Retter der Demokratie

    Nina Schnider kämpft für eine Demokratie, die sich nicht von selbst versteht. In der neuen Folge „Neue Stimmen aus Österreich" spricht sie darüber, warum Zivilgesellschaft heute mehr sein muss als guter Wille – und warum Kommunikation darüber entscheidet, wer die Debatte gestaltet.

    Die gebürtige Schweizerin lebt und arbeitet in Wien, wo sie als Geschäftsführerin von Faktor D Menschen zusammenbringt, die Strategien für eine starke Demokratie entwickeln. Mitgegründet hat sie außerdem Demokratie21 sowie relevant.news, Österreichs erste Plattform für lösungsorientierten Journalismus – zwei Projekte, die zeigen, wie ernst es ihr mit der Sache ist.

    „Wir müssen wieder lernen, unterschiedliche Meinungen zuzulassen!“

    Ihr Antrieb ist eine einfache Beobachtung: Demokratie entscheidet sich nicht nur an Wahlabenden, sondern im Alltag – dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und unterschiedliche Perspektiven aushalten. Genau deshalb setzt sie auf strategische Allianzen statt auf Einzelkämpfertum. Wer Politik, Journalismus und Zivilgesellschaft miteinander verbindet, schafft nach ihrer Überzeugung mehr Wirkung als jede isolierte Initiative.

    Am Ende warnt sie vor einer Falle, in die viele tappen: Wer nur noch reagiert, statt selbst zu gestalten, hat die Auseinandersetzung schon halb verloren. Für Nina Schnider ist das kein Nebenschauplatz, sondern der Kern ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Demokratie und Journalismus.

    „Die große Gefahr ist, auf die Angriffe einfach nur zu reagieren!“

    27 min
  • Walter Emberger über Philanthropie und eine unverhoffte Präsidentschaft
    Erst Gründer von Teach for Austria, jetzt Präsident des Fundraising Verband Austria

    Walter Emberger hat Bildungspolitik in Österreich verändert – und übernimmt jetzt die nächste Rolle im gemeinnützigen Sektor. In dieser Folge von „Neue Stimmen aus Österreich" spricht er über den Wechsel an die Spitze des österreichischen Fundraising-Dachverbands.

    Emberger gründete 2011 Teach For Austria und baute die Bildungsinitiative zur größten privaten Einrichtung im österreichischen Bildungswesen auf. Seit Kurzem ist er Präsident des Fundraising Verband Austria – Österreichs größtem Dachverband gemeinnütziger Organisationen, der seit 1996 die Spendenakquise im Land professionalisiert.

    „Die Kultur des Gebens ist in Österreich nicht so vorhanden!“

    Für Emberger ist die neue Rolle kein Ehrenamt zum Vorzeigen, sondern Arbeit am System. Er kennt die Leerstellen im österreichischen Spendenwesen aus eigener Erfahrung – als Gründer, der über Jahre private Förderer und Stiftungen für ein Bildungsprojekt gewinnen musste. Diese Perspektive bringt er nun in den Verband ein, der die Interessen von Rotem Kreuz bis WWF Österreich bündelt.

    Was ihn antreibt, ist dabei erfrischend unprätentiös. Auf die große Vision angesprochen, bleibt er nah am Team: Es geht ihm zunächst darum, die bestehende Arbeit des Verbands gut zu unterstützen – erst darauf will er aufbauen.

    „Ich will ein guter Präsident sein und das Team unterstützen!“

    24 min
  • Katrin Riedls Sprung vom Museum in die Agentur
    Wie eine Fundraiserin in Wien die Seiten wechselt.

    Vom Kulturhistorischen Museum Wien in die strategische Philanthropieberatung – dieser Weg klingt nach einem Sprung. Ist er auch einer. Katrin Riedl, Senior Consultant bei direct mind philanthropy, hat ihn gewagt und mitgenommen, was in keinem Beratungs-Handbuch steht: ein Gespür für Institutionen, für Menschen hinter Förderentscheidungen – und für das, was Geben wirklich bedeutet.

    Katrin Riedl kennt beide Welten. Als Teil des Teams am Kulturhistorischen Museum Wien hat sie gelernt, wie Kulturinstitutionen kommunizieren – und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Heute berät sie Stiftungen und Fördernde, hilft dabei, Partnerschaften aufzubauen, die über eine Überweisung hinausgehen. Ihr Fokus: Major Donor Fundraising und die Professionalisierung philanthropischer Strukturen in der DACH-Region.

    „Vom Museum in die Agentur – das ist schon ein Sprung!“

    Der Wechsel ins Beratungsfeld brachte neue Fragen mit sich. Wer sind die Förderinnen und Förderer wirklich? Was bewegt sie? Warum geben Menschen – und warum hören sie auf zu geben? Katrin Riedl hat diese Fragen nicht nur theoretisch beantwortet. Sie ist ihnen in der täglichen Arbeit mit Stiftungen nachgegangen – und hat dabei gelernt, dass Philanthropie weniger mit Kapital zu tun hat als mit Vertrauen. Fundiertes Verständnis für Motivationen und Erwartungen ist das, was sie in ihre Beratung einbringt.

    Österreich steckt mitten in einem Wandel. Die Philanthropie wächst – langsam, aber mit zunehmender Professionalität. Katrin Riedl sieht darin eine echte Chance: Fördernde und Stiftungen enger zu vernetzen, neue Wege für Zusammenarbeit zu öffnen, das Potenzial zu erkennen, das noch nicht gehoben ist. Was das für die Praxis bedeutet, erzählt sie im Podcast – direkt, konkret, aus erster Hand.

    „Wir wollen das philanthropische Kapital in Österreich heben!“

    26 min
  • Ruth Gabler-Schachermayr: Hochschulen brauchen Mut und engagierte Menschen
    Was, wenn Absolventinnen und Absolventen mehr sein könnten als Alumni? Was, wenn sie zu echten Partnerinnen und Partnern einer Institution werden – mit ihrem Know-How, ihrer Zeit und irgendwann auch mit ihrem Geld?
    Ruth Gabler-Schachermayr, Head of Alumni Relations an der Universität Wien, stellt genau diese Frage. Und sie hat Antworten.
    Mit einem Fulbright-Stipendium und beruflichen Stationen in den USA bringt Ruth Gabler-Schachermayr einen internationalen Background mit, der im deutschsprachigen Hochschul-Fundraising noch selten ist. Ihre Expertise in Kommunikation und Alumni-Arbeit übersetzt sie in frische Perspektiven für einen Sektor, der – wie sie offen sagt – noch viel Potenzial hat. Die Universität Wien ist dabei ein Beispiel dafür, wie Alumni-Kontakte mit Herzblut und strategischem Fokus weiterentwickelt werden können.
    „Wie können AbsolventInnen ihr Know-How, ihre Zeit und irgendwann auch ihr Geld weitergeben?“
    Alumni langfristig binden – das ist leichter gesagt als getan. Ruth Gabler-Schachermayr erzählt, wie es gelingt, aus dem Moment des Abschlusses eine dauerhafte Beziehung zu machen. Nicht durch Verpflichtung, sondern durch echte Einbindung: als Mentorinnen und Mentoren, als Netzwerkpartner, als Botschafterinnen und Botschafter.
    Die Kunst liegt darin, den richtigen Moment zu finden – und den richtigen Ton.
    Wo liegen die noch ungenutzten Potenziale? Ruth Gabler-Schachermayr gibt konkrete Einblicke, wie Hochschulen die Beziehung zu ihren Absolventinnen und Absolventen neu denken können. Ihre Botschaft ist klar: Alumni-Arbeit ist keine Dankesveranstaltung. Sie ist der Beginn einer Partnerschaft, die – richtig gestaltet – für beide Seiten langfristig trägt. Ein Gespräch voller Impulse für alle, die an der Schnittstelle von Bildung, Engagement und Philanthropie arbeiten.
    „Hochschulen stehen vor lösbaren Herausforderungen. Dafür braucht es Mut und engagierte Menschen."
    27 min
  • Günther Lutschinger über die Wiederbelebung der Philanthropie
    Philanthropie hat eine vergessene Tradtion in der Alpenrepublik.

    Heute begrüßen wir Günther Lutschinger in unserem Podcast, den Geschäftsführer des Bundesverbands österreichischer Stiftungen. Er bringt jahrelange Erfahrung aus der Stiftungs- und Fundraisingwelt mit, unter anderem war er bis 2024 Geschäftsführer des Fundraisingverbands Austria (FVA). In unserem Gespräch spricht er offen über die Entwicklung der Philanthropie in Österreich und welche Herausforderungen und Chancen die Branche derzeit sieht.

    „Die Philanthropie in Österreich war lange verkümmert!“

    Diese klare Diagnose macht den Auftakt für ein spannendes Gespräch: Wie gelingt es, eine lebendige Stiftungs- und Förderkultur in Österreich zu etablieren? Günther Lutschinger nimmt uns mit auf seine Sichtweise, wie sich die Philanthropie in den vergangenen Jahren verändert hat und welche Potenziale noch gehoben werden müssen.

    Gemeinsam mit den Gastgebern Andreas Schiemenz und Jörg Schumacher tauchen wir tief in die Entwicklungen ein und lernen, warum Vernetzung und professionelle Strukturen heute unabdingbar sind. Günther Lutschinger bringt einen zentralen Trend auf den Punkt: Immer mehr Stifter*innen und Fördernde wollen aktiv gestalten und mit ihrem Engagement eigene soziale Initiativen realisieren. Welche Konsequenzen das für Stiftungen und deren Zusammenarbeit mit Fördernden hat, erfahren Sie in dieser Episode.

    „Viele Vermögende sehen sich nicht nur als Spendende, sondern wollen selbst Projekte aufsetzen!“

    29 min
  • Ruth Williams und der Spendenmarkt in Österreich

    Bei den „NEUEN STIMMEN AUS ÖSTERREICH“ sprechen wir mit Ruth Williams, der Geschäftsführerin des Fundraising Verband Austria (FVA). Seit gut zwei Jahren leitet sie die Organisation, die den österreichischen Fundraising-Markt maßgeblich prägt und begleitet. Ihre Perspektive ist besonders wertvoll, denn sie kennt die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Branche genau – von der Spendengewinnung bis zur gesellschaftlichen Verantwortung der Stiftungen und Non-Profit-Organisationen.

    „80 Prozent des Aufkommens leisten Spendende mit mittelgroßen Beträgen.“

    Ein spannender Einblick aus erster Hand: Ruth Williams betont, wie wichtig die mittleren Spendenbeträge für die Finanzierung gemeinnütziger Organisationen sind. Nicht nur die ganz großen Spenden, sondern gerade das engagierte Mittelfeld trägt maßgeblich zum Gesamtaufkommen bei. Das hat Konsequenzen für die Fundraising-Strategien und zeigt, wo der Fokus hinkommen sollte, um nachhaltige Unterstützerbeziehungen aufzubauen.

    Im Podcast sprechen wir auch über aktuelle Trends, wie sich die Unterstützung angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen verändert und welche Weichen heute gestellt werden müssen. Ruth teilt ihre Erfahrungen, etwa wie die FVA mit Themen wie Transparenz, Digitalisierung und neuen Zielgruppen umgeht.

    Ebenso reflektiert sie die Entwicklungen rund um die Ukraine-Hilfen und wie sich das Spendenverhalten in Krisenzeiten wandelt. Ein Gespräch voller wichtiger Erkenntnisse für alle, die in der Schweiz, Österreich und Deutschland im Fundraising oder in Stiftungen tätig sind.

    „Die Unterstützung der Ukraine wird weniger…“

    Diese Episode von "NEUE STIMMEN AUS ÖSTERREICH" wird unterstützt durch die Fundraising-Agentur DIRECT MIND. Sie ist Marktführer in Österreich und unterstützt seit 1987 spendensammelnde Organisationen und Hilfswerke erfolgreich bei der Spendergewinnung und Spenderbindung. Als Fullservice-Agentur berät sie ihre Kunden von der Strategie über die operative Umsetzung bis zum Controlling in allen gewünschten Belangen, jetzt auch in Deutschland.

    Mehr erfahren Sie unter http://www.directmind.at

    Spendenmarkt 2025

    26 min

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Neues-Stiften in Österreich. Der Podcast für die Zivilgesellschaft, für gemeinnützige Organisationen, Verbände und Stiftungen. Alles rund um das Thema Marketing und Fundraising, Strategie und Kommunikation.