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In dieser Folge von neuzeit geht es um das Projekt Zeitungszeugen. Dieser kommentierten Sammeledition von Zeitungen aus der NS-Zeit liegen u.a. Ausgaben des Völkischen Beobachters bei, für welche das Bayerische Finanzministerium die Urheberrechte beansprucht. Als es daraufhin zur Beschlagnahmung und dem Verbot des Verkaufs der entsprechenden Hefte per Einstweiliger Verfügung kam, hat das Team von Zeitungszeugen sich dagegen juristisch gewehrt. Letzte Woche hat das Landgericht München in dieser Sache entschieden. Die Chefredakeurin von Zeitungszeugin, Sandra Paweronschitz, nimmt im Interview Stellung zum Urteil und verteidigt die hierzulande oft kritisierte Form des Projekts.
In dieser Folge von neuzeit geht es um eine Ausstellung, die derzeit in Hamburg zu sehen ist. Sie heißt In den Tod geschickt und handelt von den Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg in den Jahren 1940 bis 1945. Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung hat der Hamburger Historiker Frank Bajohr einen Vortrag mit dem Thema "Vom antijüdischen Konsens zum schlechten Gewissen. Die 'Volksgemeinschaft' und die Deportationen" gehalten. Diesen Vortrag können Sie im Anschluss an die Vorstellung der Ausstellung hören. Außerdem gibt es einen DVD-Tipp.
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