No Bullshit - Just Business

No Bullshit - Just Business

By Stefan GösslerBusinessEntrepreneurship
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No Bullshit - Just Business episodes

  • Die Illusion von Sicherheit | 2-34 - Warum wir Risiken falsch einschätzen

    Ich dachte, ich hätte auf die sichere Karte gesetzt - und das kostete mich viel.

    Mein Großkunde wuchs, die Zusammenarbeit lief hervorragend – und eine neue Gelegenheit erschien mir zu unsicher. Bis eine neue Ansprechpartnerin mein vermeintlich sicheres Geschäft beendete.

    Warum verwechseln wir Vertrautheit mit Sicherheit? Was können Unternehmer vom Poker lernen? Und warum beweist ein gutes Ergebnis noch lange keine gute Entscheidung?

    Mit meiner eigenen Geschichte, Annie Dukes „Thinking in Bets“ und überraschend gesundem Fischfutter entwickeln wir den nächsten Baustein einer persönlichen Geschäftsordnung fürs Entscheiden: Die Zukunft des Bleibens genauso sorgfältig prüfen wie die Zukunft der Veränderung.

    29 min
  • Effektiv Entscheiden | 2-33 - Sei der Bestatter guter Optionen

    Entscheidungen - Kernaufgabe von Unternehmern.

    Ist das nicht schon der erste Irrtum?

    Denn Souveränität bedeutet nicht, möglichst viele Entscheidungen selbst zu treffen. Oft ist sie viel mehr der erste Grabträger selbst guter Optionen.

    In dieser Folge geht es um volle Speisekarten, Steve Jobs, medizinische Entscheidungen und die Frage:

    Wie viele Entscheidungen in Deinem Alltag solltest Du eigentlich gar nicht mehr treffen?

    30 min
  • Wofür Unternehmer sein? | 2-32 - Wenn das Unternehmen Dich besitzt


    Welches Leben soll Dein Unternehmen möglich machen?

    Wir betrachten vier Unternehmer, vier Leuchttürme:

    Wirksamkeit und Gestaltungsfreiheit.
    Ein Unternehmen, das Raum schafft, sich in Themen zu vertiefen, Neues zu entwickeln und selbst zu entscheiden, worauf Zeit und Energie fließen.

    Stabilität und Planbarkeit.
    Ein Unternehmen mit Systemen, Strukturen und verlässlichem Vertrieb, weil auch das private Leben Verlässlichkeit verlangt.

    Erleben und Bewegung.
    Ein Geschäftsmodell, das sich bewusst um das Leben herum baut – und nicht umgekehrt. Wenn schönes Bergwetter wichtiger sein darf als ein freier Platz im Kalender.

    Integration.
    Ein Leben, in dem Beruf, Familie, Freunde und persönliche Interessen nicht sauber getrennt werden müssen, sondern möglichst gut ineinandergreifen.

    Keines dieser Modelle ist richtiger als das andere. Aber jedes hat Konsequenzen. Für Deinen Kalender, Deinen Umsatz, Deine Verpflichtungen – und für das Unternehmen, das Du dafür bauen musst.

    Und dann gibt es da noch einen stillen Gesellschafter, der in keinem Firmenbuch steht und trotzdem bei erstaunlich vielen Entscheidungen mitredet: Deinen Lebensstandard.

    Eine Folge über Gestaltungsfreiheit, den Preis von Freiheit und die vielleicht wichtigste Frage hinter jedem Geschäftsmodell:

    Wofür Unternehmer sein?

    26 min
  • Fataler Visionsmangel | 2-31 – Größer denken, besser wirken

    Schon Größenwahnsinn oder doch noch eine Vision?

    Ein unterschätzter unternehmerischer Engpass: die Visionskraft.

    Wer sich selbst zu wenig zutraut, verkleinert nicht nur seine Ziele, sondern auch seine Sprache – und damit die Chance, andere für seine Zukunft zu begeistern.

    Was Ikea, ein Friedensnobelpreisträger und eine stehen gelassene Müslischüssel damit zu tun haben – und warum die bessere Frage manchmal nicht lautet „Kann ich das?“, sondern:

    Warum eigentlich nicht Du?

    28 min
  • Die Finanzierungslüge | 2-30 - Die 3 großen Lügen der Unternehmensfinanzierung

    Geld ist im Unternehmen eine völlige Nebensache – solange genug davon da ist.

    In dieser Folge geht es um drei Finanzierungslügen, die erstaunlich vernünftig klingen und gerade deshalb gefährlich sind:

    Solange ich Gewinn mache, passt alles.
    Eigenkapital kostet nichts.
    Fremdkapital ist teuer.

    Warum Gewinn und Liquidität zwei völlig verschiedene Dinge sind. Weshalb zu viel bequemes Eigenkapital einem Unternehmen sogar schaden kann. Und warum Fremdkapital nicht nur Zinsen kostet, sondern auch etwas erzeugen kann, das vielen Unternehmen fehlt: Disziplin.

    Dazu ein Deep Dive über Fristenkongruenz, Fremdwährungskredite, Lieferantenkredite, Mezzaninkapital sowie Management- und Leveraged-Buy-outs.

    Denn am Ende geht es nicht nur um Geld.

    Wer seine Finanzierung nicht im Griff hat, verliert nicht zuerst Geld, sondern Entscheidungsfreiheit.

    Und genau dort beginnt die Frage nach unternehmerischer Souveränität.

    26 min
  • Zwischen Mut und Mathematik | 2-29 - Wann traut die Bank den nächsten Schritt zu?

    Eine gute Idee reicht nicht, Mut ebensowenig und ein schöner, von ChatGPT gemachter Businessplan schon gar nicht.

    Wann ist eine Gründung wirklich tragfähig? Was schaut sich eine Bank an, bevor sie einem Unternehmer Geld anvertraut? Welche Rolle spielen Eigenkapital, private Finanzgewohnheiten, Liquiditätsplanung und die Person hinter dem Unternehmen?

    Mit Dagmar Eigner-Stengg, vom GründerCenter der Steiermärkischen Sparkasse, spreche ich darüber, warum Förderungen keine schlechten Geschäftsmodelle retten, weshalb Wachstum schnell zur Belastungsprobe werden kann und warum eine Bank manchmal mehr Sparringspartner als Geldgeber ist.

    Eine Folge über Finanzierung – und eigentlich über eine viel größere Frage:

    Wie viel unternehmerische Souveränität steckt in Deinen Entscheidungen?

    35 min
  • Wie Souveränität stirbt | 2-28 - Behalte Vorsprung vor der Notwendigkeit

    Entscheiden, bevor nur noch Konsequenzen übrig sind

    Wann verliert ein Unternehmer eigentlich seine Souveränität?

    Meist nicht in der Krise. Sondern viel früher – wenn aus Entscheidungen Gewohnheiten, aus Gewohnheiten Rahmenbedingungen und daraus irgendwann Sachzwänge werden.

    Ausgehend von meinem Gespräch mit Christian Wipfler geht es in dieser Betrachtung um eine zentrale Frage: Wie lange kannst Du noch gestalten – und wann reagieren nur noch die Umstände für Dich?

    Ich erzähle von einem Kunden, der einmal 80 Prozent meines Umsatzes ausmachte, von Unternehmern, die Entscheidungen so lange offenhalten, bis andere sie für sie treffen, von Positionierung, die erst dann weh tut, wenn sie tatsächlich etwas ausschließt, und davon, warum Strategie einen gewaltigen Nachteil gegenüber dem Tagesgeschäft hat:

    Strategie meldet sich nicht.

    Der Gedanke, der über dieser Folge steht:

    Souveränität ist Vorsprung vor der Notwendigkeit.

    Eine Folge über Entscheidungen, Abhängigkeiten und den Mut, zu gestalten, solange noch etwas zu gestalten ist.

    32 min
  • Gründungsromantik oder strikte Übernahme? | S2-27 - Interview mit Christian Wipfler

    Gründen oder übernehmen? Christian Wipfler über Nachfolge, Mut bei der Positionierung und unternehmerische Verantwortung

    Christian Wipfler ist mit 35 Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Steiermark – und hat selbst erlebt, was Unternehmensnachfolge tatsächlich bedeutet: Er begann, den Familienbetrieb zu übernehmen, als er 18 war.

    Wir sprechen darüber, warum eine Betriebsübergabe Jahre vor dem eigentlichen Wechsel beginnen muss, weshalb Kinder keine automatische Nachfolgelösung sind und warum ein funktionierendes Unternehmen zu übernehmen mindestens so spannend sein kann wie eine Neugründung.

    Aber es geht auch um Positionierung, Verantwortung und die Frage, was einen Unternehmer eigentlich ausmacht.

    Christian sagt einen Satz, der bei mir hängen geblieben ist:

    „Wenn einer unserer Mitarbeiter ein Kind bekommt, dann weißt du als Unternehmer, du hast alles richtig gemacht.“

    Eine Folge über Unternehmertum jenseits von Gründungsromantik – und darüber, wie aus einem bestehenden Unternehmen etwas Neues entstehen kann.

    56 min
  • Souveränität als Unternehmer | S2-26 - Unternehmerische Souveränität ist nicht verhandelbar

    Fallen & Irrtümer am Weg zur unternehmerischen Souveränität - darum geht es in Staffel 2 mit der wir hier starten.

    Erfolg ist sichtbar. Umsatz, Wachstum, Mitarbeiter, Status.

    Aber Erfolg ist nur Output.

    Viel spannender ist die Frage, was dahinterliegt: Welche Überzeugungen prägen unsere Entscheidungen? Welche Prinzipien tragen auch unter Druck? Wie gehen wir mit Unsicherheit um? Welche Abhängigkeiten wählen wir bewusst – und welche entstehen, ohne dass wir es merken?

    Und vor allem: Gestalten wir noch unser Unternehmen – oder gestaltet es längst uns?

    In Staffel 2 von „No BS – Just Business“ geht es um unternehmerische Souveränität. Um Weichenstellungen, Rahmenbedingungen, Wirkung, Entscheidungen unter Unsicherheit und die Frage, zu welchem Menschen wir durch unser tägliches unternehmerisches Handeln werden.

    26 min
  • Staffelende - die 10 Prinzipien erfolgreicher Unternehmer | 025 - 10 Grundsätze für starke Unternehmensführung

    Mit Folge 25 endet Staffel 1. In dieser Folge verdichte ich die zentralen Leitsätze der ersten Staffel zusammen und präsentiere die 10 Grundsätze starker UnternehmerInnen.

    Welche Grundsätze führen Dein Unternehmen wirklich?

    Nicht die wohlklingenden Sätze aus dem Leitbild, sondern jene, die unter Druck auftauchen: „Dann mache ich es selbst“, „Wir müssen mehr verkaufen“ oder „Uns fehlt nur die Motivation.“

    Warum Wirkung wichtiger ist als Mühe. Warum gute Arbeit verständlich und einordenbar werden muss. Warum Verkäufer besser beobachten als reden sollten. Warum Widerspruch ein Unternehmen schützt. Wie Führung Menschen nicht nur befähigt, sondern auch zum Entscheiden ermächtigt. Weshalb Effektivität vor Effizienz kommt – und warum Verbindlichkeit weiter trägt als Motivation.

    Keine bloße Zusammenfassung der ersten Staffel, sondern zehn Prinzipien für Unternehmer, die nicht immer mehr tun, sondern ihre Energie wirksamer einsetzen wollen.

    34 min

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