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Für gewöhnlich nummerieren Komponist*innen ihre Werke chronologisch nach einem bestimmten Schema, um die Entwicklung ihres Stückekanons für ihre geneigte Zuhörerschaft nachvollziehbar zu machen. Anton Bruckner, so eigenwillig, wie er eben nun mal war, ging jedoch anders vor. Seine Sinfonie in d-Moll betitelte er als die "Nullte" und das nicht, weil sie vor seiner ersten Sinfonie fertig wurde. Nein, vielmehr erhielt diese Sinfonie ihren Namen, weil sie - in seinen Augen - einfach nur schlecht, ja eben eine Nullnummer ist.
By Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-PfalzFür gewöhnlich nummerieren Komponist*innen ihre Werke chronologisch nach einem bestimmten Schema, um die Entwicklung ihres Stückekanons für ihre geneigte Zuhörerschaft nachvollziehbar zu machen. Anton Bruckner, so eigenwillig, wie er eben nun mal war, ging jedoch anders vor. Seine Sinfonie in d-Moll betitelte er als die "Nullte" und das nicht, weil sie vor seiner ersten Sinfonie fertig wurde. Nein, vielmehr erhielt diese Sinfonie ihren Namen, weil sie - in seinen Augen - einfach nur schlecht, ja eben eine Nullnummer ist.

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