Die letzte Folge von Nur noch Krebs im Kopf ist lange her. Sehr lange.
In dieser Episode spreche ich ehrlich darüber, warum ich den Podcast pausiert habe und warum ich jetzt zurück bin.
Ich erzähle von dem inneren Druck, der nach jeder Folge größer wurde, von Kopfschmerzen, Überforderung und dem Gefühl, ständig liefern zu müssen. Damals dachte ich, ich hätte schon alles gesagt. Heute weiß ich, dass ich mich selbst in dieser Zeit verloren habe.
In den letzten eineinhalb Jahren ist viel passiert. Mein Alltag besteht weiterhin aus Arztterminen, Kontrollen und der ständigen Angst vor schlechten Nachrichten. Ich nehme dich mit in drei Situationen, die mich mental besonders herausgefordert haben: monatelange Entzündungswerte mit der Angst vor einem neuen Krebs, Atemnot mit der Sorge, ob der Tumor gestreut haben könnte, und eine Untersuchung in der Spezialklinik, bei der ich schon im OP Kittel stand und am Ende doch nicht operiert wurde.
Gleichzeitig gab es auch Siege. Große und kleine.
Ich habe gelernt, Grenzen zu setzen und besser auf meinen Körper zu hören. Ich habe 16 Kilo abgenommen, obwohl Medikamente vieles erschweren. Und ich durfte erleben, wie aus Social Media etwas Sinnvolles wurde. 10.000 Menschen, die ich erreichen und vielleicht ein kleines bisschen stärken kann. Erste Kooperationen, TV Drehs mit RTL West und dem ZDF und der Mut, einfach das zu machen, was mir Freude bereitet.
In dieser Folge erzähle ich, wie sich meine mentale Gesundheit verändert hat, warum Therapie ein wichtiger Teil meines Weges ist und weshalb Nur noch Krebs im Kopf jetzt anders wird als früher. Weniger Druck, mehr Ehrlichkeit, mehr Tiefe. Mit Video, freien Gesprächen und irgendwann auch mit Gästen, die ähnliche Geschichten mitbringen.
Dieser Podcast ist zurück, nicht perfekt, aber echt.