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Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft Marc Walder, seit 2012 CEO des Ringier-Konzerns, zum Gespräch über Longevity, künstliche Intelligenz und die Zukunft der Medienbranche. Walder erzählt von seinem strengen Morgenritual, seinen Supplements gegen das Altern und wie ihn sein 60. Geburtstag zur Reflexion über die eigene Endlichkeit brachte. Im Zentrum steht die Disruption der Medienökonomie durch KI: Walder rechnet vor, wie stark der Traffic durch Large Language Models bereits eingebrochen ist, nennt das Training der KI-Modelle mit fremden Inhalten den «grössten Diebstahl der Geschichte» und erklärt, warum eine Kooperation mit Google trotzdem «alternativlos» ist. Ausserdem spricht er über seine Sorge vor dem branchenweiten Stellenabbau durch KI, seine umstrittene Rolle während der Corona-Pandemie und die «Corona-Leaks» um seinen Kontakt zum Sprecher von Alain Berset. Sehr persönlich wird es, wenn Walder über seinen Vater, den Architekten, seinen Schulabbruch zugunsten der Tenniskarriere und sein enges Verhältnis zu Verleger Michael Ringier spricht. Zum Schluss verrät er, warum der Sonntagsblick in seiner heutigen Form verschwindet – aber nicht eingestellt wird – und was er beruflich und privat noch erreichen will.
Gast: Marc Walder, CEO Ringier
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Jonathan Meese gilt vielen als Provokateur, Schwätzer oder Wahnsinniger. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen zeigt sich ein anderer Jonathan Meese: verletzlich, kindlich, fast schon zärtlich. Der Künstler spricht über seine schwierige Kindheit als schüchternstes Wesen aller Zeiten, seinen Zufallsweg an die Hamburger Kunsthochschule und seine Mission, die «Diktatur der Kunst» an die Macht zu bringen – als Gegenentwurf zu Politik, Ideologie und Religion. Sehr persönlich wird es, wenn Meese von der Pflege seiner schwerkranken, 96-jährigen Mutter erzählt, der er sein Leben und sein Werk verdankt. Ausserdem spricht Meese auch über seine Haltung zu Alice Weidel, Donald Trump und zur AfD und über sein Verhältnis zu Hitler-Darstellungen in der Kunst und sein selbstgeschriebenes «Erz-Totalitätsmanifest», das er live verliest.
Gast: Jonathan Meese
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Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli spricht in dieser Folge mit Christoph Brand, seit sechs Jahren CEO der Axpo, dem grössten Energieunternehmen der Schweiz. Brand erzählt, wie ihn die Aufregung um sein Millionengehalt getroffen hat, weshalb ihm ein Schweizer Chefredaktor gestanden haben soll, bewusst irreführend über ihn berichtet zu haben – und warum er trotzdem daran festhält, dass Leistung und Lohn zusammengehören sollten.
Gast: Christoph Brand, CEO Axpo
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler und Simon Berginz, Ellie Media
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Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft Jacques Herzog, den weltberühmten Basler Architekten und Mitbegründer von Herzog & de Meuron, dem Büro hinter der Elbphilharmonie, der Tate Modern und dem Olympiastadion in Peking. Herzog erzählt, wie er mit sechs Jahren in der Primarschule Pierre de Meuron traf und nie wieder losliess, warum er Chemie studierte, bevor er zufällig zur Architektur kam und weshalb er sich bis heute schwertut, sich schlicht als Architekt zu bezeichnen. Es geht um das erste Projekt, das blaue Haus in Oberwil mit seinen schielenden Bullaugen, um die Frage, wie eine Tür mehr als nur ein auf- und zugehen sein kann, und um den Unterschied zwischen Ambivalenz und Ideologie. Dazu: Servietten-Skizzen als Glücksmomente, Le Corbusier als warnendes Beispiel, und warum das Zeitalter des Stararchitekten vorbei ist. Und: Jacques Herzog verrät seinen bescheidenen letzten Wunsch.
Gast: Jacques Herzog, Architekt und Mitgründer von Herzog & de Meuron
Host: Peer Teuwsen
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli trifft Christian Jott Jenny – Sänger, Jazzfestival-Gründer, Theaterproduzent und bis Ende Jahr Gemeindepräsident der alpinen Nobelgemeinde St. Moritz. Jenny erzählt von Intrigen in der Gemeinde, von gescheiterten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn und der schwierigen Liebesbeziehung zu seinem Dorf, dem es jetzt noch besser geht, seit die Welt aus den Fugen ist. Das Gespräch dreht sich um einsame Superreiche, einen glücklichen indischen Milliardär im Coop, russische Oligarchen, Wohnungsnot und die Frage, warum die Einheimischen selbst schuld sind, wenn sie alles an den Meistbietenden verkaufen. Dazu: ADHS als Karrierevorteil, Satire in Zeiten wo die Realität jeden Witz überholt – und was die Brandkatastrophe in Crans-Montana mit Führungsversagen zu tun hat. Und: Christian Jott Jenny verrät seinen grössten Traum, der ihn wohl für immer nach Pjöngjang führen würde.
Gast: Christian Jott Jenny, Gemeindepräsident von St. Moritz, Sänger, Entertainer und Produzent
Host: Beat Balzli
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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«NZZ Weekend» ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Host und NZZaS-Autorin Nicole Althaus trifft Karoline Bischof, Gynäkologin, klinische Sexologin und Mitbegründerin des Zentrums für Interdisziplinäre Sexologie und Medizin in Zürich. Bischof erzählt, wie ein feministischer Funken im Triemli Spital und ein Studienjahr in San Francisco sie zur profiliertesten Sexualtherapeutin der Schweiz gemacht haben – inklusive Pflichtprogramm: hundert Stunden Porno schauen für die Ausbildung. Es geht um sexuelle Skripte, die schon auf dem Wickeltisch beginnen, um Schmerzen, die junge Frauen für normal halten, und warum der Mythos vom natürlichen Sex einer der schädlichsten überhaupt ist. Dazu: Orgasmus-Gap, Rough-Sex-Trend, Genitaloperationen aus dem Pornokanal – und warum Verführung eigentlich mit Empathie beginnt, nicht im Schlafzimmer. Und: Karoline Bischof erklärt, warum sie mit 90-Jährigen lieber arbeitet als mit Gynäkologie-Patientinnen – und was Beckenbewegungen beim Gehen verraten.
Gast: Karoline Bischof, Sexologin, Sexualtherapeutin und Gynäkologin
Host: Nicole Althaus
Produktion: Danielle Basler, Ellie Media
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Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli mit Bundesrat Albert Rösti (SVP), Vorsteher des UVEK, über seinen Werdegang vom Bauernsohn aus dem Berner Oberland bis in den Bundesrat. Es geht um Status, Ehrgeiz, Vorbilder, Resilienz, Fehleinschätzungen und prägende Erfahrungen im Elternhaus. Rösti erzählt vom Wiener Opernball, über Künstliche Intelligenz, den steigenden Arbeitsdruck, seine Schwäche für Donald Trump, die Grenzen der Regierungsfähigkeit in der Zeitenwende und warum es im Bundesrat manchmal laut wird. Und: Albert Rösti verrät seinen grössten Traum, der etwas mit Musik zu tun hat.
(Diese Episode wurde Ende März 2026 aufgezeichnet)
Gast: Bundesrat Albert Rösti (SVP)
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Mit dem Börsengang von SpaceX wird Elon Musk zum ersten Billionär der Geschichte – und der Kampf um den Weltraum bekommt eine neue Dimension. Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, spricht mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli über Musks Wette auf Rechenzentren im Orbit, die Risse zwischen Europa und den USA und die Frage, ob der alte Kontinent das nächste grosse Rennen im All verschläft.
Gast: Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA
Host: Beat Balzli
Produktion: Simon Berginz, Ellie Media
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Sieben Schönheitschirurgen lehnten sie als Patientin ab – Alexandra Lüönd gründete daraufhin ihre eigene Klinik. Heute zählt Beauty2Go acht Standorte, 60'000 Patientinnen und gilt als eine der erfolgreichsten Unternehmensgeschichten der Schweizer Ästhetikbranche. Der nächste Expansionsschritt ist bereits geplant. Denn die Branche boomt, weltweit sorgt das Geschäft mit der Schönheit jährlich für einen dreistelligen Milliardenumsatz, Tendenz stark steigend. Im Gespräch mit Host und NZZaS-Chefredaktor Beat Balzli erzählt Lüönd, warum Botox und Filler für sie ein Akt der Emanzipation sind, Private Equity in der Medizin nichts verloren hat, viele Menschen so sorglos mit ihrem Körper umgehen und ob eine Schönheits-OP die eigene Identität stärkt - oder eben nicht. Zudem schildert Lüönd, wie sie und ihr Bruder in frühester Jugend den Vater verloren und ihre peruanische Mutter mit grossen Geldsorgen die beiden Kinder alleine grossziehen musste – eine einschneidende Erfahrung, die zum Treiber ihrer Karriere wurde. Und die Jungunternehmerin gesteht ihren schwersten Momente im Berufsleben: dem Tag, an dem sie das Büro zum letzten Mal als CEO verliess, am Bettrand weinte und sich als frischgebackene Verwaltungsratspräsidentin fragte, was sie jetzt mit der neu gewonnenen Freizeit anfangen soll.
Gast: Alexandra Lüönd
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