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Was bringt ein Digitalministerium? Warum suchen wir Unterstützung bei der Social-Media-Arbeit? Und ist unsere Arbeit eigentlich manchmal langweilig? Das und mehr diskutieren wir in einer neuen Folge unseres Podcasts Off The Record.
Wir beschäftigen uns oft mit anstrengenden und deprimierenden Themen. Um unsere Nerven zu stärken, haben wir eine selbstorganisierte Snackbox, die SOS. Wer was am liebsten isst, erfahrt ihr heute. Aber auch um die Anlässe unseres gesteigerten Schokobedarfs geht es in dieser Folge unseres Hintergrund-Podcasts: Wir sprechen über die ersten Wochen der neuen schwarz-roten Regierung und verraten, was wir vom Digitalministerium halten. Gemeinsam überlegen wir, wie wir mit den ständigen Angriffen auf Grund- und Freiheitsrechte umgehen.
Außerdem dabei: ein GIMP-Workshop, Handelsregisterauskünfte in fernen Ländern und ein Betriebsausflug mit Cat Content. Viel Spaß beim Hören!
Und falls wir es im Podcast noch nicht ausführlich genug erwähnt haben sollten: Wir freuen uns über Feedback, zum Beispiel per Mail an [email protected] oder hier in den Kommentaren.
In dieser Folge: Anna Biselli, Ingo Dachwitz und Sebastian Meineck.
Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.
Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
Wir freuen uns auch über Kritik, Lob, Ideen und Fragen entweder hier in den Kommentaren oder per E‑Mail an [email protected].
Blattkritik
Hausmitteilungen
Thema des Monats
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Wie stehen wir eigentlich zur re:publica? Warum geht das schwedische OnlyFans-Gesetz uns alle an? Und wie locker kann man in einem Podcast sein, in dem man ständig zum Lockersein aufgefordert wird? Das und mehr hört ihr in der neuen Folge Off The Record.
Wir experimentieren mit unserem Hintergrund-Podcast Off The Record herum. Neben neuen Rubriken versuchen wir uns an einer neuen Sprechhaltung. Denn wir haben festgestellt, dass wir in unseren Podcasts manchmal steif und angespannt wirken. Dabei sind wir in Wirklichkeit total cool und lustig. Deshalb heißt das nicht immer ganz ernst gemeinte Gebot der Stunde: Lockerheit!!1!
Natürlich gibt’s auch spannende Inhalte. Wir sprechen über das OnlyFans-Gesetz, mit dem in Schweden virtuelle Sexarbeit kriminalisiert wird. Wir beleuchten das Für und Wider der großen Netzkonferenz re:publica. Und wir üben uns in Selbstkritik.
Lasst uns sehr gerne per Mail an [email protected] oder hier in den Kommentaren wissen, was ihr zu unserem Experiment denkt.
In dieser Folge: Chris Köver, Ingo Dachwitz und Sebastian Meineck.
Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.
Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
Wir freuen uns auch über Kritik, Lob, Ideen und Fragen entweder hier in den Kommentaren oder per E‑Mail an [email protected].
Blattkritik
Thema des Monats
Hausmitteilungen
Aus dem Maschinenraum
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Regeln für Tech-Konzerne werden umso mehr zum Politikum, wenn Donald Trump einen Handelskrieg mit der EU vom Zaun brechen will. Wie berichten wir darüber? Das und mehr besprechen wir in unserem Hintergrund-Podcast – übrigens erstmals mit neuen Rubriken.
Wenn wir in der Redaktion über US-amerikanische Zollpolitik oder Marktregulierung sprechen, dann wandern die Augen erstaunlich oft zu netzpolitik.org-Redakteur Tomas. Allein das ist ein Grund, um ihn für die neuste Folge „Off The Record“ ans Mikrofon zu bitten. Ist das etwa schon Handelskrieg, wenn die EU dreistellige Millionenstrafen gegen Apple und Meta verhängt? Das und mehr ordnet er im Podcast mit Chris und Sebastian ein.
Außerdem probieren wir in dieser Folge etwas Neues aus. In unseren neuen Rubriken halten wir Euch auf dem Laufenden, was bei netzpolitik.org intern passiert, wir kritisieren uns selbst – und wir beantworten Eure Fragen.
Gibt es etwas, das Ihr schon immer von netzpolitik.org wissen wolltet? Werdet selbst Teil des Podcasts und reicht für eine der nächsten Folgen Eure Fragen ein. Ob ernst oder lustig, beides ist sehr willkommen. Es genügt eine E‑Mail an [email protected] oder ein Kommentar direkt unter diesem Beitrag.
Viel Spaß beim Hören!
In dieser Folge: Chris Köver, Tomas Rudl und Sebastian Meineck.
Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format. Ein maschinell erstelltes Transkript gibt es im txt-Format.
Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
Wie immer freuen wir uns auch über Kritik, Lob und Ideen, entweder hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected].
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Netzpolitischer Journalismus wirkt dringlicher und die Zukunft ungewisser denn je, nicht zuletzt seit Trumps Wiederwahl. Als Redaktion begegnen wir solchen Herausforderungen mit Thementeams und Jahresplänen. Der Hintergrund-Podcast.
Mit reichlich Verspätung aus einem sehr guten Grund haben wir nun das Jahr 2025 redaktionell geplant. Mit mehr als zehn Thementeams teilen wir Redakteur*innen das teils wüste Nachrichtengeschehen untereinander auf.
Warum setzen wir den Fokus auf manche Dinge wie etwa Aufrüstung – auf andere wiederum nicht? Wie viel unserer Arbeit ist bloße Reaktion auf Ereignisse, was können wir selbst zum Thema machen? Und wieso haben wir eigentlich kein eigenes Team für KI, das Hype-Thema schlechthin? Die Antworten hat Co-Chefredakteurin Anna im Gespräch mit Redakteur Sebastian.
In dieser Folge: Anna Biselli und Sebastian Meineck.
Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format.
Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
Wie immer freuen wir uns über Kritik, Lob und Ideen, entweder hier in den Kommentaren oder per Mail an [email protected].
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Die größten Konzerne der Welt umkämpfen den Globalen Süden. Sie verlegen Unterseekabel rund um Afrika, kontrollieren die IT-Infrastruktur, beuten Arbeitskräfte aus und reißen Rohstoffe an sich. In der neuen Folge „Off/On“ geht es um „Digitalen Kolonialismus“ – das neue Buch von unserem Redakteur Ingo Dachwitz.
Moderne Technologien sind gut darin, uns das Leben so bequem wie möglich zu machen. Sie sind auch gut darin, die menschlichen und umweltlichen Kosten für diese Bequemlichkeit zu verschleiern. Denn hinter den utopischen Versprechen von KI und den sterilen Werbevideos der immer neuen Smartphones stecken die Arbeit schlecht bezahlter Menschen und Rohstoffe, die unter ausbeuterischen Bedingungen gewonnen werden.
Die globalen Machtverhältnisse ähneln dabei denen, die schon vor Hunderten von Jahren gegolten haben. Die Zeiten in denen die Reichen und Mächtigen das Lineal an die Landkarte ansetzen und die Welt unter sich aufteilen ist zwar vorbei. Aber an ihre Stelle sind neue Machthaber getreten. Die reichsten Firmen aus dem Globalen Norden gewinnen Profit und Macht auf Kosten des Globalen Südens – ähnlich wie im Kolonialismus, der nur scheinbar hinter uns liegt. Große Tech-Unternehmen wie Google und Meta kontrollieren sogar die Infrastruktur und den Zugang zum Internet – bauen Unterseekabel rund um den afrikanischen Kontinent.
Doch es gibt auch Widerstand. Gewerkschaften von Data-Workern fordern faire Arbeitsbedingungen, Geschädigte verklagen soziale Medien wegen mangelnder Content-Moderation, zivilgesellschaftliche Organisationenen ringen um Datensouveränität und globale Netzwerke der Solidarität entstehen.
Über all das hat unser Redakteur Ingo Dachwitz gemeinsam mit Sven Hilbig von Brot für die Welt ein neues Buch geschrieben: „Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“. In dieser Folge von „Off/On“ erzählt er von seinen Recherchen und warum es gerade jetzt so wichtig ist, genau hinzuschauen und zu handeln.
In dieser Folge: Ingo Dachwitz und Serafin Dinges.
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Bei unserem Podcast „Off/On“ wechseln sich zwei Formate ab: Bei „Off The Record“ führen wir euch in den Maschinenraum von netzpolitik.org und erzählen Hintergründe zu unserer Arbeit. Bei „On The Record“ interviewen wir Menschen, die unsere digitale Gesellschaft prägen.
„Off/On“ könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Pocket Casts, Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
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Dieser Bundestagswahlkampf war kurz und schmerzvoll. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Partei die härteste Migrationspolitik vorlegt. Nach Netzpolitik und Grundrechten musste man mühsam suchen – und das haben wir getan. Der Hintergrund-Podcast.
Was passiert eigentlich, wenn netzpolitik.org in den Wahlkampf-Modus schaltet? Warum interviewen wir keine Spitzen-Politiker*innen – immerhin sind die zu Wahlkampfzeiten besonders leicht ans Mikrofon zu bekommen? Und was bringt es überhaupt noch, in den Wahlprogrammen nach den Finessen der Netzpolitik zu suchen, während faschistische Mächte die Demokratie als Ganzes bedrohen?
Antworten liefern Co-Chefredakteurin Anna Biselli und Redakteur Sebastian Meineck im Hintergrund-Podcast „Off The Record“. Sie lassen die Wahlkampf-Wochen bei netzpolitik.org Revue passieren und wagen einen kurzen Ausblick, was es für digitale Freiheitsrechte bedeutet, wenn der nächste Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) heißt.
In dieser Folge: Anna Biselli und Sebastian Meineck.
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Unseren Podcast könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
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In der neuen Folge „Off/On“ geht es um Gesundheitsdigitalisierung, genauer um die elektronische Patientenakte. Eigentlich sollte jede:r gesetzlich Versicherte mit dem heutigen Tag eine bekommen. Doch der Rollout verzögert sich. Über die Aussichten für die ePA und unsere Daten sprechen wir mit Bianca Kastl und Manuel Hofmann.
20 Jahre reicht die Geschichte der elektronischen Patientenakte zurück. Nun aber soll sie endlich kommen. Mitte Januar begann in drei Modellregionen eine Pilotphase. Und am 15. Februar sollte dann der bundesweite Rollout der ePA starten.
Doch daraus wird vorerst nichts. Denn zum einen haben die Sicherheitsforschenden Bianca Kastl und Martin Tschirsich Ende Dezember gezeigt, dass die ePA erhebliche Sicherheitslücken aufweist. Und zum anderen kommt der Testlauf offenbar nur schleppend in Gang.
Wir möchten zurück und nach vorne schauen: Welche Konsequenzen haben die Verantwortlichen in den vergangenen Wochen mit Blick auf die Sicherheit der ePA gezogen? Vor welchen Hürden steht der bundesweite Start? Und was wird sich ändern, wenn die ePA da ist und wir eine neue Regierung haben?
Zu Gast sind Bianca Kastl und Manuel Hofmann. Bianca ist Entwicklerin, Sachverständige und selbsterklärte Erklärbärin unter anderem für das Thema Gesundheit. Manuel ist Fachreferent für Digitalisierung bei der Deutschen Aidshilfe.
In dieser Folge: Daniel Leisegang, Bianca Kastl und Manuel Hofmann.
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Bei unserem Podcast „Off/On“ wechseln sich zwei Formate ab: Bei „Off The Record“ führen wir euch in den Maschinenraum von netzpolitik.org und erzählen Hintergründe zu unserer Arbeit. Bei „On The Record“ interviewen wir Menschen, die unsere digitale Gesellschaft prägen.
„Off/On“ könnt ihr auf vielen Wegen hören. Der einfachste: in dem Player hier auf der Seite auf Play drücken. Ihr findet uns aber ebenso bei Apple Podcasts, Spotify und Deezer oder mit dem Podcatcher eures Vertrauens, die URL lautet dann netzpolitik.org/podcast.
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Eine App, mit der Eltern vermeintlich ihre Kinder überwachen können. Millionen von Nachrichten an den Kundendienst bieten einen einmaligen Einblick in ein Umfeld, in dem das Ausspähen der engsten Familie normal scheint. Das war der Ausgangspunkt unserer Recherchen zur Spionage-App mSpy. Im Podcast berichten wir zu den Hintergründen.
Bei netzpolitik.org berichten wir oft über sogenannte Staatstrojaner, mit denen Polizeien und Geheimdienste Geräte anzapfen. Aber für rund 50 Euro im Monat bieten Anbieter wie mSpy Überwachungswerkzeuge für alle an.
Offiziell richtet sich die Späh-Software mSpy an Eltern, die damit das digitale Leben ihrer Kinder kontrollieren wollen. Ein großes Leak aus einem Kundensupport-System der App zeigt jedoch: Viele haben es nicht auf ihren Nachwuchs abgesehen. Sie wollen heimlich Partner:innen ausspähen. Mitlesen, mithören, sie auf Schritt und Tritt verfolgen.
Kann das legal sein? Wer steckt hinter der App? Was kann man aus den Nachrichten lernen? Und wie verschafft man sich in einem solchen Berg von Daten überhaupt einen Überblick? Das hört ihr in dieser Folge rund um unsere Recherchen zum mSpy-Leak.
In dieser Folge: Martin Schwarzbeck, Chris Köver und Anna Biselli
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Fremdmedien verlinken – prominent auf der Startseite?! Für viele Redaktionen käme das nicht in Frage. Aber mit unserem neuen Ticker tun wir genau das. Wofür ist dieser Ticker gut und was sind die Prozesse dahinter? Im Podcast führen Anna und Sebastian hinter die Kulissen.
Seit rund acht Monaten sprudelt mit dem Ticker eine neue Informationsquelle auf netzpolitik.org. Im Vergleich zu unseren Artikeln und Podcasts sind die Ticker mit Abstand das Kürzeste, das wir auf der Seite veröffentlichen: Zwei, drei Sätze Einordnung und ein Link. Der Link führt meist zu anderen Nachrichtenmedien, gelegentlich aber auch zu Gerichtsurteilen oder Pressemitteilungen von etwa Bundestag oder EU-Kommission.
Durch den Ticker gibt es ständig etwas Neues zu sehen, netzpolitik.org kann viel näher am Puls der Zeit berichten. Je nach Vorliebe kann man den Ticker auf der Startseite lesen, per RSS-Feed abonnieren oder sich drei Mal die Woche per E‑Mail schicken lassen.
Welche Ereignisse schaffen es eigentlich in den Ticker und wie bekommen wir all diese Neuigkeiten überhaupt mit? Welche Vorgeschichte hatte der Ticker hinter den Kulissen? Und warum haben wir keine Angst, dass uns die Leser*innen davonlaufen, wenn wir ständig die Arbeit von anderen promoten? Das und mehr hört ihr in der neuesten Folge Off/On.
In dieser Folge: Anna Biselli und Sebastian Meineck.
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In der neuen Folge „Off/On“ geht es um Rassismus, Daten und Polizeigewalt. Interviewgast Mohamed Amjahid ist Journalist und Autor. In seinem neuen Buch zeigt er, warum die Rede von rechtsextremen Einzelfällen bei der Polizei irreführend ist, sondern ein systemisches Problem vorliegt.
Seit Jahren recherchiert Mohamed Amjahid zu strukturellem Rassismus und Machtmissbrauch bei der Polizei. Sein Fazit: Wer bei den regelmäßig öffentlich werdenden rassistischen, antisemitischen und rechtsextremen Vorfällen immer noch von Einzelfällen spricht, verharmlost das Problem. Phänomene wie Racial Profiling, menschenverachtende Chats und Polizeigewalt seien kein Zufall, sondern von einer autoritären Kultur und vom Korpsgeist innerhalb der Polizei begünstigt.
Wir sprechen mit Mohamed auch über sogenannte Clan-Kriminalität. Ein medial und politisch hochgejazztes Phänomen, bei dem von Kriminellen mit vermeintlichen Familienbeziehungen besondere Gefahr ausgehen soll. In seinen Recherchen konnte Mohamed zeigen, wie die Polizei selbst dazu beiträgt, das Problem großzurechnen. Zum Beispiel in Niedersachsen, wo alle Straftaten von Personen mit bestimmten Nachnamen als Clan-Kriminalität abgespeichert werden, auch wenn es sich um Straftaten handelt, die von Einzelpersonen begangen werden.
Mohamed spricht im Podcast auch darüber, wie er als Betroffener und kritischer Journalist die Serie an Mordrohungen erlebt hat, die unter dem Namen „NSU 2.0“ bekannt wurde. Dabei wird deutlich: Polizei und Sicherheitspolitiker:innen versprechen uns mehr Sicherheit durch mehr Daten. In Wahrheit werden Daten der Polizei immer wieder zur Gefahr für vulnerable Gruppen.
Außerdem berichtet Mohamed von dem, was er in manchen Redaktionen deutscher Medien erlebt, wenn er über das Polizeiproblem berichten wollte, und wir sprechen über die Rolle der Polizeigewerkschaften im Diskurs.
Natürlich geht es auch darum, was sich ändern muss: Was bringen beispielsweise Bodycams und Diversity-Kampagnen der Polizei? Wie funktioniert das mit den Quittungen bei Polizeikontrollen? Und welche Rolle spielen Whistleblowing und zivilgesellschaftliche Aufklärung?
In dieser Folge: Ingo Dachwitz und Mohamed Amjahid
Hier ist die MP3 zum Download. Wie gewohnt gibt es den Podcast auch im offenen ogg-Format.
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