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onda episodes

  • onda-info 560
    Hallo und willkommen zum onda-info 560.
    Unser erster Beitrag führt Euch in den südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Die dort lebenden indigenen Gemeinden hatten auf eine besondere Weise unter Covid-19 zu leiden. Denn das Leben im Kollektiv und nicht als Individuum hat für sie eine entscheidende Bedeutung. Durch die Kontaktbeschränkungen wurde dieses auf ein Minimum eingeschränkt, was sich vor allem auf die den Zusammenhalt stärkenden und Identität stiftenden Mayordomias, die Dorffeste, auswirkte. Wie die Gemeinden damit umgingen erfahrt Ihr in einem Bericht von Miriam Flores. Dieser Beitrag erschien zuerst bei Radio Matraca und kann über unsere Webseite auch auf Spanisch gehört werden.
    Pamela Cuadros und Nils Brock nehmen Euch mit nach Brasilien. Dort sind sie der Frage nachgegangen, wie das Internet demokratischer gestaltet werden kann. Es gibt zwar inzwischen weltweit eine Reihe erfolgreicher lokaler Internetanbieter und nicht-kommerzieller Initiativen, aber nur wenige von ihnen setzen auf moderne Glasfasertechnik. Warum das gerade in Brasilien anders ist, das verrät der Bericht der beiden.
    In unserem dritten Beitrag beleuchten wir die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Umwelt. Der Hinhörer von Knut Hildebrandt ist einer der letzten unseres sich dem Ende zuneigenden Projektes „Neue Normalität in Zeiten der Corona-Pandemie“. Alle im Rahmen des Projektes entstandenen Artikel, Radio- und Videobeiträge findet Ihr auf unserer Webseite unter dem Menüpunkt „Aktuelle Projekte/Neue Normalität“.
    Eine interessante halbe Stunden wünschen die ondistas.
    30 min
  • 8M en Mar del Plata
    Como todos los 8M mujeres y disidencias se concentraron en las calles marplatenses para expresarse en un día de lucha y reivindicación de derechos. 
    4 min
  • Objekte in der Luft – Porträt eines Malabaristas
    Im Spätsommer letzten Jahres haben wir uns mit dem Jongleur und Straßenkünstler Damian aus Peru unterhalten. Am Großen Stern, dem Kreisvekehr an der Berliner Siegessäule, haben wir dem Malabarista bei seiner Kunst zugeschaut (hier gehts zum Video).
    In unserem Interview im Tiergarten-Park berichtet er, wie es ist als Straßenkünstler in der Welt unterwegs zu sein und dadurch Menschen und Länder kennen zu lernen. Wir bekommen dabei einen Einblick in die Höhen und Tiefen seiner Profession. Wie hat die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine die Umstände seiner künstlerischen Arbeit an den Ampeln Berlins beeinflusst?
    Und hier gibt es das Video von Damian mit anderen Malabaristas in Bogotá aus dem Jahr 2011.
    8 min
  • Dorffeste in Zeiten der Pandemie

    "Feste schweißen zusammen und stärken ein Gefühl der Zugehörigkeit" - das berichten Miriam Flores und Knut Hildebrand aus Oaxaca. Auch wenn die Corona-Pandemie noch nicht ganz überwunden ist, kehren viele indigene Gemeinden zu ihrem gewohnten Lebensrhythmus zurück. Das Fest der Mayordomía zum Beispiel wird nun endlich wieder gemeinsam zelebriert. Das gibt der Gemeinde die Möglichkeit die Schrecken der Pandemie hinter sich zu lassen und die Prozesse der Selbstorganisation und gegenseitige Unterstützung wieder aufzunehmen.

    Hier gibt es den passenden Artikel zum Thema bei poonal.

    Und hier das Original-Audio und den Text auf Spanisch bei Radio matraca.

    9 min
  • „Wir wollen Respekt“
    Als Pedro Castillo am 28. Juli 2021 Präsident Perus wurde, war das eine Sensation in dem konservativen Andenstaat. Die Stichwahl hatte er knapp gegen seine rechte Gegenkandidatin Keiko Fujimori gewonnen. Castillo war nicht nur der erste peruanische Präsident aus dem indigenen Hochland, er war dazu auch noch Linker. Doch nach nur 16 Monaten war seine Amtszeit bereits beendet. Unerfahrenheit mit den Machtzirkeln in der Hauptstadt Lima, Zerstrittenheit im eigenen Lager, aber vor allem die beständigen Attacken von der rechten Opposition, den Medien und den Eliten des Landes verhinderten eine kontinuierliche Regierungsarbeit. Am 7. Dezember 2022 versuchte Castillo im Alleingang, den peruanischen Kongress aufzulösen und per Dekret zu regieren. Eine Steilvorlage für die politische Rechte Perus. Castillo wurde abgesetzt und ins Gefängnis gesteckt, seine bisherige Vizepräsidentin Dina Boluarte zur neuen Präsidentin ernannt. Seitdem ist Peru in Aufruhr, keine Woche vergeht ohne massive Proteste oder Straßenblockaden. In vielen Provinzen Perus gilt der Ausnahmezustand.
    Die Protestierenden stammen vor allem aus den indigen geprägten Provinzen im Süden und Norden des Landes, wie Puno, Ayacucho und Apurímac. Bisher wurden bei den Protesten 60 Menschen getötet und über 1.000 zum Teil schwer verletzt. Zahlreiche Videoaufnahmen und Zeugenaussagen belegen, dass die meisten Getöteten von den sogenannten Sicherheitskräften direkt erschossen wurden. Verantwortlich hierfür sind neben der Führung von Armee und Polizei auch Präsidentin Boluarte, sowie ihr Premierminister Alberto Otárola. Das harte Vorgehen hat einen Dialog scheinbar unmöglich gemacht.
    Die bekannte peruanische Aktivistin und Aymara-Indigene Lourdes Huanca ist Sprecherin des feministischen Verbandes FENMUCARINAP. Sie ist in Europa unterwegs, um zu berichten, was in Peru passiert. Trotz vieler Anfeindungen in peruanischen Medien ist ihr Kampfgeist ungebrochen. Huanca sieht sich nicht als Parteigängerin von Castillo, sondern sorgt sich um die Demokratie in Peru. Ihre Forderungen sind klar:
    "Rücktritt von Dina Boluarte. Auflösung des Kongresses. Gerechtigkeit für die über 60 Getöteten. Einrichtung einer plurinationalen und paritätischen verfassungsgebenden Versammlung. Und: Freiheit für Pedro Castillo! Wir wollen eine neue Verfassung, damit es eine wirkliche Veränderung gibt."
    10 min
  • Kolonialer Kabelsalat
    Technik ist politisch. Daten durchqueren täglich die Weltmeere, auf Routen, die in einem klaren kolonialen Kontinuum stehen. Und auch auf dem Trocknen wird der Zugang zum Internet meist von multinationalen Telekommunikations-Unternehmen kontrolliert. Kurzum: der Unterbau des Cyberspace ist nicht sonderlich demokratisch.
    Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick nach Brasilien. Zwar gibt es weltweit inzwischen so einige erfolgreiche lokale Internetanbieter und nicht-kommerzielle Initiativen. Aber gerade im Globalen Süden haben es bisher wenige geschafft sich auch Glasfasertechnologien anzueignen. Warum lokale Unternehmen und Organisationen gerade in Brasilien Erfolg haben, das verrät unser Beitrag.
    Hier geht's zum Audiobeitrag auf Spanisch.
    Und hier gehts zum poonal-Artikel auf Deutsch.
    11 min
  • Conmemoración del 8 de marzo en Berlín
            La lluvia y el frío no fueron impedimiento para que a través de una multitud de pancartas, coreografías de baile, música al ritmo de tambores y cazuelas de cocina se llevara a cabo este 8 de marzo la manifestación del Día de la Mujer para exigir la igualdad de género y los […]
    3 min
  • onda-info 559 – 8M Spezial 2023
    Das onda-info 559 steht ganz im Sinne des feministischen Protests.
    Dabei stehen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und das Recht auf sozialen Protest im Vordergrund.
    Es geht um starke Frauen, die unermüdlich für ihre Rechte kämpfen – wie das feministische Kollektiv „Hacer Tequio“ aus dem südmexikanischen Oaxaca.
    Oder auch die peruanische Aktivistin Lourdes Huanca, die mit onda über die Proteste in Peru gesprochen hat und darüber, was die Menschen fordern.
    Ein Gastbeitrag von unseren Freund*innen des Radio Lora in München führt uns zu einer Aktivistin nach El Salvador, die für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen kämpft, nachdem sie selbst über zehn Jahre im Gefängnis verbringen musste.
    Es gibt auch Erfolge zu vermerken im Kampf um Frauenrechte:
    In Chile ist seit 2022 das Recht auf Abtreibung in der chilenischen Verfassung verankert und in Kolumbien ist seit Februar 2022 der Schwangerschaftsabbruch bis zur 24. Woche legal möglich.
    In Mexiko wurden nun Menstruationsprodukte gänzlich von der Steuer befreit und Haushälter*innen haben seit einigen Monaten den Anspruch auf Sozialversicherung und haben somit Zugang zu medizinischer Versorgung, ohne diese vollständig selbst übernehmen zu müssen, so wie es zuvor der Fall war.
    Zum Schluss gedenken wir, mit dem neuen Song von Mal Élevé, der deutsch-iranischen Künstlerin TriXstar und dem Künstler Osy „Jin Jiyan Azadi“ – allen Menschen, die im Kampf um Selbstbestimmung und Freiheitsrechte im Iran, ihr Leben oder ihre Freiheit verloren haben. Menschenrechtsorganisationen geht bisher von über 500 Todesopfern aus.
    Eine gute halbe Stunde und einen kraftvollen 8. März wünscht wie immer
    das onda-info Team
    PS: In unserem Video seht ihr Ausschnitte vom 8M 2023 in Santiago de Chile, Mexiko Stadt und San José, Costa Rica.
    30 min
  • Hacer Tequio – Kunst für die Rechte von Frauen
    Mariana García und Miriam Flores sind Gründungsmitglieder des im südmexikanischen Oaxaca tätigen Frauenkollektivs „Hacer Tequio“. Onda-info sprach mit ihnen über die Arbeit des Kollektivs und seine Aktivitäten im Rahmen der Aktionen zum Internationalen Frauentag.
    3 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…