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  • #43 Wie lebt ein Testportal heute? - David Wulf im Interview

    Shownotes:

    In Folge #43 spricht Oliver Hauser mit David Wulf darüber, wie sich ein Testportal heute finanziert. David hat homeandsmart mitgegründet und ist bis heute Geschäftsführer des Portals für Smart Home und Home Energy. Im Gespräch geht es darum, was sich seit den Jahren verändert hat, in denen SEO fast von allein lief, und wie AI Overviews und KI-Antworten ein Geschäftsmodell treffen, das von Klicks lebt. Dass homeandsmart trotzdem wächst, hat viel mit Google Discover zu tun, wie genau, zeigt David im November auf der SEOkomm. Dazu kommt ein Blick hinter die Kulissen der Produkttests und in eine Redaktion, die KI vom ersten Entwurf bis zum Upload einsetzt.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Vom Smart-Home-Nischenportal zur Alexa-Welle: warum der Marktstart 2016 perfekt getimt war und warum Alexa heute keinen Schwung mehr hat
    • Das Geschäftsmodell: Affiliate-Provisionen von rund fünf Prozent, Display-Ads und Kooperationen, und warum die Leserinnen und Leser nichts zahlen
    • SEO als Motor und dann die Korrektur: fast eine Million Aufrufe im Monat allein über SEO, der Nachfrage-Knick nach Corona und bis zu 50 Prozent weniger Klicks durch AI Overviews
    • Neue Reichweite: Discover verdoppelt die Besuche, YouTube als Kanal für Vertrauen und warum Paid Ads bei schmalen Affiliate-Margen keine Option sind
    • KI greift doppelt an: Inhalte werden kostenlos genutzt, die Klicks bleiben aus, und warum das auch eine Gefahr für das freie Internet ist
    • So entsteht ein Mähroboter-Test: fünf bis sechs Geräte im Batch, eine Woche und mehr Aufwand, Leihgeräte der Hersteller und das Risiko der Geräteauswahl
    • Gibt es unabhängige Tests? Testkriterien, Vorlieben in der Redaktion, Diskussionen mit Herstellern und der Abgleich mit Lesern, Foren und Trustpilot
    • KI in der Redaktion: eingesprochene Testeindrücke, ein internes „Home and Smart Brain“ mit Claude, ein KI-Erstlektorat, der Upload in WordPress und warum trotzdem kein Artikel ohne Mensch online geht

    Links

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    Mehr von David:

    • homeandsmart
    • David auf LinkedIn
    • Davids Vortrag «Google Discover für Portale und Shops: Systematisch statt zufällig» auf der SEOkomm am 27. November in der Agenda

    45 min
  • #42 Server-Logs statt Prompt-Tracking? - Juliane Bettinga im Interview

    Shownotes:

    In Folge #42 spricht Oliver Hauser mit Juliane Bettinga über Server-Logfiles als Datenquelle für die Sichtbarkeit in KI-Suchen. Juliane ist Co-Founderin und SEO Consultant bei SEOSOON und berät seit 2018 vor allem Publisher und Medienhäuser zu Technical SEO und Logfile-Analyse. Im Gespräch geht es darum, was die Rohdaten über KI-Bots verraten, das Prompt-Tracking-Tools nicht zeigen können, und wie du Training, Grounding und Live-Fetching auseinanderhältst. Dazu kommt der Weg von der ersten Logdatei bis zu konkreten Maßnahmen für Content und Bot-Steuerung. Am Ende gibt es einen Ausblick auf ihren SEOkomm-Vortrag über Video und Audio in KI-Suchen.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Server-Logs statt Prompt-Tracking: warum selbst angelegte Prompts das Suchinteresse verzerren, warum Logs den Ist-Stand zeigen und wie beide Methoden zusammen mit GSC-Daten ein Gesamtbild ergeben
    • Mehr Bots als Menschen: der wachsende Anteil an Bot-Traffic, unerwünschte Crawler wie Bytespider und die Frage nach Serverlast und Bot-Protection
    • Bot-Typen erkennen: User Agent Strings für Training, Live-Fetching und Suche bei OpenAI, Claude und Perplexity, warum sich Google und Bing nicht trennen lassen und Google-Extended nur ein Token in der robots.txt ist
    • OpenAI zuerst: warum die OpenAI-Bots in den meisten Projekten die meisten Hits bringen und sich als Proxy für das nicht messbare Gemini eignen
    • Was die Rohdaten zeigen: keine Suchbegriffe, aber URLs, Hits nach Verzeichnissen und Produktgruppen aggregiert, eine Art CTR pro Seitentyp und Inhalte, die nur noch aus den Trainingsdaten beantwortet werden
    • Grounding erklärt: Query Fan-out, Sub-Queries und Retrieval gegen den Index, warum vor allem Anfragen mit Grounding für Marken zählen und wann eigene Grounding-Pages statt erweiterter bestehender Seiten sinnvoll sind
    • An die Logs kommen und auswerten: SFTP, Cloudflare und Shopify als Sackgasse, blockierte Bots an den Statuscodes 403 und 429 erkennen, der Screaming Frog Log File Analyser und anonymisierte IP-Adressen
    • Erste Maßnahmen: Hidden Champions mit wenigen Hits und vielen Klicks, Seiten mit vielen Grounding-Hits ohne Klick, Frage-Antwort-Strukturen und welche Bots rein sollten, vom OAI-SearchBot bis zu den Trainings-Bots

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    Mehr von Juliane:

    • Der kostenlose KI-Bot-Logfile-Analyzer von SEOSOON
    • Juliane auf LinkedIn
    • Julianes Vortrag «Video & Audio als SEO-Hebel im Zeitalter der LLMs» auf der SEOkomm am 27. November in der Agenda

    Weiterführende Podcast-Folge:

    • Folge 35 mit Kai Spriestersbach: «GEO = neues SEO?»
    38 min
  • #41 Ersetzt Meta bald die Agenturen? - Jakob Strehlow im Interview

    Shownotes:

    In Folge #41 spricht Oliver Hauser mit Jakob Strehlow darüber, wie viel Arbeit Meta den Werbetreibenden mit KI schon abnimmt. Jakob ist Gründer und Geschäftsführer der Strehlow Media GmbH in Kiel und hat seine ersten Facebook-Anzeigen gebucht, als es die App noch gar nicht gab. Targeting und Budgetsteuerung laufen bei Meta heute weitgehend automatisch, bei Werbemitteln, Markenführung und der Frage, was ein guter Lead ist, sieht Jakob aber noch zwei bis drei Jahre Arbeit für Menschen. Agenturen, die nur Kampagnen einbuchen, schaufeln sich laut Jakob ihr eigenes Grab, gefragt bleibt, wer strategisch denkt und das Geschäft der Kunden versteht. Dazu kommen die wichtigsten KI-Funktionen und Updates der letzten Monate und eine Anleitung für den Start, von der ersten Testing-Kampagne bis zum serverseitigen Tracking.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Was noch nicht funktioniert: Targeting und Budgetsteuerung laufen bei Direct-Response-Kampagnen schon automatisch, bei Branding-Kampagnen, Brand Safety, der Definition eines guten Leads und Creative Enhancements, die Logos und Markenfarben verändern, braucht es weiter einen Menschen
    • Die Zukunft der Agenturen: warum Jakob nicht «wenn», sondern «falls» sagt, warum sich überflüssig macht, wer nur Kampagnen einbucht, und warum Strategie und Geschäftsverständnis gefragt bleiben
    • KI-Funktionen im Werbeanzeigenmanager: fast 25 Häkchen für Creative Enhancements, die bei jeder Änderung wieder aktiv sind, «Push Delivery» für einzelne Werbemittel, generierte Bildvarianten und Videos aus statischen Motiven
    • Lead Gen: CRM-Anbindung über die Conversions API, Optimierung auf qualifizierte Leads, Instant-Formulare mit Code-Bestätigung und bedingter Logik, dazu die Frage nach DSGVO und Hashing
    • Meta mit Claude steuern: MCP und CLI von Meta, tägliche Prüfung der Creative Enhancements, Net New Reach als eigener Skill, schnellere Fehlersuche bei steigendem CPM und Budgetgrenzen für den MCP-Zugriff
    • KI-Kennzeichnung: warum das Häkchen von Meta nach Jakobs Lesart nicht reicht, Kennzeichnung direkt auf dem Werbemittel und KI-Slop-Kommentare unter Anzeigen
    • Updates der letzten Monate: eigene Attributionstools wie Northbeam und Triple Whale, inkrementelle Attribution mit einem Gegenbeispiel aus dem Onlineshop, Katalogkampagnen mit Promocodes und generierten Hintergründen, Partnership Ads und der Creator Marketplace
    • Der Start mit Meta Ads: Testing-Kampagne mit Anzeigengruppen-Budget, drei bis fünf deutlich unterschiedliche Werbemittel, Richtwerte für CTR und Klickpreis, Bestandskunden ausschließen, Retargeting über Zielgruppensegmente und warum Jakob ab dreistelligen Tagesbudgets ohne serverseitiges Tracking von grob fahrlässig spricht

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    Mehr von Jakob:

    • Jakob auf LinkedIn
    • Jakobs Vortrag «Creator Ads vs. klassische Performance Ads: CPA um 38 % gesenkt» auf der OMX am 26. November in der Agenda

    Weiterführende Podcast-Folge:

    • Folge 22 mit Thomas Thaler: «Unbequeme Wahrheiten über Meta Ads»
    43 min
  • #40 Braucht es dich noch vor der Kamera? - Richard Haderer im Interview

    Shownotes:

    In Folge #40 spricht Oliver Hauser mit Richard Haderer über KI-Avatare und echte Menschen im Video. Richard ist Senior Content Creator bei LimeSoda Interactive Marketing, hat 2003 seine ersten Vlogs gedreht und stellt seit 17 Jahren Videos auf YouTube. Heute steht er für Kunden vor und hinter der Kamera. Im Gespräch geht es darum, wofür sich ein Avatar eignet, wo KI in der Videoproduktion wirklich hilft und was die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte verändert. Am Ende steht ein Plädoyer fürs Unperfekte, das direkt zu seinem Vortrag auf der OMX führt.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Vom Hi8-Vlog zum KI-Avatar: warum perfekte Instagram-Models die ersten überzeugenden KI-Figuren waren und warum auch ein Profi echt und generiert nicht mehr sicher unterscheiden kann
    • KI in der Agentur: Mockups und Skizzen für Kunden, die fertigen Reels aber weiterhin echt gedreht, weil ein gutes KI-Ergebnis Zeit kostet und bei kleinen Teams kaum etwas spart
    • Schnellrunde Avatar oder Mensch: Erklärvideos und interne Schulungen mit KI, wichtige Botschaften in mehreren Sprachen und Produktvideos immer echt, weil die KI Details wie Kanten oder Kühlergrill-Rippen dazudichtet
    • Eigene KI-Figuren für Social Media: offen als KI deklariert, mit Namen und Humor, nach dem Vorbild von VTubern, und warum sich ein CEO nicht von einem Avatar vertreten lassen sollte
    • Kosten und Abhängigkeit: steigende Preise und Credits, Modelle, die verschwinden, eine KI-Stimme, die der Rechteinhaber zurückzieht, und warum es immer einen Plan B braucht
    • Die Werkbank: ChatGPT und Google Gemini für Recherche und Brainstorming, Higgsfield für Moodshots und Storyboards, der Schnitt bleibt Handarbeit, und warum er nicht jedem neuen Tool hinterherläuft
    • Kennzeichnungspflicht seit August 2026: warum im Fernsehen noch kaum etwas gekennzeichnet ist, warum Richard die Pflicht gut findet und warum er sich dasselbe für retuschierte Werbefotos wünscht
    • Echt statt perfekt: Dialekt statt auswendig gelernter Texte auf Hochdeutsch, Fehler zulassen und ein Vorgeschmack auf seinen OMX-Vortrag für alle, die sich vor der Kamera nicht trauen

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    Mehr von Richard:

    • Richard auf LinkedIn
    • Richards Vortrag «Stop Overthinking, Start Recording» auf der OMX am 26. November in der Agenda

    Weiterführende Podcast-Folge:

    • Folge 27 mit Daniel Friesenecker: «Podcasten ohne Maske»
    42 min
  • #39 Das Podcast Duell - Björn Darko im Interview

    In Folge #39 spricht Oliver Hauser mit Björn Darko über das Podcasten selbst. Björn ist SEO-Experte und hostet seit 2020 den SEOPRESSO Podcast, in dem er jede Woche mit Leuten aus der SEO- und Online-Marketing-Szene spricht. Fünf Jahre nachdem Oliver bei ihm zu Gast war, sitzen die beiden jetzt mit vertauschten Rollen am Mikrofon. Statt eines klassischen Interviews lassen sich zwei Hosts in die Karten schauen und zeigen, wie ihre Podcasts hinter den Kulissen entstehen: vom zähen Start über Technik und Workflow bis zu Zahlen, Reichweite und Gästeplanung.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Rollentausch und Anfänge: wie aus einer geplanten Newsletter-Rubrik bei Searchmetrics über Erklärvideos auf Instagram ein Interview-Podcast wurde und warum der Podcast bei jedem Jobwechsel Thema ist
    • Durchhalten: von 139 Streams im ersten Monat zu stetigem Wachstum und warum ein persönliches Cover mit Gesicht die Klicks auf Spotify und Apple Podcasts sprunghaft steigen ließ
    • Leitfragen und Mindmap statt Skript: warum abgelesene Fragen den Gesprächsfluss zerstören
    • KI in der Produktion: Recherche und Studien mit Claude, Aufnahme in Riverside, Audio-Enhancement mit Auphonic statt Magic Audio, Schnitt in Premiere und Social Clips mit Claude Cowork bis zur Planung in Later
    • Technik: warum AirPods und Noise-Cancelling-Kopfhörer bei Gästen schwierig sind, Mikrofone von Rode PodMic bis Shure SM7B, Zoom PodTrak P4 gegen Soundbleeding im selben Raum und Rode Wireless GO für unterwegs
    • Setup und Format: fixer Aufnahmeplatz statt ständigem Aufbauen, Video oder nur Audio und ein neutraler Hintergrund
    • Hosting und KPIs: Spotify for Creators, Verteilung per RSS-Feed, Streams, Follower pro Plattform, Completion Rate, Tracking-Links und woher die HörerInnen kommen
    • Gäste und Community: Konferenz-Agenden und LinkedIn als Gästequelle, kaum Absagen, Livestreams mit Sistrix und Live-Podcasts mit dem Publikum als Gast

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    Mehr von Björn:

    • SEOPRESSO Podcast auf Spotify
    • SEOPRESSO Website

    Weiterführende Podcast-Folge:

    • Folge 27 mit Daniel Friesenecker: «Podcasten ohne Maske»
    46 min
  • #38 Ich lebe in Claude Code Sessions - Bastian Grimm im Interview

    In Folge #38 spricht Oliver Hauser mit Bastian Grimm darüber, wie sich der Arbeitsalltag anfühlt, wenn fast alles in Claude Code passiert. Basti ist Co-Founder der Peak Ace AG, hat vor vielen Jahren Softwareentwicklung gelernt und baut heute wieder selbst: eigene SaaS-Lösungen, Notification-Flows und Agenten, die sein Arbeitsleben organisieren. Die Folge ist kein Interview, sondern ein Austausch unter zwei Praktikern, die beide ihren Alltag mit Claude umgebaut haben, Oliver unter anderem den kompletten Software-Stack der Online Expert Days und seine Hausautomatisierung. Im Gespräch geht es um den Start neuer Projekte, um Wissensdatenbanken und Persistenz, um lokale Modelle, Session-Hygiene, Permissions und Sicherheit. Zum Schluss gibt Basti seinen Ausblick, was SEO-Teams und Agenturen jetzt ändern müssen.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Vom ChatGPT-Start zu Claude Code: warum bei beiden der ganze Arbeitsalltag in Sessions läuft, inklusive Hausautomatisierung per MCP
    • Nur Claude oder auch andere? Vendor-Lock-in, Kosten und lokale Modelle auf dem Mac Mini für Belege und Dokumente
    • Neues Projekt starten: Superpowers-Skills, Brainstorming, Spec, Implementierungsplan und Review-Gates, bevor eine Zeile Code entsteht
    • Korrekturen persistieren, eine zentrale Wissensdatenbank für alle Projekte und eine selbstpflegende Personen-Datenbank für E-Mail-Entwürfe
    • Was an Claude nervt: knappe Credits, erkennbarer KI-Output und warum jede Zahl eine nachvollziehbare Quelle braucht
    • Sessions sauber halten mit Compact, Fable für Pläne und Reviews, Agenten auf dem Dauer-Rechner oder als Proxmox-Container im Keller
    • Permissions: warum beide Claude machen lassen, wo die Grenze liegt und was ein Security-Review vor dem Deployment abfängt
    • Ausblick für SEO-Teams: Datenhaltung und Auswertung hybrid mit KI, damit Zeit für echte Beratung bleibt

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    Weiterführende Podcast-Folgen:

    • Folge 31 mit Dominik Wojcik: «Agentic SEO: Hype oder Zukunft?»
    • Folge 26 mit Artur Kosch: «Geht SEO ohne Claude Code noch?»
    1 hr 2 min
  • #37 KI-Transformation ist Chefsache - Thomas Ilk im Interview

    In Folge #37 spricht Oliver Hauser mit Thomas Ilk darüber, wie man eine ganze Agentur auf KI umstellt. Thomas ist Gründer und Geschäftsführer von Bacon & Bold in Linz und Wien und hat vor knapp zwei Jahren begonnen, eigene Applikationen zu bauen, auf denen heute der Betrieb und ein großer Teil der Kundenarbeit läuft. Im Gespräch geht es darum, warum KI bei ihm kein Tool mehr ist, sondern ein fixes Teammitglied, warum er die Umstellung für nicht delegierbar hält und wie das Mission Control System mehrmals täglich Meetings, Mails und Aufgaben durchgeht und daraus Projektpläne anlegt. Außerdem geht es um die Ängste im Team, um den Unterschied zwischen Prototyp und Live-System und darum, was Thomas anderen Agenturen für den Start empfiehlt.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • KI als fixes Teammitglied statt als Tool: was sich im Agenturalltag wirklich geändert hat
    • Warum der Umbau von der Geschäftsführung ausgehen muss und sich nicht delegieren lässt
    • Das Team mitnehmen war schwieriger als die Technik, inklusive MitarbeiterInnen, die bewusst ohne KI weiterarbeiten wollten
    • Von der ersten Applikation für Plattform-Updates zum Trendscouting mit 200 Prozent besserer Performance
    • Mission Control: KI geht über Meeting-Mitschriften, Mails und Tasks und legt Projektpläne an
    • Vom Prototyp zum Live-System: EU-Infrastruktur, klare Verantwortlichkeiten und warum «bitte DSGVO-konform» im Prompt nicht reicht
    • Hackathons und Einzelgespräche: wie Thomas Begeisterung statt Pflichtgefühl im Team erzeugt
    • Erste Schritte für Einsteiger, Tokenkosten in der Finanzplanung und die drei Dinge, die Agenturen künftig brauchen

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    50 min
  • #36 B2B auf TikTok: Geht das? - Rainer Grill im Interview

    In Folge #36 spricht Oliver Hauser mit Rainer Grill über organisches Social Media im klassischen Industrieunternehmen. Rainer ist Pressesprecher der ZIEHL-ABEGG SE, einem Hersteller von Ventilatoren und Elektromotoren, und hat dort vor über sechs Jahren mit TikTok angefangen. Im Gespräch geht es darum, warum Reichweite außerhalb der eigenen Bubble für ein Zulieferunternehmen so wertvoll ist, wie ein dreiköpfiges Kernteam fünf Videos pro Woche produziert und warum Rainer bewusst ohne KPIs arbeitet. Außerdem erzählt er, wie man das Management mitnimmt, welche Rolle Facebook, Instagram und LinkedIn spielen und was das frühe Testen von Apps wie Clubhouse und BeReal der Firma an Aufmerksamkeit gebracht hat.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Warum TikTok einem unbekannten Industrieunternehmen Reichweite weit außerhalb der eigenen Bubble bringt
    • Keine KPIs: warum niemand TikTok in die Bewerbung schreibt und der Kanal trotzdem wirkt
    • Fünf Videos pro Woche in zweieinhalb Stunden: wie das dreiköpfige Kernteam arbeitet
    • Unterhaltung statt Produktwissen: die Content-Strategie hinter 4,4 Millionen Views für ein Weihnachtsvideo
    • Facebook, Instagram und LinkedIn: welche Rolle die anderen Kanäle spielen
    • Clubhouse und BeReal: was das frühe Testen neuer Apps an Presse gebracht hat
    • Warum der Vorstand sich nicht einmischt und wie du deinen Chef vor dem Wochenende briefst
    • Weshalb Azubis den Kanal nicht alleine stemmen sollten

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    42 min
  • #35 GEO = neues SEO? Kai Spriestersbach im Interview

    In Folge #35 spricht Oliver Hauser mit Kai Spriestersbach über GEO und die Frage, wie viel davon wirklich neu ist und wie viel gutes altes SEO. Kai ist seit über 20 Jahren im SEO, forscht zu angewandter KI und ist Autor mehrerer Bücher rund um künstliche Intelligenz. Im Gespräch geht es darum, warum er vom GEO-Skeptiker zum GEO-Verfechter wurde, was vom klassischen SEO bleibt und sogar wichtiger wird, welche neuen Erfolgsgrößen an die Stelle von Rankings und Klicks treten und warum das Messen von KI-Sichtbarkeit so schwierig ist. Außerdem geht es um die Rolle der Marke, um überraschende Hebel wie Affiliate und PR und darum, welche Fähigkeiten SEOs in den nächsten Jahren brauchen.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Vom GEO-Skeptiker zum Verfechter, dank eines wissenschaftlichen Papers
    • GEO als strategische Schicht, operativ noch viel SEO
    • Was vom klassischen SEO bleibt und wichtiger wird
    • Warum Keyword-Stuffing tot ist und der Longtail Realität wird
    • Empfehlung vor Erwähnung vor Zitierung als neue Erfolgsgrößen
    • Zurück zu Share of Voice und Markenbekanntheit
    • Warum dieselbe Frage 20 verschiedene Antworten liefert
    • Weshalb viele GEO-Tools nur würfeln
    • Affiliate und PR als überraschende GEO-Hebel
    • Welche Fähigkeiten SEOs jetzt brauchen
    • Agentic SEO: warum man es kann, aber nicht sollte
    • Kais Buch SEO für KI und sein SEOkomm-Vortrag


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    51 min
  • #34 Das Ende vom WWW - Prof. Dr. Mario Fischer im Interview

    In Folge #34 spricht Oliver Hauser mit Prof. Dr. Mario Fischer über das Ende des Webs, wie wir es heute kennen. Mario ist Herausgeber und Chefredakteur des Fachmagazins Website Boosting und langjähriger Hochschullehrer für E-Commerce an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, fast 30 Jahre im Online-Marketing dabei. Im Gespräch geht es darum, warum HTML als Markup-Sprache für Maschinen ungeeignet ist, wie KI-Agenten in Zukunft den Einkauf übernehmen, was Open Knowledge Format und MCP heute schon können und welche konkreten Schritte Unternehmen jetzt machen sollten. Außerdem erfahren wir von Mario eine wichtige persönliche Nachricht zu seiner Hochschultätigkeit.

    Das erwartet dich in der Episode:

    • Warum HTML als Krückentechnologie nicht für Maschinen gemacht ist und Google zweistellige Milliardenbeträge in Web-Parser investiert hat
    • Das E-Bike-Beispiel: warum eine halbe Stunde Web-Recherche nicht mit einem KI-Dialog mithalten kann
    • Wie KI-Agenten in Zukunft Einkauf und Informationssuche übernehmen werden
    • Open Knowledge Format, MCP und Agent Resource Discovery als erste Schritte zur maschinenlesbaren Webseite
    • Synthetische, on-the-fly generierte Webseiten statt statischer Anbieter-Seiten
    • Googles angekündigter intelligenter Warenkorb für die USA und was das für den Handel bedeutet
    • Marken in der KI-Welt: Wert oder Auslaufmodell? Warum Mario hier als Advocatus Diaboli auftritt
    • GEO und AIO als alter Wein in neuen Schläuchen, weil Marke und Mentions schon seit 2011 Ranking-Faktoren sind
    • Das Trainingsdaten-Problem: was passiert, wenn KI sich selber füttert, und warum multimodale Roboter mit Sensoren die nächste Lernquelle sein könnten
    • Konkrete Empfehlung für Unternehmen: welche Newsletter abonnieren, welche Tools nutzen, wann selbst loslegen
    • Marios persönliche Nachricht zu Lehrtätigkeit und Website Boosting

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    • Fachmagazin Website Boosting
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    53 min

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Online Expert Talk – der Podcast zu Online Marketing, SEO und exklusiven Insights zu den Online Expert Days (OMX & SEOkomm). Oliver Hauser im Gespräch mit den spannendsten Köpfen der Branche.