Orange 94.0

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Orange 94.0 episodes

  • Im Schatten der Lieferketten. Kapitel 2

    Wie steht es um die Menschenrechte in den globalen Netzwerken der Lebensmittelproduktion? Dieser Frage widmet sich die Märzausgabe der Sendereihe in drei Kapiteln.

    In Kapitel 2 wird der Frage nachgegangen, was Anfang 2026 noch von der im Jahr 2024 beschlossenen EU-Lieferkettenrichtlinie übrig ist, nachdem diese kurz darauf von verschiedenen Seiten unter Druck geraten ist. Beleuchtet wird, wie politische Machtverschiebungen, Konzerninteressen und neue Mehrheiten im EU-Parlament die Debatte geprägt und die Entwicklung der Richtlinie beeinflusst haben.

    Im Gespräch: Johannes Jäger (Profesor an der FH des BFI Wien), Bettina Rosenberger (Netzwerk Soziale Verantwortung), David Ollivier de Leth (SOMO)

    26 min
  • Kick-Off Event: Poetics of Relational and Intersectional Identities: African-Diasporic Writers in Austria
    The kick-off event for the research project

    „Poetics of Relational and Intersectional Identities: African-Diasporic Writers in Austria“ was held on February 20th, 2026, at the Department of African Studies (seminar room 1), University of Vienna. Led by Rémi Tchokothe and project team member Laura Kisser, the project is funded by the Austrian Science Fund (FWF) and runs from September 2025 to August 2029.

    Key Aspects of the Project and Event:
    • Objective: The project explores African-diasporic literatures in the context of „African-European“ relations, Black Europe, and focuses on designing a context-sensitive, multilingual research method.
    • The Event: The kick-off was a multimedia event featuring multilingual readings, performances, art, and music, highlighting diverse languages such as Arabic, Amharic, English, Fulfulde, French, German, Igbo, and Nigerian Pidgin-English.
    • Performers/Participants: Artists and writers involved included Ishraga Mustafa Hamid, Abdelaziz Baraka Sakin, Mihret Kebede, Precious Chiebonam Nnebedum, Njideka Iroh, Adama Dicko, and Famakan Magassa.
    • Context: The event was held during Black History Month in Austria and was supported by the Department of African Studies at the University of Vienna, involving academics like Daniela Waldburger.
    • The project aims to provide new insights into African comparative literatures and the voices of diasporic writers in Austria.
      • The event was recorded and edited by senior journalist simon INOU
      • 0 min
      • house nation jan. 2026

        Myster-E“Page 67″(Ep/VA/1987/Baad!

        CNJR“HRS“(Lp/“WSTLND“/2019)
        Julie Brannen“Ill Be Good To You“(12″/Radio Mix/1993/RollingTune)
        Twice“Stretch“(Ep/“Black Aroma Vol.2″/Volcov Edit/Blend It!)
        Members Of The House“Party Of The Year“(3xEp/“Kevin Saunderson Pres. KMS“/Sterogenius Remix/1994/Network)
        Honey Cone“The Truth Will Come Out“(My Goove Edit)
        Terrence Parker“I Wanna Get´cha“(12″/The Grand Ball Room Mix/1993/Trance Fusion)
        Iv/An“Was/is(Memory Hole)“(Lp/“Annual Report 41/IV)
        Mental Cube“So This Is Love“(12″/1991/Debut)
        Message“Derniere Nuit“(1988)
        Seduction“Groove Me“(2×12″/Club Mix/1990/A&M/Vendetta Rec.)
        VA“Everybody Ready“(Mixmachine/Discomedley/1981)
        Lil Mo Yin Yang“Reach“(12″/Yin Yang Dub/1995/Stictly Rhythm)
        The Cure“I Want To Be Old“(1977)
        Sync Meers The G-Point“Ibrahim“(12″/Freddy&Marilyn In The Acid House Mix/1989/KillDaRok)
        Black Heart“Mirrors“(Lp/“All Is Lost“/2016/Under Waves)
        Cajmere Ft. Dajal“Brighter Days“(Underground Trance Version)

        1 hr 33 min
      • WiderstandsChronologie 20. Feber bis 15. März 2026

        #Akademikerball #Iran #Männerkundgebung #FeministischerKampftag #LongCovidAwareness #MECFS

         

        Willkommen bei der WiderstandsChronologie mit ein paar Ausschnitten aus Kundgebungen und Demonstrationen der letzten vier, fünf Wochen Wochen.

        ***

        20. Feber 2026: Proteste gegen so gen. Akademikerball

        300–400 Personen beteiligten sich am 20. Feber 2026 in Wien am antifaschistischen Budenbummel gegen den so genannten Akademikerball und gegen rechtsextreme Burschenschaften.

        [Redenausschnitte]

        Gleichzeitig demonstrierten mehrere hundert Demonstrant*innen mit der „Offensive gegen rechts“ von der Uni Wien zum Stephansplatz.

        Ungefähr 300 Leute nahmen anschließend am Protest des „antifaschistischen Bündnisses Ballhausplatz“ gegen den so genannten Akademikerball rechtsextremer Burschenschaften am Michaelerplatz teil (einem der für Ballbesucher*innen möglichen Zugang zum Ballsaal). Dort drang mehrmals Polizei in die Kundgebung ein und zerrte vier oder fünf Personen wegen des Vorwurfs, dass sie sich vermummt gehabt hätten, aus der Kundgebung raus und hinter ihre Sperrgitter. Bis auf eine Person wurden alle nach einer Identitätsfeststellung wieder freigelassen. Eine Person, die sich nicht ausweisen konnte, wurde festgenommen.

        ***

        22. Feber 2026: Russians Against War

        30–40 Personen protestierten am 22. Feber 2026 mit „Russians Against War“ am Stephansplatz in Wien gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

        ***

        24. Feber 2026: Marsch des Lichts für die Ukraine

        1100–1500 Personen beteiligten sich am 24. Feber 2026 in Wien am „Marsch des Lichts“ für die Ukraine – aus Anlass des 4. Jahrestags des russischen Überfalls von 2022.

        (Parlament–Karlsplatz)

        ***

        Anfang März 2026: Demonstrationen für und gegen das Mullah-Regime im Iran

        Am 1. März, dem Tag nach Beginn des Präemptivangriffs von Israel und USA auf den Iran,

        • demonstrierten tausende Menschen gegen das iranische Mullah-Regime und für Reza Pahlavi als von ihnen gewünschtem neuem Schah.
        • demonstrierten Antiimperialist*innen am Stephansplatz gegen den Angriff auf den Iran und zeigten mit Flaggen der islamischen Republik und Bildern des obersten Führers Ali Chamenei Unterstützung für das Mullah-Regime.
        • Am 2. März

          • demonstrierten 200–230 Menschen gegen einen Krieg gegen den Iran sowie gegen Imperialismus, aber auch gegen das Mullah-Regime sowie gegen einen Schah. (Sigmund-Freud-Park–Parlament) [Redenausschnitte]
          • Am 4. März

            • demonstrierten Gegner*innen des Mullah-Regimes vor dem Islamischen Zentrum Imam Ali in Wien-Floridsdorf gegen eine drinnen stattfindende Trauerfeier für den beim israelisch/US-amerikanischen Angriff auf den Iran getöteten obersten Führer Ali Chameini. Laut Angaben des Fotografen „Esterreicher“ auf Bluesky nahmen daran 100 bis 150 Personen teil. An der Trauerfeier nahmen laut Polizei „mehrere hundert Personen“ teil. Nach Angaben der Polizei endete die Trauerveranstaltung um 20 Uhr. Zirka um 21 Uhr seien alle Teilnehmer*innen abgeströmt gewesen und die Gegenkundgebung beendet worden. Um 21:30 habe die Polizei ihren Einsatz beendet. Wenige Minuten darauf seien dann wieder 70 Personen vor das Islamische Zentrum Imam Ali zurückgekehrt und „in eine körperliche Auseinandersetzung“ „geraten“. Dabei seien auch Stöcke und Holzlatten verwendet worden. Neun Personen seien verletzt worden, sieben davon wurden in ein Spital gebracht.
            • Am 7. März

              • demonstrierten rund 500–600 Personen unter dem Motto „Hands off Iran“ – mit Flaggen der islamischen Republik und Palästinas sowie Bildern von Chamenei – gegen Krieg und Imperialismus (und gegen Israel …).
              • ***

                7. März 2026: Männerkundgebung gegen Gewalt an Frauen 

                1200–2000 Personen nahmen am 7. März 2026 vor dem Parlament in Wien an einer „Männerkundgebung“ zum Thema „Männer gegen Gewalt an Frauen – Männer gegen Femizide“ teil. [Redenausschnitte]

                Aufnahme der kompletten Kundgebung:

                ⇒ https://cba.media/762138

                ***

                8. März 2026: Feministischer Kampftag

                Am 8. März, dem internationalen feministischen Kampftag, gab es auch heuer mehrere Demonstrationen. Die größte davon war die Take-back-the-streets-Demo vom Märzpark zum Heldenplatz mit tausenden Teilnehmer*innen.

                Nicht zuletzt weil nach dem 7. Oktober 2023 kein Konsens mehr über die Ablehnung von jedem Antisemitismus aufrechterhalten werden konnte, und am 8. März 2024 sogar Teilnehmer*innen eines Blocks gegen Antisemitismus tätlich angegriffen worden waren, zogen sich viele frühere Mitorganisator*innen von Take back the streets zurück. Seit 2025 gibt es eine dezidiert antisemitismuskritische Demonstration für einen universellen Feminismus unter dem Titel Feminism unlimited.

                Hier wurde auch erklärt, wie es zu dieser Trennung kam.

                [Redenausschnitte]

                Die Reden auf der Feminism-Unlimited-Wien-Demo vom 8.3.2026 zum Nachhören:

                ⇒ https://cba.media/762231

                ***

                9. März 2026: Frauen*Streik vor dem Parlament

                600–800 Personen beteiligten sich am 9. März 2026 an einer feministischen Frauen*streikaktion in Wien, saßen, lagen und tanzten vor dem Parlament.

                ***

                9. März 2026: Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung

                150–200 Personen nahmen am 9. März auf der Mariahilfer Straße an einer Frauenstreik-Kundgebung und Betriebsversammlung von Beschäftigten im Gesundheits-, Bildungs-, Pflege- und Sozialbereich für ausfinanzierte, faire und sichere Arbeit und ein gutes Leben für alle teil.

                [Redenausschnitte]

                Aufnahme von Reden auf der Kundgebung:

                ⇒ https://cba.media/762456

                ***

                12. März 2026: Protest bildender Künstler*innen für Anerkennung des Künstler*innenausweises im Kunsthistorischen Museum Wien

                „Wir produzieren, ihr stellt aus.“

                Rund 100 bildende Künstler*innen demonstrierten am 12. März 2026 vor dem Kunsthistorischen Museum Wien für die Anerkennung des internationalen Künstler*innenausweises, mit dem es in den meisten anderen Kunstmuseen auf der Welt freien Eintritt gibt.

                [Redenausschnitte]

                Aufnahme der Reden und der Open-Mic-Beiträge:

                ⇒ https://cba.media/763071

                ***

                15. März 2026: Kundgebung zum Long-Covid-Awareness-Day

                700–1000 Personen demonstrierten am 15. März 2026 vor dem Parlament in Wien anlässlich des Long-Covid-Awareness-Tags mit der Initiative MUT – ME: Unterstützung und Teilhabe – für ein besseres Gesundheitssystem, Anerkennung von und Versorgung für alle Betroffenen von Long Covid, ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen.

                [Redenausschnitte]

                Die Kundgebung zum Nachhören:

                ⇒ https://cba.media/763779

                ***

                 

                Das war die WiderstandsChronologie.

                Wie immer fehlte auch diesmal wieder vieles. Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen und Demonstrationen gibt es im Internet auf der Website nochrichten.net oder widerstandschronologie.wien.

                Auf ORANGE 94.0 könnt ihr die WiderstandsChronologie an jedem dritten Freitag eines Monats um 20:30 hören – so lange es ORANGE 94.0 gibt.

                Auf Wiederhören.

                27 min
              • Das Himmelsnetz

                Jan David Zimmermann las in der Evolutionsbibliothek im Wuk aus seinem Erzählband „Das Himmelsnetz“ vor.

                Andrea Hiller von WUK-Radio war dabei und hat vorab ein Interview mit dem Autor geführt.

                27 min
              • Gibt es Rassismus in Linz, Herr Bürgermeister Prammer ?

                In der heutigen Sendung beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:

                • > Die 3. Österreichische Antirassismus.Messe hat stattgefungen, mit dem Schwerpunkt „Empowerment der asiatischen Communities in Österreich“
                • > Was ist Rassismus? Eine kurze definition von Sandra Schoch,Politikerin und seit 2014 Abgeordnete zum Vorarlberger Landta sowie Nurcan Bakmaz, beide Protaginistinnen des Dokumentarfilms „Stoff – Ein Spitzengeschäft.
                • > Miteinander Linz, die Werbekampagne der Stadt Linz. Ein Interview mit dem Bürgermeister Dietmar Prammer und der Linzer Grüner Gemeinderätin Abena Carty-Pinner.
                • > Zum 60, Gedentag des UN internationales Tages gegen Rassismus: Francesco Motta, Leiter des neu eingerichteten Regionalbüros für Europa und Zentralasien des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte mit Sitz in Wien
                • > Der österreichische Antirassimus.Kalender ist hier https://antirassismustage.at 
                • 58 min
                • Im Schatten der Lieferketten. Kapitel 1

                  Wie steht es um die Menschenrechte in den globalen Netzwerken der Lebensmittelproduktion? Dieser Frage widmet sich die Märzausgabe der Sendereihe in drei Kapiteln.

                  Kapitel 1 setzt ganz am Anfang an und blickt auf die Vorläufer, die den Weg bereitet haben für den Übergang von freiwilligen Menschenrechtsstandards für Unternehmen hin zu rechtlich verbindlichen Pflichten.

                  Im Gespräch: Chandan Kumar (Indian Sugar Industry Workers Association), Ana María Suarez Franco (Generalsekretärin von FIAN International), Thabata Pena Pereira (Menschenrechtsverteidigerin der Opfer des Dammbruchs von Brumadinho), Thomas Dürmeier (Goliathwatch)

                  27 min
                • Zwischen Iftar und Musikarchiv: Ein Ramadan im Sudan

                  In dieser Folge von Voice of Mendy steht der Februar ganz im Zeichen des Ramadan. Wir richten unseren Blick auf den Ramadan im Sudan und sprechen über Traditionen, Rituale und das gesellschaftliche Leben in diesem besonderen Monat.

                  Musikalisch präsentieren wir sudanesische Klassiker aus dem Album The Merdoum Kings Play Songs of Love, komponiert von Abdel Gadir Salim aus Kordofan, der traditionelle Volksmusik mit modernen Einflüssen verband. Da seine Werke heute nur selten zugänglich sind, hören wir ausgewählte Archivaufnahmen.

                  Außerdem laden wir Sie herzlich zu einer besonderen Veranstaltung am 5. März 2026 von 17:30 bis 21:30 in der Brunnenpassage in Wien ein: ein gemeinsames Iftar-Abendessen mit sudanesischem Essen, künstlerischen Beiträgen und Performances, unter anderem vom wiener-sudanesischen Rapper iSide sowie der Aktivistin und Poetin Dr. Ishraga Mustafa Hamid. Alle Einnahmen des Abends kommen der humanitären Hilfe für den Sudan zugute.

                  Darüber hinaus führen wir unsere Spendenaktion für die Menschen in Al Fashir fort, die Lebensmittel, Wasser, Kleidung und medizinische Versorgung unterstützt. Eine Ausgabe, die Spiritualität, Musik, Gemeinschaft und Solidarität miteinander verbindet.

                  45 min

                About Orange 94.0

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                ORANGE 94.0 - das freie Radio in Wien